Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Starkes Kaufsignal des Goldminen-Index
- Positive Divergenzen kündigen die nächste Aufwärtswelle an
- Kaufen Sie jetzt ausgewählte Minenaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Bei einer Lottogesellschaft hat das sorgenfreie Leben bald ein Ende
Der Goldpreis wird weiter steigen
Liebe Leser,
der Zweck von Marktkorrekturen besteht darin, die schwachen Hände aus dem Markt zu schütteln, bevor die nächste Aufwärtswelle beginnt. Das wissen Roland Leuschel und ich nur zu gut. Dennoch stellt die aktuelle Korrektur des Goldsektors auch unsere Geduld zunehmend auf die Probe. Allerdings lassen unsere Analysen keinen Zweifel daran, dass es sich lediglich um eine harmlose Korrektur handelt, auf die eine Fortsetzung der Hausse folgen wird.
Dafür spricht neben unserem Gold-Preisbänder-Indikator, der in der Vergangenheit hervorragende Prognoseergebnisse erzielt hat und weiterhin auf Kauf steht, insbesondere die Positionierung der Hedger an den Terminmärkten. Diese bestens informierten Marktteilnehmer haben ihre Absicherungsgeschäfte
erheblich reduziert. Sie erwarten also keine weiteren Kursrückgänge. Das ist ein sehr gutes Zeichen, das von den Sentimentindikatoren bestätig wird.
Die wahre Inflationsrate ist bereits deutlich höher
- Moderne Zentralbanker sind Wohlstandsvernichter
- Unterbewertet, ausgebombt und extrem unpopulär - Profitieren Sie von der Rohstoffhausse
- Wie lukrativ dieser Markt ist, hat wohl auch der Value-Investor Warren Buffett erkannt
- Die nächste Aufwärtswelle der Gold- und Silberhausse steht bevor
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Zweckwidrige Verwendung von Fraktionsgeldern
Sehr starkes Geldmengenwachstum gleich hohe Inflation
Liebe Leser,
im Jahr 2020 haben die Zentralbanker die Geldmenge M2 in der Eurozone um 10% erhöht und in den USA sogar um rekordverdächtige 26%. Noch sind die offiziellen Inflationsraten, mit denen die Geldentwertung gemessen werden soll, niedrig. Aber sie steigen jetzt schon, und aufgrund des hohen Geldmengenwachstums werden sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bald sehr viel höher sein.
Früher setzten Ökonomen die Geldentwertung sinnvollerweise einfach mit dem Geldmengenwachstum gleich. Nach dieser Methode würde die Inflation also bereits 10% in Europa und 26% in den USA betragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dieser Methode das tatsächliche Geschehen wesentlich besser abgebildet wird als mit der Messung der Preisveränderung
dubioser Warenkörbe. Diese sind beliebig manipulierbar, und wichtige Bereiche des täglichen Bedarfs kommen in ihnen kaum oder überhaupt nicht vor.
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Die langfristige Goldhausse hat sehr viel Platz nach oben
- Sehr bullishes Chartbild
- Extrem positive Rahmenbedingungen
- Minenaktien bleiben erste Wahl
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Besserstellungen bei der Künstlersozialversicherung - bei der Einkommensschätzung wird gerne gemogelt
Was ist mit dem Goldpreis los?
Liebe Leser,
„was ist nur mit dem Goldpreis los?“, werde ich in letzter Zeit wieder häufiger gefragt, und „warum steigt er nicht?“ Diese Frage sagt uns viel über die am Goldmarkt vorherrschende Stimmung, die sehr viel Skepsis widerspiegelt. Das ist einigermaßen erstaunlich, da der Goldpreis voriges Jahr um 24,4% gestiegen ist – nach einem Plus von 18,9% in 2019.
Jetzt ist Gold seit Anfang des Jahres mit 3,4% im Minus. Meine Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um eine völlig harmlose Korrektur im Rahmen eines langfristigen Aufwärtstrends handelt. Dass die Nerven zahlreicher Edelmetallanleger dennoch blank zu liegen scheinen und von Euphorie trotz dieser deutlichen Kursgewinne überhaupt nichts zu spüren ist, spricht
für eine klare Fortsetzung der Edelmetallhausse. Denn eine derart verhaltene Stimmung ist charakteristisch für eine gesunde Hausse, die noch sehr viel Platz nach oben hat.
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Spekulation und Euphorie an der Wall Street erreichen neue Rekorde
- Je größer die Blase, desto heftiger die Folgen
- Nur sehr wenige Sektoren sind attraktiv bewertet
- Noch kein Crash-Muster erkennbar
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Überflüssige Zertifizierung eines Staatswaldes
Stärkere Warnsignale als im Jahr 2000
Liebe Leser,
die vier größten Spekulationsblasen waren die US-Börse 1929, die japanische Börse 1989, die US- und zahlreiche andere Börsen 2000 sowie der US-Immobilienmarkt 2007. Die aktuelle Spekulationsblase an den US-Aktienmärkten, die von einer neuen Immobilienblase und einer gigantischen Anleihenblase begleitet wird, stellt diese historischen Rekordhalter weit in den Schatten.
Beispielhaft erkennen Sie das auf dem folgenden Chart. Er zeigt die pro Woche von US-Kleinspekulanten gekauften Aktien-Kaufoptionen minus Verkaufsoptionen in Millionen Kontrakten. Als Kleinspekulanten kategorisiert die US-Terminbörse, die diese Zahlen erhebt, Käufe von bis zu 10 Kontrakten.
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