Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Goldminenaktien an attraktivem Kaufpunkt
- Schützen Sie sich vor der unseriösen Geldpolitik
- Massive Bodenformation des Goldminen Index
- Unterbewertete Goldminenaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Interessenkollisionen von Aufsichtsräten der Deutschen Bahn
Neue Ära der Geldentwertung
Liebe Leser,
monatelang wollten Ihnen die Zentralbanker der Fed und der EZB weismachen, die stark gestiegene Inflation sei nur ein vorübergehendes Phänomen und somit völlig unproblematisch, ja belanglos. Dieses Gerede haben Roland Leuschel und ich ausdrücklich als Wunschdenken und Propaganda bezeichnet und Ihnen in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren schlagkräftige Argumente und historischen Parallelen aufgezeigt, mit denen wir diese Aussage begründen.
Vorige Woche hat uns nun kein Geringerer als Fed-Präsident Jerome Powell zugestimmt. Bei seinem Auftritt vor dem US-Kongress hat er die Katze aus dem Sack gelassen. Die Zeit sei gekommen, sagte er, um das Wort „vorübergehend“ zurückzuziehen.
Damit ist es jetzt gewissermaßen offiziell: Die Teuerung wird weitergehen. Eine neue Ära
der Geldentwertung hat begonnen. Stellen Sie sich darauf ein.
Gold vor kurzfristig wichtiger Entscheidung
- Goldpreis an Widerstandslinie abgeprallt
- Unterstützung bei 1.750 US Dollar sollte halten
- Verkaufsdruck nur an den Terminmärkten
- Bullishe Chartformationen bei zahlreichen Minenaktien
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Finanzprobleme einer Stiftung der öffentlichen Hand
Es führt kein Weg an Gold vorbei
Liebe Leser,
langfristig brauchen Sie Gold, um sich vor der völlig unseriösen inflationären Geld- und Staatsschuldenpolitik zu schützen, die von Regierungen und ihren Zentralbanken in engem Schulterschluss betrieben wird. Die überschuldeten Staaten wollen sich auf Ihre Kosten sanieren und haben längst damit begonnen, dieses perfide Vorhaben umzusetzen.
Dass die deutsche EZB-Direktorin Prof. Isabel Schnabel es wagt, bei einem Auftritt im ZDF zu sagen, „dass wir eher eine zu niedrige Inflation sehen“, ist bezeichnend. Nehmen Sie die Dame ernst. Es wird noch viel schlimmer kommen mit der Geldentwertung, dafür werden Frau Prof. Schnabel und ihre Kolleginnen sorgen. Deshalb brauchen Sie Gold.
Starke Warnsignale für die Börse: Treffen Sie jetzt Vorkehrungen
- Geldpolitische Wende leitet Bereinigungsprozesse ein
- An der US-Börse brodelt es schon
- Die Warnzeichen mehren sich
- Lernen Sie aus der Finanzmarktgeschichte
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Mängel bei der Sportförderung
Unterschätzen Sie die geldpolitische Wende nicht
Liebe Leser,
beginnend im November 2021 verringert die US-Zentralbank Fed ihre massiven Anleihenkäufe von bisher 120 Mrd. $ pro Monat um 15 Mrd. $ pro Monat. Wenn sie dieses Tempo wie angekündigt beibehält, wird sie ab Juni nächsten Jahres keine Anleihen mehr kaufen.
Damit hat die Fed eine bedeutende geldpolitische Wende vollzogen, die nicht ohne Folgen bleiben wird für die Realwirtschaft und die Finanzmärkte. Als vorausschauender Anleger sollten Sie sich jetzt darauf einstellen und angemessene Vorbereitungen treffen.
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Goldindikatoren geben den Weg frei nach oben
- Inflation wird zum Politikum
- Goldindikatoren geben positive Signale
- Gold auf dem Weg zu neuen Hochs
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Steuerung der Unternehmensbeteiligungen eines Bundeslandes
Geldentwertung ist Enteignung durch die Hintertür
Liebe Leser,
gemessen am Produzentenpreisindex ist die Geldentwertung in den USA im Oktober im Vergleich zum Vorjahr auf 8,6% gestiegen, gemessen am Konsumentenpreisindex waren es 6,2%. Das ist der höchste Wert seit 1990. In der Eurozone ist die offizielle Inflation mit 4,1% zwar niedriger. Bei einem teilweise negativen Zinsniveau trifft sie europäische Sparer und Anleihenkäufer aber fast genauso hart wie ihre Leidensgenossen in den USA.
Trotz dieser drastischen Enteignung durch die Hintertür halten sowohl die Fed als auch die EZB an ihrer Nullzinspolitik fest. Es ist vor allem die extrem hohe Staatsverschuldung, die sie vor Zinserhöhungen zurückschrecken lässt. Vielleicht spielt auch die Angst vor dem Platzen der gigantischen Spekulationsblasen
eine gewisse Rolle, doch darüber sprechen die Zentralbanker zumindest in der Öffentlichkeit nicht.