Marktkommentar-Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Zentralbanker sehen wie üblich kein Problem

Liebe Leser,

noch vor einem Jahr haben mich Interviewpartner belächelt, wenn ich vor der wahrscheinlich unausweichlichen Geldentwertung gewarnt habe. Jetzt sieht die Sache schon ganz anders aus: In den USA ist die offizielle Inflationsrate gemessen am Konsumentenpreisindex im Mai auf 5% gestiegen. Das sind nochmal 0,8%-Punkte mehr als im April.

Im Euro-Raum waren es zwar erst 2%, aber auch hier befindet sich die Geldentwertung in einem Aufwärtstrend, und die Zentralbanker heben ihre eigenen Inflationsprognosen an. Dabei lassen sie natürlich keine Gelegenheit aus, der Bevölkerung zu versichern, dass es sich nur um ein vorübergehendes Phänomen handele.

Mit der Frage, ob es sich dabei um reines Wunschdenken beziehungsweise Propaganda handelt, werden wir uns in unserer am 29. Juni 2021 erscheinenden Themenschwerpunkt-Ausgabe „Inflation“ befassen. Wie üblich werden wir als unabhängige und objektive Analysten beide Seiten der Diskussion beleuchten, damit Sie selbst entscheiden können, wohin die Reise gehen wird. Schließlich ist die Antwort auf die Frage, ob die große Geldentwertung jetzt begonnen hat, von ganz entscheidender Bedeutung für Sie als Anleger, Unternehmer und Verbraucher.

Der Einstieg lohnt sich immer noch

Liebe Leser,

Sie merken es gerade selbst, der Ölpreis und mit ihm die Benzinpreise steigen rapide. Dank unserer Analysemodelle haben Roland Leuschel und ich diese Entwicklung vorhergesehen. Aus diesem Grund haben wir im Dezember vorigen Jahres dem Klassischen Energiesektor eine unserer Themenschwerpunkt-Ausgaben gewidmet. Sie trug den Titel „Unterbewertet, ausgebombt und extrem unpopulär: Der klassische Energiesektor und seine Chancen“. Darin haben wir mit Nachdruck auf das außergewöhnlich gute Chance-Risiko-Verhältnis hingewiesen, das Aktien dieses Sektors zu diesem Zeitpunkt geboten haben – und zum großen Teil auch jetzt noch bieten.

Deshalb ist es trotz der schönen Kursgewinne von bis zu 45%, die unsere Aktienempfehlungen seither erzielt haben, für einen Einstieg auch jetzt noch nicht zu spät. Wie wir in der Themenschwerpunkt-Ausgabe dargelegt haben, hat im Energiesektor nämlich nicht nur eine zyklische Hausse begonnen, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit sogar ein sehr langfristiger Aufwärtstrend, der viele Jahre anhalten wird.

Bitcoin & Co. geraten unter Druck

Liebe Leser,

in der aktuellen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren hatte ich geschrieben, der Kursverlauf des Bitcoin sehe verdächtig nach einer Topformation aus. Dieser Verdacht hat sich durch den jüngsten Kursrückgang der Kryptowährungen erhärtet, in dessen Verlauf der Bitcoin in der Spitze schon um über 50% gefallen ist.

Kursrückgänge dieser Größenordnung waren bei Bitcoin & Co. bisher nicht ungewöhnlich. Deshalb spekulieren die Krypto-Anhänger auf eine schnelle Erholung. Wichtige technische Indikatoren lassen den aktuellen Kursrückgang jedoch als den Auftakt zu einer großen Abwärtswelle erscheinen.

Darüber hinaus werden die politischen Drohungen in Bezug auf Kryptowährungen immer heftiger. Ich bin mehr denn je der Überzeugung, dass der Staat sein hart erkämpftes Geldmonopol und sein Zentralbankwesen mit allen Mitteln verteidigen wird. Deshalb sollten Sie entsprechend vorsichtig sein, falls Sie in diesem extrem spekulativen Bereich tätig sind.

Gold steigt

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten wurde ich nicht müde, Sie auf die exzellente Kaufgelegenheit im Edelmetallsektor hinzuweisen. Insbesondere bei ausgewählten Gold- und Silberminenaktien bot sich Ihnen ein ausgezeichnet gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Das Interesse der meisten Anleger war trotz der starken Kaufsignale, die meine Prognosemodelle und Indikatoren gaben, jedoch sehr gering. Überrascht hat mich das nicht, im Gegenteil. Denn ein derart skeptisches Anlegerverhalten ist in der Endphase einer längeren Korrektur nicht nur gang und gebe, es ist sogar charakteristisch.