Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Die Zeichen stehen auf Baisse

Liebe Leser,

nach dem jüngsten Kursrutsch notiert der DAX jetzt auf demselben Niveau wie Ende vorigen Jahres. Trotz der extrem euphorischen Stimmung, die Anfang des Jahres herrschte und für Extremwerte bei den Sentimentindikatoren sorgte, stehen die DAX-Aktionäre jetzt mit leeren Händen da. Nun spricht alles dafür, dass die exzessive Hausse der vergangenen Jahre vorüber ist und die Blase platzt.

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, zeigt der DAX inzwischen eine sehr ominöse charttechnische Formation. Der Kursverlauf der vergangenen Monate lässt sich als stattliche Topformation interpretieren, deren untere Begrenzungslinie bei 8.900 bis 9.000 Punkten verläuft. Aus charttechnischer Sicht ist das eine entscheidende Linie: Ihr Unterschreiten würde das Ende der zyklischen Hausse bestätigen und den Auftakt zu einer zyklischen Baisse geben.

Die sehr hohe fundamentale Bewertung, die erneuten Schwächesignale aus der Weltwirtschaft, insbesondere aus Europa inklusive Deutschland, die bereits erwähnten Sentimentindikatoren sowie die spekulativen Exzesse an den Rentenmärkten deuten darauf hin, dass auch diese Baisse wieder verheerende Ausmaße annehmen wird. Wir sehen sogar das Potenzial für eine erheblich schwerwiegendere Krise als die der Jahre 2008/09.

Die Zeichen stehen auf Baisse

Liebe Leser,

nach dem jüngsten Kursrutsch notiert der DAX jetzt auf demselben Niveau wie Ende vorigen Jahres. Trotz der extrem euphorischen Stimmung, die Anfang des Jahres herrschte und für Extremwerte bei den Sentimentindikatoren sorgte, stehen die DAX-Aktionäre jetzt mit leeren Händen da. Nun spricht alles dafür, dass die exzessive Hausse der vergangenen Jahre vorüber ist und die Blase platzt.

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, zeigt der DAX inzwischen eine sehr ominöse charttechnische Formation. Der Kursverlauf der vergangenen Monate lässt sich als stattliche Topformation interpretieren, deren untere Begrenzungslinie bei 8.900 bis 9.000 Punkten verläuft. Aus charttechnischer Sicht ist das eine entscheidende Linie: Ihr Unterschreiten würde das Ende der zyklischen Hausse bestätigen und den Auftakt zu einer zyklischen Baisse geben.

Die sehr hohe fundamentale Bewertung, die erneuten Schwächesignale aus der Weltwirtschaft, insbesondere aus Europa inklusive Deutschland, die bereits erwähnten Sentimentindikatoren sowie die spekulativen Exzesse an den Rentenmärkten deuten darauf hin, dass auch diese Baisse wieder verheerende Ausmaße annehmen wird. Wir sehen sogar das Potenzial für eine erheblich schwerwiegendere Krise als die der Jahre 2008/09.

Politische Krisen sind nur Auslöser des Kursrückgangs, aber keineswegs Ursache

Liebe Leser,

in den vergangenen fünf Wochen ist der DAX fast 1.000 Punkte beziehungsweise 10% gefallen. In den Medien werden vor allem die jüngsten weltpolitischen Krisen für den Kursrückgang verantwortlich gemacht. Diese Erklärung greift allerdings zu kurz. Ich sehe in den politischen Krisen höchstens den Auslöser für den jüngsten Kursrutsch. Die eigentlichen Gründe sind ganz andere.

In den vergangenen Monaten habe ich Sie immer wieder darauf hingewiesen, dass sich sowohl an den Aktienmärkten als auch an den Anleihemärkten eine Spekulationsblase gebildet hat. Alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse lassen daran keinen Zweifel. Eine ausführliche Besprechung dieser Indikatoren finden Sie in der Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Spekulationsblase und Krisenspirale“.

An dieser Stelle muss der Hinweis genügen, dass die Überbewertung der US-Weltleitbörse heute sogar größer ist als in 2007 und mehr in die Breite geht als im Jahr 2000. In diesen beiden Fällen halbierten sich die Aktienkurse relativ zügig, nachdem die Blase platzte. Finanzmarktgeschichte und ökonomische Zusammenhänge zwingen uns dazu, eine ähnliche Entwicklung auch nach dem Platzen der aktuellen Blase zu erwarten.

Konstruktives charttechnisches Bild

Liebe Leser,

allen Unkenrufen zum Trotz zeigt der Goldpreis sowohl in US-Dollar als auch in Euro ein konstruktives charttechnisches Bild. Der Kursverlauf der vergangenen 15 Monate ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mächtige Bodenformation, mit der die nächste zyklische Goldhausse eingeleitet wird.

Um den folgenden Goldpreischart möglichst übersichtlich zu gestalten, habe ich außer der 200-Tage-Durchschnittslinie lediglich die beiden Trendlinien eingezeichnet, die ich in der aktuellen Situation für besonders wichtig halte. Wie Sie sehen, wurden sie beide bereits Ende Juni in einer dynamischen Bewegung überschritten. Seit diesem Ausbruch nach oben ist also bereits ein Monat vergangenen, und der Goldpreis notiert noch immer oberhalb der beiden Linien. Damit muss dieser doppelte Ausbruch inzwischen als nachhaltig bezeichnet werden – und die mit ihm einhergehende bullishe Botschaft natürlich ebenfalls.