Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Helikopter-Geld wird kommen
- Negative Zinsen für Griechenland
- Jetzt kündigt sich eine weltweite Rezession an
- Wie Sie Ihr Vermögen schützen können
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Zu viele Unternehmensbeteiligungen eines kleinen Bundeslandes
Irrsinn herrscht an den Rentenmärkten
Liebe Leser,
still und heimlich passiert gerade etwas an den Märkten, was niemand bisher für möglich gehalten hätte: Am 9. Oktober 2019 hat die Republik Griechenland neue Staatsanleihen emittiert, also Schulden gemacht. Konkret hat sie Anleihen für 487,5 Mio. € mit einer Laufzeit von 13 Wochen sowie 1,5 Mrd. € mit einer Laufzeit bis März 2029 begeben.
Das Interesse an dieser knapp 10-jährigen Anleihe war groß. Laut Bloomberg lagen Angebote für 5,4 Mrd. € vor. Der Zinssatz dieser Anleihe beträgt 1,5%, während der Kurzläufer mit einem negativen Zins von 0,02% ausgestattet ist. Die USA zahlen für vergleichbare Laufzeiten 1,65% bzw. 1,59%.
Gold schon wieder auf dem Weg nach oben – Sind Sie dabei?
- Die Korrektur im Edelmetallsektor ist schon vorüber
- Positive Divergenz des Momentum-Indikators zeigt Ende der Korrekturphase
- Goldminenaktien vor nächstem Hausseschub – Jetzt einsteigen
- US-Konjunktur hängt am seidenen Faden
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Das lange Siechtum einer geförderten Kultureinrichtung
Goldhausse zeigt Stärke
Liebe Leser,
am 4. September dieses Jahres erreichte der Goldpreis mit 1.566 $ pro Unze sein bisheriges Jahreshoch. In einer dynamischen Aufwärtswelle war er bis dahin von seinem Zwischentief im Mai um stattliche 23,6% gestiegen.
Auf dem hier nicht gezeigten langfristigen Chart erkennen Sie, dass sich im Bereich von 1.550 $ eine offensichtliche charttechnische Widerstandszone aus den Jahren 2011 und 2012 befindet. Darüber hinaus verläuft hier auch das erste obere Preisband meines Preisbänder-Indikators. Dass dieser doppelte Widerstand nicht gleich im ersten Anlauf überwunden werden konnte, sollte niemanden überraschen.
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Goldminenaktien vor nächstem Hausseschub – Weitere hohe Gewinne zeichnen sich ab
- Dieser Chart zeigt eine sehr verheißungsvolle Bodenformation
- Bei den Goldminenaktien spielt die Musik
- Außergewöhnliche Chancen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Unterbringung von Flüchtlingen
Gold Bugs Index zeigt nur einen kleinen Ausschnitt
Liebe Leser,
die meisten Goldminenanleger schauen auf den Gold Bugs Index, um mit einem Blick zu sehen, was sich bei den Edelmetallaktien tut. Dabei ist der Gold Bugs Index nicht das beste Instrument, um das Geschehen bei den Minenaktien zu verfolgen, da er auf lediglich 16 Aktien basiert.
Darüber hinaus sind die beiden Index-Schwergewichte Newmont Goldcorp und Barrick Gold mit 33% sehr hoch gewichtet. Und die fünf größten Werte bringen zusammen eine Gewichtung von 54% auf die Waage. Der Verlauf des Index wird also stark von ganz wenigen hochkapitalisierten Aktien des Sektors beeinflusst, die nicht unbedingt die besten Gewinnaussichten im Lauf der gesamten Hausse haben.
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Fed senkt erneut die Zinsen – die Ampeln stehen auf Rot
- Rezessionen haben jetzt das Potenzial, schwere Krisen auszulösen
- In diesen Zeiten müssen Sie Ihr Vermögen ganz besonders schützen
- Die Gold-Korrektur ist fast vorbei
- Verdienen Sie Geld mit Goldminen-Aktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Der Fiskus und das Online-Glücksspiel
Die jüngste Zinssenkung der Fed ist keine gute Nachricht
Liebe Leser,
am Mittwoch, den 18. September 2019 hat die US-Zentralbank die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Das war die zweite Zinssenkung innerhalb weniger Wochen. Damit gleicht das Verhalten der Fed haargenau ihrer Vorgehensweise in den letzten beiden Zyklen, das heißt in den Jahren 2001 und 2007. Warum das keine gute Nachricht ist, lesen Sie in der am Montagabend, den 23. September erscheinenden Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.
Die US-Zinsstrukturkurve ist schon seit Monaten invers, das heißt die kurzfristigen Zinsen sind höher als die langfristigen. Daran hat auch der jüngste Zinsschritt nichts geändert. In der Vergangenheit folgte auf eine inverse Zinsstruktur stets eine Rezession. Allerdings
dauerte es manchmal mehrere Quartale, bis es so weit war.
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