Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Positionieren Sie sich jetzt: Edelmetallsektor konsolidiert
- Die Korrektur ist schon vorüber
- Die nächste Aufwärtswelle hat bereits begonnen
- Die Minen-Indizes nähern sich schon wieder ihrem Hoch
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Die Kommunen und ihre Sparkassen
Sogar harmlose Korrekturphasen nehmen vielen Anlegern den Mut
Liebe Leser,
es immer dasselbe an der Börse: Wenn die Kurse steigen bzw. gestiegen sind, nimmt das Anlegerinteresse deutlich zu, und wenn die Kurse fallen, nimmt es ab. Das führt dazu, dass viele Anleger erstens genau zum falschen Zeitpunkt kaufen und sich zweitens dann nicht trauen, wenn das Chance-Risiko-Verhältnis am besten ist und die größten Gewinne erzielt werden können.
Letzteres ist im Moment an den Edelmetallmärkten der Fall. Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, ist der Goldpreis von Mai bis Anfang September 2019 stark gestiegen – und mit ihm das Anlegerinteresse. Dann folgte eine harmlose Korrektur, und schon verließ die meisten Anleger der Mut. Das erkenne ich übrigens nicht nur an den Sentimentindikatoren, sondern auch
an dem Zugriff auf unsere Homepage www.krisensicherinvestieren.com.
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Die retrograde Amnesie der EZB
- Sichere Investments seien schuld an Negativzinsen - nicht etwa die Politik der EZB
- Schuldenorgie und Nullzins auch in den USA
- Verheerend: 2,8 US-Dollar Schulden pro 1 US-Dollar Wachstum!
- Wenn das Feuer mit Brandbeschleuniger "gelöscht" wird, müssen Sie sich schützen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Schwächen beim Software-Lizenzmanagement
Roland Leuschel meldet sich zu Wort
Liebe Leser,
mein Krisensicher Investieren-Mitstreiter und Freund Roland Leuschel hat mir heute den folgenden Beitrag zugesendet. Ich fand ihn so spannend, dass ich ihn Ihnen sofort zugänglich machen möchte:
„Der irische Ökonom Philip R. Lane ist seit Juni diesen Jahres Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB). Er ist, wie das Handelsblatt bemerkte, der neue starke Mann bei der EZB und hat massiven Einfluss auf die EZB-Politik, ganz einfach weil er die jeweiligen EZB-Präsidenten berät.
Kürzlich hat er auf der Tagung des NTMA (National Treasury Management Agency) in Dublin eine bemerkenswerte Rede gehalten. Darin hat er eine kuriose Antwort auf die Frage gegeben, warum die Realzinsen, also die Zinsen abzüglich der
Inflationsrate, in Europa niedrig bzw. sogar negativ sind.
Bei Gold zeichnet sich der nächste große Kursanstieg ab
- Zentralbanken kennen die Bedeutung des Goldes ganz genau
- Schützen Sie sich vor der Nach-uns-die-Sintflut-Politik
- Bei Gold ist die Feder erneut gespannt
- Auch unser Preisbänder-Indikator signalisiert eine Aufwärtswelle
- Hervorragende Aussichten für Goldanleger
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Unzulängliches Gebäudemanagement vieler Kommunen
Homepage der Niederländischen Zentralbank, 15. November 2019
Liebe Leser,
bei der Recherche für unser neues Buch „Die Wohlstandsvernichter“ bin ich auf folgendes Zitat der Niederländischen Zentralbank gestoßen:
„Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere sind nicht ohne Risiko, und ihre Kurse können fallen. Aber ein Goldbarren behält seinen Wert, sogar in Krisenzeiten. Deshalb haben Zentralbanken, darunter die DNB (Niederländische Zentralbank), traditionell beachtliche Goldbestände gehalten. Gold ist das perfekte Sparschwein – es ist der Vertrauensanker für das Finanzsystem. Wenn das System kollabiert, kann der Goldbestand als Basis dienen, um es wiederaufzubauen.“
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Die Wohlstandsvernichter - Das neue Buch von Claus Vogt und Roland Leuschel
- Die schwere Rezession des Jahres 2008 war nur ein Vorspiel
- Zentralbanken sind nicht allmächtig
- Die nächste große Krise steht bevor
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Rundfunk- und Fernsehanstalten im Visier des Rechnungshofs
Jetzt wird es ernst
Liebe Leser,
die Lage in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten ist ernst. Wir befinden uns heute an einem ähnlich bedeutenden Wendepunkt wie zuletzt im Jahr 2007. Die ökonomischen Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen und die damit einhergehenden Gefahren und Risiken sind heute sogar noch erheblich größer als damals. Deshalb sollten Sie sich die Zeit nehmen, sich mit der aktuellen Situation zu befassen. Es gilt, Vorbereitungen zu treffen, um die kommende Krise möglichst unbeschadet zu überstehen oder sogar als Gewinner daraus hervorzugehen.
Schon Ende der 1990er Jahre haben Roland Leuschel und ich die vom damaligen Fed-Präsidenten Alan Greenspan vorgenommenen geldpolitischen Weichenstellungen scharf kritisiert und auf die negativen
Folgen dieser Politik hingewiesen. In unserem 2003 erschienenen Buch „Das Greenspan-Dossier“ haben wir die Ergebnisse unserer Analysen in komprimierter Form einem breiten Publikum vorgelegt – und wurden dafür unter anderem in der Financial Times hart attackiert.
Darüber hinaus warnten wir unsere Leser dann im Sommer 2007 vor der weltweiten Rezession und Finanzkrise, die sich in unseren Prognosemodellen immer deutlicher abzeichneten. Wir erkannten die Immobilienblase in den USA und einigen europäischen Ländern, deren Vorhandensein von den Zentralbankern vehement geleugnet wurde.
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