Marktkommentar-Archiv
In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.
Der bekannte Value-Investor Jeremy Grantham dreht um 180 Grad
- Grantham sieht neuerdings keine Spekulationsblase mehr
- Gold hat mein Zeitfenster für eine Wende nach oben erreicht
- Goldminen-Index vor der Entscheidung
- Ihnen stehen zwei wichtige Wochen bevor
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Wie sich manche Einrichtungen bei Fördergeldern bedienen
„Dieses Mal scheint alles ganz, ganz anders zu sein“
Liebe Leser,
der US-Aktienmarkt ist anhand aller verlässlichen Kennzahlen der Fundamentalanalyse extrem überbewertet. Das weiß jeder Value-Investor, und daran gibt es auch keinen Zweifel. Das sieht auch Jeremy Grantham so, der wohl bekannteste Value-Investor nach Warren Buffett, und ein alter Weggefährte Roland Leuschels. Leuschel und ich schätzen Grantham sehr, und im Großen und Ganzen kamen wir mit unseren Analysen und Lagebeurteilungen in den vergangenen Jahrzehnten auch meistens zu ähnlichen Ergebnissen wie er.
Das gilt beispielsweise für das Erkennen der Spekulationsblase Ende der 1990er Jahre. Oder für unsere Warnungen vor den Folgen der Immobilienblase für das Finanzsystem und die Realwirtschaft. Es gilt aber auch für die Ursachenanalyse,
das heißt für die maßgebliche Rolle, die von den Zentralbankbürokraten bei der Entstehung dieser Blasen gespielt wurde.
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Wichtige Entwicklungen an den Rohstoffmärkten sind bullish für Gold
- Euphorie im Technologiesektor und Depression im Rohstoffbereich
- Edelmetalle: Das Ende der Korrektur
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Behörden scheitern an der Selbstkritik
Wie im Frühjahr 2000
Liebe Leser,
die Gemengelage an der Börse gleicht immer mehr dem Geschehen zur Jahrtausendwende. Nicht nur aufgrund der hohen Überbewertung der Aktienmärkte. Auch die weit verbreitete Euphorie und Sorglosigkeit, insbesondere aber die zunehmende Fixierung zahlreicher Anleger auf die Aktien einer Handvoll sehr großer Technologieaktien erinnert mich sehr an das Geschehen im Frühjahr 2000.
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Gold bereitet sich auf den Ausbruch nach oben vor – Sie auch?
- Es läuft alles nach Plan
- Edelmetallaktien auf dem Weg zum Kaufsignal
- Erstes Kursziel nach oben: Plus 50%
- Der Startschuss wird sehr bald fallen
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Die derzeitige Finanzierung der Bundesländer steht auf wackligen Beinen
Gold: Erwartungsgemäß noch einmal am Widerstand abgeprallt
Liebe Leser,
vorige Woche flirtete der Goldpreis mit der ausgeprägten Widerstandszone bei 1.300 $ pro Unze. Da die von mir verwendeten Indikatoren noch keine Kaufniveaus erreicht hatten, habe ich hier geschrieben, dass ich die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs nach oben für gering halte und stattdessen eine etwas größere Korrektur des gesamten Edelmetallsektors erwarte, bevor die nächste große Aufwärtswelle beginnen wird.
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3. Warnsignal: Rekord beim Aktien-Spekulieren auf Kredit
- Die Höhe der Wertpapierkredite ist viel mehr als nur ein Sentimentindikator
- Fallende Kurse lösen eine Abwärtsspirale aus
- Gold testet Widerstand bei 1.300 US-Dollar pro Unze
- Gold: Wird der Ausbruch nach oben jetzt gelingen?
- Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
- Öffentliche Aufträge: Wie die Politik das Vergaberecht überfrachtet
Nehmen Sie die Warnungen nicht auf die leichte Schulter
Liebe Leser,
vor vier Wochen habe ich Ihnen hier fünf Gründe genannt, warum die meisten Analysten immer bullish sind. Der Zeitpunkt für diesen Hinweis war gut gewählt, weil mein aus zahlreichen Komponenten bestehender Risikoindikator für die Aktienmärkte Extremwerte angenommen hat, während gleichzeitig alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse eine Überbewertung anzeigen, die teilweise sogar höher ist als in den Jahren 1929 und 2000.
Vor zwei Wochen habe ich Sie dann auf einen Indikator der quantitativen Analyse aufmerksam gemacht, der ein sehr seltenes Verkaufssignal für die Aktienmärkte gegeben hat. In einer besonders eng gefassten Version hat er zuvor nur im Crash-Jahr 1929 ein Signal gegeben. In der etwas weiter gefassten
Version hingegen hat er vor allen großen Baissen Warnsignale gegeben und im Unterschied zu den meisten anderen Indikatoren auch die beiden spektakulären Börsencrashs der Jahre 1929 und 1987 richtig erfasst.
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