Die Goldhausse läuft bereits - jetzt wird's bei Silber spannend- 26.02.2016

Die Goldhausse läuft bereits - jetzt wird's bei Silber spannend

Jetzt sprechen bereits 28 Argumente für eine Goldhausse

Liebe Leser,

Mitte Dezember 2015 notierte Gold bei 1.050 $ pro Unze und überall in der Presse konnten Sie lesen, dass Goldman Sachs einen weiteren Kursrückgang prognostizierte. Im Unterschied dazu signalisierten meine Modelle und Indikatoren den baldigen Beginn einer großen Goldhausse. Deshalb publizierte ich im Rahmen meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren noch vor Weihnachten eine 12-seitige Themenschwerpunkt-Ausgabe mit dem Titel „Strategische und taktische Argumente für Gold – Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“ und riet meinen Lesern zu diesem Zeitpunkt zum Einstieg in einige Gold-Investments.

In dieser auch heute noch brandaktuellen Analyse habe ich nicht weniger als 26 Argumente zusammengetragen, die auf eine bald beginnende Goldhausse hindeuteten. Damit stellte sich die Großwetterlage am Goldmarkt im Dezember 2015 genauso bullish dar wie zuletzt im Jahr 2001. Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern können: In 2001 begann eine Goldhausse, in deren Verlauf der Goldpreis von 250 $ pro Unze auf 1.920 $ steigen sollte. Eine ähnliche Entwicklung halte ich auch jetzt wieder für wahrscheinlich. Um es der Hausse von 2001 bis 2011 prozentual gleichzutun, müsste der Goldpreis übrigens auf über 8.000 $ steigen.

Gutes Timing: 20% Plus mit Gold – während der DAX eingebrochen ist

Das Thema Gold dieser Krisensicher Investieren-Themenschwerpunkt-Ausgabe haben wir vorausschauend und sorgfältig gewählt. Dabei lagen wir mit unserem Timing absolut richtig, denn seit Mitte Dezember ist der Goldpreis in der Spitze bereits auf 1.260 $ gestiegen, ein Plus von 20%, während der DAX um rund 15% gefallen ist. Trotz dieser schon recht stattlichen Kursgewinne deutet alles darauf hin, dass wir uns erst ganz am Beginn einer lang anhaltenden und wahrscheinlich sehr spektakulären Goldhausse befinden. Denn zu den bereits erwähnten 26 Argumenten sind inzwischen noch zwei weitere hinzugekommen. Diese beiden neuen Argumente sind überaus bedeutend, weil sie nicht etwa dem Erkennen unterer Wendepunkte dienen oder rein strategischer Natur sind. Stattdessen liefern sie sehr wichtige Bestätigungen einer bereits erfolgten Trendwende.

Die beiden letzten Argumente bestätigen den Beginn einer großen Goldhausse doppelt

Das erste dieser beiden Signale ist charttechnischer Natur. Die Kursbewegung seit Mitte vorigen Jahres ist eine klar erkennbare Bodenformation, deren Obergrenze durch eine langfristige Abwärtstrendlinie zusätzlich verstärkt wurde. In einer sehr dynamischen Bewegung ist der Goldpreis über diesen zweifachen Widerstand nach oben geschossen. Damit wurde der Beginn einer Goldhausse bestätigt.

Das zweite Signal kommt von meinem Preisbänder-Indikator, der mir in der Vergangenheit bereits hervorragende Dienste geleistet hat. Er befindet sich jetzt erstmals seit 2011 in einer prinzipiell bullishen Konstellation. Wie schon in den Jahren 2001 bis 2011 erwarte ich von diesem Preisbänder-Indikator auf dem Weg nach oben zahlreiche mittelfristig orientierte Kauf- und Verkaufssignale. Mit Hilfe dieser Signale erkennen wir besonders attraktive mittelfristige Kaufgelegenheiten, die auch Sie gewinnbringend nutzen können.

Mit ausgewählten Goldminenaktien und den Timing-Signalen meines Presisbänder-Indikators können Sie sich während der Goldhausse der kommenden Jahre eine wahrlich goldene Nase verdienen. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos – inklusive der höchst interessanten Rubrik „Fragen Sie Claus Vogt“.

Der Startschuss für die Silberhausse steht bevor

Der Silbermarkt befindet sich im Moment in einer ganz entscheidenden Phase. Deshalb kommt der Entwicklung des Silberpreises in den kommenden Wochen eine herausragende Bedeutung zu. Konkret bedeutet das Folgendes: Wenn Silber von hier aus weiter steigen kann und die Marke von 16 $ pro Unze überschreitet, dann wäre damit auf beeindruckende Weise der Beginn einer neuen Silberhausse bestätigt.

Der folgende Chart zeigt Ihnen die Entwicklung des Silberpreises seit 2011. Der Kursverlauf seit Mitte vorigen Jahres ist eine potenzielle Bodenformation, deren Obergrenze sich bei rund 16 $ pro Unze befindet. Wie Sie sehen, verläuft auf diesem Niveau im Moment auch eine wichtige Abwärtstrendlinie. Wir haben es also wie zuvor schon bei Gold jetzt auch bei Silber mit einem doppelten Widerstand zu tun.

Silberpreis in $ pro Unze, 2011 bis 2016
Bei rund 16 $ verläuft eine wichtige Abwärtstrendlinie und gleichzeitig die Obergrenze einer potenziellen Bodenformation.
Quelle: Quelle: StockCharts.com

Freuen Sie sich auf lukrative Gewinne mit Silber

Wenn dem Silberpreis der Ausbruch über die Marke von 16 $ gelingt, ist auch hier der Weg nach oben frei. Aus charttechnischer Sicht wäre das die Bestätigung einer neuen Silberhausse. Das gilt umso mehr, wenn Sie zusätzlich zur Charttechnik die Momentumindikatoren und die Positionierungen an den Terminmärkten betrachten. In meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren erfahren Sie, welche Silberinvestments momentan am lukrativsten sind.


Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Wochenende. Bis nächsten Freitag.

Herzliche Grüße,

Ihr

P.S.: Die jüngste Kurserholung an den Aktienmärkten ist nur eine Bearmarketrally, die Sie zum Kauf der von uns in Krisensicher Investieren empfohlenen Short-Positionen nutzen sollten. Schließlich können Sie auch an fallenden Kursen Geld verdienen.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?

Kirchentage verschlingen Steuergelder

Wo sind sie denn nur hingekommen, meine Steuergroschen?
Autor: Gotthilf Steuerzahler

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bei einem Kirchentag sind traditionell auch Bund und Land mit von der Partie und übernehmen einen Teil der Kosten. Auch die Städte, in denen eine solche Großveranstaltung stattfindet, beteiligen sich finanziell. Das gilt selbst dann, wenn sich eine Stadt das gar nicht leisten kann. Aber seit einiger Zeit gibt es Proteste dagegen, dass Steuergelder für solche Veranstaltungen ausgegeben werden.

Kirchentage sind mehrtägige Versammlungen, die alle zwei Jahre abgehalten werden, jeweils im Wechsel zwischen evangelischem Kirchentag und Katholikentag. Neben Gottesdiensten gibt es eine Fülle von Veranstaltungen, in denen es um religiöse Themen, aber auch um gesellschaftliche und politische Fragen geht. Viel Prominenz aus Kirche, Kultur und Politik ist bei den Kirchentagen vertreten; da kann man schon mal einen Ministerpräsidenten bei der Bibelinterpretation erleben.

An die 100.000 Besucher nehmen an einem Kirchentag teil, die alle untergebracht und betreut werden wollen, eine große logistische Herausforderung. Das Ganze kostet natürlich eine Menge Geld, das nur zum geringen Teil von den Kirchen beigesteuert wird. Diese sind auch nicht selbst Veranstalter der Kirchentage, um die Organisation kümmern sich vielmehr bestimmte Vereinigungen, die den Kirchen nahestehen.

Hamburg stellte Geld und Sachleistungen zur Verfügung

Aus Hamburg wurden in diesen Tagen Einzelheiten über die Finanzierung des 34. Evangelischen Kirchentages bekannt, der im Frühjahr 2013 in der Hansestadt stattgefunden hat. Zur anteiligen Finanzierung der Veranstaltungskosten von insgesamt mehr als 18 Millionen Euro stellte die Stadt Mittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kamen Bundesmittel in Höhe von 400.000 Euro.

Neben den Geldleistungen erbrachte Hamburg eine Reihe von Sachleistungen. So wurden Schul- und Hochschulgebäude für die Unterbringung der Teilnehmer sowie Flächen für die Veranstaltungen bereitgestellt. Auf Entgelte und Gebühren in Höhe von über zwei Millionen Euro, welche für diese Sachleistungen hätten erhoben werden müssen, verzichtete die Stadt großzügigerweise. Pikant daran ist, dass man das Landesparlament und damit auch die interessierte Öffentlichkeit nicht von dem Einnahmeverzicht unterrichtete. Im Ergebnis war die Belastung für den hamburgischen Haushalt deutlich höher als aus den offiziellen Zahlen ersichtlich.

Das Land Bremen war größter Geldgeber des Kirchentages

Noch mehr Details sind vom 32. Evangelischen Kirchentag bekannt, der im Jahr 2009 in Bremen ausgerichtet worden war. Der Finanzbedarf für die Durchführung des Kirchentages betrug insgesamt 13,7 Millionen Euro. Rund 35 Prozent der Ausgaben sollten durch Tagungsbeiträge, den Verkauf von Eintrittskarten, sonstige Verkaufserlöse und Spenden gedeckt werden. Darüber hinaus sollten kirchliche Zuschüsse (rund 7 Prozent) und ein Zuschuss des Bundes (rund 3 Prozent) zur Deckung des Finanzbedarfs beitragen. Größter Geldgeber war das Land Bremen, das sich mit 7,5 Millionen (rund 55 Prozent) an der Finanzierung beteiligte. Gerechtfertigt hat Bremen seinen hohen Zuschuss damit, dass die Evangelische Landeskirche maximal einen Betrag von einer Million Euro finanzieren konnte. Das Land habe insofern einspringen müssen.

Bremen steckt in der Schuldenfalle

Nun ist ja allgemein bekannt, dass sich Bremen schon seit Jahren in einer extremen Haushaltsnotlage befindet und von den anderen Bundesländern sowie vom Bund massiv finanziell unterstützt wird. Zur Zeit des Kirchentages, also im Jahr 2009, gingen fast 23 Prozent der bremischen Steuereinnahmen für den Zinsendienst drauf, das ist der Spitzenwert unter den deutschen Bundesländern. Derzeit werden immer noch rund 18 Prozent der Steuereinnahmen für den Zinsendienst verwendet. Die leichte Verbesserung beruht nur darauf, dass die Zinsausgaben Bremens - wie überall - deutlich gesunken und die Steuereinnahmen gestiegen sind.

Die finanzielle Situation des Stadtstaates hat sich trotz aller Hilfen der anderen Gebietskörperschaften nicht entscheidend verbessert. Betrug die Verschuldung Bremens im Jahr 2009, als man den Kirchentag so großzügig bezuschusste, rund 24.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung, so ist sie inzwischen auf über 30.000 Euro pro Kopf gestiegen. Nicht zu Unrecht verglich der bayerische Finanzminister vor einiger Zeit Bremen mit Griechenland und forderte eine ähnlich strenge Behandlung!

Die Kirche hätte den Kirchentag selbst finanzieren können und müssen

Nachträglich zeigte sich Bremen dann doch einsichtig, als Kritik an dem hohen Zuschuss für den Kirchentag laut wurde. Im bremischen Landesparlament setzte sich die Auffassung durch, dass auf absehbare Zeit kein Raum mehr für die Finanzierung vergleichbarer Veranstaltungen aus öffentlichen Mitteln sei. Eine viel zu späte Einsicht, wie ich meine.

Bei einem Kirchensteueraufkommen der evangelischen Kirche von jährlich über vier Milliarden Euro zur damaligen Zeit hätte der Kirchentag sicherlich auch ohne die Unterstützung des notleidenden Stadtstaates finanziert werden können. Die Kirche hätte die entsprechenden Mittel selbst bereitstellen können oder man hätte die Kirchentagsbesucher, die ja schließlich die Vorteile der Veranstaltung in Anspruch nehmen, stärker zur Kasse bitten müssen. Generell besteht überhaupt keine Veranlassung, Steuermittel zur Unterstützung von Großereignissen einzusetzen, die von finanzkräftigen Organisationen wie Kirchen oder Sportverbänden veranstaltet werden.

Das Ringen um städtische Zuschüsse

Diese Auffassung gewinnt langsam bei vielen Bürgern und auch im politischen Raum an Boden. Beispielsweise formierte sich in Leipzig eine Bürgerinitiative, die sich dagegen wandte, dass die Stadt Leipzig den Katholikentag 2016 mit einer Million Euro bezuschusst. Zur Begründung verwies die Bürgerinitiative, unterstützt von zwei Parteien, auf die chronische Unterfinanzierung der Stadt Leipzig hin und darauf, dass nur vier Prozent der Einwohner katholisch seien. Die Bürgerinitiative scheiterte allerdings mit ihrem Anliegen.

Im westfälischen Münster lehnte hingegen der Stadtrat den erbetenen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro für den Katholikentag 2018 ab. Die Veranstaltung soll aber gleichwohl in Münster stattfinden, wie inzwischen bekannt wurde. Na also, es geht doch! Man soll ruhig verlangen, liebe Leserinnen und Leser, dass die Kirchen ihre eigenen Anliegen auch mit eigenem Geld finanzieren, meint zustimmend

Ihr

Gotthilf Steuerzahler