Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Eine wichtige Woche für Gold: Der Weg nach oben ist jetzt frei
- Moderne Geldpolitik: Auf den Kopf gestellt und widersprüchlich
- Das Nein der Schweizer ist bullish für Gold
- Gold: Test der Tiefs mit viel Getöse ist ebenfalls bullish
- Goldminenaktien versprechen spektakuläre Kursgewinne - Positionieren Sie sich jetzt
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Was zu viel ist, ist zu viel!
Selbst die Schweiz macht mit beim Gelddruckmaschinenkult
Liebe Leser,
voriges Wochenende waren die Schweizer per Volksabstimmung dazu aufgerufen, über einen Vorschlag abzustimmen, der ihre Zentralbanker zu einer etwas seriöseren Geldpolitik verpflichten sollte. Konkret ging es darum, die Notenbank zu einem mindestens 20%-igen Goldanteil ihrer Bilanzsumme zu verpflichten. Immerhin waren es noch im Jahr 2007, also am Beginn der Banken- und Finanzsystemkrise, rund 30%.
Als aggressiv kann dieser erste Versuch, sich dem geldpolitischen Pfad der Tugend wieder anzunähern, also nicht bezeichnet werden. Dennoch entschieden sich die Schweizer mehrheitlich dagegen. Auch wenn die Schweizer Medien das Ihre dazu getan haben, dass dieser bescheidene Vorschlag sogar in der Schweiz von der Mehrheit der Bevölkerung
abgelehnt wurde, zeigt dies einmal mehr, wie tief der Glaube an die übernatürlichen Fähigkeiten der Zentralbankbürokraten inzwischen weltweit verwurzelt ist. Die Hohepriester des Gelddruckmaschinenkults sitzen weiterhin fest im Sattel. Und sie werden wohl nicht eher ruhen, bis sie den geschundenen Gaul zu Tode geritten haben.
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Spekulationsblasendynamik funktioniert immer noch - doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben
- Mario Draghi kündigt verbotene Staatsfinanzierung mit der Gelddruckmaschine an
- Der Glaube an die Zentralbanken ist der Kern dieser Spekulationsblase
- Wie geht es von hier aus weiter?
- Schon jetzt gibt es extrem attraktive Kaufgelegenheiten im Edelmetallsektor
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Staatsknete für die Kirchen: Für immer und ewig?
Zentralbankbürokraten reden die Märkte nach oben
Liebe Leser,
als sich die jüngsten Kursrückgänge an den US-amerikanischen Börsen Mitte Oktober der 10%-Marke näherten, traten diverse US-Zentralbankbürokraten vor die Mikrofone und ließen die Welt wissen, dass sie für weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen bereitstünden. Das war zwar nicht neu. Aber im aktuellen Umfeld der inzwischen wohl größten Spekulationsblase aller Zeiten reichten diese Äußerungen aus, um den gerade erst begonnenen Abwärtstrend an der Weltleitbörse zu stoppen und sogar umzukehren.
Interessanterweise weigerten sich die europäischen Indizes, den US-Vorgaben zu folgen. Zwar kam es auch hier zu einer gewissen Kurserholung. Aber diese war deutlich schwächer als in den USA und passte völlig problemlos in das Bild
einer beginnenden Baisse, die dem normalen Börsenmuster „zwei Schritte vor, einen zurück“ folgt.
Erste Kaufsignale bei Goldminenaktien - Nutzen Sie diese Jahrhundert-Chance auf satte Gewinne
- Starker Ausverkauf spricht für Ende der Baisse bei Goldminenaktien
- Bereits 15% Plus in einer Woche - doch das ist nur der Anfang
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Endlich ist es soweit - Die Zeichen für ein Ende der Edelmetallbaisse mehren sich
Liebe Leser,
Börsianer sind schon ein sonderbares Volk. Jedenfalls sorgen sie dafür, dass an den Finanzmärkten eine der Grundregeln des Wirtschaftens keine Gültigkeit hat: Normalerweise führen steigende Preise zu einer geringeren Nachfrage und fallende Preise zu einer höheren Nachfrage. Nicht so an der Börse. Dort verhält es sich genau umgekehrt. Je länger ein Aufwärtstrend anhält, desto mehr Interesse zieht der entsprechende Markt auf sich. Und je länger und stärker es nach unten geht, desto mehr Börsianer ziehen sich frustriert von diesem Markt zurück.
Dabei wissen doch alle Anleger ganz genau, dass jede Hausse und jede Baisse irgendwann zu Ende geht. Dennoch schaffen es die meisten von ihnen nicht, nach einem Crash oder einer
ausgedehnten Baissephase einzusteigen. Wird sich das jemals ändern? Natürlich nicht. Jedenfalls nicht, solange Menschen Menschen sind. Dennoch schaffen es natürlich einige Anleger, über diesen Schatten zu springen und dann zu kaufen, wenn die Kanonen donnern oder – wie es nicht weniger martialisch an der Wall Street heißt – Blut durch die Straßen fließt.
Teil 2 der langfristigen Goldhausse wird spektakulär
- Vorausschauende Goldkäufer - Der Rest ist staatsgläubig wie nie zuvor und schützt sich nicht
- Zweiter Teil der Goldhausse verspricht spektakulär zu werden
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- Großer Frust bei Goldminenaktionären
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Die öffentliche Verwaltung und ihre Berater
Edelmetallmesse: Entspannte Goldanleger, frustrierte Goldminenaktionäre
Liebe Leser,
letztes Wochenende fand in München die Edelmetallmesse statt. Ich habe mich sehr gefreut, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Viele von Ihnen besuchten mich an unserem Messestand oder lauschten meinen insgesamt drei Vorträgen, einer davon im Rahmen unseres Krisensicher Investieren-Lesertreffens. Vielen Dank an dieser Stelle für die guten Gespräche und interessanten Anregungen.
Natürlich hatte ich während dieser beiden Tage auch reichlich Gelegenheit, einen Eindruck von der Stimmungslage der Goldanleger zu bekommen. Dabei zeigte sich ein sehr deutlicher Unterschied zwischen den Goldanlegern einerseits und den Käufern von Goldminenaktien andererseits.
Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Besucher der Edelmetallmesse alles andere als repräsentativ sind für die Gesamtheit der deutschen Privatanleger. Denn bei der Edelmetallmesse trifft sich ein Publikum, das ganz offensichtlich hervorragend informiert ist und den Schönrednern aus Politik, Bankwesen und Massenmedien nicht auf den Leim geht. Das zu erreichen ist ein wichtiges Ziel meiner Arbeit und hat mich persönlich sehr gefreut.
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