Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Fallender Ölpreis bestätigt Rezessionssignal

Das jüngste US-Rezessionssignal erhält Verstärkung

Liebe Leser,

in der aktuellen Themenschwerpunktausgabe „7 alarmierende Prognosen für 2014“ meines neuen Börsenbriefes Krisensicher Investieren, den Sie noch heute 30 Tage kostenlos testen können, habe ich einen treffsicheren Indikator besprochen, der gerade erst ein US-Rezessionssignal mit weitreichender Bedeutung gegeben hat. Dieses Rezessionssignal wird durch die aktuelle Entwicklung des Ölpreises auf beeindruckende Weise bestätigt.

Steigende Ölpreise haben mit einer gewissen Zeitverzögerung einen dämpfenden Einfluss auf die Konjunktur. Auf der Unternehmensseite erhöhen sie die Kosten von Produktion und Transport. Und auf der Verbraucherseite sorgen sie über höhere Heizkosten und Benzinpreise dafür, dass weniger Geld für Konsumzwecke übrig bleibt.

Von Anfang 2009 bis Anfang 2011 ist der Ölpreis von unter 40$ pro Barrel auf über 100$ gestiegen. Seither schwankte er zwischen 80$ und 110$, blieb also auf einem hohen Niveau, wie Sie auf dem folgenden Wochenchart sehen. Für die Weltwirtschaft ist das ein negativer Einflussfaktor.

Auf diesem Chart sehen Sie auch, dass der Ölpreis im Juli 2013 aus einer großen Dreiecksformation nach oben ausgebrochen ist. Das war ein klares charttechnisches Kaufsignal, das weitere Ölpreissteigerungen prognostizierte.

Damals wies ich meine Leser allerdings darauf hin, dass dieses Signal nicht zu meinen makroökonomischen Analysen passte. Denn diese deuteten auf eine schwächere Wirtschaft hin und legten sogar eine von den USA ausgehende globale Rezession nahe. Deshalb interpretierte ich dieses charttechnische Signal nicht aus makroökonomischer Sicht, sondern geopolitisch als Ausdruck zunehmenden Kriegsrisikos im Nahen Osten.

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Fed-Geburtstag: Der Motor der Krisenspirale ist 100 - Schützen Sie sich

Zentralbanken sind verheerende ordnungspolitische Fehler

Liebe Leser,

am 23. Dezember 1913 wurde in den USA einer der größten ordnungspolitischen Fehler aller Zeiten begangen: Die Schaffung einer Zentralbank. In einem der Freiheit verpflichteten Land ist das Zentralbankwesen ebenso ein Fremdkörper wie jede andere Behörde, deren Aufgabe darin besteht, Preise amtlich zu fixieren. Schließlich spielt es keine Rolle, ob eine Behörde den Preis von Brot, Butter und Kühlschränken manipuliert oder den Preis von Geld und Kapital, also den Zins.

Freie Märkte sind Orte der Informationsverarbeitung, an denen die Preise von Waren und Dienstleistungen herausgefunden werden. In diese Methode der Preisfindung gehen alle verfügbaren Informationen sämtlicher Beteiligter ein. Die Annahme, dass einzelne Personen – und seien es noch so kluge und gutmeinende Staatsdiener – über ein ähnlich breites Wissen verfügen könnten, ist ganz offensichtlich absurd.

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Gibt es eine Immobilienblase in Deutschland?

Bedenkliche Entwicklungen am Immobilienmarkt

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten sind wir immer wieder und immer häufiger gefragt worden, wie wir die Vorgänge am deutschen Immobilienmarkt beurteilen. Schließlich gehören wir zu den wenigen Analysten, die Mitte der 2000er Jahre nicht nur das Ausmaß der US-Immobilienblase klar erkannten und vor den verheerenden Folgen ihres Platzens warnten. Wir haben seinerzeit in unseren Analysen zusätzlich stets darauf hinwiesen, dass es in Spanien und Irland sogar noch größere Immobilienblasen gab als in den USA.

Tatsächlich gibt es zurzeit in Deutschland unverkennbare Exzesse an den Immobilienmärkten. Beispielsweise werden in einigen deutschen Großstädten inzwischen Preise gezahlt, die so hoch sind, dass sich das Investment unmöglich lohnen kann. Und in Berlin kann ich gewissermaßen vor meiner Haustür beobachten, wie Baulücken geschlossen werden, die aus gutem Grund Baulücken waren, und wie Häuser den Eigentümer wechseln, die bis vor kurzem als nahezu unverkäuflich galten.

Aber reichen diese und ähnliche Beobachtungen aus, um von einer Immobilienblase zu sprechen? Dieser Frage gehen wir in der vor einer Woche erschienenen Januar-Ausgabe unseres neuen Börsendienstes Krisensicher Investieren nach. Und in unserer aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014“ zeigen wir Ihnen ausführlich, warum wir die aktuelle Lage an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft für noch gefährlicher halten als in 2007.

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Steigende Zinsen lösen eine Kettenreaktion aus

Liebe Leser,

anscheinend haben wir mit unserer Themenschwerpunkt-Ausgabe "Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014" bei unseren Lesern voll ins Schwarze getroffen. Jedenfalls liefen bei uns die Telefone heiß und der Posteingang quoll fast über. Viele unserer Leser sind ja schon länger mit der Materie vertraut, aber dieser Themenschwerpunkt hat offenbar zahlreiche Newcomer aus dem Winterschlaf geholt und deren Interesse geweckt. Ich kann natürlich verstehen, wenn Sie stark verunsichert sind und vielleicht nicht glauben möchten, was ich geschrieben habe, denn die Meldungen aus der Wirtschaft scheinen ja rundum positiv zu sein. Aber dieser Schein trügt heute ebenso wie in 2007. Unsere Indikatoren lassen keinen Zweifel daran: Die Lage war noch nie so ernst wie heute.

Auch wenn ich Sie mit unseren Analysen und Prognosen etwas verschreckt haben sollte, so ist es doch allemal besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen und gewappnet zu sein, als der Zentralbank-Propaganda zu glauben und abzuwarten. Denn nur wer die Fallstricke kennt, kann sie auch ohne zu stolpern überwinden. Schützen Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos. Mit Ihrer Bestellung erhalten Sie die Themenschwerpunkt-Ausgabe "Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014", die Sie auf das bevorstehende Szenario vorbereitet.

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