Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Wirtschaftsdaten schlechter als erwartet - Rezession am Horizont

Weltweiter Abschwung wird immer deutlicher

Liebe Leser,

auch wenn Ihnen die Marktschreier erzählen wollen, dass es an den Aktienmärkten nun wieder endlos aufwärts gehen wird, Fakt ist: die Wirtschaftsdaten, die in den vergangenen beiden Wochen veröffentlicht wurden, waren schlecht, und das weltweit.

Beispielsweise sind die als Frühindikator der Weltwirtschaft geltenden Exporte Südkoreas ebenso schwach ausgefallen wie die entsprechenden Zahlen aus Japan. Und die weltgrößte Reederei Moeller-Maersk, die einen Großteil der internationalen Seetransporte abwickelt, bestätigte den weltweiten Abschwung. Wenn keine Güter mehr transportiert werden, wird dies hier als erstes bemerkt, während die meisten anderen noch wenig spüren.

Der Einkaufsmanager-Index der gesamten Europäischen Union notiert inzwischen unter der Marke von 50 Punkten, die als Grenze zwischen Wachstum und Abschwung gilt. Besonders schwach zeigt sich in dieser Statistik ausgerechnet der europäische Wirtschaftsmotor der vergangenen Jahre, also Deutschland.

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Gold seit unserem Kaufsignal über 10% gestiegen – hier ist Ihr Goldfahrplan für die nächsten Wochen

Es fehlt nicht mehr viel für den nächsten Ausbruch nach oben

Liebe Leser,

seit Oktober vorigen Jahres ist der Goldpreis um 15% gestiegen, von knapp 1.180 $ pro Unze auf 1.350 $. Unsere Indikatoren haben kurz vor und während dieses Anstiegs eine Fülle von Kaufsignalen gegeben, über die ich auch hier berichtet habe.

Trotz dieser sehr bullishen Signale war die Skepsis unter Anlegern und Analysten weit verbreitet, wie die Sentimentindikatoren gezeigt haben. Darin habe ich aber nur ein weiteres bullishes Zeichen gesehen. Denn genau so sollte es in der Frühphase einer Hausse sein: Die Kurse steigen, aber noch ist die die Skepsis groß.

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Deutsche Wirtschaft schwächelt - Rezessionsgefahr noch nicht vorüber

Stagnation der deutschen Wirtschaft

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten haben wir Sie mehrmals auf die zunehmenden Schwächezeichen hingewiesen, die auf einen weltweiten Abschwung der Konjunktur hindeuten. Jetzt wurde das deutsche Wirtschaftswachstum im vierten Quartal mit 0,0% bekannt gegeben, während es im dritten Quartal sogar schon um minus 0,2% rückläufig war.

Da Rezessionen von vielen Ökonomen als zwei Quartale mit rückläufigem Bruttoinlandsprodukt (BIP) definiert werden, wählte das Handelsblatt die Schlagzeile: „Deutsche Wirtschaft entgeht Rezession“. Diese Aussage ist als Momentaufnahme zwar korrekt, im größeren Bild halte ich sie aber für verfrüht.

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An der Wall Street fällt jetzt die Entscheidung

Momentum- und Sentimentindikatoren deuten das Ende der Bearmarketrally an

Liebe Leser,

an den Aktienmärkten wurde durch den Kursanstieg der vergangenen sechs Wochen die kurzfristig stark überverkaufte Markttechnik abgebaut. Inzwischen sind neue negative Divergenzen bei den Momentumindikatoren entstanden, und die Sentimentindikatoren signalisieren jetzt wieder Gefahr im Verzug.

Auch aus charttechnischer Sicht gibt es gute Gründe, sich auf die nächste Abwärtswelle vorzubereiten. So haben beispielsweise der Weltleitindex S&P 500 und der NASDAQ 100 Index wichtige Widerstandsmarken erreicht. Für den S&P 500 sehen Sie das auf dem folgenden Chart. Von unten kommend, haben die Kurse den Widerstand der 200-Tage-Durchschnittslinie erreicht. Aus charttechnischer Sicht ist das ein idealer Punkt für das Ende einer größeren Bearmarketrally.

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