Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Inflationsdruck: für Gold eine gute Nachricht
- Zentralbanker sind selten Herr der Lage
- US-Aktienmarkt bewegt sich auf dünnem Eis
- Wie Ende der 1960er Jahre, als Inflation und Goldpreis stiegen
- Goldminendepot deutlich im Plus
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Windkraftanlagen schädigen die Natur - erfolgte Ersatzleistungen bleiben wirkungslos
Die Geldentwertung nimmt zu – Politik und Zentralbanker sorglos
Liebe Leser,
vorige Woche habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass ein von mir verwendetes Modell einen unteren Wendepunkt an den Edelmetallmärkten für Ende Juli prognostiziert. Wir befinden uns jetzt in diesem Zeitfenster, und alles deutet darauf hin, dass dieser untere Wendepunkt tatsächlich stattfindet. Viel wichtiger als diese taktischen Überlegungen sind jedoch die mittel- und langfristigen Faktoren, die den Goldpreis beeinflussen. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Entwicklung der Inflation, das heißt der Geldentwertung.
Seit Anfang des Jahres ist die offizielle Inflationsrate in den USA von 2,1% p. a. auf 2,9% gestiegen. Damit liegt sie deutlich über der von Zentralbankern als Geldwertstabilität bezeichneten und ausdrücklich
angestrebten Geldentwertung von 2% pro Jahr. Und auch in Deutschland liegt sie im Juni 2018 schon bei 2,1%.
Bezeichnenderweise wird diese Entwicklung weder in den Medien noch von amtierenden oder ehemaligen Zentralbankern als problematisch angesehen. Stattdessen herrscht die einhellige Meinung vor, die Zentralbanken hätten alles im Griff und könnten die Geldentwertung und die Entwicklung der Volkswirtschaft nach Belieben steuern.
Starke Goldminenaktien signalisieren Goldhausse
- Extremwerte der Sentimentindikatoren
- Timing-Modell: Unterer Wendepunkt nächste Woche
- Gute Minenaktien zeigen Stärke
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Filmförderung: Geringer Nutzen, aber kein Ende in Sicht
Schwimmen Sie gegen den Strom
Liebe Leser,
die jüngste Korrektur des Goldpreises hat zu etwas tieferen Kurses geführt, als ich aufgrund der überaus bullishen Rahmenbedingungen erwartet habe. Wie Sie auf dem folgenden Goldchart sehen, handelt es sich dennoch ohne Wenn und Aber lediglich um eine harmlose Korrektur innerhalb eines Aufwärtstrends.
Im hier nicht gezeigten großen Bild betrachtet, ist dieser Aufwärtstrend, der Anfang 2016 begonnen hat, Teil einer mächtigen Bodenformation, die eine langfristige Hausse signalisiert. Diese Bodenformation nähert sich jetzt in Riesenschritten ihrem Ende.
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Unternehmer und Fußballfans schauen nach Russland - Das sollten Sie als Börsianer auch tun
- Wie Warren Buffett: Kaufen Sie günstig und verkaufen Sie teuer
- Russland ist ein Land der Superlative
- Russische Geschäftsfreundlichkeit kommt gleich nach der Schweiz
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wie man eine Behörde nicht reorganisieren sollte
USA extrem überbewertet, Russland drastisch unterbewertet
Liebe Leser,
die Welt blickt nach Russland. Kaum einer kann sich wohl dem Medienspektakel um die Fußballweltmeisterschaft entziehen. Aber auch wenn Sie nach günstigen Investments Ausschau halten, ist Russland zurzeit für Sie erste Adresse.
Denn fest steht, die US-Aktienmärkte sind extrem überbewertet. Das zeigen alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse. Viel besser dagegen sieht es am russischen Aktienmarkt aus.
So beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der US-Börse 22,4 – das KGV der russischen Börse hingegen nur 7,9. Alle anderen Indikatoren bestätigen diese geradezu spiegelbildliche Situation.
Jetzt beginnt die beste Jahreszeit für Gold
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- Große Kaufgelegenheit bei Gold und anderen Edelmetallen
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Nicht alle Monate des Börsenjahres sind gleich
Lieber Leser,
zahlreiche Märkte zeigen eine ausgeprägte Saisonalität. Das heißt, die Kurse bewegen sich zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Monaten auffällig oft in dieselbe Richtung. Offenbar sind gute und schlechte Zeiten an den Börsen nicht ganz zufällig verteilt.
An manchen Märkten wie zum Beispiel den Agrarrohstoffen sind die Gründe, die für einen Einfluss der Jahreszeiten auf das Marktgeschehen sprechen, offensichtlich. An anderen Märkten sind die Muster zwar ebenfalls unverkennbar, aber die Gründe bleiben eher im Verborgenen. Tatsache ist: Das Phänomen der Saisonalität ist bei weitem nicht auf Agrarrohstoffe beschränkt. Es zeigt sich auch an den Aktienmärkten und bei den Edelmetallen.