Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Die Wahl von Trump ist bullish für Gold
- "Politische Börsen haben kurze Beine"
- Die Weichen stehen längst auf Geldentwertung - mit oder ohne Trump
- Trumps angekündigte Politik ist inflationär
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Selbstanzeigen bei Steuerstraftaten
Heftige Kursausschläge verwirren das Bild
Liebe Leser,
der für viele Beobachter und das gesamte politische Establishment sehr überraschende Wahlsieg Donald Trumps hat sowohl an den Finanzmärkten als auch bei den Edelmetallen zu sehr heftigen Kursausschlägen geführt. Während die US-Märkte noch geschlossen waren, stürzten die Aktienmärkte um rund 5% ab und die Edelmetallpreise schossen nach oben.
Aber als der Handel in den USA begann, kam es zu einer dramatischen Wende. Jetzt ging es bei Gold und Silber bergab, während die Aktienmärkte ihre Anfangsverluste wieder aufholten und den Tag sogar mit deutlichen Kursgewinnen beendeten. An den folgenden beiden Tagen ging es dann weiter nach oben.
Platzt die Aktienblase jetzt?
- Kurs-Umsatz-Verhältnis auf Rekordniveau
- Der Kursverlauf des Weltaktienindex signalisiert akute Gefahr für Ihr Depot
- Mein Risikomodell hat Extremwerte angenommen
- Mit meiner Dreifachstrategie stehen Sie auf der Gewinnerseite
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Die Finanzen der Industrie- und Handelskammern
Die Präsidentin der US-Zentralbank erkennt die Gefahren nicht
Liebe Leser,
am 21. September dieses Jahres behauptete Janet Yellen, die Präsidentin der mächtigen US-Zentralbank Fed, dass die fundamentale Bewertung der Finanzmärkte nicht außerhalb der historischen Norm liege. Ich sage Ihnen eins, diese Behauptung ist schlicht und einfach falsch. Denn alle historisch verlässlichen Kennzahlen der Fundamentalanalyse zeigen für die Aktienmärkte eindeutig das Gegenteil.
Goldpreis in Euro zeigt klaren Aufwärtstrend - Kaufen!
- In Euro gemessen hat die neue Goldhausse bereits 2014 begonnen ...
- ... und sie ist charttechnisch völlig intakt
- Nutzen Sie die günstigen Kurse bei Gold zum Kauf
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn Lehrer nicht zur Schule gehen
Für Sie als Euro-Europäer ist der Goldpreis in Euro die entscheidende Größe
Liebe Leser,
vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle dargelegt, warum ich der festen Überzeugung bin, dass die Goldhausse, die Ende 2015 begonnen hat, noch lange nicht vorüber ist. Dabei habe ich Ihnen anhand des Goldpreises in US-Dollar drei wichtige Argumente an die Hand gegeben, die diese Prognose untermauern.
Aufgrund der herausragenden Stellung der USA – ökonomisch, politisch und vor allem militärisch – kommt dem Goldpreis in Dollar unter analytischen Gesichtspunkten noch immer eine sehr große Bedeutung zu. Deshalb beziehen sich nicht nur meine Analysen sehr häufig auf den Goldpreis in Dollar. Für uns Europäer ist diese Betrachtung jedoch zweitrangig. Denn für unsere Finanzen ist selbstverständlich der Goldpreis in Euro die
maßgebliche Größe.
Schließlich bestimmt der Goldpreis in Euro darüber, ob Sie als Gold-Anleger reicher oder ärmer werden. Das ist bei Gold nicht anders als bei Immobilien oder ausländischen Aktien. Alle diese Investments bewerten Sie selbstverständlich in Euro und nicht in Dollar oder der Türkischen Lira. Warum sollten Sie ausgerechnet bei Gold eine Ausnahme machen?
Weiterlesen … Goldpreis in Euro zeigt klaren Aufwärtstrend - Kaufen!
Ist die Gold-Korrektur vorüber?
- Die bullishen Argumente überwiegen immer noch deutlich
- Ohne Risikomanagement haben Sie auf Dauer keinen Erfolg an der Börse
- Mein wichtigster Gold-Indikator hat ein Kaufsignal gegeben
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn die EU überflüssige Vorschriften produziert
Der Kursrückgang an die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie ist für Sie eine Kaufgelegenheit
Liebe Leser,
vielleicht fragen auch Sie sich angesichts des Rückwärtsganges bei Gold: „Ist die Goldhausse etwa schon wieder vorbei?“, „Geht es weiter abwärts, oder wieder aufwärts beim Gold?“ oder „Soll ich kaufen oder verkaufen?“
Soviel vorweg: Meine Analysen kommen weiterhin zu dem Ergebnis, dass die Goldhausse noch lange nicht vorbei ist. Um Ihnen darzulegen, wie ich zu diesem Ergebnis komme, muss ich etwas ausholen:
Am 4. Oktober ist der Goldpreis unter die Unterstützungslinie bei 1.300 $ pro Unze gefallen. Wie Sie gleich sehen werden, ist das noch kein Beinbruch, wenngleich es aus charttechnischer Sicht schöner gewesen wäre, wenn diese Marke gehalten hätte. Dann wäre es nämlich möglich und sinnvoll gewesen, den gesamten Kursverlauf seit Mitte 2014 als mächtige Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation zu interpretieren, deren Obergrenze bei 1.300 $ verläuft. Diese Interpretation ist jetzt nicht mehr möglich.