Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Bei Gold kommt es jetzt zum Ausbruch nach oben

Wichtige Trendwende an den Aktienmärkten

Liebe Leser,

in den vergangenen drei Wochen habe ich meine Marktkommentare den Aktienmärkten gewidmet, weil ich Sie auf die hier vermutlich bedeutende Trendwende nach unten aufmerksam machen wollte. Tatsächlich erfolgte Anfang Februar sowohl beim DAX als auch beim US-amerikanischen S&P 500 ein scharfer Kursrückgang von minus 12%.

Die Dynamik und der Verlauf dieser Abwärtsbewegung signalisieren für mich mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende der Aktienhausse der vergangenen Jahre. Die interessante Frage nach den Triebkräften der nächsten Baisse und warum wir vielleicht sogar auf dem Weg zu einem der sehr seltenen Börsencrashs sind, beantworten Roland Leuschel und ich in der am kommenden Dienstag erscheinenden Monatsausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Vielleicht erinnern Sie sich: Leuschel gehört zu den ganz, ganz wenigen Analysten, die den Crash des Jahres 1987 vorhergesagt hatten.

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Aktiencrash oder klassische Baisse?

Sehen Sie die Zeichen an der Wand

Liebe Leser,

die bearishe Bedeutung des parabolischen Kursanstiegs, der die US-amerikanischen Aktienindizes in den vergangenen Monaten gekennzeichnet hat, habe ich hier vorige Woche thematisiert. Die Geschwindigkeit, mit der sich der damit signalisierte Kursrückgang innerhalb weniger Tage entfaltet hat, war nicht nur beeindruckend. Er hat Ihnen auch sehr deutlich gezeigt, wie schnell es an einer extrem überhitzten und überbewerteten Börse abwärts gehen kann.

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Achtung: S&P 500 beendet parabolischen Kursanstieg

Auf gute Zeiten folgen schlechte und umgekehrt

Liebe Leser,

am gestrigen Donnerstag titelte eine große deutsche Tageszeitung „Dienstmädchenhausse? Amerikas Kleinanleger entdecken die Börse“. Diese Überschrift passt gut zu meinen heutigen Ausführungen. Denn gewöhnlich macht sich erst in der hochspekulativen Endphase einer Aktienhausse so viel Euphorie breit, dass sogar Menschen von der Börse in Bann gezogen werden, die nie zuvor Interesse an den Finanzmärkten hatten. Dieser emotionale Überschwang zeigt sich vor allem in den Sentimentindikatoren wie beispielsweise dem für die deutsche Börse relevanten ifo-Geschäftsklimaindex.

Tatsächlich ist dieser Indikator gerade auf ein Rekordhoch gestiegen. Damit reiht er sich nahtlos in eine ganze Flut US-amerikanischer Sentimentindikatoren ein, die in den vergangenen Wochen neue Rekorde aufgestellt oder zumindest Extremwerte erreicht haben.

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Dollar/Euro an kritischem Punkt - Draghi in Panik

Der Euro zeigt sich stark

Liebe Leser,

als ich im April 2017 empfohlen habe, auf einen fallenden Dollar bzw. steigenden Euro zu setzen, nannte ich eine Kaufkraftparität von 1,20 bis 1,25 Dollar pro Euro als fundamentalanalytische Begründung. Jetzt wurde das obere Ende dieser Spanne erreicht und mit einem Tageshoch von 1,2577 sogar leicht überschritten. Damit befindet sich der Dollar aus charttechnischer Sicht an einem überaus wichtigen Punkt, worauf ich gleich näher eingehen werde.

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