Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Das neue Jahr bringt große Chancen

50-jähriges Jubiläum des Systems ungedeckter Währungen

Liebe Leser,

im Sommer 2021 wird das gegenwärtige Weltwährungssystem 50 Jahre alt. Wie die Geschichte zeigt, ist das ein hohes Alter für ein Währungssystem. Deshalb sollten Sie nicht allzu überrascht sein, wenn dieses System weltweit ungedeckter Währungen in den kommenden Jahren durch ein neues Arrangement ersetzt werden sollte.

Freiwillig wird dieser Wechsel jedoch nicht vonstattengehen, und niemand kann heute schon wissen, wie das neue System aussehen wird. Eines aber ist gewiss: Regierungen und Notenbanken werden alles tun, um ihr staatliches Geldmonopol zu erhalten und den Niedergang so lange wie möglich hinauszuzögern. Deshalb wird der eingeschlagene Weg einer immer höheren Staatsverschuldung, die mit der Gelddruckmaschine der Zentralbanken finanziert wird, beibehalten werden.

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US-Geldmenge 26 Prozent größer als vor einem Jahr

Die unseriöse Geldpolitik wird Folgen haben

Liebe Leser,

unsere Politiker und Zentralbanker sind außer Rand und Band. Die Staatsschulden gehen weltweit durch die Decke, und die Geldmengen steigen in einem Ausmaß, das sogar die inflationären 1970er Jahre weit übertrifft. Das sehen Sie auf dem folgenden Chart.

Er zeigt Ihnen die prozentuale Veränderung der US-Geldmenge M-2. Wie Sie sehen, hat die US-Zentralbank Fed die Geldmenge in den vergangenen 12 Monaten um 26% erhöht. Diese verantwortungslose, ja unseriöse Politik wird unangenehme Folgen haben, vor denen Sie Ihr Vermögen schützen sollten.

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Diese 3 machen Ihr Depot 2021 krisensicher: Goldminen, Öl- und Uranaktien

Am Tropf der Zentralbanken: Die Krise als Dauerzustand

Liebe Leser,

es wird immer deutlicher: Ohne die Gelddruckmaschine läuft nichts mehr. Die Wirtschaft und die Aktienmärkte würden ohne die Finanzspritzen sofort kollabieren – und werden es früher oder später auch tun. Die Zinsen würden sofort steigen und die überschuldeten Staatshaushalte in allergrößte Nöte bringen. Staatsbankrotte wären auch in Europa die unausweichliche Folge.

Das gesamte Geschehen an den Finanzmärkten und inzwischen auch in großen Teilen der Realwirtschaft ist eine künstlich geschaffene Wohlstandsillusion. Ihr stehen gewaltige Schuldenberge und unbezahlbare Rechnungen gegenüber.

Die ultra-laxe Geldpolitik, vor deren inzwischen zu einem großen Teil eingetretenen Folgen Roland Leuschel und ich bereits im unserem 2003 erschienenen Buch „Das Greenspan Dossier“ gewarnt haben, hat die Krise zum Dauerzustand und die Zentralbanker zu den eigentlichen Herrschern gemacht.

Diese heimliche Machtübernahme vernichtet Wohlstand und zerstört die Demokratie. Genau dieses Thema lesen Sie in unserem letztes Jahr erschienenen Buch „Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“, das heute aktueller ist denn je. Insbesondere dann, wenn Ex-US-Notenbank-Chefs zu Finanzministern ernannt werden.

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US-Börse – Spekulation und Euphorie erreichen neue Rekorde – Mit diesen Nischen-Investments machen Sie 2021 zu Ihrem Jahr

Wie im Jahr 2000

Liebe Leser,

die etwas Älteren unter Ihnen erinnern sich sicherlich noch lebhaft an das Börsengeschehen des Jahres 2000. In Deutschland stand es ganz im Zeichen der Telekom und des Neuen Marktes, und in den USA gab vor allem die NASDAQ den Ton an. Während die Telekom-Aktie aktuell noch immer rund 85% unter ihrem damals erreichten Höchstkurs notiert und der Neue Markt längst abgeschafft wurde, erlebt die NASDAQ heute wieder ähnlich absurde Exzesse wie damals.

Verglichen mit dem Jahr 2000 ist die realwirtschaftliche Lage heute aber sehr viel schlechter und die Verschuldung des Staates und der Unternehmen sehr viel höher. Dennoch übertrifft die fundamentale Bewertung des US-Aktienmarktes heute die absurde Überbewertung, die im März 2000, am Höhepunkt der Technologieblase, erreicht wurde, also kurz bevor es mit dem NASDAQ Index zweieinhalb Jahre lang und um 83% nach unten ging.

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