Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

In einer immmer riskanteren Welt brauchen Sie Gold

Die Lage ist heute brisanter als im Jahr 2008

Liebe Leser,

langfristig empfehle ich Ihnen bereits seit Anfang der 2000er Jahre, sich mit Gold und Silber vor den wahrscheinlich katastrophalen Folgen des größten geld- und staatsschuldenpolitischen Experiments aller Zeiten zu schützen, das Mitte der 1990er Jahre begonnen hat. Dieser Rat gilt heute mehr denn je. Und wer ihn seinerzeit beherzigte, hat heute Grund zur Freude – obwohl der große Knall des Finanz- und Währungssystems noch gar nicht stattgefunden hat.

Aber aufgeschoben ist bekanntlich etwas ganz anderes als aufgehoben. Die extremistische Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen Jahre hat die in 2008 für jedermann erkennbaren Probleme und Ungleichgewichte nicht etwa beseitigt, sondern sie mit neu gedrucktem Geld und einer explodierenden Staatsverschuldung nur vorübergehend zugedeckt. Doch damit nicht genug, denn das größte Manko dieser Verschleppungspolitik besteht darin, dass sie die bestehenden Fehlentwicklungen und weltweiten Ungleichgewichte erheblich vergrößert hat.

Auf diese sehr kurzsichtige und verantwortungslose Weise konnte das zum Kartenhaus und Selbstbedienungsladen einiger weniger verkommene Finanzsystem bisher noch zusammengehalten werden. Ausgehend von den USA mehren sich jetzt jedoch die Zeichen, die für das Ende dieses auf Pump finanzierten Konjunkturaufschwungs und der ihn flankierenden Spekulationsblasen sprechen. Vielleicht liegt hier der eigentliche Grund für Trumps hochriskante außenpolitische 180°-Wende, die er mit dem Raketenangriff auf Syrien endgültig vollzogen hat, und die nichts Gutes erwarten lässt.

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So streuen Sie als Goldbesitzer Ihr Risiko richtig

Trump lernt den Ernst des Regierens kennen

Liebe Leser,

der neue US-Präsident Donald Trump hat sein Amt ausdrücklich mit dem Vorsatz angetreten, den Sumpf in Washington trockenzulegen. Nach dem überraschenden Scheitern seiner Reform der von Obama eingeführten Krankenversicherung sieht es inzwischen aber eher so aus, als würde Trump in diesem Sumpf versinken.

Die mühsame Realität des Regierens sieht eben ganz anders aus, als es die Trump-Euphorie der vergangenen Monate suggeriert hat. Deshalb war ich von Anfang an sehr skeptisch in Bezug auf die tatsächlich vorhandenen Spielräume und Möglichkeiten Trumps in der von Einzelinteressen beherrschten und von Machtspielchen geprägten Realität Washingtons.

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Die nächste Kaufgelegenheit bei Goldminen rückt näher – aber Vorsicht beim DAX und bei Silber

Setzen Sie jetzt auf fallende Aktienkurse

Liebe Leser,

auch wenn es Ihnen so scheint, als wenn es an den Aktienmärkten ewig aufwärts gehen würde, sage ich Ihnen, die Aktienmärkte befinden sich in einer sehr brenzligen Lage: Sie sind erstens drastisch überbewertet, zweitens sind Anleger aufgrund schillernder Erwartungen an den Wunderheiler Donald Trump zurzeit so euphorisch wie zuletzt vor 30 Jahren, im Börsencrash-Jahr 1987. Drittens sind die Anleihen- und Hypothekenzinsen in den vergangenen Monaten vor allem in den USA deutlich gestiegen, und viertens schließlich hat die Fed vorige Woche zum nunmehr dritten Mal in diesem Zyklus die Leitzinsen erhöht. Diese 4 Punkte allein würden schon für einen gewaltigen Kursrutsch ausreichen.

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Stagflation kündigt sich an: gut für Gold, schlecht für Aktien

Weltweit ziehen die Verbraucherpreise an

Liebe Leser,

vorige Woche habe ich für Sie an dieser Stelle bereits den Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland thematisiert. Nun ist diese Entwicklung allerdings nicht auf Deutschland beschränkt, sondern ein weltweites Phänomen. Das sollte Sie nicht weiter verwundern, da alle Zentralbanken rund um die Welt seit Jahren die Weichen auf Geldentwertung gestellt haben. Und das in einem Ausmaß, wie es die Welt noch nie gesehen hat.

Bis vor kurzem befeuerte diese völlig verantwortungslose Geldpolitik vor allem die Finanzmärkte sowie die Immobilienmärkte und schuf die umfassendste Spekulationsblase aller Zeiten. Schon oft habe ich Sie davor gewarnt: Wenn diese Blase platzt, wird eine Krise folgen, die das Geschehen von 2008 weit in den Schatten stellen wird. Denn die ökonomischen Fehlentwicklungen und Ungleichgewichte sind heute sehr viel größer als vor acht Jahren, während die weltweite Staatsverschuldung seither dramatisch zugenommen hat. Jetzt mehren sich die Zeichen, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist und der unvermeidliche Abschwung bald beginnen wird. Schauen wir uns zuerst die Entwicklung der US-Konsumentenpreise an.

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