Silber gibt Startschuss der nächsten Aufwärtswelle auch für Gold- 17.04.2021

Silber gibt Startschuss der nächsten Aufwärtswelle auch für Gold

Sie müssen Gold und Silber im Auge behalten

Liebe Leser,

im Großen und Ganzen bewegen sich die Kurse von Gold und Silber stets in die gleiche Richtung. Das heißt sie steigen gemeinsam, und sie fallen gemeinsam, wobei der Silberpreis stärkeren Schwankungen unterliegt als der Goldpreis. Mal hat Gold die Nase vorn, mal Silber. Deshalb ist es unerlässlich, beide Edelmetalle zu verfolgen, um frühzeitig Kauf- oder Verkaufssignale zu erhalten, die letztlich für beide von Bedeutung sind.

Jetzt hat ein wichtiger Momentumindikator, den wir im nächsten Wochenupdate meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren besprechen werden, ein wichtiges Signal für Silber gegeben. Damit wird mit großer Wahrscheinlichkeit der Beginn einer neuen Aufwärtswelle signalisiert – sowohl für Silber als auch für Gold.

Nächstes Kursziel für Silber: 38 $ pro Unze …

Auf dem folgenden Monatschart können Sie das große Bild für Silber gut erkennen. Sie sehen die große Bodenformation, die sich in den Jahren 2014 bis 2020 entwickelt hatte und den steilen Anstieg über die Obergrenze dieser Formation. Aus dieser langfristigen Perspektive wird deutlich, dass die Kursbewegung der vergangenen acht Monate nur eine harmlose Korrektur in einem noch sehr jungen Aufwärtstrend darstellt. Jetzt signalisiert der oben erwähnte Momentumindikator das Ende dieser Korrektur.

Aus charttechnischer Sicht lässt sich aus der Formation, die sich in den vergangenen acht Monaten herauskristallisiert hat, ein Minimum-Kursziel von 38 $ pro Unze herleiten. Wenn man die gesamte Bewegung seit März 2020 betrachtet, kommt man sogar auf einen Zielkurs von 50 $, das heißt ein Anstieg auf das alte Hoch des Jahres 2011.

Silberpreis pro Unze in $, Monatschart, 2000 bis 2021
Im großen Bild des Monatscharts wird klar, dass der Kursverlauf der vergangenen acht Monate nur eine harmlose Korrektur auf dem Weg nach oben darstellt.
Quelle: StockCharts.com

… und 2.250 $ für Gold

Da dieses Silber-Kaufsignal auch für Gold von Bedeutung ist, gehe ich davon aus, dass der Goldpreis ebenfalls steigen wird. Dafür sprechen zahlreiche weitere Indikatoren und Modelle, die ich hier teilweise schon angesprochen habe – ganz zu schweigen von der völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik, die den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand drastisch reduziert und sogar gänzlich zu vernichten droht.

Wenn Sie sich diesen heimtückischen Machenschaften der (Geld-)Politik entziehen möchten, kommen Sie an Gold und Silber als Vermögensschutz nicht vorbei. Und mit ausgewählten Gold- und Silberminen werden Sie sogar davon profitieren.

Hohe Gewinne mit Edelmetallaktien

Während sich die US-Börse in einer riesigen Spekulationsblase befindet, ist die fundamentale Bewertung der Minenaktien außerordentlich günstig. Im Moment befindet sich der XAU Goldminen Index noch 12% unter dem Hoch, das er im August vorigen Jahres erreicht hatte. Es ist also immer noch nicht zu spät, um auf diesen Zug aufzuspringen.

Jetzt sieht es allerdings danach aus, dass der Zug schon wieder angefahren ist, da der Index gerade über eine sehr wichtige Chartmarke gestiegen ist. Mit diesem Ausbruch nach oben wurde ein weiteres Kaufsignal für den  Edelmetallsektor gegeben. Für den Minenindex ergibt sich daraus ein Minimum-Kursziel von 200 Punkten, was einem Kursgewinn von 35% entspricht.

Lassen Sie sich die damit einhergehenden Chancen auf noch höhere Gewinne bei den von uns empfohlenen Aktien nicht entgehen. Informieren Sie sich jetzt, und lesen Sie meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Herzliche Grüße,

Ihr

P.S.: Weitere hohe Kursgewinne erwarte ich auch bei den von uns empfohlenen Uran- und Ölaktien.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?

Unwirtschaftlichkeit bei der Patientenverpflegung in Universitätskliniken

Wo sind sie denn nur hingekommen, meine Steuergroschen?
Autor: Gotthilf Steuerzahler

Liebe Leserinnen und Leser,

den Universitätskliniken in Deutschland geht es finanziell nicht gut. Viele von ihnen erwirtschaften Jahr für Jahr Defizite in Millionenhöhe, die dann von ihren Trägern, den Bundesländern, aus dem Steuersäckel ausgeglichen werden müssen. Die Universitätskliniken sind zum einen für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses und für die medizinische Forschung zuständig. Für diese Aufgaben erhalten sie Geld vom jeweiligen Bundesland. Zum anderen sind sie in der Krankenversorgung tätig, was von den Krankenkassen finanziert wird.

Als Zentren der Spitzenmedizin sollen die Universitätskliniken neue Methoden und Erkenntnisse in Bezug auf die Diagnose und Therapie von Krankheiten entwickeln. Ferner sind sie Zentren der Maximalversorgung, in denen die medizinisch schwersten und komplexesten Fälle behandelt werden. In der Fachwelt besteht Einigkeit, dass die bei Spitzenmedizin und Maximalversorgung entstehenden hohen Kosten nicht ausreichend refinanziert werden.

Die für die Kliniken Verantwortlichen sind bemüht, die finanzielle Situation ihrer Häuser zu verbessern. Da werden auch kleinere Ausgabenbereiche wie beispielsweise die Verpflegung der Patienten auf Einsparpotentiale durchleuchtet. So geschehen im Rahmen einer gutachtlichen Untersuchung aller fünf Universitätskliniken eines großen Bundeslandes.

Beköstigungstage und Belegungstage wurden verglichen

Für seine Untersuchung hat der Gutachter zwei Messgrößen herangezogen: Zum einen die Beköstigungstage, zum andern die Belegungstage. Für jeden Tag, an dem sich der stationär aufgenommene Patient in der Klinik befindet, wird die volle Verpflegungsleistung und damit jeweils ein Beköstigungstag angesetzt. Die Belegungstage umfassen die Summe der an den einzelnen Tagen voll- bzw. teilstationär untergebrachten Patienten. Der Gutachter hat die Beköstigungstage mit den Belegungstagen der Universitätskliniken für die Jahre 2012 bis 2018 abgeglichen.

Bei drei Kliniken war die Anzahl der Beköstigungstage zu hoch

Nach langjährigen Erfahrungswerten machen die Beköstigungstage zwischen 92 und 97 Prozent der Belegungstage aus, da Intensivpatienten, frisch operierte bzw. zu operierende Patienten keine Kost erhalten. Höhere Quoten deuten auf unnötige Bestellungen hin. Im untersuchten Zeitraum entsprachen die Beköstigungstage bei zwei Universitätskliniken den Erfahrungswerten zwischen 92 und 97 Prozent. Bei drei Kliniken lagen die Beköstigungstage über den Erfahrungswerten. In diesen Fällen wurden mehr Essen ausgegeben als sich Patienten im Klinikum befanden. Bei einer dieser drei Universitätskliniken zeigte die Quote in den letzten Jahren sogar eine ansteigende Tendenz und näherte sich dem Wert von 109 Prozent.

Zwischen 9,6 und 21,3 Millionen Euro hätten eingespart werden können

Auf der Basis der genannten Erfahrungswerte und der entsprechenden Kosten pro Beköstigungstag lässt sich errechnen, wie hoch die Kosten für die Patientenverpflegung bei den Kliniken gewesen wären, wenn die Beköstigungstage auf 92 bzw. 97 Prozent der Belegungstage abgesenkt worden wären. Nach den Berechnungen des Gutachters betrug das Einsparpotenzial für die Jahre 2012 bis 2018 9,6 Millionen Euro (97 Prozent der Belegungstage) bzw. 21,3 Millionen Euro (92 Prozent der Belegungstage).

Die Universitätskliniken wollen ihre Verpflegungskosten reduzieren

Der Gutachter hat darauf hingewiesen, dass ein wirksames Controlling entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Patientenverpflegung sei. Die zeige sich bei den beiden Kliniken, welche gute Werte bei der Quote von Beköstigungs- zu Belegungstagen aufwiesen. Bei den anderen Häusern fehle ein entsprechendes Controlling. In der Zwischenzeit haben die in Rede stehenden Universitätskliniken erste Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Verpflegungskosten eingeleitet. Auch wenn es hier nur um vergleichsweise geringe Einsparpotentiale geht, liebe Leserinnen und Leser, wird es die Universitätskliniken finanziell doch ein wenig entlasten, sagt zufrieden


Ihr

Gotthilf Steuerzahler