Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Steuern Sie das Risiko Ihrer Goldminen-Position

Liebe Leser,

in Portugal und Spanien fordern Verbraucherverbände, dass der Staat Kreditnehmern eine Prämie zahlt. Der Steuerzahler soll die (weitere) Verschuldung seiner Mitbürger also subventionieren – obwohl die Zinsen von den Zentralbanken bereits drastisch nach unten manipuliert wurden.

Diese Forderung ist so absurd, dass man sie eigentlich als schwachsinniges Kuriosum ökonomischer Analphabeten abtun möchte. In halbwegs seriösen geldpolitischen Zeiten könnte man auch getrost so verfahren.

Die Edelmetallhausse befindet sich in ihrer Frühphase

Liebe Leser,

der Edelmetallsektor hat Sie seit Anfang des Jahres mit deutlichen Kursgewinnen verwöhnt. So ist der Goldpreis seit seinem Mitte Dezember 2015 erreichten Tief von 1.050 $ pro Unze in der Spitze auf 1.300 $ gestiegen, was einem Plus von 24% entspricht. Der NYSE Arca Goldminen Index hat sich im selben Zeitraum sogar verdoppelt.

Trotz dieser starken Aufwärtsbewegung spricht alles dafür, dass sich die Edelmetalle erst in der Frühphase einer neuen Hausse befinden. Deren baldigen Beginn hatte ich übrigens in einer am 15. Dezember 2015 erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren angekündigt und mit nicht weniger als 26 bullishen Argumenten ausführlich begründet. In ihrer Gesamtheit sprechen diese Argumente weiterhin für Kursgewinne im Edelmetallsektor.

10%-15%-Korrekturen sind bei Goldminenaktien an der Tagesordnung

Liebe Leser,

unmittelbar nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Zentralbank-Sitzung am Mittwoch, den 18.5.2016 ist der Goldpreis um knapp 2% gefallen. Diesen aktuellen Kursrückgang halte ich für eine Kaufgelegenheit, die Sie nicht ungenutzt lassen sollten.

Dafür spricht unter anderem, dass die jüngste Korrektur durch eine Meldung ausgelöst wurde, die für den Goldpreis eigentlich völlig belanglos ist, nämlich durch das bereits erwähnte Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung. Dieses wurde in den Medien dahingehend interpretiert, dass die Fed auf ihrer Juni-Sitzung eine Zinserhöhung beschließen werde, und das sei schlecht für Gold. Nun ist diese Argumentation gleich in zweifacher Hinsicht mehr als fragwürdig.

Achten Sie auf die Entwicklung der Kultaktien

Liebe Leser,

in jeder Hausse erlangen einige wenige Unternehmen bzw. deren Aktien bei den Anlegern geradezu Kultstatus. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Firmen, die auf ein jahrelanges starkes Wachstum zurückblicken und deren Aktienkurse überproportional gestiegen sind. In den vergangenen Jahren fiel diese Rolle vor allem dem US-amerikanischen Technologie-Unternehmen Apple zu.

Die Finanzgeschichte zeigt ohne Wenn und Aber, dass der Kultstatus eines Unternehmens und mehr noch seiner Aktie nicht von Dauer sind. Gewöhnlich hält die Heldenverehrung sogar nur für einen einzigen Haussezyklus an, weil die Kursverluste in der anschließenden Baissephase überproportional hoch ausfallen aufgrund der vorangegangenen spekulativen Übertreibungen. Diese Kursverluste sorgen dann für einen nachhaltigen Stimmungsumschwung der Anleger.

Im Moment sieht es danach aus, als habe dieser Umschwung bei der Apple-Aktie gerade begonnen. Deshalb tun Sie gut daran, sich auf eine lang anhaltende Saure-Gurken-Zeit bei Apple einzurichten. Oder Sie nutzen diese Phase, um vom Kursrückgang dieser Kultaktie zu profitieren.