Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Gegensätzliche Ausgangslage bei Gold und S&P 500

Liebe Leser,

Gold, Silber und Minenaktien beenden das Jahr 2021 in einer überaus verheißungsvollen technischen Konstellation. Geradezu spiegelbildlich dazu stellt sich die Lage der marktbreiten Aktienindizes dar. Während sich von der US-Börse ausgehend eine vermutlich schwere Aktienbaisse ankündigt, steht der Edelmetallsektor in den Startlöchern für eine starke Aufwärtsbewegung.

Für Gold hat mein wichtigster mittelfristig orientierter Momentum-Indikator bereits im November ein Kaufsignal gegeben, das weiterhin Bestand hat. In Kombination mit zahlreichen anderen Kennzahlen des Edelmetallsektors und der unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik wird dadurch ein Anstieg des Goldpreises auf neue Hochs signalisiert.

Wenig beliebtes Thema Aktienbaisse

Liebe Leser,

in der aktuellen Monatsausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren und mehr noch in unserer gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Historische Baissen und Börsencrashs“ befassen Roland Leuschel und ich uns ausführlich mit dem wenig beliebten, aber für jeden Anleger überaus wichtigen Thema Aktienbaisse. Das hat natürlich einen guten Grund: Nachdem die US-Zentralbank eine geldpolitische Wende vollzogen hat, sind alle Zeichen vorhanden, die typischerweise auf das Ende einer Hausse oder Spekulationsblase hindeuten.

Das heißt zwar nicht, dass die von vielen erwartete Jahresendrally ausfallen und die Baisse schon in den nächsten Tagen oder auch nur Wochen beginnen muss. Ein etwas längerer Vorlauf ist durchaus möglich. Aber es heißt, dass Sie sich jetzt mit dem Thema Aktienbaisse auseinandersetzen sollten, um eine Vorstellung zu erhalten, was hier wahrscheinlich auf Sie zukommt.

Neue Ära der Geldentwertung

Liebe Leser,


monatelang wollten Ihnen die Zentralbanker der Fed und der EZB weismachen, die stark gestiegene Inflation sei nur ein vorübergehendes Phänomen und somit völlig unproblematisch, ja belanglos. Dieses Gerede haben Roland Leuschel und ich ausdrücklich als Wunschdenken und Propaganda bezeichnet und Ihnen in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren schlagkräftige Argumente und historischen Parallelen aufgezeigt, mit denen wir diese Aussage begründen.
Vorige Woche hat uns nun kein Geringerer als Fed-Präsident Jerome Powell zugestimmt. Bei seinem Auftritt vor dem US-Kongress hat er die Katze aus dem Sack gelassen. Die Zeit sei gekommen, sagte er, um das Wort „vorübergehend“ zurückzuziehen.
Damit ist es jetzt gewissermaßen offiziell: Die Teuerung wird weitergehen. Eine neue Ära der Geldentwertung hat begonnen. Stellen Sie sich darauf ein.

Es führt kein Weg an Gold vorbei

Liebe Leser,

langfristig brauchen Sie Gold, um sich vor der völlig unseriösen inflationären Geld- und Staatsschuldenpolitik zu schützen, die von Regierungen und ihren Zentralbanken in engem Schulterschluss betrieben wird. Die überschuldeten Staaten wollen sich auf Ihre Kosten sanieren und haben längst damit begonnen, dieses perfide Vorhaben umzusetzen.

Dass die deutsche EZB-Direktorin Prof. Isabel Schnabel es wagt, bei einem Auftritt im ZDF zu sagen, „dass wir eher eine zu niedrige Inflation sehen“, ist bezeichnend. Nehmen Sie die Dame ernst. Es wird noch viel schlimmer kommen mit der Geldentwertung, dafür werden Frau Prof. Schnabel und ihre Kolleginnen sorgen. Deshalb brauchen Sie Gold.