Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Zentralbanker in der Falle - US-Frühindikatoren deuten auf einen Abschwung hin
- Fallende Zinsen und Warnsignale für die Börse
- Zentralbanken, Spekulationsblasen und Staatsbankrotte
- Das spricht für Gold und andere Inflationsschutz-Investments
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Schuldenmachen in Zeiten von Corona
Gigantische Konjunkturprogramme laufen aus
Liebe Leser,
makroökonomische Frühindikatoren helfen Ihnen dabei, Wendepunkte des Konjunkturzyklus zu erkennen. Die besseren dieser Indikatoren basieren auf einer Vielzahl von Komponenten, um möglichst alle relevanten Sektoren und auch das Geschehen an den Finanzmärkten zu erfassen. In den USA haben die meisten dieser breit angelegten Kennzahlen und Prognosemodelle, unbemerkt von den meisten Anlegern, die von immer weiter steigenden Aktienkursen ausgehen, in der Zeit von März bis Mai dieses Jahres nach unten gedreht und sind seither deutlich gefallen.
Trotz dieser klaren Hinweise auf eine konjunkturelle Abschwächung prognostizieren die meisten Volkswirte und Zentralbanker ein fortgesetzt hohes Wirtschaftswachstum. Wo dieses Wachstum
herkommen soll, wenn die gigantischen Konjunktur- und Hilfsprogramme der vergangenen anderthalb Jahre auslaufen, wie von der FED für Ende August beim Meeting in Jackson Hole angekündigt, erschließt sich mir hingegen nicht. Schließlich basierte der Aufschwung der vergangenen Monate ausschließlich auf riesigen Staatsausgaben in Billionenhöhe, denen eine ebenso gigantische Zunahme der Staatsverschuldung gegenübersteht.
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Die EZB will Ihr Geld entwerten - Neue Kaufsignale für Gold
- Strategiewechsel der EZB
- Anleihenkäufe: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
- Gold gibt neue Kaufsignale
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wie Schulleiter von nicht-pädagogischen Aufgaben entlastet werden könnten
US-Inflation weiter gestiegen
Liebe Leser,
in den USA ist die offizielle Inflationsrate im Juni auf 5,4% gestiegen. Das Geld der Amerikaner hat in den vergangenen 12 Monaten also 5,4% seiner Kaufkraft verloren. Wenn man die bis 1980 gültige Methode zur Inflationsberechnung anwendet, ist die Geldentwertung sogar noch deutlich stärker ausgefallen.
Die Inflation sei nur „vorübergehend“, beteuern die Zentralbanker. Deshalb würden sie nicht einschreiten, sondern ihre ultralaxe Geldpolitik beibehalten. Selbst wenn das so wäre, ändert das nichts daran, dass die Kaufkraft des Dollars deutlich abgenommen hat. Was immer die Zentralbanker mit „vorübergehend“ meinen, es bedeutet nicht, dass dieser Verlust jemals wieder aufgeholt werden wird. Er ist real und dauerhaft – und
weitere Geldwertverluste werden hinzukommen.
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Der Ölpreis steigt weiter - verdienen Sie daran
- Es geht nicht ohne Öl und Gas
- Unpopulär trotz deutlicher Kursgewinne
- Wichtige Trendwende nach oben
- Charttechnik bestätigt Aufwärtstrend
- Steigende Energiepreise sprechen für längere Inflationsphase
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Entlastung der Betriebe bei statistischen Meldepflichten
Gute Argumente für steigende Kurse
Liebe Leser,
es gibt gute Gründe, für Ölaktien im weitesten Sinne sehr bullish zu sein. Diese klare Aussage haben wir im Dezember vorigen Jahres in unserer Themenschwerpunkt-Ausgabe „Klassischer Energiesektor“ ausführlich begründet, und daran hat sich nichts geändert.
In der aktuellen Juli-Ausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren analysieren Roland Leuschel und ich den Ölsektor erneut. Dabei zeigen wir Ihnen, dass es inzwischen sogar weitere starke Argumente für ein Investment in diesem ungeliebten Sektor gibt.
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Kaufgelegenheit Gold
- Diät beginnt erst in zwei Jahren
- Gute Gründe für neue Inflationsära
- Gold testet Unterstützung
- Und Gold-Hedger ziehen sich zurück
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Schwächen der Finanzämter bei der Arbeitnehmerveranlagung
Geldentwertung wahrscheinlich nicht vorübergehend
Liebe Leser,
nachdem der Goldpreis im April und Mai dieses Jahres gut 14% zulegte, hat er im Juni einen Großteil dieser Gewinne wieder abgegeben. Als Begründung wurde in der Presse eine geradezu kuriose Erklärung bemüht: Von der US-Zentralbank sei eine weniger laxe Geldpolitik in Aussicht gestellt worden, das habe den Goldpreis unter Druck gebracht.
Konkret sagte Fed-Chef Jerome Powell, er und seine Kollegen würden jetzt „darüber nachdenken, die Anleihenkäufe zurückzufahren“. Allerdings sei die Zinswende „noch weit entfernt“. Es gehört schon viel Phantasie dazu, darin eine härtere Gangart der Gelddrucker zu sehen, die weiterhin jeden Monat mit Käufen in Höhe von 120 Mrd. $ die Anleihenmärkte manipulieren und ihre Nullzinspolitik ausdrücklich
beibehalten wollen.