Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Neue Kaufsignale für den Rohölsektor
- Gut gemeint reicht nicht aus
- Aufwärtstrend bei Rohöl
- Konstellation der Goldminenaktien so bullish wie 2016
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Schuldenmachen in Zeiten von Corona
Rohöl wird noch jahrzehntelang gebraucht
Liebe Leser,
ob Sie es mögen oder nicht, Rohöl wird auch in den kommenden Jahrzehnten ein extrem bedeutender Rohstoff für die Weltwirtschaft bleiben. Daran führt selbst dann kein Weg vorbei, wenn es den wichtigsten Industrieländern gelingen sollte, ihren Ölverbrauch drastisch zu senken.
Im Zuge der Klimawandeldiskussion glauben viele – auch und gerade Institutionelle – Anleger etwas Gutes zu tun, wenn sie keine Investments im Ölsektor tätigen. Ich halte diese Vorstellung für falsch, da weniger Investitionen nicht zu einem geringeren Ölverbrauch führen, aber den technologischen Fortschritt bremsen.
Bullishe Signale für den Edelmetall- und klassischen Energiesektor
- Goldpreis: Nach plus 75% nur eine Korrektur im Aufwärtstrend
- Jetzt zeigen Momentum-Indikatoren den Weg nach oben
- Bodenformationen mit Kaufsignalen beendet
- Auch der Rohölsektor gibt wieder bullishe Signale
- Hopp oder dropp – potenzielle Crash-Formation an der US-Börse
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Hohe Leerstände bei landeseigenen Wohnungen
Zentralbanken sind die Ursache von Inflationen
Liebe Leser,
die Inflationsraten steigen weiter, und die ersten Zentralbanker rücken bereits von ihrem seit Monaten gepflegten Mantra ab, nach dem die Geldentwertung nur vorübergehend sei. Offenbar wollen sie die Bevölkerung jetzt langsam auf anhaltend hohe Inflationsraten vorbereiten und gleichzeitig davon ablenken, dass sie, die Zentralbanken, mit ihrer jahrelangen ultralaxen Geldpolitik dafür verantwortlich sind.
Um diese Ziele zu erreichen, verbreiten sie krude Theorien und versuchen sogar, den Schwarzen Peter an die Bevölkerung weiterzureichen. Deren gestiegenen Inflationserwartungen seien der Grund für die zunehmende Geldentwertung, tönt es aus der EZB – als könnten Ihre und meine Erwartungen die Gelddruckmaschine zum Laufen
bringen. Voodoo und mittelalterlicher Aberglaube lassen grüßen.
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Öl- und Gaspreise steigen – Wie Sie trotzdem Geld verdienen können – an steigenden Energiepreisen
- Die hohen Energiepreise sind keine Überraschung
- Der Haussezug setzt sich in Bewegung
- Große Kursgewinne mit Rohstoff- und Edelmetallaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Fußballvereine sollen für Polizeieinsätze zahlen
Der Zusammenhang zwischen Nullzinspolitik und steigenden Preisen wird einfach totgeschwiegen
Liebe Leser,
die Preise der klassischen Energieträger Erdöl und Erdgas sind kräftig gestiegen, und das Gejammer ist groß. Jetzt will die US-Regierung die strategischen Ölreserven des Landes anzapfen, um den Preisanstieg zu dämpfen, und Frankreichs Premierminister hat angekündigt, die Preise für Strom und Gas bis April kommenden Jahres per Dekret niedrig zu halten – denn dann wird in Frankreich gewählt. Deshalb sollen bedürftige Haushalte zusätzlich ein staatliches Geldgeschenk von 100 Euro erhalten. Ob Wählerstimmen so billig zu kaufen sind?
Wie üblich wird der ursächliche Zusammenhang zwischen der ultralaxen Geldpolitik der Zentralbanken und steigenden Preisen konsequent totgeschwiegen. Schließlich benötigen die hochverschuldeten
Staaten die in der EU zwar verbotene, aber dennoch in riesigem Umfang stattfindende Staatsfinanzierung der EZB. Deshalb sitzt die Zentralbank in der Falle und wird ihre ultralaxe Politik beibehalten, anstatt für Geldwertstabilität zu sorgen. Die Preise werden also weiter steigen, stellen Sie sich darauf ein.
Goldanleger müssen sich nicht vor steigenden Zinsen fürchten
- Auch in jüngerer Zeit stiegen die Zinsen und Gold oft gleichzeitig
- Wollen Sie sich solche Gewinne entgehen lassen, nur weil die Zinsen vielleicht steigen?
- Kleinere Korrekturen in einer Goldhausse sind normal
- Unpopulär und unterbewertet: beste Aussichten für Minenaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wie ein Bundesland ein wertvolles Gebäude vernachlässigte
Werfen Sie einen Blick auf die Fakten der 1970er Jahre
Liebe Leser,
zahlreiche Gold-Anleger beunruhigt jetzt folgende Frage: Wenn die Fed ihre Anleihenkäufe reduziert und die Zinsen steigen, wird dann der Goldpreis fallen? Diese Furcht wird von den Medien gerade regelrecht geschürt. Dabei wird unterstellt, dass steigende Zinsen Gold als Anlageklasse unattraktiver machen würden, weshalb der Goldpreis falle. Diese Argumentation mag vielleicht überzeugend klingen – aber richtig ist sie nicht. Denn wie die Finanzmarktgeschichte zeigt, gibt es keinen stabilen Zusammenhang oder gar Automatismus zwischen dem Goldpreis und den Zinsen – im Gegenteil.
Beispielsweise sind während der großen Goldhausse von Ende der 1960er Jahre bis 1980 die Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen von 5,5% auf 12,5% gestiegen.
Der Goldpreis zeigte sich davon nicht nur unbeeindruckt, sondern vervierundzwanzigfachte sich in diesem Zeitraum.
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