Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Starkes Kaufsignal für Silber und Gold

Bullishe Goldprognose bestätigt; Trendfolgefonds seit Januar mit 16,2% im Plus

Liebe Leser,

schon vorige Woche habe ich an dieser Stelle die neuen Kaufsignale für Gold besprochen. Der dynamische Ausbruch über die im folgenden Chart rot-gestrichelt eingezeichnete Abwärtstrendlinie hat weiterhin Bestand. In Kombination mit einem sehr niedrigen ADX-Indikator, einem Kaufsignal des Preis-Momentum-Oszillators (PMO), sehr einseitiger Stimmungsindikatoren und ebenso einseitiger Terminmarktpositionierungen spricht dieses charttechnische Kaufsignal für den Beginn einer Aufwärtsbewegung, die mindestens mittelfristigen oder sogar langfristigen Charakter hat.

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Draghi verwirklicht Traum der Kommunisten

Die größte Gefahr geht von den absurd bewerteten Rentenmärkten aus

Liebe Leser,

am Dienstag, den 24. Juni erscheint nicht nur die Juli-Ausgabe von Krisensicher Investieren, sondern auch unsere neuste Themenschwerpunkt-Ausgabe. In ihr befassen wir uns noch einmal – und hoffentlich für viele Jahre zum letzten Mal – mit dem Thema Spekulationsblasen und Krisenspirale.

Warum wir hoffen, dass es für eine lange Zeit das letzte Mal sein wird? Nun, in erster Linie, weil große Spekulationsblasen verheerende Folgen haben. Außerdem macht es uns sehr viel mehr Freude, über erfreuliche Themen zu schreiben und bullishe Prognosen zu veröffentlichen. Aber das wird erst am Ende der Krisenspirale angebracht sein, das wahrscheinlich – und an diesem Punkt bleiben wir Optimisten – nach dem Platzen der aktuellen Blase erreicht sein wird.

Das Geschehen der Jahre 2008/09 hat Ihnen einen ganz guten Vorgeschmack auf das gegeben, was auch jetzt wieder auf uns zukommen wird. Da die aktuelle Blase vor allem die volkswirtschaftlich extrem wichtigen Rentenmärkte betrifft, spielt die Echoblase an den Aktienmärkten schon wie im Jahr 2007 nur eine Nebenrolle, allerdings eine durchaus spektakuläre. Ihr Platzen wird zwar erneut für große Unterhaltung sorgen, aber im Vergleich zu den Turbulenzen, die wir von den Rentenmärkten ausgehend erwarten, geradezu harmlose Effekte haben.

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Schützen Sie Ihr Vermögen mit Gold vor wild gewordenen Zentralbankbürokraten

Jetzt auch kurzfristig allerhöchste Risikostufe an den Aktienmärkten

Liebe Leser,

ich habe Sie an dieser Stelle schon häufiger davor gewarnt, dass unsere längerfristigen beziehungsweise am Wirtschaftszyklus ausgerichteten Risikoindikatoren schon seit geraumer Zeit die höchste Risikostufe für die Aktienmärkte anzeigen. Dass letztere sich davon bisher nicht haben beeindrucken lassen, sondern weiter gestiegen sind, sollten Sie aber nicht als Entwarnung missverstehen. Im Gegenteil, die Lage ist durch diese ungewöhnliche Entwicklung nur noch prekärer geworden. Denn die Finanzgeschichte lässt keine Zweifel daran, dass die unangenehmen Folgen einer Spekulationsblase umso heftiger ausfallen, je größer die Blase ist und je länger sie besteht.

Im aktuellen Zyklus befinden sich nicht nur die Aktienmärkte in einer ausgeprägten Blase, sondern vor allem die volkswirtschaftlich sehr viel wichtigeren Rentenmärkte. Ganz aktiv befördert durch die verantwortungslose ultra-expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre haben hier gewaltige Exzesse stattgefunden. Sie stellen alles bisher Gesehene weit in den Schatten.

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Lügner oder Getriebene? In beiden Fällen brauchen Sie Gold

Draghi zerstört die Marktwirtschaft

Liebe Leser,

während der Pressekonferenz im Anschluss an die EZB-Sitzung vom 5. Juni 2014 sagte EZB-Präsident – und Ex-Goldman Sachs-Mitarbeiter – Mario Draghi mit dem für ihn typischen Gesichtsausdruck, den einige als süffisant, andere hingegen als verschlagen bezeichnen, folgenden offensichtlichen Unsinn:

„It's completely wrong to suggest we want to expropriate savers.”
(Es ist völlig falsch zu behaupten, dass wir Sparer enteignen wollen.)

Wie so oft in den vergangenen Jahren habe ich damit einmal mehr einen sehr guten Grund, das von Jean-Claude Juncker in seiner Zeit als Euro-Gruppenchef im April 2011 öffentlich ausgesprochene Credo der EU-Elite zu zitieren:

„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“

Ja, es handelt sich dabei um denselben Jean-Claude Juncker, der jetzt zum EU-Kommissionspräsidenten gemacht werden soll. Um denselben Jean-Claude Juncker, der Angela Merkels Vertrauen genießt und ihre volle Unterstützung hat.

Wir leben in wahrhaft verkommenen Zeiten.

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