Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Gold steigt

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten wurde ich nicht müde, Sie auf die exzellente Kaufgelegenheit im Edelmetallsektor hinzuweisen. Insbesondere bei ausgewählten Gold- und Silberminenaktien bot sich Ihnen ein ausgezeichnet gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Das Interesse der meisten Anleger war trotz der starken Kaufsignale, die meine Prognosemodelle und Indikatoren gaben, jedoch sehr gering. Überrascht hat mich das nicht, im Gegenteil. Denn ein derart skeptisches Anlegerverhalten ist in der Endphase einer längeren Korrektur nicht nur gang und gebe, es ist sogar charakteristisch.

Gold schon wieder 10% gestiegen

Liebe Leser,

Sie wissen, was ich von Bitcoin und anderen Kryptowährungen halte – nichts! Sie sind lediglich die besonders kuriose Spitze der riesigen Spekulationsblase, die sich an den Finanz- und Immobilienmärkten gebildet hat. Viele behaupten zwar, Kryptowährungen seien das neue unabhängige Zahlungsmittel. Dass dem nicht so ist, konnten Sie diese Woche wieder erleben.

Tesla-Gründer und bisheriger Bitcoin-Cheerleader Elon Musk, der erst vor kurzem ein Bitcoin-Paket in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar erworben hatte und auch Zahlungen in Bitcoin für seine Elektroautos befürwortete, hat nun einen Rückzieher gemacht und Bitcoin als Zahlungsmittel wieder aufgehoben – weil beim Mining sehr viel Strom verbraucht wird! Ich bin gespannt, ob dieser geniale Verkäufer irgendwann bemerkt, dass auch Elektroautos sehr viel Strom verbrauchen.

Wichtiger Indikator meldet sich mit seltenem Signal

Liebe Leser,

auf die langfristige Bedeutung der rekordhohen fundamentalen Überbewertung des US-amerikanischen Aktienmarkts habe ich Sie in den vergangenen Wochen schon mehrmals hingewiesen, ebenso auf einige der wichtigsten spekulativen Exzesse, die charakteristisch sind für die Endphase großer Spekulationsblasen.

Jetzt hat ein langfristiger Momentumindikator einen Extremwert angenommen, der zuvor nur zwei Mal erreicht wurde: 1929 und 1987. Den meisten Börsianern werden diese Jahreszahlen etwas sagen. Sie stehen für die beiden spektakulärsten Crashs der modernen Börsengeschichte.

Am Tropf der Zentralbanken

Liebe Leser,

es wird immer deutlicher: Ohne die Gelddruckmaschine läuft nichts mehr. Die Wirtschaft und die Aktienmärkte würden sofort kollabieren, wenn sie vom Tropf der Zentralbanken genommen würden. Doch machen Sie sich nichts vor: Von Dauer kann dieser unnatürliche Zustand nicht sein. Früher oder später werden sich die natürlichen ökonomischen Kräfte Bahn brechen und das kunstvoll zusammengehaltene Kartenhaus zum Einsturz bringen.

Das gesamte Geschehen an den Finanzmärkten und zunehmend auch in der Realwirtschaft ist eine künstlich geschaffene Wohlstandsillusion, der gewaltige Schuldenberge und unbezahlte Rechnungen gegenüberstehen. Die einfachste „Lösung“ dieses von verantwortungslosen (Geld-)Politikern geschaffenen Problems lautet Geldentwertung. In dieser Situation, die gerade ihren Anfang nimmt, ist der Besitz von Gold ein absolutes Muss für jeden Anleger. Wie gut, dass Gold gerade zu Schnäppchenpreisen zu haben ist.