Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

US-Wahl 2020 - Für die Börse ist der Wahlausgang belanglos

Höchstens ein paar kurzfristige Kapriolen

Liebe Leser,

am 3. November finden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt. In der Börsenberichterstattung wird viel darüber spekuliert, welche Auswirkungen der Wahlausgang auf die Finanzmärkte haben wird. Ganz kurzfristig mag es tatsächlich ein paar Kursausschläge geben. Die Geschichte zeigt jedoch, dass es letztlich belanglos ist, welche Partei den US-Präsidenten stellt oder im Kongress die Mehrheit hat. Konkrete Zahlen hierzu lesen Sie in der am Montagabend, den 26. Oktober erschienenen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.

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Gold – Nutzen Sie die harmlose Korrektur im langfristigen Aufwärtstrend als Kaufgelegenheit

Wir befinden uns in einer Weltwirtschaftskrise

Liebe Leser,

in den USA fordern Politiker beider großen Parteien lautstark weitere Konjunkturprogramme. Im Gespräch sind erneut gigantische Beträge in der Spanne von 1,8 bis 2,2 Billionen Dollar.

Mehr müssen Sie über den wahren Zustand der Wirtschaft eigentlich nicht wissen. Denn eine halbwegs gesunde Wirtschaft benötigt natürlich keine staatlichen Konjunkturprogramme, schon gar nicht in dieser Größenordnung. Die hierin zum Ausdruck kommende Botschaft lautet: Wir befinden uns in der Frühphase einer Weltwirtschaftskrise, aller politischen Schönfärberei und Gesundbeterei zum Trotz.

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Größere Risiken als 2008 - Edelmetalle und Shortinvestments schützen Sie

Vorsicht vor vollmundigen Versprechungen

Liebe Leser,

Wir haben das Risiko eines Zusammenbruchs des Finanzsystems eliminiert.“ Diese vollmundigen Worte sprach der US-amerikanische Zentralbanker und Präsident der Federal Reserve Bank of Minneapolis, Neel Kashkari, am 14. August 2020. Diese als beruhigende Botschaft gedachte Versicherung ruft bei Kennern der jüngeren Finanzgeschichte beunruhigende Erinnerungen hervor.

Fast wortgleich äußerte sich am 17. März 2008 nämlich Dick Fuld, der damals Vorstandsvorsitzender von Lehman Brothers war. Die kurz zuvor erfolgte Rettung der Investmentbank Bear Stearns kommentierte er folgendermaßen: „Die Rettung eliminiert das Liquiditätsproblem der gesamten Finanzindustrie.

Wenige Monate später war die von ihm gemanagte Bank Lehman Brothers Pleite, und das gesamte Finanzsystem konnte nur durch eine gigantische Rettungsaktion von Zentralbanken und Regierungen vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Die Weltwirtschaft erlebte eine schwere Rezession, und der S&P 500 fiel um rund 60%.

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Gold und Edelmetallaktien - Das nächste Kaufsignal zeichnet sich ab

Zentralbanker und Politiker außer Rand und Band

Liebe Leser,

Gold befindet sich in der Frühphase einer langfristigen Hausse. Daran lassen weder meine technischen Indikatoren einen Zweifel, noch die extrem bullishen Rahmenbedingungen einer völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik. Weltweit sind Politiker und ihre Zentralbanker außer Rand und Band und verfolgen eine Politik, die in der Vergangenheit stets zu Wohlstandsvernichtung, Geldentwertung, Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und großen sozialen und internationalen Spannungen geführt hat. Deshalb befürchte ich, dass der weltweit eingeschlagene Weg auch dieses Mal ähnliche Folgen haben wird. Davor sollten Sie sich schützen!

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