Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
DAF Interview mit Claus Vogt
Wichtiges und wegweisendes DAF-Interview mit Claus Vogt
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am Donnerstag, den 30. Januar 2014 hat Claus Vogt im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) in Frankfurt ein interessantes und wichtiges Marktgespräch mit Viola Grebe geführt, das Sie sich nicht entgehen lassen dürfen:
"Während andere noch diskutieren, ob wir aktuell eine Blasenbildung am Markt sehen, ist Claus Vogt, Herausgeber des Börsenbriefs KRISENSICHER INVESTIEREN, überzeugt, dass schon bald mit dem Platzen einer rieisgen Blase zu rechnen ist. Was ihn zu dieser Prognose bringt, erklärt er im Interview."
Sie können sich dieses wegweisende und gleichzeitig unterhaltsame 13-minütige Interview im Internet auf der DAF-Homepage
anschauen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesem wegweisenden und zeitgerechten Interview.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
www.clausvogt.com - Team
Emerging Markets in Aufruhr: Die Krise hat begonnen
- Stimmungsumschwung beendet den Boom
- Vorboten einer weltweiten Krise
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Steuerzahler finanziert Tourismusbranche
Haussen und Booms enden mit Euphorie
Die große Mehrheit der Anleger und Finanzmarktexperten begann das neue Jahr rundum euphorisch, wie Sie der untenstehenden Graphik entnehmen können. Diese zeigt den Weltleitindex S&P 500 und das Verhältnis der Anzahl bullisher Analysten zur Anzahl bearisher Analysten. Wie Sie sehen, überbot sich die Analysten- und Ökonomenzunft zum Jahreswechsel gegenseitig mit optimistischen Prognosen und Jahresausblicken. Sie müssen bis in das Crash-Jahr 1987 zurückgehen, um ein ähnlich einseitiges Stimmungsbild zu finden.
Weiterlesen … Emerging Markets in Aufruhr: Die Krise hat begonnen
Platzt jetzt die Blase in China?
- Größter Investitionsboom aller Zeiten
- Chinas Bankenblase größer als die japanische der 80er
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn staatliche Stellen planen
Größter Investitionsboom aller Zeiten
Lieber Leser,
in den vergangenen fünf Jahren hat China den größten Investitionsboom aller Zeiten erlebt. Er geht Hand in Hand mit einem der größten Kreditbooms aller Zeiten. Wie ich in meiner aktuellen Krisensicher Investieren Schwerpunktanalyse „7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014“ gezeigt habe, gleicht der aktuelle chinesische Kreditboom dem Kreditboom Japans Ende der 80er Jahre auf frappierende Weise. Deshalb befürchte ich, dass er auch ähnlich verheerende Folgen haben wird.
Die Geschichte zeigt, dass alle großen Investitionsbooms in eine ebenso große Krise münden. Und der gesunde Menschenverstand reicht eigentlich aus, um zu erkennen, warum das so ist: Die Anzahl sinnvoller
und ertragreicher Investitionsobjekte ist begrenzt. Deshalb kommt es in ausgeprägten Boomphasen zu Fehlinvestitionen, die zum Scheitern verurteilt sind. Je größer der Boom, desto mehr Fehlinvestitionen, desto größer die spätere Anpassungs- oder Bereinigungskrise.
Massive Warnsignale der Industriemetallpreise
- Industriemetallpreise bestätigen Aktienhausse nicht
- 2007 lässt grüßen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn staatliche Stellen planen
Industriemetallpreise bestätigen Aktienhausse nicht
Liebe Leser,
kaum hatte ich Ihnen vorige Woche meine Gedanken über die makroökonomische Bedeutung des fallenden Ölpreises dargelegt, schon fiel mir eine Analyse der Société Générale in die Hände, in der Albert Edwards in eine ähnliche Kerbe haut. Edwards, der zu den ganz wenigen Analysten gehört, die die Immobilienblase erkannten und vor ihren Folgen warnten, weist in seiner aktuellen Studie auf die ausgeprägte negative Divergenz zwischen der Entwicklung des MSCI World Aktienindex und dem DJ UBS Industriemetallindex hin.
Wie Sie auf der Grafik sehen, ist der Gleichlauf dieser beiden Zeitreihen sehr ausgeprägt. Aus ökonomischer Sicht macht das natürlich Sinn, denn eine gute Konjunktur führt sowohl zu steigenden Unternehmensgewinnen - und darauf basierend zu höheren Aktienkursen - als auch zu
einer steigenden Nachfrage nach Industriemetallen und höheren Rohstoffpreisen.
Seit Anfang 2013 ist dieser Gleichlauf deutlich gestört. Während die Aktienmärkte haussierten, sind die Industriemetallpreise gefallen. Börsianer sprechen in solchen Fällen von negativen Divergenzen, die gewöhnlich nur von kurzer Dauer sind.