Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Krieg an den Devisenmärkten kennt nur einen Gewinner: Gold
- Kurioses Triumphgeheul in Japan
- Japan führt, wir folgen?
- Draghi auf dem Weg zur Eulira
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Rien ne va plus: Der Staat und die Spielbanken
Zentralbankkult als vorherrschende Glaubensrichtung
Liebe Leser,
wir leben in wahrhaft kuriosen Zeiten: Während in zahlreichen muslimisch geprägten Ländern Religionskriege ausgefochten werden, hat sich in den Industrienationen der Zentralbankkult als vorherrschende Glaubensrichtung fest etabliert. Vor allem die Eliten der Politik und des Großbankenkartells suchen ihr Heil in dieser neuen Lehre. Und tatsächlich können sie darauf verweisen, dass ihr Herr – es ist der Herr der Gelddruckmaschine – ihnen in der allergrößten Not in den Jahren 2008/09 zu Hilfe eilte und Manna regnen ließ in Form von frisch gedrucktem Geld.
Seither wetten die Anhänger dieses Kults in ganz großem Stil darauf, dass ausgerechnet den Zentralbankbürokraten das gelingt, woran bisher noch alle Planwirtschaftler gescheitert
sind und auch in Zukunft scheitern werden: Die dauerhafte Unterdrückung der Marktkräfte.
Natürlich bestärken die Zentralbank-Priester ihre Schäflein in dem Glauben an die Machbarkeit des Unmöglichen. Und die Massenmedien, die in modernen Demokratien für die propagandistische Erziehung und Lenkung der Massen eingesetzt werden, huldigen entweder ausdrücklich dem neuen Kult oder zeigen sich indifferent und unkritisch. Herrschaftszeiten!
Weiterlesen … Krieg an den Devisenmärkten kennt nur einen Gewinner: Gold
Crash-Warnung: Lage am Aktienmarkt noch riskanter als 2007
- Alibaba und der Neue Markt
- Wenn Unternehmen eigene Aktien kaufen
- Die Fed hat den Geldhahn zugedreht
- Weitere deutliche Warnsignale kündigen Aktienbaisse an
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Zu viele kleine Amtsgerichte?
Überbewertet, überkauft und überbullish
Liebe Leser,
die Lage an den Finanzmärkten ist extrem. So einseitig, wie diese sich zurzeit präsentieren, waren sie selten beziehungsweise niemals zuvor. Diese Feststellung gilt nicht nur für Aktien und Anleihen, also die beiden Anlageklassen, die sich in spektakulären Spekulationsblasen befinden. Sie gilt mit umgekehrten Vorzeichen auch für Gold und Silber.
In den vergangenen Wochen hat sich diese längst extreme Lage noch einmal deutlich zugespitzt, insbesondere an den Aktienmärkten. Hier haben wir es bereits seit geraumer Zeit mit einem absurd überbewerteten, überkauften und überbullishen Markt zu tun, der alle Merkmale einer Spekulationsblase trägt. Die meisten Kennzahlen der Spekulationsblasenanalyse zeigen an, dass die derzeitige
Übertreibungsphase die Vorgänge im Jahr 2007 bereits in den Schatten stellt und teilweise sogar an den Irrsinn des Jahres 2000 heranreicht.
Weiterlesen … Crash-Warnung: Lage am Aktienmarkt noch riskanter als 2007
Draghi, der ultimative Schrottanleihenhändler
- "Quantitative Easing" ist ein Flop - US-Wirtschaftswachstum niedriger denn je
- Unbeirrt von alledem setzt Draghi seinen geldpolitischen Irrweg fort
- Blackrock und die EZB lassen mich an "Der Pate" denken
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Verwaltungsarbeit an Schulen - Akteure in der Endlosschleife
Ultra-expansive Geldpolitik in den USA und Japan längst gescheitert
Liebe Leser,
das baldige Platzen der Spekulationsblase ist jetzt von Amts wegen besiegelt, denn auf ihrer jüngsten Sitzung, die am Mittwoch dieser Woche stattfand, beschlossen die US-Zentralbankbürokraten erwartungsgemäß, ihr Anleihenkaufprogramm um weitere 10 Mrd. Dollar auf nunmehr 15 Mrd. Dollar pro Monat zu reduzieren. Außerdem bestätigten sie ihre Absicht, dieses Programm auf ihrer nächsten Sitzung endgültig zu beenden. Ansonsten ließen sie die Welt wissen, dass sie die zur Schaffung von Wohlstand unverzichtbaren Sparer auch weiterhin mit ihrer Niedrigzinspolitik knallhart bestrafen wollen – natürlich ohne die Sparer zu erwähnen. Auch den Hinweis, dass sie mit ihrer Politik vor allem den Großbankensektor subventionieren, ließen sie wie üblich
aus. Ansonsten hielten sich die Gelddrucker in Bezug auf ihre zukünftige Politik wie üblich alle Optionen offen.
Damit ist „Quantitative Easing (QE)“ in den USA demnächst also Geschichte – zumindest vorübergehend. Denn sobald die durch ebendiese Geldpolitik hervorgerufene Spekulationsblase an den Aktien- und Rentenmärkten platzt, werden die Gelddrucker erneut alle Hebel des von ihnen selbst als unkonventionelle Geldpolitik bezeichneten Irrsinns in Bewegung setzen. Doch das ist im Moment noch Zukunftsmusik. Dennoch sollten Sie den Fahrplan kennen. Deshalb: Lesen Sie regelmäßig unseren kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbrief Krisensicher Inverstieren, um auf die kommenden Ereignisse vorbereitet zu sein.
Die Abspaltung Schottlands hätte weitreichende Folgen – auch für Sie als Anleger
- Löst sich die Europäische Union einfach auf?
- Die Frage lautet: Was würde ein unabhängiges Schottland tun?
- Schottlands Unabhängigkeit würde zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen
- Mit Krisensicher Investieren sind Sie vorbereitet, wenn die EU zerfällt
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Der Fehler der Finanzämter
Zentralismus oder Recht auf Sezession?
Liebe Leser,
heute widme ich mich einem vermeintlich börsenfernen Thema. Aber dem ist mitnichten so, denn dieses Thema wird früher oder später auch die Finanzmärkte erschüttern: Am 18. September 2014 hat die Bevölkerung Schottlands die Gelegenheit, das Land in die Unabhängigkeit zu führen. Wird sie es tatsächlich tun? Und welche Folgen wird das vor allem für Sie als Anleger haben?
Den Umfragen zufolge ist der Ausgang dieses Referendums völlig offen. An diesem Punkt müssen wir uns also in Geduld üben. Aber über die Folgen einer Sezession sollten Sie sich durchaus jetzt schon ein paar Gedanken machen. In unserem Börsendienst Krisensicher Investieren werden wir zu gegebener Zeit ausführlich auf dieses wichtige Thema zu sprechen kommen,
dessen Bedeutung Sie nicht unterschätzen sollten.
Aus Sicht der Anhänger des politischen Zentralismus wird mit diesem Referendum die Büchse der Pandora geöffnet: „Wo kämen wir denn hin, wenn jedes Volk selbst bestimmen könnte, unter welcher Herrschaft es leben möchte?“
Ganz anders sehen es die Verfechter eines Rechts auf Sezession. Sie halten die Selbstbestimmung für ein freiheitliches Grundprinzip, also für ein selbstverständliches Recht eines jeden Volkes.
Weiterlesen … Die Abspaltung Schottlands hätte weitreichende Folgen – auch für Sie als Anleger