Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Deutsche Schulden über alles, über alles … in der Welt
- Selbst wir Deutschen erfüllen die Maastricht-Kriterien nicht (mehr)
- Sogar die Bild-Zeitung hat es verstanden: "Nie wieder Zinsen"
- Niedrige Zinsen verführen Anleger zu höherem Risiko ...
- ... dann kann ein Crash sie auf dem falschen Fuß erwischen
- Jetzt zählt für Sie nur eins: Gold
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wie der Staat die Ausgaben für die rechtliche Betreuung reduzieren kann
184.000 Milliarden Euro Schulden weltweit – Und es nimmt kein Ende von Roland Leuschel
Liebe Leser,
„Deutschland, Deutschland, über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras ein Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt, das war’s”, pflegte in Anspielung auf die erste Strophe von Hoffmann von Fallerslebens Deutschlandlied am Ende jeder seiner Büttenreden drei Jahrzehnte lang der „Bote vom Bundestag”, der Mainzer Jürgen Dietz, zu sagen.
Keine Angst, ich möchte jetzt nicht auf meine alten Tage in die Karnevalszunft wechseln. Doch würden Sie nur ein Wort dieses pointierten Schlusssatzes durch ein anderes ersetzen, würde es wunderbar zu dem folgenden Text passen:
184.000 Milliarden Euro: Auf diese kaum vorstellbare Zahl beläuft sich die Weltverschuldung. An und für sich ist diese Zahl eben nur eine Zahl. Gefährlich ist dagegen die Dynamik, die hinter ihr steckt: Vor sieben Jahren betrug die Weltverschuldung 130.000 Milliarden Euro: Sie ist in dieser kurzen Zeit also um 41% gestiegen. Besonders dynamisch hat sich dabei die Staatsverschuldung mit einem Plus von 76% entwickelt, während die Schulden der privaten Haushalte „nur“ um 21% gestiegen sind.
Der Staatsschuldenstand in der Eurozone ist mittlerweile auf 9,7 Billionen Euro angestiegen. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht das 93,5% und ist erheblich höher als die 60%, die von den Eurostaaten im Stabilitätspakt von Maastricht einst als Höchstgrenze festgelegt wurden.
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Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern
- Flächenbombardements bei Edelmetallen und Rohstoffen ...
- ... kaufen Sie jetzt
- Sentimentindikator gibt deutliches Kaufsignal für Gold
- Diese Kaufgelegenheit bietet sich Ihnen nur einmal
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Bundesfinanzminister im Glück: Wie man ohne zu sparen einen ausgeglichenen Haushalt erreicht
Den meisten Anlegern fehlt die mentale Stärke, um gegen den Strom zu schwimmen
Liebe Leser,
„Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern.“ Dieses sehr sinnvolle Börsenbonmot von Carl Mayer von Rothschild kennt wahrscheinlich jeder Börsianer. Aber die allerwenigsten Anleger haben die mentale Stärke, es auch in die Tat umzusetzen. Deshalb kauft die Masse der Anleger nicht etwa nach großen Kursrückgängen, sondern erst, nachdem die Kurse schon lange und deutlich gestiegen sind. So war es schon immer, und so wird es auch bleiben, solange Menschen Menschen sind.
Das ist verständlich, denn es gehört schon eine große Portion Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung dazu, das genaue Gegenteil dessen zu tun, was die Masse gerade für richtig hält. Dabei ist es genau dieses Gegen-den-Strom-Schwimmen, das an den Finanzmärkten immer
wieder zu beeindruckenden Erfolgen führt – gerade weil es nur ganz wenige Menschen können. Die meisten machen es sich innerhalb ihrer Komfortzone bequem und tun sogar alles dafür, sie nicht verlassen zu müssen. Auch und gerade an der Börse.
Wirtschaft, Aktien, Gold: Die aktuelle Lage gleicht 2001
- Die meisten Menschen wollen sich keine Veränderungen vorstellen
- Ein wichtiger Wendepunkt zeichnet sich immer deutlicher ab
- Neue Themenschwerpunkt-Ausgabe: Gold, 26 Argumente, die für eine Goldhausse sprechen
- Fast 800 Prozent Plus: 2001 war der Startpunkt einer großen Goldhausse
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Sponsoring in der öffentlichen Verwaltung
Das Finanzgedächtnis ist sehr kurz
Liebe Leser,
erinnern Sie sich noch an das Jahr 2001? Hoffentlich, denn die aktuelle Lage gleicht auf erstaunlich deutliche Weise eben diesem Jahr – jedenfalls in Bezug auf Wirtschaft, Aktien und Gold, worauf ich gleich noch zurückkommen werde.
Das Finanzgedächtnis der meisten Menschen ist allerdings sehr kurz. Gewöhnlich reicht es nur zwei bis drei Jahre zurück, wie Untersuchungen gezeigt haben. Deshalb knüpfen viele Anleger ihre Zukunftserwartungen an die Entwicklungen der jeweils letzten zwei, drei Jahre und neigen dazu, diese völlig unkritisch in die Zukunft fortzuschreiben.
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2016 wird das Jahr der Wahrheit - 70%ige Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA
- Wall Street-Ökonomen sind wie immer bullish
- Wichtig für Sie: Rezessionen gehen mit schweren Aktienbaissen einher
- Gold gibt weitere sehr deutliche Kaufsignale
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn bei einer Privatisierung Fehler gemacht werden
Schwacher Einkaufsmanagerindex lässt Wall Street-Ökonomen kalt
Liebe Leser,
wenig beachtet von der Öffentlichkeit ist der am Dienstag dieser Woche mit 48,6 Punkten veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe unter die Schwelle von 50 Punkten gefallen, welche die Grenze zwischen Wachstum und Rückgang im Produktionssektor darstellt. Die Produktion ist also rückläufig.
Das ist der erste Wert unter 50 Punkten seit November 2012; und es ist der niedrigste Stand seit Juni 2009, als die US-Wirtschaft gerade aus der schlimmsten Rezession seit der Weltwirtschaftskrise auftauchte. Die Details sehen Sie auf der folgenden Grafik. Der gelbliche Balken kennzeichnet die Rezession, die im Dezember 2007 begonnen hatte und bis Mitte 2009 andauerte.
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