Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Die Häufung der Kaufsignale signalisiert eine spektakuläre Hausse, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten

Liebe Leser,

in den vergangenen Wochen konnte ich Ihnen schon eine ganze Reihe von Kaufsignalen für den Edelmetallsektor vorstellen. Vielleicht denken Sie jetzt: „Nicht schon wieder Kaufsignale“. Diese Häufung von Signalen ist aber keineswegs eine langweilige Wiederholung, sondern für sich genommen ein weiteres wichtiges Signal. Typischerweise kommt es nämlich nur im Vorfeld einer sehr starken und lang anhaltenden Hausse zu einer solchen Fülle einzelner Signale. So war es jedenfalls in den Jahren 1999/2000 bei den Edelmetallen oder 2008/2009 an den Aktienmärkten. Deshalb deutet die aktuelle Entwicklung nicht nur darauf hin, dass die nächste Gold- und Goldminenaktienhausse nicht mehr lange auf sich warten lassen wird, sondern lässt auch darauf schließen, dass die nächste Hausse spektakulär ausfallen wird.

Endlich: Langfristindikator gibt Startschuss für neue Goldhausse

Liebe Leser,

vorige Woche habe ich Sie darauf aufmerksam gemacht, dass ein Langfristindikator gerade ein Kaufsignal für Gold und Goldminenaktien gegeben hat. Dabei handelt es sich erst um das vierte Kaufsignal dieses Indikators seit 1975. Und die ersten drei Signale waren Volltreffer. Details zu dieser wichtigen Entwicklung lesen Sie in der aktuellen Ausgabe meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

Dieses seltene Kaufsignal, dessen Bedeutung langfristiger Natur ist, wird sich wahrscheinlich als der Startschuss zu einer spektakulären Goldhausse herausstellen. Denn nach vier Jahren Edelmetallbaisse, in deren Verlauf die Minenaktien verheerende Verluste zu verzeichnen hatten, sind fast alle Ingredienzen vorhanden, die idealerweise in der Endphase eines großen Bärenmarktes beobachtet werden können.

Jüngster Schwächeanfall ist Teil einer großen Bodenbildung

Liebe Leser,

Mitte Oktober durchbrach der Goldpreis in Dollar die massive Widerstandszone bei 1.150 $ bis 1.180 $. Damit sah es so aus, als habe der Goldmarkt nach vier Baissejahren endlich nach oben gedreht und eine neue Hausse begonnen, zumal sowohl die fundamentalen Rahmenbedingungen als auch die Extremwerte der Sentimentindikatoren ausgesprochen bullish sind für Gold.

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, kam es zunächst aber ganz anders. Anstatt nach oben durchzustarten, ging es mit dem Goldpreis in einer sehr schnellen Bewegung wieder zurück in den Bereich der Jahrestiefs bei rund 1.080 $. Damit hat sich das unmittelbar bullishe Szenario, das zuvor so überzeugend aussah, wieder in Luft aufgelöst.

Kompetentes Publikum und interessante Gespräche

Liebe Leser,

am 5. und 6. November fand in München die diesjährige „Internationale Edelmetall- & Rohstoffmesse statt. Wie schon im vorigen Jahr, war Krisensicher Investieren auch dieses Mal wieder mit einem Messestand vertreten. Das ermöglicht uns den direkten Austausch mit Ihnen, meinen Lesern, den ich für unverzichtbar halte.

Der Andrang war trotz der Edelmetallbaisse der vergangenen Jahre groß, so dass ich zahlreiche interessante Gespräche führen konnte. Dabei bin ich immer wieder beeindruckt von der hohen Sachkenntnis der meisten Messebesucher. Offenbar findet nur ein sehr spezielles Publikum den Weg zu dieser Veranstaltung: kritische und ökonomisch überdurchschnittlich interessierte und gebildete Menschen, die klar erkannt haben, dass der Weg, den die (Geld)-Politik eingeschlagen hat, in die Katastrophe führt.