Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Zentralbankern werden die Leviten gelesen
- Die Lage ist brisant: BIZ teilt unsere Einschätzung
- Trotz BIZ: Kein Ende der verantwortungslosen Geldpolitik
- Strategisches Investment Gold
- Neu: Unser Zusatz-Service: Das Claus Vogt Trading-Depot
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Subventionen für den deutschen Wald?
Endlich erkennt die BIZ die Ursache der jüngsten Krisen
Liebe Leser,
vorige Woche habe ich Sie bereits auf den aktuellen Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hingewiesen. Ich halte dieses umfangreiche Werk für so wichtig, dass ich heute noch einmal darauf zu sprechen kommen möchte.
Die BIZ wird gerne als die Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Wie so oft in der Welt des Zentralbankwesens, dient auch diese Bezeichnung der Verschleierung der Wahrheit. Denn die BIZ ist vor allem eines: Die wichtigste Lobby-Organisation des Zentralbankwesens.
In unserer am Dienstag, den 22. Juli erschienenen August-Ausgabe von Krisensicher Investieren sowie in unserem aktuellen Wochenupdate nehmen wir unter
anderem den höchst interessanten 84. Jahresbericht der BIZ unter die Lupe. Darin lesen die BIZ-Analysten ihren Zentralbankkollegen gehörig die Leviten.
Außerdem dringen die Analysten bei der Aufarbeitung der Großen Rezession der Jahre 2007 bis 2009 endlich zu denselben ursächlichen Zusammenhängen vor, die wir bereits vor der Krise klar erkannt hatten, und die uns seinerzeit die Prognose ebendieser Krise überhaupt erst ermöglichten.
Zunehmender Inflationsdruck wird in den USA zum Thema
- Zweifelhafte methodische Veränderungen bewirken niedrigere Inflationsraten
- BIZ liest Zentralbankbürokraten die Leviten
- Inflationsthema findet Weg in die US-Medien - Drohende Stagflation
- Gold ist der beste Inflationsschutz
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Von Defiziten und Chefärzten
Der Staat hat als größter Schuldner ein Motiv, die Inflationsrate zu schönen
Liebe Leser,
die offizielle Methode zur Berechnung der Inflationsrate wurde in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich verändert. Die Befürworter dieser statistischen Anpassungen sprechen von methodischen Verbesserungen, die zu einer immer genaueren Inflationsmessung führen sollen. Die Kritiker hingegen sehen in den methodischen Veränderungen zielgerichtete Manipulationen, deren Zweck es sei, die Geldentwertung systematisch geringer auszuweisen, als sie tatsächlich ist.
Tatsache ist, dass die alten Berechnungsmethoden im Ergebnis zu deutlich höheren Inflationsraten führen als die neuen. Fakt ist auch, dass der Staat als mit Abstand größter Schuldner der Hauptprofiteur einer systematisch zu niedrig ausgewiesenen Inflationsrate ist.
Im Jargon der Kriminalisten gesprochen hat der Staat also ein starkes Motiv, die Inflationsrate zu schönen.
Ein Motiv haben schließlich auch die das staatliche Geldmonopol verwaltenden Zentralbankbürokraten, die als Herren der Gelddruckmaschine letzten Endes immer die Inflationsmacher sind – und dabei auch noch die Chuzpe haben, sich öffentlich als Währungshüter im Dienste der Preisstabilität zu vermarkten. Dabei dient das Zentralbankwesen mitnichten den Interessen des kleinen Mannes, der ja am stärksten unter hohen Inflationsraten leidet. Nein, das Zentralbankwesen dient in erster Linie der Symbiose aus einem systematisch über seine Verhältnisse lebenden Staates und den Großbanken, die daran blendend verdienen. Doch das ist ein anderes Thema.
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Vierfaches Warnsignal für Aktien - Goldhausse zeichnet sich ab
- Mit dem 30-Tonner auf gefährlichen Abwegen
- Überbewertet, überkauft und überoptimistisch + vierfaches Verkaufssignal
- Gold: Preisbänder-Indikator bringt sich in Kaufposition
- Seien Sie dabei, wenn die nächste Goldhausse beginnt
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Hochschulen unter Druck - wenn Forscher wegen Akquise nicht mehr zum Forschen kommen
Bisher wurden alle Warnungen in den Wind geschlagen
Liebe Leser,
in den vergangenen Monaten habe ich in Bezug auf die Aktienmärkte immer wieder „Gefahr in Verzug!“ gerufen. Dafür gab es zahlreiche gute Gründe, denn nahezu alle bewährten Indikatoren haben massive Warnsignale gegeben. Sie signalisieren eine extrem riskante Lage an den Aktienmärkten und zeigen ein Bild, das in ähnlicher Weise nur in der Nähe der wichtigsten oberen Wendepunkte der Börsengeschichte zu beobachten war, nämlich 1929, 1972, 1987, 2000 und 2007.
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Der Staat ist in, die Banken sind out
- Nur 6% für den Bankensektor - Schlechte Aussichten für die Marktwirtschaft?
- Die Welt der Menschen ist zyklisch - nicht nur die Finanzmärkte
- Renaissance der Marktwirtschaft zeichnet sich ab
- Der verschlungene Weg zur Unterbewertung
- Gold auf dem Weg zu neuen Höhen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Die öffentliche Verwaltung verwaltet sich selbst
66% der deutschen Studenten wollen Staatsdiener werden
Liebe Leser,
die deutsche Jugend zieht es mit Macht in den Staatsdienst. Das ist die für jeden Marktwirtschaftler sehr verstörende Botschaft einer von Ernst & Young in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von Studenten.
Dieser Studie zufolge ist der Öffentliche Dienst für 30% der befragten jungen Menschen „attraktiv für ihre beruflichen Pläne“. Weitere 19% zieht es in die Wissenschaft und 17% in die Kultur. Da diese beiden Bereiche sehr stark vom Staat dominiert werden, darf man sie getrost dem Staatssektor zurechnen. Das macht dann zusammengenommen 66%. Man mag es kaum glauben, aber dieser Studie zufolge wären sich also zwei Drittel der deutschen Studenten nicht zu schade, mehr oder weniger direkt für den Staat zu arbeiten.
Am anderen Ende der studentischen Beliebtheitsskala befindet sich der Finanzsektor. Zu den Banken fühlen sich nur 6% der Studenten hingezogen, und eine berufliche Zukunft bei einer Versicherung können sich sogar nur 3% der Befragten vorstellen.