Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Google, Facebook und Co. weisen den Weg

Jede Hausse hat ihre Stars

Liebe Leser,

in jeder Hausse werden einige Aktien zu regelrechten Börsenstars. Gewöhnlich handelt es sich dabei um große Unternehmen und Index-Schwergewichte, die durch besonders starke Kursgewinne die Aufmerksamkeit der Börsianer auf sich gezogen haben.

In den 1970er Jahren fiel diese Rolle den Ölaktien zu. Ende der 1990er Jahre waren es Technologieaktien und während der Immobilienblase Mitte der 2000er Jahre Immobilienaktien und Hypothekenbanken. Im laufenden Zyklus sind es erneut Technologieakten, vor allem die als Technologiegiganten wahrgenommenen Unternehmen Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Tesla und Google.

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Nächste große Aufwärtsbewegung des Goldpreises

Sprungbereit

Liebe Leser,

die auf Sensationen erpichte Berichterstattung hat mit dem Goldmarkt derzeit ein Problem: Der Goldpreis bewegt sich kaum. Seit Anfang des Jahres hängt er in einer sehr engen 5%-Spanne zwischen 1.300 $ und 1.365 $ pro Unze fest.

Was nach großer Langeweile aussieht und eine einschläfernde Wirkung auf die Berichterstattung ebenso wie das Anlegerinteresse hat, ist in Wirklichkeit eine überaus spannende Entwicklung. Denn diese dreimonatige Seitwärtsbewegung bildet still und heimlich das Sprungbrett für die nächste große Aufwärtsbewegung des Goldpreises.

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Auf Zinserhöhungen folgen Aktienbaissen

Häufig besiegeln drei Zinsschritte das Ende der Hausse

Liebe Leser,

am Mittwoch, den 21. März hat die US-Notenbank Fed die Zinsen angehoben. Es handelt sich bereits um die sechste Zinserhöhung des laufenden Zyklus, der Ende 2016 begonnen hat. Früher war es an der Wall Street ein geflügeltes Wort, dass drei Zinserhöhungen ausreichen, um eine Aktienhausse zu beenden.

Aufgrund des extrem niedrigen Zinsniveaus, das die Zentralbanken der Welt als Antwort auf die Krise des Jahres 2008 verordnet hatten, hat diese Daumenregel („Three steps and a tumble“, drei Schritte und ein Absturz) bisher nicht gegriffen. Als Entwarnung dürfen Sie dieses Ergebnis aber nicht interpretieren. Es dauert dieses Mal nur etwas länger. Denn steigende Zinsen sind und bleiben Gift für die Börse und auch für die Realwirtschaft. Deshalb folgten auf die meisten Zinserhöhungszyklen der Fed nicht nur Aktienbaissen, sondern auch Rezessionen. Das wird dieses Mal nicht anders sein.

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Gold: Bullisher Keil macht den Weg nach oben frei

Bei Gold ist die Feder gespannt wie selten zuvor

Liebe Leser,

der Goldpreis bewegt sich seit rund viereinhalb Jahren seitwärts. Interessanterweise hat die experimentelle Psychologie gezeigt, dass langanhaltende Seitwärtsbewegungen bei den meisten Anlegern mehr Frust erzeugen als Abwärtstrends. Das ist zwar völlig irrational, aber offenbar rundum menschlich.

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