Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Exzellente Kaufgelegenheit bei ausgewählten Goldminenaktien
- Goldminenindex zeigt vielversprechende Bodenformation
- Unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik ist bullish für den Edelmetallsektor
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Öffentliche Verwaltung: Der lange Weg zur elektronischen Akte
Einige Goldminenaktien befinden sich längst wieder im Aufwärtstrend
Liebe Leser,
während der Goldpreiskorrektur der vergangenen vier Wochen haben die Goldminenaktien relative Stärke gezeigt. Während der Goldpreis im März noch einmal fast bis auf die November 2014-Tiefs gefallen ist, ging es mit dem Gold Bugs Index nicht mehr ganz so stark nach unten. Das ist eine bullishe Entwicklung, denn sie zeigt, dass der Verkaufsdruck auf die Aktien dieses Sektors bei einem Goldpreis zwischen 1.150 $ und 1.200 $ pro Unze nachgelassen hat.
Es gibt sogar schon ein paar Goldminenaktien, die sich in längerfristigen Aufwärtstrends befinden und den Lesern meiner Börsenpublikation Krisensicher Investieren schon jetzt viel Freude bereiten. Die insgesamt drei Empfehlungslisten
halten Roland Leuschel und ich ganz bewusst sehr überschaubar. Beispielsweise haben wir die maximale Anzahl der im Krisensicher Investieren Claus Vogt-Trading-Depot gehaltenen Aktien auf zwölf beschränkt.
In der am Dienstag dieser Woche erschienenen Mai-Ausgabe von Krisensicher Investieren hat es ein weiterer Wert auf diese Empfehlungsliste geschafft, der sich ebenfalls in einem langfristigen Aufwärtstrend befindet. Hierin sehe ich ein gutes Zeichen für den gesamten Sektor. Denn je mehr Einzelaktien diese Hürde nehmen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Edelmetallsektor tatsächlich wie von uns vermutet am Beginn einer neuen Hausse steht.
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Ist die Entwicklung in Griechenland gut oder schlecht für Gold?
- Was der "Grexit" für den Euro bedeutet
- In Euro hat die neue Goldhausse längst begonnen...
- ...und in Yen nähert sich Gold bereits dem Allzeithoch
- Schauen Sie nach Japan, dann wissen Sie, wohin die Reise geht
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Staatliche Bauvorhaben: Wie Kostenüberschreitungen verhindert werden können
Die Europäische Währungsunion entpuppt sich immer deutlicher als Schwachsinnsunion
Liebe Leser,
die Zeichen für den baldigen Staatsbankrott und/oder "Grexit", wie der Austritt Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion in den Medien genannt wird, mehren sich. Beides habe ich schon 2010 als unausweichlich bezeichnet. Für Gold sind der griechische Staatsbankrott und der Austritt des maroden Landes aus der Europäischen Währungsunion rundum bullish, wobei diese sich immer deutlicher als die Schwachsinnsunion entpuppt, die ihre Kritiker von Anfang an in ihr gesehen haben. Sowohl der offizielle Staatsbankrott als auch der "Grexit" werden den Völkern anderer maroder Nationen innerhalb und außerhalb Europas demonstrieren, was am Ende des Tages eine werthaltige Geldanlage in Zeiten unseriöser Geld- und Staatsschuldenpolitik ausmacht
– und was im Unterschied dazu Schein und platte Propaganda ist.
Die Finanzgeschichte hat immer wieder gezeigt, dass Zentralbankbürokraten nur eines perfekt beherrschen: Die Zerstörung einer Währung und die damit einhergehende Auslöschung des Mittelstandes. Dennoch wurde kürzlich ausgerechnet EZB-Präsident Mario Draghi in einer deutschen Tageszeitung in einer völlig absurden Verdrehung der Wahrheit als „Magier der Märkte“ bezeichnet. In Wirklichkeit ist Draghi ein Planwirtschaftler, ein verkappter Sozialist, und als solcher kein Magier, sondern ein Terminator freier Märkte, um einen treffenden Begriff zu verwenden, den mein Freund und Kollege Roland Leuschel in diesem Zusammenhang verwendet hat.
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Nullwachstum in den USA - schlecht für Aktien, gut für Gold
- Kein Aprilscherz: Fed-Modell fällt am 1. April auf 0,0%
- Das größte neokeynesianische Experiment aller Zeiten ist kläglich gescheitert...
- ...und wird trotzdem unbeirrt fortgesetzt
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Zahl der Landwirtschaftsbürokraten übersteigt bald Zahl der Landwirte
Fed-Modell signalisiert Stagnation im ersten Quartal 2015
Liebe Leser,
am 20. Februar 2015 habe ich Sie an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass sich in den USA ein Konjunkturabschwung ankündigt. Inzwischen hat sich das Bild weiter eingetrübt, da die meisten treffsicheren Frühindikatoren ihre Abwärtstrends fortgesetzt haben. Einige dieser Indikatoren notieren sogar schon auf Niveaus, die sie in der Vergangenheit ausschließlich in Rezessionen erreicht haben.
In diesem Zusammenhang haben wir unseren Lesern in der vor gut zwei Wochen erschienenen April-Ausgabe von Krisensicher Investieren ein neues Prognosemodell vorgestellt, das von der US-Zentralbank veröffentlicht wird. Erklärtes Ziel der Zentralbankbürokraten ist es, mit Hilfe
dieses Modells eine möglichst zeitnahe und korrekte Schätzung des Wachstums des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf Quartalsbasis zur Verfügung zu stellen. Dazu verwenden sie die regelmäßig veröffentlichten und allgemein zugänglichen makroökonomischen Daten, die für die Berechnung des BIP relevant sind.
Die folgende Grafik zeigt Ihnen im Zeitablauf in Grün die Ergebnisse dieses Prognosemodells für das erste Quartal 2015. Die blaue Linie darüber bildet die Konsensprognose der Wall Street-Volkswirte ab, während das blaue Band die Spanne der Wall Street-Schätzungen erfasst.
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Geht das? Aktien runter und Gold hoch
- Das Finanzgedächtnis ist sehr kurz
- Machtlose Zentralbankbürokraten: Ein Chart sagt mehr als tausend Worte
- Denken Sie an 2001 bis 2003: Aktien halbiert, Gold plus 40%
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Öffentliche Verwaltung: Zu viele Personalratsmitglieder von der Arbeit freigestellt
Zentralbankbürokraten können das Platzen von Spekulationsblasen nicht verhindern
Liebe Leser,
Aktien runter, Gold hoch: Geht das überhaupt, werden Sie vielleicht fragen. Können Aktien denn fallen, solange die Zentralbanken die Gelddruckmaschinen heiß laufen lassen, werde ich immer wieder gefragt. Und wenn die Aktienkurse tatsächlich fallen sollten, werden sie dann nicht auch den Goldpreis mit nach unten ziehen, so wie es im Jahr 2008 der Fall gewesen ist?
Um die Antworten auf diese beiden wichtigen Fragen gleich vorwegzunehmen: erstens ja und zweitens nein.
Erstens: Die Geschichte hat gezeigt, dass alle Spekulationsblasen platzen und ihre verheerenden Folgen nicht zu verhindern sind, ganz gleich, was die Zentralbankbürokraten tun. Das war beispielsweise
sowohl in den Jahren 2000 bis 2003 als auch 2007 bis 2009 der Fall. In beiden Episoden senkten die Notenbanken schon sehr früh und deutlich die Zinsen, um das Platzen der Blasen zu verhindern, scheiterten damit aber wie von mir vorhergesagt kläglich. Allerdings will sich heute niemand mehr daran erinnern.
Zweitens: Nach dem Platzen der Aktienblase des Jahres 2000 halbierte sich der US-amerikanische S&P 500 Index, während der Goldpreis gleichzeitig um mehr als 40% nach oben schoss. Auch diese Tatsache ist inzwischen ebenso in Vergessenheit geraten wie die in Theorie und Praxis bewiesene Wahrheit, dass mit der Gelddruckmaschine Wohlstand nicht geschaffen werden kann, sondern auf heimtückische und völlig verlogene Weise in großem Stile
umverteilt und auch vernichtet wird.