Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Aktienmärkte und Wirtschaft: Es wird keine schnelle Erholung geben
- Das sind die Fakten: Pandemie, Rezession und geplatzte Spekulationsblase
- Viel Gegenwind für Aktien
- Immer schneller immer mehr
- Es könnte auch anders gehen
- Die Markttechnik ist entscheidend
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Mehr IT-Unterstützung bei der Abwicklung von Forschungsprojekten
Die „Lösung“ heißt wie immer: Staatsschulden und Gelddruckmaschine
Liebe Leser,
wie von mir vorhergesagt, haben Regierungen und ihre Zentralbaken weltweit damit begonnen, die schwere Rezession, in die sie die Weltwirtschaft gestürzt haben, mit allen Mitteln zu bekämpfen, inklusive Helikopter-Geld. Da durch die jahrelange Nullzinspolitik sehr große Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen entstanden sind, befindet sich die Wirtschaft in einem sehr fragilen Zustand. Deshalb droht der sich entfaltende Bereinigungsprozess an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft sehr heftig auszufallen.
In den vergangenen 30 Jahren ist es zur Gewohnheit geworden, die für ein Funktionieren der Marktwirtschaft notwendigen Bereinigungen und Erneuerungen mit allen dem Staat zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen. Diese
Mittel sind Staatsschulden und Gelddruckmaschinen. Der Logik einer Interventionsspirale folgend, muss die Dosis bei jeder Umdrehung erhöht werden. Im Vergleich mit dem Krisenjahr 2008 ist genau das jetzt schon geschehen, und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht.
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Die Spekulationsblase ist endgültig geplatzt: Jetzt brechen alle Dämme
- Eine neue Schuldenkrise zeichnet sich ab
- Beginn einer schweren Rezession
- Aktienbaisse in vollem Gang
- Der Goldpreis steigt schon wieder
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenig Klimaschutz bei vom Staat geförderten Baumaßnahmen
Eine neue Schuldenkrise zeichnet sich ab
Liebe Leser,
dass die Geld- und Schuldenschleusen in der nächsten Krise bis zum Anschlag geöffnet würden, haben Roland Leuschel und ich immer wieder betont, ausdrücklich auch in unserem im November 2019 erschienenen Buch „Die Wohlstandsvernichter – Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Es zeigt Ihnen in aller Klarheit die verheerenden Ergebnisse und Nebenwirkungen der ultralaxen Geldpolitik der vergangenen Jahre, deren Folgen mit der jetzt begonnenen Krise schlagartig sichtbar werden.
Dass im nächsten Abschwung, der jetzt begonnen hat, alle Dämme brechen und alle Hemmungen fallen würden, folgte aus
der Interventionsspirale, in die sich Zentralbanken und hochverschuldete Staaten in kurzsichtiger und verantwortungsloser Weise begeben haben. Jetzt ist es so weit, und es wird schwerwiegende Folgen haben.
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Worauf Sie jetzt unbedingt achten müssen
- Die fundamentale Bewertung ist der Schlüssel
- Kurzfristig ist die Markttechnik entscheidend
- Goldminen extrem attraktiv bewertet
- Schuldig! Die Rolle der Zentralbanken
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Unzureichendes Risikomanagement bei der Einkommensteuerveranlagung
Die fundamentale Bewertung ist der Schlüssel
Liebe Leser,
von einer attraktiven fundamentalen Bewertung sind die allgemeinen Aktienmärkte trotz der jüngsten Kursrückgänge im Moment noch weit entfernt. Wenn Sie meine Analysen gelesen haben, wird Sie das nicht überraschen. Schließlich befand sich die fundamentale Bewertung der US-Börse noch vor wenigen Wochen auf einem Rekordniveau. Sie war also höher als vor dem Crash von 1929 und höher als vor dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000. Auf das extrem große Risiko, das sich daraus herleitet, habe ich auch hier immer wieder hingewiesen.
Und plötzlich ist die Krise da
- Der S&P 500 wird sich mindestens dritteln
- Schon erschallt der Ruf nach dem Staat
- Die Blase ist geplatzt - Vertrauen zerstört
- Nutzen Sie die Kaufgelegenheit bei den Goldminenaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wofür braucht ein Stadtstaat eine eigene Reisegesellschaft?
Der S&P 500 wird sich mindestens dritteln
Liebe Leser,
in Zeiten wie diesen fällt es mir nicht leicht, einen Marktkommentar zu schreiben – obwohl ich zu den wenigen Analysten gehöre, die in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder auf die extrem hohen Risiken an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft hingewiesen haben. Der S&P 500 werde sich mindestens dritteln, also in den Bereich von rund 1.000 Punkten fallen, lautete meine Prognose, und das sei ausdrücklich kein Worst-Case-Szenario. Und der DAX werde wie üblich den US-Vorgaben nach unten folgen.
Inzwischen ist der S&P 500 in Rekordzeit von knapp 3.400 Punkten am 19. Februar 2020 auf 2.500 Punkte gefallen. Das sind gerade einmal minus 26%. Es ist also noch nicht allzu viel passiert, zumal der Index dieses Niveau
erst im September 2017 erstmals erreicht hatte. Es wurde also lediglich der Kursanstieg der vergangenen zweieinhalb Jahre wieder abgegeben. Keine große Sache, sollte man meinen.