Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Seit 20 Jahren spricht alles für Gold – daran hat sich nichts geändert

Aktienmarkt wird sich dritteln - Meine Indikatoren sprechen eine sehr deutliche Sprache

Liebe Leser,

eine der am meisten unterschätzten Börsenweisheiten stammt von der Boxlegende Mike Tyson: „Jeder hat einen Plan, bis er eins auf die Fresse bekommt". So könnte man die aktuell brenzlige Lage an den Finanzmärkten im Augenblick auch auf den Punkt bringen.

Mit dem großen Unterschied, dass die meisten Marktteilnehmer derzeit euphorisch und der Überzeugung sind, dass sie niemals Prügel einstecken müssen, wenn sie in den Boxring steigen.

Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: In den USA befinden sich die Anleihenmärkte, Wohnimmobilien und der Aktienmarkt in einer riesigen Spekulationsblase. Daran lassen die Kennzahlen der fundamentalen Bewertung keine Zweifel. Das Platzen dieser Blasen ist unvermeidbar und wird den meisten Börsianern heftige Verluste bescheren.

Die Sentimentindikatoren bestätigen diese Diagnose in vollem Umfang, und die spekulativen Exzesse, die sich in Randbereichen des Anlageuniversums wie Kryptowährungen oder „Special Purpose Acquisition Companies“, kurz SPACs genannt, abspielen, werden kommende Anlegergenerationen wahrscheinlich in ungläubiges Staunen versetzen.

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Heißes Thema Geldentwertung

Fed hält jetzt höhere und länger anhaltende Inflation für möglich

Liebe Leser,

vorige Woche habe ich mich hier dem für Sie als Anleger und Verbraucher sehr wichtigen Thema Inflation gewidmet. Bisher haben die für die Geldwertstabilität verantwortlichen Zentralbanker keine Gelegenheit ausgelassen, der Bevölkerung zu versichern, dass es sich bei den deutlich gestiegenen Inflationsraten nur um ein vorübergehendes Phänomen handele. Von dieser überaus fragwürdigen Prognose ist Fed-Präsident Jerome Powell jetzt etwas zurückgerudert.

Auf einer Pressekonferenz am 16. Juni 2021 räumte er ein, er halte es nun für möglich, dass die Inflation höher ausfallen und länger anhalten könnte als er bisher dachte. Sein Basis-Szenario sei jedoch immer noch, dass der Druck auf die Preise bald wieder nachlassen werde.

In unserer am 29. Juni 2021 erscheinenden Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe befassen wir uns ausführlich mit der Frage, ob jetzt eine neue Ära der Inflation begonnen hat und wie Sie sich darauf vorbereiten. Wie Sie sehen werden, sprechen überzeugende Argumente und wichtige langfristige Trendwenden für das Inflationsszenario.

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Kommt jetzt die große Geldentwertung? So stellen Sie die richtigen Weichen für Ihr Depot

Zentralbanker sehen wie üblich kein Problem

Liebe Leser,

noch vor einem Jahr haben mich Interviewpartner belächelt, wenn ich vor der wahrscheinlich unausweichlichen Geldentwertung gewarnt habe. Jetzt sieht die Sache schon ganz anders aus: In den USA ist die offizielle Inflationsrate gemessen am Konsumentenpreisindex im Mai auf 5% gestiegen. Das sind nochmal 0,8%-Punkte mehr als im April.

Im Euro-Raum waren es zwar erst 2%, aber auch hier befindet sich die Geldentwertung in einem Aufwärtstrend, und die Zentralbanker heben ihre eigenen Inflationsprognosen an. Dabei lassen sie natürlich keine Gelegenheit aus, der Bevölkerung zu versichern, dass es sich nur um ein vorübergehendes Phänomen handele.

Mit der Frage, ob es sich dabei um reines Wunschdenken beziehungsweise Propaganda handelt, werden wir uns in unserer am 29. Juni 2021 erscheinenden Themenschwerpunkt-Ausgabe „Inflation“ befassen. Wie üblich werden wir als unabhängige und objektive Analysten beide Seiten der Diskussion beleuchten, damit Sie selbst entscheiden können, wohin die Reise gehen wird. Schließlich ist die Antwort auf die Frage, ob die große Geldentwertung jetzt begonnen hat, von ganz entscheidender Bedeutung für Sie als Anleger, Unternehmer und Verbraucher.

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Der Ölpreis steigt - verdienen Sie mit

Der Einstieg lohnt sich immer noch

Liebe Leser,

Sie merken es gerade selbst, der Ölpreis und mit ihm die Benzinpreise steigen rapide. Dank unserer Analysemodelle haben Roland Leuschel und ich diese Entwicklung vorhergesehen. Aus diesem Grund haben wir im Dezember vorigen Jahres dem Klassischen Energiesektor eine unserer Themenschwerpunkt-Ausgaben gewidmet. Sie trug den Titel „Unterbewertet, ausgebombt und extrem unpopulär: Der klassische Energiesektor und seine Chancen“. Darin haben wir mit Nachdruck auf das außergewöhnlich gute Chance-Risiko-Verhältnis hingewiesen, das Aktien dieses Sektors zu diesem Zeitpunkt geboten haben – und zum großen Teil auch jetzt noch bieten.

Deshalb ist es trotz der schönen Kursgewinne von bis zu 45%, die unsere Aktienempfehlungen seither erzielt haben, für einen Einstieg auch jetzt noch nicht zu spät. Wie wir in der Themenschwerpunkt-Ausgabe dargelegt haben, hat im Energiesektor nämlich nicht nur eine zyklische Hausse begonnen, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit sogar ein sehr langfristiger Aufwärtstrend, der viele Jahre anhalten wird.

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