Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Trumps Inflationspolitik ist bullish für Gold
- In Euro ist der Goldpreis seit Jahresanfang mit 11% im Plus
- Steigende Zinsen sind kein Grund für einen fallenden Goldpreis
- Manipulieren Zentralbanken den Goldpreis? Roland Leuschel ist davon überzeugt
- Risikoindikator der Aktienmärkte auf Höchstwerte gestiegen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Fehlentscheidungen bei einem IT-Projekt
Liebe Leser,
im Zentrum von Trumps wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen steht ein gewaltiges Infrastrukturprogramm zur Belebung der US-Wirtschaft. Finanziert werden kann das natürlich nur durch eine erhebliche Ausweitung der längst völlig aus dem Ruder gelaufenen Staatsverschuldung – oder durch Helikoptergeld der Zentralbank. Da beide Varianten inflationär sind, werden sie die Geldentwertung befeuern.
Machen Sie sich also keine Illusionen: Eine Rückkehr zu geld- und staatsschuldenpolitischer Vernunft und Solidität wird es auch unter Präsident Trump nicht geben. Die Ende 2015 begonnene Edelmetallhausse wird also weitergehen.
Korrektur der Goldminenaktien vorüber
- Kaufsignal des Gold- und Silberminenindex
- 50%-Kurs-Chance - Nutzen Sie diese Gelegenheit
- Der Schwanz wedelt mit dem Hund: Draghi beflügelt die Aktienmärkte
- Auch diese Mega-Blase wird platzen - Risikomanagement ist wichtiger denn je
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Steuergelder für die boomende Tourismusbranche
Die relative Stärke der Minenaktien ist bullish
Liebe Leser,
vorige Woche habe ich Sie an dieser Stelle bereits auf die Extremwerte der Sentimentindikatoren des Edelmetallsektors hingewiesen. Diese haben ähnliche Niveaus erreicht wie vor einem Jahr, als der Goldpreis rund 10% niedriger war als heute. Schon diese Konstellation allein ist ein sehr bullishes Zeichen für Gold und spricht für eine bald beginnende Rally an den Edelmetallmärkten.
Ein noch besseres Bild zeigt sich bei den Gold- und Silberminenaktien: Gemessen am XAU-Gold- und Silberminenindex notierten diese vor einem Jahr nämlich rund 50% tiefer als heute. Trotz des deutlichen Kursanstiegs des vergangenen Jahres ist die Stimmung der Edelmetallanleger heute aber genauso schlecht wie vor einem Jahr.
Damals kündigten
diese Extremwerte den Beginn einer sehr dynamischen Haussebewegung an, in deren Verlauf der XAU-Goldminenindex in der Spitze um mehr als 150% gestiegen ist. Jetzt signalisieren sie wahrscheinlich das Ende der ersten großen Korrektur im Rahmen der vor einem Jahr begonnenen Edelmetallhausse.
Goldminen- und Ölaktien: Bereiten Sie sich auf neue Käufe vor
- Schlechte Stimmung ist typisch für die erste große Korrektur in einer Hausse
- Goldminenindex zeigt relative Stärke
- OPEC drosselt Ölförderung - Sind Sie im Ölsektor schon engagiert?
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Steueroase Internet
Sentimentindikatoren der Edelmetalle auf Kaufniveau
Liebe Leser,
wieder einmal geht unter Anlegern im Edelmetallsektor die Angst um. Das zeigen vor allem die kurzfristigen Sentimentindikatoren für Gold und Silber. Sie haben ähnliche Extremwerte erreicht wie vor einem Jahr. Damals kündigten diese Werte den Beginn einer sehr dynamischen Haussebewegung an, in deren Verlauf der XAU-Goldminenindex um mehr als 150% gestiegen ist.
Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, notiert dieser Index trotz der Korrektur der vergangenen drei Monate auch jetzt noch doppelt so hoch wie an seinem Mitte Januar 2016 erreichten Tief, also mit 100% Plus. Dennoch ist die Stimmung der in diesem Sektor aktiven Anleger heute genauso schlecht wie sie bei 50% niedrigeren Kursen gewesen ist.
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Manipulieren Zentralbanken auch den Goldpreis?
- Es gibt Verkäufer, die offensichtlich keinen guten Preis erzielen wollen
- Was steckt hinter diesen Marktmanipulationen?
- Wer außer den Zentralbanken noch in Frage kommt
- Es würde nichts ändern, wenn wir wüssten, dass es die Zentralbanken sind ...
- ... außer, dass Sie dann noch beruhigter Gold kaufen sollten
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wenn eine Behörde nicht genügend Aufmerksamkeit bekommt
Wer einen guten Preis bei einem Verkauf erzielen will, geht marktschonend vor
Liebe Leser,
wenn Sie eine Aktie oder einen Terminkontrakt verkaufen, dann möchten Sie selbstverständlich einen möglichst hohen Preis dafür erhalten. Um dieses Ziel beim Veräußern einer sehr großen Position zu erreichen, müssen Sie marktschonend agieren. Sie werden also so vorgehen, dass Ihre Verkaufsorder möglichst keinen Kursrückgang auslöst, und alles daran setzen, durch Ihre eigenen Verkäufe keinen Preiseinbruch auszulösen.
Um das zu bewerkstelligen, werden Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen. Insbesondere werden Sie Ihre Verkaufsorder nur zu Tageszeiten an den Markt geben, an denen die Liquidität ausreichend hoch ist. Darüber hinaus werden Sie Ihre Verkaufsorder in mehreren Teilaufträgen platzieren und diese vielleicht
noch mit einem Kurslimit versehen. All das ist gängige Praxis und völlig normal.
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