Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Marode Banken und bankrotte Staaten sprechen für Gold

Liebe Leser,

im März 2001, als sich der Goldpreis mit rund 260$ pro Unze im Bereich seiner Tiefstkurse des damaligen Zyklus befand, riet ich meinen Lesern erstmals zu strategisch orientierten Goldkäufen. Wenig später prognostizierte ich den Beginn einer langfristigen Goldhausse, in deren Verlauf sich der Goldpreis vervielfachen würde. Seither habe ich immer wieder betont, dass diese langfristige Goldhausse trotz zwischenzeitlicher Korrekturen weiterhin intakt ist.

Diese Aussage gilt heute mehr denn je. Denn aus fundamentaler Sicht spricht weiterhin alles für Gold. Das habe ich Ihnen hier an dieser Stelle schon häufiger dargestellt. Die nahezu weltweit betriebene völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik wird unweigerlich zu einem Zusammenbruch des Weltwährungssystems führen. Bei dem dann folgenden währungspolitischen Neuanfang wird Gold wahrscheinlich seine traditionelle Rolle als unbestechlicher Anker eines seriösen Währungssystems spielen.

Die geradezu absurden Bemühungen der Zentralbankbürokraten, die nunmehr schon seit Jahren ihre Gelddruckmaschinen heiß laufen lassen, können diese Entwicklung nicht verhindern. Im Gegenteil, sie sind der eigentliche Grund für die verheerende Lage, in der sich das Weltwährungssystem befindet: Völlig marode Banken und ebenso marode Staaten sind eine Symbiose eingegangen, die für den Bürger katastrophale Folgen haben wird. Mit dem massiven Einsatz einer perfektionierten Propagandamaschine wird den gutgläubigen Bürgern zwar vorgegaukelt, dass alles in bester Ordnung sei und Politiker und ihre Zentralbankbürokraten die Lage kontrollieren könnten. Auf Dauer kann dieses Lügengebilde aber nicht aufrecht erhalten werden. Früher oder später werden sich die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten wie immer in der Geschichte durchsetzen.

Extremwerte signalisieren das Ende der Party

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten konnte ich in meinem gemeinsam mit Roland Leuschel verfassten Börsenbrief Krisensicher Investieren fast wöchentlich von Finanzmarktindikatoren berichten, die auf Extremwerte gestiegen sind oder gar neue Rekorde aufgestellt haben. Beispielsweise gab es an den Rentenmärkten eine historische Emissionsflut zu bestaunen, die vor allem auch die besonders riskanten Marktsegmente erfasste. Gleichzeitig sind an den Aktienmärkten alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse auf Niveaus gestiegen, die eine drastische Überbewertung, eine Spekulationsblase anzeigen.

Begleitet wurden diese Exzesse von euphorischer Stimmung der Marktteilnehmer und wilder Spekulation. Vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle einen Sentimentindikator von Investors Intelligence vorgestellt. Er zeigt, dass der Anteil der Börsenoptimisten auf den höchsten Stand seit dem Crash-Jahr 1987 gestiegen ist.

Wichtiges und wegweisendes DAF-Interview mit Claus Vogt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Donnerstag, den 30. Januar 2014 hat Claus Vogt im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) in Frankfurt ein interessantes und wichtiges Marktgespräch mit Viola Grebe geführt, das Sie sich nicht entgehen lassen dürfen:

"Während andere noch diskutieren, ob wir aktuell eine Blasenbildung am Markt sehen, ist Claus Vogt, Herausgeber des Börsenbriefs KRISENSICHER INVESTIEREN, überzeugt, dass schon bald mit dem Platzen einer rieisgen Blase zu rechnen ist. Was ihn zu dieser Prognose bringt, erklärt er im Interview."

Sie können sich dieses wegweisende und gleichzeitig unterhaltsame 13-minütige Interview im Internet auf der DAF-Homepage anschauen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesem wegweisenden und zeitgerechten Interview.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

www.clausvogt.com - Team

Haussen und Booms enden mit Euphorie

Die große Mehrheit der Anleger und Finanzmarktexperten begann das neue Jahr rundum euphorisch, wie Sie der untenstehenden Graphik entnehmen können. Diese zeigt den Weltleitindex S&P 500 und das Verhältnis der Anzahl bullisher Analysten zur Anzahl bearisher Analysten. Wie Sie sehen, überbot sich die Analysten- und Ökonomenzunft zum Jahreswechsel gegenseitig mit optimistischen Prognosen und Jahresausblicken. Sie müssen bis in das Crash-Jahr 1987 zurückgehen, um ein ähnlich einseitiges Stimmungsbild zu finden.