Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Liebe Leser,

am 16. März 2022 hat die US-Notenbank erstmals seit Jahren die Zinsen erhöht. Sie hob den von ihr festgesetzten Leitzins um 0,25%-Punkte an, von bisher 0% bis 0,25% auf 0,25% bis 0,5%. Damit bleibt die Fed immer noch meilenweit unter der offiziellen Inflationsrate von 7,9%. Sie macht also keinerlei ernstzunehmende Anstalten, die Geldentwertung zu unterbinden, die sie selbst durch ihre jahrelange Nullzinspolitik hervorgerufen hat.

Zinserhöhungen sind Gift für die Börse. Diese generelle Erkenntnis gilt heute mehr denn je, da die fundamentale Bewertung der US-Börse extrem hoch ist. Darüber hinaus steigen die Anleihenzinsen schon seit vielen Monaten und sind aus charttechnischer Sicht aus mächtigen Bodenformationen nach oben ausgebrochen. Damit wird eine Fortsetzung des Aufwärtstrends der Zinsen signalisiert.

Liebe Leser,

der Goldpreis ist in Euro, Yen und zahlreichen anderen Währungen auf ein Rekordhoch gestiegen. In Dollar gerechnet, hat er sein altes Hoch erreicht und steht jetzt ebenfalls vor dem Sprung auf neue Höhen. Mit anderen Worten: Die Goldhausse, die sich in meinen Prognosemodellen so deutlich angekündigt hatte, hat begonnen.

Ich verwende hier ganz bewusst das Wort „begonnen“, weil meine Modelle und Indikatoren sehr viel höhere Kurse signalisieren. Auch charttechnisch wird mit dem Anstieg auf neue Hochs der Beginn einer Hausse signalisiert, die sehr viel Luft nach oben hat.

Liebe Leser,

„Höchste Risikostufe an der US-Börse erreicht“, titelten Roland Leuschel und ich in der Januar 2022-Ausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren. In der schon Mitte Februar erschienenen März-Ausgabe haben wir dann dargelegt, warum das Ende der riesigen Spekulationsblasen an den Aktien-, Immobilien- und Anleihenmärkten vermutlich bevorsteht.

Liebe Leser,

in den vergangenen Wochen habe ich Sie hier mehrmals auf meine Analysen hingewiesen, die den baldigen Beginn einer vermutlich starken Aufwärtsbewegung des Goldpreises signalisieren. Diese Aufwärtswelle läuft inzwischen.

So ist der Goldpreis seit Anfang des Monats bereits mehr als 150 $ pro Unze gestiegen und notiert jetzt schon bei mehr als 1.950 $ pro Unze. Dabei hat er wichtige charttechnische Widerstandslinien überwunden und scheint nun endgültig auf dem Weg zu neuen Hochs zu sein.