Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Silber gibt starkes Kaufsignal

Liebe Leser,

der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Silberpreises seit dem Hoch des Jahres 2011. Dieser Kursverlauf ähnelt recht deutlich dem des Goldpreises, den ich in den vergangenen Wochen auch an dieser Stelle sehr ausführlich besprochen habe. So hat sich in den vergangenen Monaten auch bei Silber eine Bodenformation herausgebildet. Deren Obergrenze befindet sich bei rund 16 $ pro Unze. Und genauso wie bei Gold verläuft im Bereich dieser Obergrenze zusätzlich eine Abwärtstrendlinie.

Bei Gold sind die Kurse bereits Mitte Februar in einer dynamischen Bewegung über diesen zweifachen Widerstand gestiegen. Das war das charttechnische Signal einer neuen Goldhausse, das kurz darauf auch von meinem Preisbänder-Indikator bestätigt wurde. Im Unterschied zu Gold hat der Ausbruch nach oben bei Silber noch etwas länger auf sich warten lassen. Jetzt sieht es aber so aus, als habe der Silberpreis diese wichtige Hürde endlich genommen: Am 17. März stieg der Kurs in der Spitze auf 16,07 $.

Ob das tatsächlich der Ausbruch nach oben war, lässt sich heute nach nur einem Tag noch nicht endgültig sagen. Aber wenn sich der Silberpreis in den kommenden Tagen oberhalb der charttechnisch sehr wichtigen Marke von 16 $ halten kann, wird damit auch bei Silber der Beginn einer neuen Hausse signalisiert.

Der irrwitzige Zentralbankkult der vergangenen Jahre hat den Zenit überschritten

Liebe Leser,

gestern hat die zentralbankgläubige Finanzmarktgemeinde wieder einmal erwartungsvoll auf Mario Draghi und seine EZB geblickt. Obwohl seine bisherigen geldpolitischen Manöver nicht die gewünschte Wirkung entfaltet haben, forderte seine Fangemeinde lautstark mehr. Offenbar hat sich die Erkenntnis noch immer nicht herumgesprochen, dass die von ihm verabreichte Medizin schlicht und einfach die falsche ist, weshalb auch eine höhere Dosierung keine Besserung verspricht.

Auch bei Draghi selbst lässt diese inzwischen doch sehr naheliegende Erkenntnis weiter auf sich warten. In seiner geldpolitischen Verbohrtheit scheint er völlig lernresistent zu sein. Anstatt endlich die richtige Lehre aus dem von der internationalen Geldpolitiker-Nomenklatura angerichteten Schaden zu ziehen, hat er erneut die Dicke Berta in Stellung gebracht und wild drauflosgefeuert. Das Bild der dicken Berta passt perfekt zu dem geldpolitischen Irrsinn der vergangenen Jahre. Wie damals vor Verdun weigern sich die Verantwortlichen auch jetzt wieder, die Realität zu akzeptieren, die gemachten Fehler zu erkennen und eine Umkehr einzuleiten. Stattdessen halten sie an dem eingeschlagenen Weg fest und führen das einfache Volk in die Katastrophe.

Jetzt sprechen schon 29 Argumente für eine Goldhausse

Liebe Leser,

ich gehe davon aus, dass wir uns nun in der Frühphase einer neuen Goldhausse befinden. Ich komme bei meinen Analysen auf insgesamt 28 Argumente, die diese Aussage untermauern, und das 29. Argument ist gerade in der Entstehung begriffen. Aber sehen Sie selbst:

Jetzt sprechen bereits 28 Argumente für eine Goldhausse

Liebe Leser,

Mitte Dezember 2015 notierte Gold bei 1.050 $ pro Unze und überall in der Presse konnten Sie lesen, dass Goldman Sachs einen weiteren Kursrückgang prognostizierte. Im Unterschied dazu signalisierten meine Modelle und Indikatoren den baldigen Beginn einer großen Goldhausse. Deshalb publizierte ich im Rahmen meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren noch vor Weihnachten eine 12-seitige Themenschwerpunkt-Ausgabe mit dem Titel „Strategische und taktische Argumente für Gold – Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“ und riet meinen Lesern zu diesem Zeitpunkt zum Einstieg in einige Gold-Investments.

In dieser auch heute noch brandaktuellen Analyse habe ich nicht weniger als 26 Argumente zusammengetragen, die auf eine bald beginnende Goldhausse hindeuteten. Damit stellte sich die Großwetterlage am Goldmarkt im Dezember 2015 genauso bullish dar wie zuletzt im Jahr 2001. Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern können: In 2001 begann eine Goldhausse, in deren Verlauf der Goldpreis von 250 $ pro Unze auf 1.920 $ steigen sollte. Eine ähnliche Entwicklung halte ich auch jetzt wieder für wahrscheinlich. Um es der Hausse von 2001 bis 2011 prozentual gleichzutun, müsste der Goldpreis übrigens auf über 8.000 $ steigen.