Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Goldminenaktien steigen wieder - großes Gewinnpotenzial
- 2016 schoss der XAU Goldminen Index um 180 Prozent nach oben
- Inflation als das kleinere Übel
- Bullishe Charttechnik
- Bodenformation signalisiert Anstieg auf neue Hochs
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Vereinfachte Steuererklärung für Rentner und Pensionäre
Der Edelmetallsektor zeigt sich genauso bullish wie im Jahr 2016
Liebe Leser,
von der Öffentlichkeit und den Medien weitgehend unbemerkt, ist der XAU Goldminen Index in den vergangenen vier Wochen bereits um 15% gestiegen. Kaufsignale für Gold gab es bereits zuhauf. Für aufmerksame Beobachter und Leser meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren kam dieser Kursanstieg also nicht überraschend.
Darüber hinaus habe ich Sie auch an dieser Stelle schon auf die große Ähnlichkeit der aktuellen Situation im Edelmetallsektor mit der Lage im Januar 2016 hingewiesen. Genau wie damals war der Minenindex auch jetzt wieder auf ein neues Tief gefallen, obwohl der Goldpreis bereits gestiegen war.
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Neue Kaufsignale für den Rohölsektor
- Gut gemeint reicht nicht aus
- Aufwärtstrend bei Rohöl
- Konstellation der Goldminenaktien so bullish wie 2016
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Schuldenmachen in Zeiten von Corona
Rohöl wird noch jahrzehntelang gebraucht
Liebe Leser,
ob Sie es mögen oder nicht, Rohöl wird auch in den kommenden Jahrzehnten ein extrem bedeutender Rohstoff für die Weltwirtschaft bleiben. Daran führt selbst dann kein Weg vorbei, wenn es den wichtigsten Industrieländern gelingen sollte, ihren Ölverbrauch drastisch zu senken.
Im Zuge der Klimawandeldiskussion glauben viele – auch und gerade Institutionelle – Anleger etwas Gutes zu tun, wenn sie keine Investments im Ölsektor tätigen. Ich halte diese Vorstellung für falsch, da weniger Investitionen nicht zu einem geringeren Ölverbrauch führen, aber den technologischen Fortschritt bremsen.
Bullishe Signale für den Edelmetall- und klassischen Energiesektor
- Goldpreis: Nach plus 75% nur eine Korrektur im Aufwärtstrend
- Jetzt zeigen Momentum-Indikatoren den Weg nach oben
- Bodenformationen mit Kaufsignalen beendet
- Auch der Rohölsektor gibt wieder bullishe Signale
- Hopp oder dropp – potenzielle Crash-Formation an der US-Börse
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Hohe Leerstände bei landeseigenen Wohnungen
Zentralbanken sind die Ursache von Inflationen
Liebe Leser,
die Inflationsraten steigen weiter, und die ersten Zentralbanker rücken bereits von ihrem seit Monaten gepflegten Mantra ab, nach dem die Geldentwertung nur vorübergehend sei. Offenbar wollen sie die Bevölkerung jetzt langsam auf anhaltend hohe Inflationsraten vorbereiten und gleichzeitig davon ablenken, dass sie, die Zentralbanken, mit ihrer jahrelangen ultralaxen Geldpolitik dafür verantwortlich sind.
Um diese Ziele zu erreichen, verbreiten sie krude Theorien und versuchen sogar, den Schwarzen Peter an die Bevölkerung weiterzureichen. Deren gestiegenen Inflationserwartungen seien der Grund für die zunehmende Geldentwertung, tönt es aus der EZB – als könnten Ihre und meine Erwartungen die Gelddruckmaschine zum Laufen
bringen. Voodoo und mittelalterlicher Aberglaube lassen grüßen.
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Öl- und Gaspreise steigen – Wie Sie trotzdem Geld verdienen können – an steigenden Energiepreisen
- Die hohen Energiepreise sind keine Überraschung
- Der Haussezug setzt sich in Bewegung
- Große Kursgewinne mit Rohstoff- und Edelmetallaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Fußballvereine sollen für Polizeieinsätze zahlen
Der Zusammenhang zwischen Nullzinspolitik und steigenden Preisen wird einfach totgeschwiegen
Liebe Leser,
die Preise der klassischen Energieträger Erdöl und Erdgas sind kräftig gestiegen, und das Gejammer ist groß. Jetzt will die US-Regierung die strategischen Ölreserven des Landes anzapfen, um den Preisanstieg zu dämpfen, und Frankreichs Premierminister hat angekündigt, die Preise für Strom und Gas bis April kommenden Jahres per Dekret niedrig zu halten – denn dann wird in Frankreich gewählt. Deshalb sollen bedürftige Haushalte zusätzlich ein staatliches Geldgeschenk von 100 Euro erhalten. Ob Wählerstimmen so billig zu kaufen sind?
Wie üblich wird der ursächliche Zusammenhang zwischen der ultralaxen Geldpolitik der Zentralbanken und steigenden Preisen konsequent totgeschwiegen. Schließlich benötigen die hochverschuldeten
Staaten die in der EU zwar verbotene, aber dennoch in riesigem Umfang stattfindende Staatsfinanzierung der EZB. Deshalb sitzt die Zentralbank in der Falle und wird ihre ultralaxe Politik beibehalten, anstatt für Geldwertstabilität zu sorgen. Die Preise werden also weiter steigen, stellen Sie sich darauf ein.