Marktkommentar

Archiv

In unserem Archiv finden Sie chronologisch geordnet alle bisher erschienenen Marktkommentare von Claus Vogt. Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und gewinnbringende Lektüre.

Marktkommentar vom 17.02.2017

Neues zu Gold von Ex-Fed-Präsident Alan Greenspan

  • Unfassbar: Opportunist Greenspan setzt seine Politik mit dem Goldstandard gleich
  • Auch für „Starökonom" Kenneth Rogoff sind wir jetzt die Zahlesel
  • Nehmen Sie diese Worte der wirtschaftspolitischen Elite sehr ernst
  • Steigende Inflationsraten deuten auf den Beginn des Endspiels hin

Greenspan bleibt der schlechteste Zentralbanker aller Zeiten
 
Liebe Leser,

wie Sie wissen, verfolgen Roland Leuschel und ich schon seit der Recherche für unser Buch „Das Greenspan-Dossier", das im Jahre 2003 erschienen ist, sehr genau, was uns Ex-Fed-Präsident Alan Greenspan zu sagen hat. Dessen Geldpolitik haben wir bereits damals scharf kritisiert. Zu einer Zeit also, in der die staatstragenden Massenmedien noch voll des Lobes waren für diesen Mann und seine völlig verantwortungslose Politik.

Nun hat der ehemalige US-Notenbanker in der aktuellen Zeitschrift des World Gold Council ein dreiseitiges Interview gegeben, bei dem ich mir angesichts des hier zum Ausdruck kommenden Sinneswandels Greenspans die Augen reiben muss.

Wer von Ihnen unser Buch gelesen hat, weiß, dass wir ihn damals schon als den schlechtesten Zentralbanker aller Zeiten bezeichnet haben. Diese Bewertung mussten wir später zwar noch einmal überdenken, nachdem sein Nachfolger Ben Bernanke eine noch irrwitzigere Geldpolitik durchführte als Greenspan. Revidieren mussten wir sie allerdings nicht. Denn Bernankes Politik folgte lediglich der inneren Logik der von Greenspan vertretenen geldpolitischen Doktrin. Deshalb sind wir weiterhin der festen Überzeugung, dass Greenspan sich den Titel „Schlechtester Zentralbanker aller Zeiten" in jeder Hinsicht verdient hat. Denn er hat in seinen 18 Jahren als Chef der mächtigsten Zentralbank der Welt maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Finanzsystem auf dem Weg in den Abgrund befindet, der Wohlstand abnimmt und die Demokratie bedroht ist.

Unfassbar: Opportunist Greenspan setzt seine Politik mit dem Goldstandard gleich

In dem oben erwähnten Interview zeigt sich Greenspan wieder einmal als allglatter und extrem selbstgerechter Opportunist. Zu meiner Verwunderung verteidigt er zunächst den Goldstandard und stellt völlig zu Recht fest, dass dieser zu einer Epoche außergewöhnlichen Wohlstands geführt habe.


Marktkommentar vom 03.02.2017

Gold-Verächter melden sich lautstark zu Wort

  • Große deutsche Tageszeitung lässt kein gutes Haar an Gold
  • Wer lange keinen Schnupfen hat
  • Wie einst bei Loriot
  • Ich schätze diese Meinungsmache sehr

Presse spiegelt einseitiges Stimmungsbild wider
 
Liebe Leser,

passend zu den Extremwerten der Gold-Sentiment-Indikatoren hat eine große deutsche Tageszeitung am Samstag, den 14. Januar 2017 in ihrem Finanzteil zwei Drittel einer Seite dem Thema Gold gewidmet. Das ist ungewöhnlich viel Platz für eine Anlageform, die in den staatstragenden Massenmedien normalerweise ein Mauerblümchendasein führt.


Große deutsche Tageszeitung lässt kein gutes Haar an Gold

Die Erklärung für diese großzügige Berichterstattung ist allerdings einfach: Die Anlageklasse Gold sollte hier ganz offensichtlich nicht einer objektiven Betrachtung unterzogen, sondern mit allen Mitteln schlechtgeredet werden. Die geradezu kuriose Botschaft, die dieser Artikel übermitteln soll, wird schon durch die Wahl seiner Überschrift unmissverständlich transportiert. Sie lautet: „Gold ist nichts als schnöde Spekulation". Was dann folgt, ist ein fast schon kabarettistisch anmutender Gold-Verächter-Sermon.

Gold zahlt keine Zinsen, stellt der Autor treffsicher fest. „Und wo kein Zins, da auch kein Zinseszins", schlussfolgert er messerscharf. „Das allein ließe sich vielleicht noch als Sicherheitsprämie verkraften, wäre Gold wenigstens sicher. Genau das ist aber nicht der Fall", glaubt dieser Autor. Und er begründet seine Aussage mit dem Hinweis, dass der Goldpreis schwanke und die deutsche Hyperinflation der 1920er Jahre schon sehr lange her sei.



Marktkommentar vom 27.01.2017

Trump tritt ein schweres Erbe an

  • Euphorische Erwartungshaltung birgt großes Enttäuschungspotenzial
  • Warum Sie an den Aktienmärkten mindestens mit einer Kurshalbierung rechnen müssen
  • Gold und Silber zu neuem Leben erwacht
  • Goldminenindex in sehr bullisher Konstellation – kurzfristig 20% Gewinnpotenzial

Trump kann die Fehler der Fed nicht schmerzlos ausbügeln
 
Liebe Leser,

nun hat es Donald Trump also tatsächlich zum US-Präsidenten geschafft. Ich wünsche ihm viel Glück bei diesem Unterfangen, das sich wahrscheinlich als das Schwierigste seiner schillernden Karriere erweisen wird. Denn Trump tritt ein sehr schweres Erbe an.

Die von ihm vorgefundene Ausgangslage könnte kaum schwieriger sein. Schließlich hat er die umfassendste Spekulationsblase aller Zeiten geerbt, deren Platzen wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Dieses makroökonomische Minenfeld einer Bubble-Ökonomie ist durch große Versäumnisse und Fehler der Zentralbank und der Obama-Regierung und durch die von ihr aufgehäuften bzw. ermöglichten Schuldenberge entstanden. Diese bedrohliche Realität wird sich nicht in Wohlgefallen auflösen, nur weil Amerika einen neuen Präsidenten gewählt hat, dessen politische Agenda weitgehend unbekannt ist.


Euphorische Erwartungshaltung birgt großes Enttäuschungspotenzial
 
Die euphorische Erwartungshaltung, die sich seit seiner Wahl in großen Teilen der US-Bevölkerung und vor allem an den Finanzmärkten breitgemacht hat, birgt ein enormes Enttäuschungspotenzial. Sobald deutlich wird, dass auch Donald Trump nur mit Wasser kocht und die ökonomischen Gesetze auch für ihn gelten, wird die Euphorie der Ernüchterung weichen.

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnisses, einer bewährten fundamentalanalytischen Kennzahl. Wie Sie sehen, war die Überbewertung mit einem aktuellen Wert von 28,46 Punkten nur 1929 und 1999/2000 noch höher als heute. Alle anderen bewährten Methoden der Fundamentalanalyse bestätigen dieses Bild.



Marktkommentar vom 20.01.2017

Was Sie über "Papier-Gold" wirklich wissen müssen

  • Planungssicherheit statt Preisspekulation
  • Auch Spekulanten dienen dem Gemeinwohl
  • Gibt es wirklich zu wenig Gold an den Terminmärkten? 
  • Kaufen Sie wieder Edelmetallaktien - Gewinn-Potenzial wie im Januar 2016! 

An den Terminmärkten findet zumeist ein Barausgleich statt


Liebe Leser,

der Begriff „Papier-Gold" hat sich in den letzten Jahren zumindest in manchen Kreisen als Oberbegriff für Gold-Derivate durchgesetzt. Im Unterschied zu physischem Gold, das in der Realwirtschaft in Form von Barren, Münzen und Schmuck gehandelt wird, bietet die Finanzwirtschaft Produkte in Form verschiedener Derivate an. Deren Kursentwicklung leitet sich zwar direkt vom Goldpreis ab, deshalb der Begriff „Derivat", aber physisches Gold ist bei diesen Geschäften gewöhnlich nicht im Spiel.

An den Terminmärkten für Futures und Optionen wird nur bei einem sehr geringen Bruchteil der gehandelten Kontrakte tatsächlich die Lieferung der zugrunde liegenden Ware verlangt. Im Normallfall findet bei diesen Geschäften ein Barausgleich statt, indem der Terminkontrakt durch ein Gegengeschäft glattgestellt wird.


Planungssicherheit statt Preisspekulation

Hinter dieser Praxis steckt weder eine Verschwörung, noch ein verkappter Betrug wie einige zu glauben scheinen, sondern das den Terminmärkten zugrundeliegende Konzept. Sie dienen nämlich in erster Linie der Absicherung von Kursänderungsrisiken und nicht als Marktplatz für physische Ware.



Marktkommentar vom 13.01.2017

Gold-Kaufkurse wie im Januar 2016

  • Mein Gold-Sentiment-Indikator gibt sehr bullishe Signale
  • In den kommenden Wochen sollten Sie wieder Goldminenaktien kaufen
  • Lassen Sie diese erste große Gewinn-Chance des neuen Jahres nicht ungenutzt vorübergehen

Verheißungsvoller Jahresauftakt 
 
Liebe Leser,

„Kaufgelegenheit: Gold-Sentiment-Indikator erreicht tiefsten Wert seit 30 Jahren", titelte ich in meinem Marktkommentar vom 23. Dezember 2016. Ich hoffe sehr, dass Sie diese Kaufgelegenheit wahrgenommen und sich auf diese Weise selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht haben. Immerhin ist der Goldpreis seither schon um 6% gestiegen, wie Sie auf dem folgenden Chart sehen.


Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2015 – 2017 
Quelle: StockCharts.com
Ende Dezember 2016 war die Stimmung der Goldanleger schlechter als ein Jahr zuvor, obwohl der Goldpreis rund 7% höher notierte.



Mein Gold-Sentiment-Indikator gibt sehr bullishe Signale 

Dieser Anstieg des Goldpreises war vermutlich erst der Anfang einer großen Aufwärtswelle. Dafür spricht unter anderem der bereits erwähnte Sentiment-Indikator. Es ist nämlich ein sehr bullishes Zeichen, dass die Stimmung der Goldanleger im Dezember auf einem Tiefpunkt angelangt war, obwohl der Goldpreis 7% über seinem Tief notierte, das er ein Jahr zuvor erreicht hatte. Denn dieser vielleicht kurios erscheinende Verlauf der Anlegerstimmung ist geradezu typisch für die erste starke Korrektur in einer großen Hausse.



Marktkommentar vom 23.12.2016

Kaufgelegenheit: Gold-Sentimentindikator erreicht tiefsten Wert seit 30 Jahren

  • Das Ende der Gold-Korrektur zeichnet sich immer deutlicher ab
  • Ein konsequentes Risikomanagement ist auch 2017 unverzichtbar
  • Ganz seltene Extremwerte auch an den Aktienmärkten 

Extremwerte soweit das Auge reicht
 
Liebe Leser,

seit der Wahl von Donald Trump hat die Stimmung der Marktteilnehmer an zahlreichen wichtigen Märkten Extremwerte erreicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals zuvor ein derart einseitiges Stimmungsbild an so vielen Märkten gleichzeitig beobachtet zu haben.

Beispielsweise ist der Anteil der Dollar-Bullen unter den Terminmarkthändlern auf 96% gestiegen, während ebenfalls 96% mit einer Fortsetzung des Zinsanstiegs an den Rentenmärkten rechnen. Gleichzeitig ist der Anteil der Silber-Bullen auf 6% und der Gold-Bullen sogar auf 4% gefallen. Und der Vier-Wochen-Durchschnitt dieser Kennzahl hat mit 9,7% bei Gold sogar den niedrigsten Wert in der knapp 30-jährigen Geschichte dieses Indikators erreicht.


Das Ende der Gold-Korrektur zeichnet sich immer deutlicher ab

Damit sind die Sentimentindikatoren in dieser Edelmetall-Korrektur auf niedrigere Werte gefallen als vor einem Jahr, obwohl der Goldpreis heute höher ist. Diese Zahlen deuten sehr stark darauf hin, dass sich die Abwärtswelle im Edelmetallsektor in den letzten Zügen befindet. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Abwärtswelle tatsächlich nur um die erste große Korrektur einer neuen Edelmetallhausse, die vor ziemlich genau einem Jahr begonnen hat.
 

Marktkommentar vom 16.12.2016

Trumps Inflationspolitik ist bullish für Gold

  • In Euro ist der Goldpreis seit Jahresanfang mit 11% im Plus
  • Hohe Gewinne in unserem Trading-Depot
  • Steigende Zinsen sind kein Grund für einen fallenden Goldpreis
  • Manipulieren Zentralbanken den Goldpreis? Roland Leuschel ist davon überzeugt
  • Risikoindikator der Aktienmärkte auf Höchstwerte gestiegen
 
Liebe Leser,

im Zentrum von Trumps wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen steht ein gewaltiges Infrastrukturprogramm zur Belebung der US-Wirtschaft. Finanziert werden kann das natürlich nur durch eine erhebliche Ausweitung der längst völlig aus dem Ruder gelaufenen Staatsverschuldung – oder durch Helikoptergeld der Zentralbank. Da beide Varianten inflationär sind, werden sie die Geldentwertung befeuern.
Machen Sie sich also keine Illusionen: Eine Rückkehr zu geld- und staatsschuldenpolitischer Vernunft und Solidität wird es auch unter Präsident Trump nicht geben. Die Ende 2015 begonnene Edelmetallhausse wird also weitergehen.


In Euro ist der Goldpreis seit Jahresanfang mit 11% im Plus

In den vergangenen Tagen ist der Goldpreis noch einmal deutlich unter Druck geraten. Beim Schreiben dieser Zeilen befindet er sich bei 1.133 $ pro Unze bzw. 1.085 €. Damit notiert er in Dollar gerechnet noch immer 6,9% über dem Schlusskurs des Vorjahres, und in Euro sind es sogar 11,1%. Nicht schlecht, sollte man meinen, zumal der allseits bejubelte DAX im Moment nur ein Jahresplus von 5,8% aufweisen kann, während es der S&P 500 nach der spektakulären Trump-Rally der vergangenen Wochen auf ein Plus von 10,9% bringt.



Marktkommentar vom 25.11.2016

Manipulieren die Zentralbanken auch den Goldpreis?

  • Es gibt Verkäufer, die offensichtlich keinen guten Preis erzielen wollen
  • Wer steckt hinter diesen Marktmanipulationen?
  • Wer außer den Zentralbanken noch in Frage kommt 
  • Es würde nichts ändern, wenn wir wüssten, dass es die Zentralbanken sind ...
  • ... außer, dass Sie dann noch beruhigter Gold kaufen sollten 

Wer einen guten Preis bei einem Verkauf erzielen will, geht marktschonend vor
 
Liebe Leser,

wenn Sie eine Aktie oder einen Terminkontrakt verkaufen, dann möchten Sie selbstverständlich einen möglichst hohen Preis dafür erhalten. Um dieses Ziel beim Veräußern einer sehr großen Position zu erreichen, müssen Sie marktschonend agieren. Sie werden also so vorgehen, dass Ihre Verkaufsorder möglichst keinen Kursrückgang auslöst, und alles daran setzen, durch Ihre eigenen Verkäufe keinen Preiseinbruch auszulösen.

Um das zu bewerkstelligen, werden Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen. Insbesondere werden Sie Ihre Verkaufsorder nur zu Tageszeiten an den Markt geben, an denen die Liquidität ausreichend hoch ist. Darüber hinaus werden Sie Ihre Verkaufsorder in mehreren Teilaufträgen platzieren und diese vielleicht noch mit einem Kurslimit versehen. All das ist gängige Praxis und völlig normal.

Es gibt Verkäufer, die offensichtlich keinen guten Preis erzielen wollen

Nun finden am US-Terminmarkt für Gold aber schon seit Jahren Verkäufe statt, die diesen Regeln ganz offensichtlich nicht folgen. So werden immer wieder sehr große Verkaufsaufträge, deren Nennwert mehrere Milliarden Dollar beträgt, als unlimitierte Order an den Markt gegeben und das zu Zeiten, die eine extrem geringe Liquidität garantieren.



Marktkommentar vom 30.09.2016

EZB-Chef Draghi will Ihren Wohlstand vernichten - Schützen Sie sich mit Gold
  • Notenbanken vernichten Geldwertstabilität
  • Draghis offen propagiertes Ziel heißt Inflation - also Geldentwertung
  • Gold in den Startlöchern zur nächsten Aufwärtswelle - Steigen Sie ein
  • Gold zeigt bullishes Chartbild
  • Risikomanagement ist das A und O für Ihren Börsenerfolg

Draghis Selbstherrlichkeit vernichtet Ihren Wohlstand 

Liebe Leser,

folgende drei Schlagzeilen sind mir am Donnerstag, den 29. September 2016 beim Lesen einer großen deutschen Tageszeitung ins Auge gefallen:

„Beitrag zur Rentenversicherung droht kräftig zu steigen",

„Beitragsschock für privat Krankenversicherte" und

„Draghi zeigt sich von Kritik unbeeindruckt".

Mehr als diese drei Meldungen muss man eigentlich nicht kennen, um die weitverbreitete Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu verstehen. Trotz sehr niedriger offizieller Geldentwertung wissen die Menschen nämlich aus ihrer alltäglichen Erfahrung, dass ihre Lebenshaltungskosten steigen und ihnen immer weniger finanzieller Spielraum bleibt, zumal sie keine Zinsen mehr auf ihr Erspartes bekommen.

Notenbanken vernichten Geldwertstabilität

Dennoch besitzen Draghi und Konsorten sogar die Dreistigkeit, mit schiefen Gesichtern und süffisantem Lächeln zu behaupten, die Geldentwertung sei zu gering, die Kaufkraft Ihres Geldes müsse sehr viel schneller zerstört werden als bisher. Da können Draghis gestrige Worte zu seiner Niedrigzinspolitik vor dem Europa-Ausschuss des Bundestages nur wie Hohn in Ihren Ohren klingen: „Es liegt also in unser aller Interesse, auch dem der deutschen Sparer, ein möglichst starkes nachhaltiges Wachstum in Deutschland und im Euroraum zu erzielen". Als ob man mit dem Drucken von Geld nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzeugen könnte!

Mit diesem offensichtlichen und sehr gefährlichen Unsinn offenbaren die Zentralbankbürokraten jedem, der es hören will, die Wahrheit über das Zentralbankwesen: Zentralbanken sind nicht die Hüter der Geldwertstabilität, sondern das genaue Gegenteil.


Marktkommentar vom 23.09.2016

Hätte-Würde-Könnte: Allianz macht Stimmung für die Aktie
  • Der Buffett-Indikator zeigt Ihnen die dritte Spekulationsblase in nur zwei Jahrzehnten
  • Die für den Börsenerfolg entscheidende Frage wird fast nie gestellt
  • Risikomanagement ist das A und O für den Börsenerfolg
  • Haben Sie die Korrektur zum Kauf von Goldminenaktien genutzt?
  • Setzen Sie bei Ihren Börsengeschäften ein sinnvolles Risikomanagement ein

„Bull sells", heißt es bewusst doppeldeutig an der Wall Street
 
Liebe Leser,

unter der Überschrift „Deutsche Angst kostet 200 Milliarden Euro" hat die FAZ am Donnerstag eine halbe Seite einer Studie der Allianz gewidmet, in der es um „hätte, würde, könnte" geht: „Wie die Allianz in ihrem aktuellen Weltreichtumsbericht ausrechnet, hätten die Deutschen allein in den vergangenen vier Jahren ohne viel Aufwand 200 Milliarden Euro mehr an Vermögen ansammeln können." Sie sind jetzt sicher gespannt, wie das konkret hätte vonstattengehen sollen. Ganz einfach, meint die Allianz: Sie hätten lediglich für zusätzliche 10%-Punkte ihres Vermögens Aktien kaufen müssen.

Es ist immer wieder das Gleiche: Nachdem die Aktienkurse deutlich gestiegen sind, wird von den großen Kapitalsammelstellen massiv Stimmung für die Aktie gemacht. Es wird ganz bewusst der Eindruck erweckt, dass die kommenden Jahre ähnliche Ergebnisse bringen werden wie die vergangenen – in diesem Fall vier Jahre. „Bull sells", heißt es an der Wall Street bewusst doppeldeutig im Sinne von bullish und bull shit. Es ist zum Haare raufen!


Der Buffett-Indikator zeigt Ihnen die dritte Spekulationsblase in nur zwei Jahrzehnten
 
Tatsache ist, dass sich die Finanzmärkte in einer riesigen Spekulationsblase befinden, die in vielerlei Hinsicht sogar noch größer und umfassender ist, als die beiden Blasen, die 2008 bzw. 2000 geplatzt sind. Einen sehr guten Eindruck von der Überbewertung des US-Aktienmarktes gibt Ihnen der folgende Chart. Er zeigt Ihnen eine Kennzahl, von der Warren Buffett einst sagte, sie sei der einzige makroökonomische Indikator, den jeder Anleger kennen sollte.


Marktkommentar vom 16.09.2016

Investieren Sie richtig - Der heiße Herbst an den Aktienmärkten hat begonnen
  • An der Börse sollten Sie immer nach vorne schauen ...
  • ... und unbedingt ein sinnvolles Risikomanagement betreiben
  • Gold hoch, Aktien runter - Sie glauben mir nicht?
  • 2001 als Blaupause der kommenden Monate
  • Von Krisensicher Investieren profitieren Sie in mehrfacher Hinsicht

Die Edelmetallhausse, die im Dezember begonnen hat, ist noch ganz jung 
 
Liebe Leser,

vor zwei Wochen habe ich Sie an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass in Haussen andere Regeln gelten als in Baissen. Diese Aussage habe ich anhand eines Sentimentindikators für den Goldmarkt veranschaulicht. Denn hier hat der Wandel von Baisse zu Hausse erst vor kurzem, das heißt im Dezember 2015 stattgefunden. Aufgrund der völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen und – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – auch der kommenden Jahre gehe ich davon aus, dass diese Hausse viele Jahre anhalten und für außergewöhnliche Kursgewinne sorgen wird, die bei Gold- und Silberminenaktien wie üblich noch deutlich stärker ausfallen werden als bei den Edelmetallen selbst.


Marktkommentar vom 02.09.2016

Grünes Licht für Gold: Wichtiger Goldindikator erreicht Kaufniveau
  • Der Schlüssel zu Ihrem Börsenerfolg
  • Goldbullen auf dem Vormarsch
  • Goldindikator zeigt attraktive Kaufgelegenheit an
In Haussen gelten andere Regeln als in Baissen
 
Liebe Leser,

„Wenn Du glaubst, den Schlüssel zum Verständnis der Finanzmärkte gefunden zu haben, wird kurz darauf das Schloss ausgewechselt", besagt ein kluges Börsenbonmot. Natürlich dürfen Sie diese alte Börsenweisheit weder wörtlich noch persönlich nehmen. Schließlich weiß die Börse ja nicht, ob Sie gerade der Meinung sind, den Schlüssel zum Börsenerfolg in Händen zu halten; und wenn sie es wüsste, würde es sie bestimmt nicht interessieren.

Aber wenn es Ihnen schon einmal so ergangen sein sollte, dass Sie einen scheinbar unfehlbaren Indikator aufgespürt haben, der kurze Zeit später einfach aufgehört hat zu funktionieren, dann wissen Sie, worum es bei diesem Börsenbonmot geht. Es handelt von der häufig übersehenen Tatsache, dass in Haussephasen andere Regeln gelten als in Baissen.


Marktkommentar vom 26.08.2016

Nutzen Sie die Korrektur der Edelmetalle zum günstigen Kauf
  • In der Frühphase einer Hausse bleiben die meisten Anleger skeptisch
  • Die Angst der Goldanleger ist ein bullishes Zeichen - Nutzen Sie es
  • Achtung! - Überbewertung des US-Aktienmarktes erreicht neues zyklisches Hoch
  • Langfristig entscheidet die fundamentale Bewertung über den Gewinn
  • Als konservativer Anleger setzen Sie jetzt auf Edelmetalle

Belanglose Goldpreiskorrektur von 3,8% ruft Angst hervor – lassen Sie sich nicht anstecken 
 
Liebe Leser,

der Goldpreis ist in den vergangenen drei Wochen von einem Höchstkurs von 1.374 $ pro Unze auf ein Tief von 1.321 $ gefallen. Das entspricht einem Kursrückgang von gerade einmal 3,8%, ist also kaum der Rede wert. Dennoch hat sich unter Goldanlegern schon wieder große Unsicherheit und Angst vor Kursverlusten breitgemacht. Schon reden einige vom Ende der Goldpreis-Rallye.

Dabei sollten Sie Ihr Augenmerk als Anleger auf eine viel größere Gefahrenstelle richten. Denn während Gold schon wieder kleingeredet wird, haben Euphorie und Sorglosigkeit an den Aktienmärkten schon seit mehreren Wochen Extremwerte angenommen. Dabei tritt der S&P 500 Index nun schon seit rund fünf Wochen auf der Stelle, während der DAX noch immer rund 15% unter seinem Hoch des Jahres 2015 notiert. Außerdem sind die Aktienmärkte extrem überbewertet. Nur während der großen Spekulationsblasen von 1929 und 2000 waren die Überbewertung und damit das Verlustrisiko noch höher als heute.


Marktkommentar vom 22.07.2016

In der Frühphase einer Hausse wird das meiste Geld verdient – Tanz auf dem Vulkan bei Aktien und Renten
  • Große Chancen bei den Edelmetallen
  • Als Privatanleger sind Sie im Vorteil im Vergleich zu institutionellen Anlegern
  • Extreme Risiken an den Aktien- und Rentenmärkten
  • Platin steigt auf neues Jahreshoch

Die Hausse im Edelmetallsektor ist noch jung 
 
Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten kam es an den Edelmetallmärkten zu einer bedeutenden Trendwende nach oben, über die ich Sie hier ausführlich und Schritt für Schritt informiert habe. Die neue Hausse begann bei Gold, setzte sich bei Silber fort und erreichte schließlich auch Platin, so dass ich meinen Lesern nacheinander zum Kauf dieser drei Edelmetalle raten konnte.
 
Der von mir Ende April empfohlene Silber-ETC ist seither um 20% gestiegen, und beim Platin-ETC können Sie sich auch schon über einen Kursanstieg von 14% freuen. Noch sehr viel höhere Buchgewinne von bis zu 140% zeigen die von mir empfohlenen Edelmetallaktien. Durch das langsame Nachziehen unserer Stop-Loss-Kurse haben sich die Leser meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren inzwischen bereits bei mehreren Positionen Gewinne von 50% und mehr gesichert.


Marktkommentar vom 01.07.2016

Goldhausse: Volle Kraft voraus

  • Zuerst hat mein Preisbänder-Indikator die Hausse bestätigt 
  • Goldpreis hat kurzfristig das Potenzial, auf 1.400 $ zu klettern
  • Jetzt hat auch die Charttechnik ein sehr wichtiges Haussesignal gegeben
  • Riesige Topformation des DAX lässt weitere deutliche Kursrückgänge befürchten
  • Die extrem hohe Überbewertung des US-Aktienmarktes ist ein sehr bearishes Zeichen



Jetzt sind alle Bedingungen für eine neue Goldhausse erfüllt 
 
Liebe Leser,

im Dezember 2015 habe ich mich weit aus dem Fenster gelehnt und eine Themenschwerpunkt-Analyse publiziert, in der ich den Beginn einer neuen Goldhausse prognostiziert habe. Neben den zahlreichen Argumenten, mit denen ich dieses Szenario unterfüttert habe, nannte ich auch ein paar zusätzliche Bedingungen, die aus damaliger Sicht erst noch eintreten mussten, um den neuen Bullenmarkt des Edelmetallsektors zu bestätigen.

„Was jetzt noch fehlt", so meine damaligen Worte, „sind eine klar erkennbare Bodenformation mit Ausbruch nach oben sowie ein Kaufsignal unseres Preisbänder-Indikators. Für beides ist es im Moment noch viel zu früh, da beide Konzepte nicht zum Erkennen unterer Wendepunkte konzipiert sind. Ihre Signale dienen lediglich als sehr wichtige Bestätigungen einer bereits erfolgten Trendwende."




Marktkommentar vom 24.06.2016

Die Briten sind draußen und Draghis EZB steht über dem Gesetz


  • Gold schützt Sie auch vor den weichgespülten Juristen des Bundesverfassungsgerichts
  • Sogar dieses Urteil hat noch eine gute Seite: Sie wissen jetzt, woran Sie sind
  • Unter die Räuber gefallen: Europäische Draghödie nimmt ihren Lauf
  • Da hilft nur noch Gold, denn Gold schützt Sie vor Geldentwertung



Die Briten haben es bisher stets geschafft, auf der Gewinnerseite zu stehen
 
Liebe Leser,

bevor ich gleich zum eigentlichen Thema dieses Marktkommentars komme, möchte ich mit wenigen Sätzen auf den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union eingehen. Im Vorfeld der britischen Volksabstimmung hat sich fast das gesamte politische Establishment zu Wort gemeldet, um das Abstimmungsergebnis in seinem Sinne zu beeinflussen. Dabei wurden abstruse Untergangsängste für den Fall des Austritts geschürt – und von den deutschen Massenmedien flächendeckend weiterverbreitet, als wären die Journalisten einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Ich finde diese Strategie sehr befremdlich. Aber die Menschen werden sich an sie erinnern. Und wenn der prophezeite Untergang Großbritanniens jetzt doch nicht stattfinden sollte, wovon ich überzeugt bin, dann haben die Eliten ein zusätzliches Glaubwürdigkeitsproblem mit großer politischer Sprengkraft.

Ich will hier nicht behaupten, die Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU zu kennen. Dazu ist die Welt der Wirtschaft einfach zu komplex und die Kreativität von Unternehmern viel zu hoch. Soviel wissen wir allerdings: Wohlstand wird von Unternehmern geschaffen und nicht vom Staat und seinen Zentralbanken. Politiker, Bürokraten und Zentralbanker schaffen keinen Wohlstand, sie verteilen ihn nur um. Über diesen grundlegenden Zusammenhang sollten Sie sich bei allen politischen Diskussionen stets bewusst sein. Aus ordnungspolitischer Sicht ist die Sachlage also eindeutig: Mehr Marktwirtschaft, also weniger Planwirtschaft, weniger Staat und weniger Bürokratie sind der Weg zu mehr Wohlstand. Da der Austritt Großbritanniens aus der EU zu mehr Marktwirtschaft in Großbritannien führt, wird das Land von dieser Entscheidung profitieren.

Historisch gesehen haben es die Briten stets geschafft, auf der Gewinnerseite zu stehen. Dass sie jetzt die EU verlassen, ist ein richtungsweisendes Signal.



Marktkommentar vom 17.06.2016

So kündigt sich eine große Goldhausse an

  • Gold: Die nächste Rakete wird bald gezündet
  • Perfekt zum Einstieg: Die Goldhausse befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium
  • Nutzen Sie diese außergewöhnliche Chance


Gold steigt auf ein neues Jahreshoch
 
Liebe Leser,

gestern, am Donnerstag, den 16. Juni stieg der Goldpreis in der Spitze auf 1.319 $ pro Unze und damit über das bisherige Jahreshoch, aber auch über das Hoch des Jahres 2015. Im Tagesverlauf konnten diese Gewinne aber nicht gehalten werden, so dass Gold den Handel letztlich mit einem Minus von 1% bei 1.282 $ beendete.

Werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart, um die charttechnische Bedeutung dieser Kursbewegung zu beurteilen. Das Bild, das Sie hier sehen, ist überaus vielversprechend. Denn der gesamte Kursverlauf seit Mitte 2014 ist eine sehr mächtige und wohlgeformte Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation, deren Obergrenze oder Nackenlinie bei gut 1.300 $ verläuft.

Der jüngste Kursanstieg war demnach lediglich ein weiterer Anlauf an diese Obergrenze, bei dem der entscheidende Ausbruch nach oben aber noch nicht gelungen ist. Der überaus bullishen charttechnischen Konstellation tut diese Bewegung allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil, denn sie verstärkt sogar die Validität und Bedeutung der Bodenformation.



Marktkommentar vom 10.06.2016

Gold-Preisbänder-Indikator nimmt letzte Hürde - Goldminenindex steigt auf neues Jahreshoch

  • Neue Jahreshochs für Gold signalisiert mein Gold-Preisbänder-Indikator
  • Verfrühte Gewinnmitnahme ist das größte Risiko am Beginn einer Hausse
  • Überbewertung des US-Aktienmarktes garantiert schlechte langfristige Performance


Gold-Preisbänder-Indikator bestätigt jetzt ebenfalls die Goldhausse 
 
Liebe Leser,

erst vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle die Bedeutung meines Gold-Preisbänder-Indikators beschrieben. Wie ich Ihnen bereits sagte, waren schon zwei der drei Bedingungen eingetreten, die dieser dreistufige Indikator erfüllen muss, um ein mittelfristiges Kaufsignal für den Edelmetallsektor zu geben. Tatsächlich wurde jetzt auch die letzte Hürde genommen. Damit hat dieser für meine Arbeit so wichtige Indikator erstmals seit 2011 ein Kaufsignal gegeben.

Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse, die dieser Indikator während des ersten Teils der langfristigen Edelmetallhausse in den Jahren 2001 bis 2011 erzielt hat, messe ich diesem Kaufsignal eine herausragende Bedeutung bei. Ich sehe in diesem Signal die letzte bisher noch ausstehende Bestätigung meiner Prognose, dass sich die Edelmetallmärkte am Beginn einer neuen zyklischen Hausse befinden, die ich als den zweiten Teil des langfristigen Bullenmarktes interpretiere, die um die Jahrtausendwende begonnen hat.





Marktkommentar vom 03.06.2016

Mein Gold-Preisbänder-Indikator steht kurz vor einem Kaufsignal

  • Prämien fürs Schuldenmachen – Soweit ist es schon gekommen
  • Erstmals seit 2011 kündigt sich bei diesem wichtigen Indikator ein Kaufsignal an
  • Wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, ist die neue Goldhausse endgültig bestätigt 
  • Sehr wichtige Argumente sprechen für den weiteren Anstieg des Goldpreises


Steuern Sie das Risiko Ihrer Goldminen-Position 
 
Liebe Leser,

in Portugal und Spanien fordern Verbraucherverbände, dass der Staat Kreditnehmern eine Prämie zahlt. Der Steuerzahler soll die (weitere) Verschuldung seiner Mitbürger also subventionieren – obwohl die Zinsen von den Zentralbanken bereits drastisch nach unten manipuliert wurden.

Diese Forderung ist so absurd, dass man sie eigentlich als schwachsinniges Kuriosum ökonomischer Analphabeten abtun möchte. In halbwegs seriösen geldpolitischen Zeiten könnte man auch getrost so verfahren.



Marktkommentar vom 27.05.2016

Steigen Sie jetzt günstig bei den Edelmetallaktien ein

  • Nutzen Sie die aktuelle Korrektur für Käufe
  • Bullish Percent Index bestätigt die Edelmetallhausse
  • Dieser Indikator spricht gegen eine große Korrektur
  • Bleiben Sie weiter investiert – Es lohnt sich



 Die Edelmetallhausse befindet sich in ihrer Frühphase

Liebe Leser,

der Edelmetallsektor hat Sie seit Anfang des Jahres mit deutlichen Kursgewinnen verwöhnt. So ist der Goldpreis seit seinem Mitte Dezember 2015 erreichten Tief von 1.050 $ pro Unze in der Spitze auf 1.300 $ gestiegen, was einem Plus von 24% entspricht. Der NYSE Arca Goldminen Index hat sich im selben Zeitraum sogar verdoppelt. 

Trotz dieser starken Aufwärtsbewegung spricht alles dafür, dass sich die Edelmetalle erst in der Frühphase einer neuen Hausse befinden. Deren baldigen Beginn hatte ich übrigens in einer am 15. Dezember 2015 erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren angekündigt und mit nicht weniger als 26 bullishen Argumenten ausführlich begründet. In ihrer Gesamtheit sprechen diese Argumente weiterhin für Kursgewinne im Edelmetallsektor. 




Marktkommentar vom 20.05.2016

Nutzen Sie die aktuelle Kaufgelegenheit bei Gold, Silber und Edelmetallaktien

  • Die Behauptung, steigende Zinsen seien Gift für den Goldpreis, entspricht nicht den Tatsachen
  • Auch diese Korrektur ist eine Kaufgelegenheit
  • Geben Sie jetzt noch keine einzige Goldminenaktie aus der Hand
  • Mein Modell der Saisonalität von Gold gibt jetzt ein Kaufsignal
  • An den allgemeinen Aktienmärkten stehen die Zeichen wieder klar auf Sturmtief


10%-15%-Korrekturen sind bei Goldminenaktien an der Tagesordnung 
 
Liebe Leser,

unmittelbar nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Zentralbank-Sitzung am Mittwoch, den 18.5.2016 ist der Goldpreis um knapp 2% gefallen. Diesen aktuellen Kursrückgang halte ich für eine Kaufgelegenheit, die Sie nicht ungenutzt lassen sollten. 

Dafür spricht unter anderem, dass die jüngste Korrektur durch eine Meldung ausgelöst wurde, die für den Goldpreis eigentlich völlig belanglos ist, nämlich durch das bereits erwähnte Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung. Dieses wurde in den Medien dahingehend interpretiert, dass die Fed auf ihrer Juni-Sitzung eine Zinserhöhung beschließen werde, und das sei schlecht für Gold. Nun ist diese Argumentation gleich in zweifacher Hinsicht mehr als fragwürdig.





Marktkommentar vom 13.05.2016

Verkaufen oder short gehen: klare Topformation bei Apple und anderen Börsenlieblingen

  • Tun Sie es Carl Icahn gleich und verkaufen Sie die Apple-Aktie, noch besser: Gehen Sie short 
  • Tesla und Netflix: 2 weitere Börsenlieblinge auf dem Weg nach unten
  • Kaufen Sie: Edelmetallaktien gehören jetzt unbedingt in Ihr Depot
  • Im Edelmetallsektor locken hohe Gewinne: Machen Sie mit!


Achten Sie auf die Entwicklung der Kultaktien 
 
Liebe Leser,

in jeder Hausse erlangen einige wenige Unternehmen bzw. deren Aktien bei den Anlegern geradezu Kultstatus. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Firmen, die auf ein jahrelanges starkes Wachstum zurückblicken und deren Aktienkurse überproportional gestiegen sind. In den vergangenen Jahren fiel diese Rolle vor allem dem US-amerikanischen Technologie-Unternehmen Apple zu.

Die Finanzgeschichte zeigt ohne Wenn und Aber, dass der Kultstatus eines Unternehmens und mehr noch seiner Aktie nicht von Dauer sind. Gewöhnlich hält die Heldenverehrung sogar nur für einen einzigen Haussezyklus an, weil die Kursverluste in der anschließenden Baissephase überproportional hoch ausfallen aufgrund der vorangegangenen spekulativen Übertreibungen. Diese Kursverluste sorgen dann für einen nachhaltigen Stimmungsumschwung der Anleger.

Im Moment sieht es danach aus, als habe dieser Umschwung bei der Apple-Aktie gerade begonnen. Deshalb tun Sie gut daran, sich auf eine lang anhaltende Saure-Gurken-Zeit bei Apple einzurichten. Oder Sie nutzen diese Phase, um vom Kursrückgang dieser Kultaktie zu profitieren.



Marktkommentar vom 06.05.2016

Die Edelmetallhausse läuft - worauf Sie jetzt achten sollten

  • Gold und die sprichwörtliche „wall of worry"
  • Tappen Sie nicht in diese Falle und halten Sie Ihre Gold- und Silberpositionen
  • Bleiben Sie in Haussephasen bullish - sonst schauen Sie dem Haussezug nur hinterher


Fundamentale und technische Analyse sprechen eindeutig für Gold 
 
Liebe Leser,

inzwischen sollten auch Sie überzeugt sein, dass an den Edelmetallmärkten eine neue Hausse begonnen hat. Die geld- und staatsschuldenpolitischen Rahmenbedingungen sind extrem bullish für Gold und deuten auf eine lang anhaltende Aufwärtsbewegung hin. Gestützt wird dieses Szenario von den Charts, die mächtige Bodenformationen zeigen, welche bereits mit klaren Kaufsignalen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus haben zahlreiche technische Indikatoren in den vergangenen Monaten Extremwerte angenommen und ebenfalls Kaufsignale gegeben. Inzwischen befinden sich auch die Trendfolgeindikatoren wie zum Beispiel die 200-Tage-Durchschnittslinie in Aufwärtstrends und bestätigen damit die Hausse.


Gold und die sprichwörtliche „wall of worry"

Dennoch habe ich den Eindruck, dass die meisten Goldanleger immer noch große Zweifel an der Dauerhaftigkeit dieser Aufwärtsbewegung hegen. Nach vier Baissejahren ist das allerdings vollkommen normal – und ein weiteres bullishes Zeichen. In den USA gibt es für diese Phase einer Hausse sogar einen Fachbegriff: US-Börsianer sprechen von einer „wall of worry", also einer Wand der Zweifel und Bedenken, die von den steigenden Kursen im Lauf einer Hausse erklommen wird. Und solange diese „wall of worry" vorhanden ist, befindet sich eine Hausse in ihrer Frühphase, so wie derzeit beim Gold.

M
arktkommentar vom 29.04.2016


Meine Empfehlung "Setzen Sie auf fallende Aktienkurse und steigende Edelmetallpreise" gilt mehr denn je

  • Je länger Zentralbänker die Marktkräfte unterdrücken, desto schlimmer die Rezession
  • Warnzeichen: US-Unternehmensgewinne fallen um 8%
  • Meine Leser sind am Abwärtsrutsch von Apple eins zu eins beteiligt
  • Verdienen Sie an der Edelmetallhausse, und durchkreuzen Sie damit die EZB-Nullzinspolitik

Schwaches US-Wirtschaftswachstum stärkt meine Rezessionsprognose 
 
Liebe Leser,

das offizielle US-Wirtschaftswachstum betrug im ersten Quartal dieses Jahres nur noch 0,5%. Das gab das US-Wirtschaftsministerium mit seiner am Donnerstag veröffentlichten ersten Schätzung bekannt.

Diese deutliche Abschwächung der Konjunktur stärkt meine Rezessionsprognose, auf die ich Sie in den vergangenen Monaten mehrmals aufmerksam gemacht habe. Zahlreiche treffsichere Indikatoren signalisieren, dass sich die USA auf dem Weg in eine Rezession befinden, allen anders lautenden Versicherungen und Gesundbetereien der Zentralbankbürokraten zum Trotz.

Je länger Zentralbänker die Marktkräfte unterdrücken, desto schlimmer die Rezession

In meiner jüngsten Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse – Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen" habe ich mich dem Thema ausführlich gewidmet und die Folgen einer Rezession für die Aktien- und Rentenmärkte analysiert. Das Ergebnis ist ebenso eindeutig wie ernüchternd: Je stärker und länger Zentralbankbürokraten oder andere Planwirtschaftler die Marktkräfte unterdrücken, desto schwerer fällt die anschließende Rezession aus, die ja nichts anderes ist als ein Bereinigungsprozess der zuvor entstandenen Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen.



Marktkommentar vom 22.04.2016

Erst Goldhausse, dann Silberhausse, jetzt Platinhausse

  • Silber ist bereits um 10% gestiegen
  • Kaufsignal jetzt auch für Platin
  • Verwechslung „Sachverständigenrat" mit „führenden Wirtschaftsforschungsinstituten"


 Die Edelmetallhausse geht in die Breite

Liebe Leser,in den ersten Wochen des Jahres 2016 habe ich an dieser Stelle vor allem über die neue Goldhausse geschrieben, deren Beginn ich kurz vor Weihnachten 2015 in einer Themenschwerpunkt-Ausgabe prognostiziert und mit nicht weniger als 26 Argumenten ausführlich begründet habe.

In den vergangenen Wochen rückte dann zusätzlich Silber in den Fokus meiner Analysen. Vorige Woche hieß es dazu dann in meinem Marktkommentar: „Der Ausbruch aus einer Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation ist erfolgt, ein klares bullishes Signal. (…) Damit ist jetzt auch bei Silber der Weg nach oben frei."


Silber ist bereits um 10% gestiegen

Seither ist Silber in der Spitze bereits um 10% gestiegen, wie Sie auf dem folgenden Chart sehen. Kurzfristig mag es jetzt zu einer Korrektur kommen. Mittel- bis langfristig signalisiert der Chart aber, dass sich Silber ebenso wie Gold in der Frühphase einer neuen Hausse befindet.



Marktkommentar vom 16.04.2016

Wirtschaftsweisen unterstützen geldpolitischen Irrsinn der EZB

  • Die „Wirtschaftsweisen" reden ihrem Auftraggeber nach dem Mund
  • Hayek würde heute in Deutschland keinen Lehrstuhl mehr bekommen
  • Silber ist wie von mir erwartet nach oben ausgebrochen
  • Gold steht in den Startlöchern für die nächste Aufwärtswelle

Sachverständigenrat sieht kein Problem – wie immer 
 
Liebe Leser,

die „führenden" deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute halten die expansive Geldpolitik der EZB für angemessen, las ich diese Woche kopfschüttelnd in der Presse. Eine gefährliche Überhitzung aufgrund der Nullzinspolitik gebe es nicht, auch nicht an den Finanz- und Immobilienmärkten, so die Gemeinschaftsdiagnose der vier Institute in ihrem Frühjahrsgutachten. Also alles gut in deutschen Landen? Mitnichten.


Die „Wirtschaftsweisen" reden ihrem Auftraggeber nach dem Mund

Denn soweit ich mich erinnern kann, haben die als „Wirtschaftsweisen" überhöhten Professoren des „Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" noch nie eine Krise vorhergesehen, ja noch nicht einmal eine stinknormale Rezession. Aber das ist natürlich auch zu viel verlangt. Wenn man in der Politikberatung reüssieren will und vielleicht gar auf ein kuscheliges und gut dotiertes Ämtchen bei der EZB, der Bundesbank, der EU, etc. spekuliert, dann muss man den Mächtigen der Welt schon nach dem Munde reden. Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘, heißt es dazu im Volksmund.

Mein Rat an Sie: Ignorieren Sie die Veröffentlichungen des Sachverständigenrats. Ich halte sie für Propaganda, die der Rechtfertigung der jeweils aktuellen Geld- und Staatsschuldenpolitik und dem Schutz der bestehenden Institutionen dient.




M
arktkommentar vom 18.03.2016


Goldhausse in vollem Gang - Jetzt zieht Silber nach

  • Silberaktien zeigen sich sehr freundlich
  • Gold-Preisbänder-Indikator erstmals seit 2011 wieder bullish
  • Ihre Goldminenaktien sollten Sie aktiv managen
  • An den Aktienmärkten geht es bald wieder abwärts

Silber gibt starkes Kaufsignal 
 
Liebe Leser,

der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Silberpreises seit dem Hoch des Jahres 2011. Dieser Kursverlauf ähnelt recht deutlich dem des Goldpreises, den ich in den vergangenen Wochen auch an dieser Stelle sehr ausführlich besprochen habe. So hat sich in den vergangenen Monaten auch bei Silber eine Bodenformation herausgebildet. Deren Obergrenze befindet sich bei rund 16 $ pro Unze. Und genauso wie bei Gold verläuft im Bereich dieser Obergrenze zusätzlich eine Abwärtstrendlinie.

Bei Gold sind die Kurse bereits Mitte Februar in einer dynamischen Bewegung über diesen zweifachen Widerstand gestiegen. Das war das charttechnische Signal einer neuen Goldhausse, das kurz darauf auch von meinem Preisbänder-Indikator bestätigt wurde. Im Unterschied zu Gold hat der Ausbruch nach oben bei Silber noch etwas länger auf sich warten lassen. Jetzt sieht es aber so aus, als habe der Silberpreis diese wichtige Hürde endlich genommen: Am 17. März stieg der Kurs in der Spitze auf 16,07 $.

Ob das tatsächlich der Ausbruch nach oben war, lässt sich heute nach nur einem Tag noch nicht endgültig sagen. Aber wenn sich der Silberpreis in den kommenden Tagen oberhalb der charttechnisch sehr wichtigen Marke von 16 $ halten kann, wird damit auch bei Silber der Beginn einer neuen Hausse signalisiert.



Marktkommentar vom 11.03.2016

Draghis neuster Rohrkrepierer: Aktienmärkte brechen ein - Gold steigt

  • Draghi sorgt für das Ende der Bearmarketrally an den Aktienmärkten 
  • Zentralbankmachenschaften sind zusätzlicher Treibstoff für die Goldhausse
  • Die Goldhausse hat begonnen: Nutzen Sie die Gelegenheit

Der irrwitzige Zentralbankkult der vergangenen Jahre hat den Zenit überschritten

Liebe Leser,

gestern hat die zentralbankgläubige Finanzmarktgemeinde wieder einmal erwartungsvoll auf Mario Draghi und seine EZB geblickt. Obwohl seine bisherigen geldpolitischen Manöver nicht die gewünschte Wirkung entfaltet haben, forderte seine Fangemeinde lautstark mehr. Offenbar hat sich die Erkenntnis noch immer nicht herumgesprochen, dass die von ihm verabreichte Medizin schlicht und einfach die falsche ist, weshalb auch eine höhere Dosierung keine Besserung verspricht.

Auch bei Draghi selbst lässt diese inzwischen doch sehr naheliegende Erkenntnis weiter auf sich warten. In seiner geldpolitischen Verbohrtheit scheint er völlig lernresistent zu sein. Anstatt endlich die richtige Lehre aus dem von der internationalen Geldpolitiker-Nomenklatura angerichteten Schaden zu ziehen, hat er erneut die Dicke Berta in Stellung gebracht und wild drauflosgefeuert. Das Bild der dicken Berta passt perfekt zu dem geldpolitischen Irrsinn der vergangenen Jahre. Wie damals vor Verdun weigern sich die Verantwortlichen auch jetzt wieder, die Realität zu akzeptieren, die gemachten Fehler zu erkennen und eine Umkehr einzuleiten. Stattdessen halten sie an dem eingeschlagenen Weg fest und führen das einfache Volk in die Katastrophe.


Marktkommentar vom 04.03.2016

In Haussephasen gelten andere Regeln

  • Verstärktes Kaufsignal für Gold: Doppelter Widerstand überwunden
  • Wichtiges Signal des Momentum-Indikators verstärkt die bullishe Botschaft
  • Die gleiche Konstellation zeigt sich bei den Terminmarkt-Positionen
  • Bearmarketrally an den Aktienmärkten in den letzten Zügen

Jetzt sprechen schon 29 Argumente für eine Goldhausse 
 
Liebe Leser,

ich gehe davon aus, dass wir uns nun in der Frühphase einer neuen Goldhausse befinden. Ich komme bei meinen Analysen auf insgesamt 28 Argumente, die diese Aussage untermauern, und das 29. Argument ist gerade in der Entstehung begriffen. Aber sehen Sie selbst:


Verstärktes Kaufsignal für Gold: Doppelter Widerstand überwunden
 
Der folgende Chart zeigt Ihnen die Entwicklung des Goldpreises der vergangenen drei Jahre. Die Kursbewegung seit Mitte letzten Jahres interpretiere ich als Bodenbildung, die mit einem dynamischen Anstieg über die in Rot eingezeichnete obere Begrenzung der Formation abgeschlossen wurde.

Interessanterweise verlief zum Zeitpunkt dieses Ausbruchs nach oben zusätzlich eine Abwärtstrendlinie auf dem gleichen Niveau von rund 1.200 $ pro Unze. Sie wurde also ebenfalls durchbrochen. Die Konstellation eines doppelten Widerstands ist bei wichtigen Trendwenden übrigens häufig zu beobachten. Wenn der Ausbruch nach oben dennoch gelingt, verstärkt das die Bedeutung und die Verlässlichkeit des damit gegebenen Kaufsignals.



Marktkommentar vom 26.02.2016

Die Goldhausse läuft bereits - jetzt wird's bei Silber spannend

  • Gutes Timing: 20% Plus mit Gold – während der DAX eingebrochen ist
  • Die beiden letzten Argumente bestätigen den Beginn einer großen Goldhausse doppelt
  • Der Startschuss für die Silberhausse steht bevor
  • Freuen Sie sich auf lukrative Gewinne mit Silber 

Jetzt sprechen bereits 28 Argumente für eine Goldhausse 
 
Liebe Leser,

Mitte Dezember 2015 notierte Gold bei 1.050 $ pro Unze und überall in der Presse konnten Sie lesen, dass Goldman Sachs einen weiteren Kursrückgang prognostizierte. Im Unterschied dazu signalisierten meine Modelle und Indikatoren den baldigen Beginn einer großen Goldhausse. Deshalb publizierte ich im Rahmen meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren noch vor Weihnachten eine 12-seitige Themenschwerpunkt-Ausgabe mit dem Titel „Strategische und taktische Argumente für Gold – Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor" und riet meinen Lesern zu diesem Zeitpunkt zum Einstieg in einige Gold-Investments.

In dieser auch heute noch brandaktuellen Analyse habe ich nicht weniger als 26 Argumente zusammengetragen, die auf eine bald beginnende Goldhausse hindeuteten. Damit stellte sich die Großwetterlage am Goldmarkt im Dezember 2015 genauso bullish dar wie zuletzt im Jahr 2001. Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern können: In 2001 begann eine Goldhausse, in deren Verlauf der Goldpreis von 250 $ pro Unze auf 1.920 $ steigen sollte. Eine ähnliche Entwicklung halte ich auch jetzt wieder für wahrscheinlich. Um es der Hausse von 2001 bis 2011 prozentual gleichzutun, müsste der Goldpreis übrigens auf über 8.000 $ steigen.



Marktkommentar vom 12.02.2016

Die neue Goldhausse wird Ihnen noch viel Freude bereiten - Einstieg in Gold lohnt sich

  • Die aktuelle Lage am Goldmarkt ist genauso bullish wie im Jahr 2001 – Kaufen Sie
  • Ein sinnvoller Wegweiser für den Edelmetallsektor, den Sie kennen sollten
  • Mein Gold-Preisbänder-Indikator gibt endlich wieder ein erstes Kaufsignal
  • Das ist der Startschuss für eine fulminante Goldhausse 

Warum der Goldpreis steigt 
 
Liebe Leser,

Sie wollen wissen, warum der Goldpreis seit Jahresanfang bereits um 19% gestiegen ist und ob er jetzt noch Potenzial nach oben hat? In unserer kurz vor Weihnachten 2015 erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor" haben Roland Leuschel und ich den Lesern unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren sechs vorausschauend-strategische und 20 marktbezogen-gewinnorientierte Argumente vorgesellt, die allesamt auf einen steigenden Goldpreis schließen lassen. So viele bullishe Argumente gleichzeitig sind fast einmalig. In ihrer Gesamtheit sind sie der Grund für den Goldpreisanstieg der vergangenen Wochen.


Die aktuelle Lage am Goldmarkt ist genauso bullish wie im Jahr 2001 – Kaufen Sie!
 
Viele Leser fragen mich, ob sich ein Einstieg in Gold jetzt noch lohnt. Aber ja. Denn ein Plus von 19% in wenigen Wochen ist zwar spektakulär. Dennoch handelt es sich dabei lediglich um den Auftakt einer großen Goldhausse, die wahrscheinlich viele Jahre anhalten und Ihnen vor allem mit ausgewählten Goldminenaktien mehrere hundert Prozent Gewinn einbringen wird.

Denn eine solche Fülle bullisher Signale für Gold habe ich zuvor nur ein einziges Mal gesehen. Das war Ende 2000, Anfang 2001 – also unmittelbar vor dem Beginn einer Goldhausse, in deren Verlauf der Goldpreis von 250 $ auf 1.920 $ gestiegen ist. Einige von Ihnen werden sich gerne an diese Zeit erinnern, während andere alles verloren, weil sie an den damals so populären Neuen Markt glaubten. Eine ähnliche Entwicklung wie damals erwarte ich auch jetzt wieder und zwar in beide Richtungen: Gold hoch, Aktienindizes runter. Ebenfalls wie damals rate ich Ihnen auch heute, Gold und Goldminenaktien zu kaufen.




Marktkommentar vom 05.02.2016


Goldhausse und Aktienbaisse - Jetzt locken große Gewinne

  • Massive Warnsignale meines Prognosemodells durch Charttechnik bestätigt
  • Viele Aktien sind schon mehr als 20% gefallen - und das ist erst der AnfangBeim Goldpreis tut sich endlich was: Die Hausse hat begonnen
  • 26 Argumente sprechen für eine GoldhausseVerdienen Sie sich jetzt eine goldene Nase
  • Die Aktienbaisse hat begonnen – profitieren Sie davon 

Liebe Leser,

an den Aktienmärkten hat eine zyklische Baisse begonnen, und die US-Wirtschaft befindet sich auf direktem Weg in eine Rezession. Dazu sollten Sie wissen, dass Aktienbaissen besonders heftig ausfallen, wenn sie mit Rezessionen einhergehen. Deshalb erwarte ich in den kommenden Monaten nicht nur eine durchschnittliche Baisse von minus 36% im Weltleitindex S&P 500, sondern mindestens eine Kurshalbierung.

Als kluger Anleger fürchten Sie die Baisse aus zwei guten Gründen nicht. Erstens warten am Ende einer Baisse exzellente Kaufgelegenheiten auf Sie. Zweitens können Sie auch mit fallenden Kursen sehr viel Geld verdienen, und das gewöhnlich sogar schneller als in Haussephasen. Beispielsweise haben meine Leser gerade erst einen Gewinn von 32% realisiert, indem sie auf einen Kursrückgang der Goldman Sachs-Aktie gesetzt hatten. In den kommenden Monaten wird es noch viele Chancen dieser Art geben. Nutzen Sie sie. Wie genau, erfahren Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren.
  
Massive Warnsignale meines Prognosemodells durch Charttechnik bestätigt
 
Mein umfangreiches Prognosemodell zeigt schon seit Langem die höchste Risikostufe für die Aktienmärkte an. Dieses sehr deutliche Warnsignal wurde inzwischen auch aus charttechnischer Sicht bestätigt. Durch die Kursrückgänge seit Anfang des Jahres ist nämlich endgültig klar geworden, dass der gesamte Kursverlauf der vergangenen zwei Jahre nichts anderes als eine mächtige Topformation gewesen ist.

Die meisten Indizes sind inzwischen schon ohne Wenn und Aber aus ihren jeweiligen Topformationen nach unten ausgebrochen. Wichtige Beispiele dafür sind der Dow Jones Transportation Average, der US-Banken Index, der Emerging Markets Index oder der US-Nebenwerte Index. Sie alle haben ihre Topformationen längst mit klaren Baissesignalen beendet.


Marktkommentar vom 15.01.2016

Die nächste Krise hat begonnen - Zeit für Sie, krisensicher investiert zu sein
  • Der unvermeidliche Bereinigungsprozess beginnt – Machen Sie sich auf harte Jahre gefasst
  • Ausgehend von China droht sogar eine neue Weltwirtschaftskrise
  • An den Aktienmärkten geht es bergab – Rechnen Sie mindestens mit einer Kurshalbierung
  • Gold testet Ausbruchslinie: Steigen Sie jetzt ein
  • Gold ist so attraktiv wie zuletzt 2001- Kaufen Sie 
     
 Treffsicherer Indikator signalisiert eine Rezession in den USA  
 
Liebe Leser,

wie ich in der am 19. Januar 2016 erscheinenden Februar-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausführlich begründe, lässt die Kombination aus rückläufigen Frühindikatoren der US-Wirtschaft und fallenden Aktienkursen kaum noch einen Zweifel zu: Es ist soweit, die nächste große Krise hat begonnen. Und diese Krise hat das Potenzial, die Ereignisse des Jahres 2008 als harmloses Vorspiel erscheinen zu lassen.

Sehenden Auges haben die Zentralbankbürokraten unter Führung des ehemaligen Fed-Präsidenten Ben Bernanke die Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren erneut an den Rand des Abgrunds geführt. Anstatt aus den zwar bitteren, aber sehr lehrreichen Erfahrungen der Jahre 2000 bis 2003 und 2007 bis 2009 zu lernen, haben die Zentralbanker den gleichen Fehler wie damals ein drittes Mal gemacht und mit ihrer ultra-laxen Geldpolitik für größere ökonomische Ungleichgewichte, Fehlentwicklungen und Spekulationsblasen gesorgt als jemals zuvor. Ich habe meine Krisensicher Investieren-Leser schon lange auf diesen Augenblick vorbereitet.


Marktkommentar vom 08.01.2016

Die Goldhausse beginnt - Starten Sie durch
  • Ein charttechnisches Kaufsignal für Gold – 10% bis 15 % Plus sind nur der Anfang
  • Kaufen Sie jetzt ausgewählte Goldminenaktien – Hier winken Ihnen sogar kurzfristig Gewinne von 20% bis 30%
  • Nutzen Sie die Baisse an den Aktienmärkten – Verdienen Sie an fallenden Kursen
  • Der Kurseinbruch an den Aktienmärkten ist erst der Anfang
  • … mit den richtigen Short-Investments gehören Sie zu den Gewinnern

Gold ist so attraktiv wie zuletzt 2001, als der Goldkurs um mehr als 600% explodierte 

Liebe Leser,

am 18. Dezember 2015 habe ich Ihnen an dieser Stelle unter der Überschrift „Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern" ein starkes Kaufsignal der Sentimentindikatoren für Gold vorgestellt. In meiner aktuellen Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Strategische und taktische Argumente für Gold – Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor" finden Sie 25 weitere bullishe Argumente für Gold. Diese Fülle bullisher Signale spricht für den baldigen Beginn einer großen Goldhausse.

Eine vergleichbar attraktive Kaufgelegenheit für Gold gab es zuletzt Anfang 2001. Kurz darauf begann eine elfjährige Goldhausse, in deren Verlauf der Goldpreis um mehr als 600% gestiegen ist. Roland Leuschel und ich gehören übrigens zu den ganz wenigen Analysten, die diese Hausse vorhergesagt haben. Eine ähnliche Entwicklung wie damals erwarten wir auch jetzt wieder.
 
 
Ein charttechnisches Kaufsignal für Gold – 10% bis 15 % Plus sind nur der Anfang
 
Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, hat sich in den vergangenen sieben Wochen bei Gold in US-Dollar ein kleiner Doppelboden gebildet. Am 6. Januar erfolgte der Ausbruch nach oben, was ein klares charttechnisches Kaufsignal darstellt.


Marktkommentar vom 18.12.2015

"Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern"
  • Flächenbombardements bei den Edelmetallen und Rohstoffen ...
  • ... also sollten Sie jetzt kaufen
  • Sentimentindikator gibt deutliches Kaufsignal bei Gold
  • Typisches Anlegerverhalten am Ende einer Baisse

Den meisten Anlegern fehlt die mentale Stärke, um gegen den Strom zu schwimmen 
 
Liebe Leser,

„Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern." Dieses sehr sinnvolle Börsenbonmot von Carl Mayer von Rothschild kennt wahrscheinlich jeder Börsianer. Aber die allerwenigsten Anleger haben die mentale Stärke, es auch in die Tat umzusetzen. Deshalb kauft die Masse der Anleger nicht etwa nach großen Kursrückgängen, sondern erst, nachdem die Kurse schon lange und deutlich gestiegen sind. So war es schon immer, und so wird es auch bleiben, solange Menschen Menschen sind.

Das ist verständlich, denn es gehört schon eine große Portion Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung dazu, das genaue Gegenteil dessen zu tun, was die Masse gerade für richtig hält. Dabei ist es genau dieses Gegen-den-Strom-Schwimmen, das an den Finanzmärkten immer wieder zu beeindruckenden Erfolgen führt – gerade weil es nur ganz wenige Menschen können. Die meisten machen es sich innerhalb ihrer Komfortzone bequem und tun sogar alles dafür, sie nicht verlassen zu müssen. Auch und gerade an der Börse.


Flächenbombardements bei Edelmetallen und Rohstoffen ...

Während sich die Rentenmärkte und die Aktienmärkte in einer gewaltigen Spekulationsblase befinden, gibt es zwei Bereiche, in denen der Kanonendonner ohrenbetäubende Ausmaße angenommen hat: Rohstoffe und Edelmetalle. Deren Preise fallen inzwischen schon seit rund vier Jahren, und die Kursrückgänge sind dramatisch.




Marktkommentar vom 11.12.2015

Wirtschaft, Aktien, Gold: Die aktuelle Lage gleicht 2001
  • Die meisten Menschen wollen sich keine Veränderungen vorstellen
  • Ein wichtiger Wendepunkt zeichnet sich immer deutlicher ab
  • Neue Themenschwerpunkt-Ausgabe: Gold, 26 Argumente, die für eine Goldhausse sprechen
  • Fast 800 Prozent Plus: 2001 war der Startpunkteiner großen Goldhausse


Das Finanzgedächtnis ist sehr kurz 

Liebe Leser,

erinnern Sie sich noch an das Jahr 2001? Hoffentlich, denn die aktuelle Lage gleicht auf erstaunlich deutliche Weise eben diesem Jahr – jedenfalls in Bezug auf Wirtschaft, Aktien und Gold, worauf ich gleich noch zurückkommen werde.

Das Finanzgedächtnis der meisten Menschen ist allerdings sehr kurz. Gewöhnlich reicht es nur zwei bis drei Jahre zurück, wie Untersuchungen gezeigt haben. Deshalb knüpfen viele Anleger ihre Zukunftserwartungen an die Entwicklungen der jeweils letzten zwei, drei Jahre und neigen dazu, diese völlig unkritisch in die Zukunft fortzuschreiben.
 
 
Die meisten Menschen wollen sich keine Veränderungen vorstellen
 
Diese Vorgehensweise kommt den meisten Menschen auch deshalb entgegen, weil sie Veränderungen hassen und prinzipiell davon ausgehen, dass morgen genauso sein wird wie gestern und heute. Die meiste Zeit kommen sie mit dieser Grundhaltung auch sehr bequem durchs Leben. Denn viele Dinge verändern sich recht langsam oder aber nur sehr selten. Letzteres gilt vor allem für die wirklich großen, das heißt historischen Veränderungen. Sie treffen die große Masse der Bevölkerung stets aus heiterem Himmel – auch wenn sich die Wendepunkte schon lange zuvor mit deutlichen Signalen angekündigt haben.


Marktkommentar vom 04.12.2015

2016 wird das Jahr der Wahrheit - 70%ige Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA
  • Wall Street-Ökonomen sind wie immer bullish
  • Wichtig für Sie: Rezessionen gehen mit schweren Aktienbaissen einher
  • Gold gibt weitere sehr deutliche Kaufsignale

Schwacher Einkaufsmanagerindex lässt Wall Street-Ökonomen kalt 
 
 
Liebe Leser,

wenig beachtet von der Öffentlichkeit ist der am Dienstag dieser Woche mit 48,6 Punkten veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe unter die Schwelle von 50 Punkten gefallen, welche die Grenze zwischen Wachstum und Rückgang im Produktionssektor darstellt. Die Produktion ist also rückläufig.

Das ist der erste Wert unter 50 Punkten seit November 2012; und es ist der niedrigste Stand seit Juni 2009, als die US-Wirtschaft gerade aus der schlimmsten Rezession seit der Weltwirtschaftskrise auftauchte. Die Details sehen Sie auf der folgenden Grafik. Der gelbliche Balken kennzeichnet die Rezession, die im Dezember 2007 begonnen hatte und bis Mitte 2009 andauerte.

Marktkommentar vom 30.10.2015

Roland Leuschel und Claus Vogt im Interview
  • Es wird Staatsbankrotte geben - auch in Europa
  • Politiker gehen den Weg des geringsten Widerstandes - auch wenn er in die Katastrophe führt
  • Warum ein Goldverbot extrem unwahrscheinlich ist
  • Wie Sie sich als Anleger schützen können

Fallen Sie nicht auf die Staatspropaganda herein 


Liebe Leser,

mein heutiger Marktkommentar erscheint ausnahmsweise in Form eines Interviews, das Roland Leuschel und ich als Chefredakteure unseres Börsenbriefs Krisensicher Investieren der Zeitschrift Smart Investor für eine Heft-Beilage gegeben haben, die in Kooperation mit dem Goldhändler pro aurum entstanden ist. In diesem Interview wird der Bogen gespannt von den Folgen der Staatsverschuldung über die Rolle des Geldsystems bis hin zu Chancen und Auswegen für Anleger, die sich dem geld- und staatsschuldenpolitischen Irrsinn nicht wehrlos ergeben wollen.

Gute Fragen und ehrliche Antworten haben ein überaus interessantes Interview ergeben, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Das Interview führten Ralf Flierl und Ralph Malisch.


Es wird Staatsbankrotte geben - auch in Europa

Smart Investor: Herr Vogt, Herr Leuschel, eine der drängenden wirtschaftspolitischen Fragen ist die Staatsverschuldung. Wollen wir die theoretischen Optionen kurz durchdeklinieren, oder gibt es ohnehin keine praktikable Lösung?

Vogt: Selbstverständlich gibt es praktikable Lösungen, aber leider keine schmerzfreien. Dazu ist es längst zu spät. Die prinzipiell zur Verfügung stehenden Lösungen der Überschuldung lauten: Inflation, drastische Steuererhöhungen in Kombination mit Ausgabenkürzungen sowie Staatsbankrott.

Smart Investor: Müssen wir uns also auf Staatbankrotte einstellen – auch innerhalb Europas?

Marktkommentar vom 23.10.2015

Krisenspirale dreht sich weiter
  • Wild gewordene Zentralbanker stecken hinter der Krisenspirale
  • Die nächste Krise wird noch heftiger ausfallen ...
  • ... und ihr baldiger Beginn kündigt sich immer deutlicher an
  • Während sich die Aktienmärkte halbieren, werden Gold und Silber steigen

Irre Zentralbanker-Logik: Probleme, die durch Gelddrucken entstehen, sollen durch noch mehr Gelddrucken gelöst werden

Liebe Leser,

seit Ende der 90er Jahre befindet sich die Welt in einer regelrechten Spekulationsblasen- und Krisenspirale. Deren Mechanismus ist folgender: Die Zentralbanken sorgen mit einer ultra-expansiven Geldpolitik für die Entstehung einer Spekulationsblase. Die Blase platzt, und die negativen Folgen werden spürbar. Diese Folgen bekämpfen die Zentralbankbürokraten mit derselben Politik, die zu der gerade geplatzten Blase geführt hat, allerdings müssen sie die Dosis erhöhen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Das Ergebnis ist die Entstehung einer noch größeren Blase, deren unvermeidliches Platzen dann noch schlimmere Folgen hat, usw.

Wir befinden uns inzwischen in der dritten Umdrehung dieser geldpolitischen Krisenspirale. Die erste Umdrehung war die große Aktienblase Ende der 90er Jahre, die im Jahr 2000 platzte. Damals waren übrigens nur die als „New Economy" bezeichneten Sektoren betroffen. Andere Teile des Marktes waren hingegen neutral und einige sogar unterbewertet.


Wild gewordene Zentralbanker stecken hinter der Krisenspirale
 
Ohne die für damalige Verhältnisse massiven Gegenmaßnahmen der Notenbanken wäre es zwar zu einer schweren, aber durchaus erträglichen Rezession gekommen. Mehr nicht. Aber Politik und Geldpolitik wollten das unter allen Umständen verhindern. Deshalb fuhren sie schwere geld- und staatsschuldenpolitische Geschütze auf und bereiteten den Boden für die nächste Blase.

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arktkommentar vom 25.09.2015


Klare Kaufsignale für Gold - Sentimentindikatoren zeigen Extremwerte
  • Ausgeprägter Pessimismus signalisiert Beginn einer großen Goldhausse
  • Die Aktienmärkte werden sich halbieren - Doch KI-Leser haben schon 51% Gewinn gemacht

Die Häufung der Kaufsignale spricht für eine bedeutende Bodenbildung

Liebe Leser,

während an den Aktienmärkten alles dafür spricht, dass wir uns in der Frühphase einer Baisse befinden, gibt es bei Gold zahlreiche gute Argumente, die für den Beginn einer Goldhausse sprechen. Eines dieser Argumente ist die extrem einseitige negative Stimmung der Marktteilnehmer.

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises seit 2013. Die grünen Kreise verdeutlichen, wann der einmal pro Woche berechnete Optix-Sentimentindikator Extremwerte von 15% oder weniger Goldbullen angenommen hat. Obwohl sich Gold seit 2011 in einer ausgeprägten Baissephase befindet, war das nicht oft der Fall. Die exakten Daten lauten folgendermaßen:

14. Juni bis 8. Juli 2013: 3 Signale
2. Dezember 2013: 1 Signal
10. November 2014: 1 Signal
16. März 2015: 1 Signal
6. Juli bis 10. Aug. 2015: 5 Signale
14. September 2015: 1 Signal

Ein Blick auf den Chart genügt, um die Qualität dieser Signale zu erkennen. Besonders auffällig an dieser Statistik sind die Zeiträume Juni / Juli 2013 und Juli / August 2015, in denen gleich mehrere Extremwerte zu verzeichnen waren. Dieser lang anhaltende Pessimismus der Goldanleger ist ein sehr deutliches Kaufsignal für Gold.



Marktkommentar vom 11.09.2015

Dow Theory gibt eindeutiges Baissesignal für die Aktienmärkte
  • Am Ende einer Hausse zeigen sich gegenläufige Entwicklungen
  • Transportindex war im Mai schon 6 Monate im Abwärtstrend
  • Jetzt folgte das Dow Theory Verkaufssignal
  • Eine Fülle bewährter Indikatoren bestätigt dieses Baissesignal
Die Dow Theory hat sich seit mehr als 100 Jahren bewährt und irrt sich selten

Liebe Leser,

Ende Mai 2015 habe ich Sie hier bereits auf das deutliche Warnsignal aufmerksam gemacht, das zu dieser Zeit von der altehrwürdigen Dow Theory für die Aktienmärkte gegeben wurde. Jetzt ist es Zeit, sich erneut mit diesem Thema zu beschäftigen, denn auf das damalige Warnsignal ist inzwischen ein unmissverständliches Baissesignal gefolgt.

Ich kann Sie nur warnen: Dieses Baissesignal sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Dow Theory hat sich in den vergangenen 100 Jahren immer wieder bewährt und Anleger vor großen Kursverlusten bewahrt.


Marktkommentar vom 03.09.2015

Je holpriger der Start, desto fuminanter die Goldhausse
  • In den 70ern explodierte der Goldpreis - entgegen der Prognosen fast aller Experten
  • Auch die Goldhausse der 70er brauchte ihre Zeit ...
  • ... und stellte die Geduld und Disziplin der Anleger auf eine harte Probe


Unseriöse Staatsschuldenpolitik – damals wie heute der Grundstein für steigende Goldpreise

Liebe Leser,

Ende der 1960er Jahre begann die US-Regierung damit, systematisch über ihre Verhältnisse zu leben. Im Rahmen des damaligen Bretton Woods-Weltwährungssystems war diese unseriöse Politik allerdings nicht auf Dauer möglich. Dennoch machten die USA deutlich, dass sie nicht die Absicht hatten, auf den Weg der haushaltspolitischen Tugend zurückzukehren. So wurde das Ende des Bretton Woods-Weltwährungssystems eingeläutet, das im August 1971 dann auch tatsächlich von US-Präsident Richard Nixon offiziell verkündet wurde.

Die Parallelen zwischen der damaligen Situation und der aktuellen Lage sind frappierend. Diesmal lebt aber nicht nur die US-Regierung systematisch über ihre Verhältnisse, sondern fast die ganze Welt. Dass diese unseriöse Politik auch jetzt wieder nicht auf Dauer möglich ist, wissen Sie genauso gut wie ich. Dennoch werden keinerlei Anstalten gemacht, um auf den Weg der haushaltspolitischen Tugend zurückzukehren. Im Gegenteil. Um den Kollaps des Systems zu verzögern, sind die Zentralbanken inzwischen in großem Stil und ohne Rücksicht auf Verluste und Kollateralschäden in die Staatsfinanzierung mit der Gelddruckmaschine eingestiegen. Dauerhaft verhindern können sie den Zusammenbruch unseres Weltwährungssystems damit aber nicht.


In den 70ern explodierte der Goldpreis – entgegen der Prognosen fast aller Experten

Als sich das Ende des Bretton Woods-Weltwährungssystems immer deutlicher abzeichnete, prognostizierte die große Mehrheit der Ökonomen einen drastischen Rückgang des Goldpreises. Sie begründeten diese Prognose damit, dass die Goldnachfrage zusammenbrechen müsse, sobald die monetäre Rolle des Goldes innerhalb des Weltwährungssystems abgeschafft werde. Offenbar waren alle der Meinung, dass Gold nur dann wertvoll sei, wenn es vom Staat dazu gemacht wird – obwohl die Geschichte etwas ganz anderes lehrt. Entgegen dieser weitverbreiteten Prognose stieg der Goldpreis in den darauf folgenden Jahren von 35 $ pro Unze auf einen Höchstkurs von 850 $. Ein ähnlicher Anstieg ist auch heute wahrscheinlich.


Marktkommentar vom 28.08.2015

Baisse an den Aktienmärkten - Sind Sie richtig positioniert?
  • Die hohe Überbewertung spricht für herbe Verluste
  • Bewährte Indikatoren haben den Stimmungsumschwung signalisiert
  • Gold wird trotzdem - oder gerade deswegen - steigen

Stellen Sie sich mindestens auf eine Kurshalbierung ein

Liebe Leser,

in Bezug auf die Aktienmärkte bin ich in den vergangenen Monaten nicht müde geworden, Sie hier immer wieder auf das sehr hohe Risiko einer bald beginnenden Aktienbaisse hinzuweisen. Wenn Sie meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren lesen, haben Sie sich sicherlich schon mit Short-Produkten eingedeckt, um von den jetzt fallenden Börsenkursen zu profitieren. Denn nun ist es soweit, die Baisse hat begonnen. Ich hoffe sehr, dass Sie darauf vorbereitet sind.

Schließlich gleicht die aktuelle Situation in fast jeder Hinsicht den Jahren 1929, 1972, 1999/2000 und 2007. Wie Sie auf dem folgenden Chart des Dow Jones Industrial Average sehen, stellen diese Jahreszahlen das Who-Is-Who oberer Wendepunkte an den Aktienmärkten dar. Ihnen folgten ausnahmslos verheerende Baissephasen und Rezessionen. Auch dieses Mal wird es so kommen, und wir befinden uns schon mittendrin.


Marktkommentar vom 14.08.2015

"Weg mit dem Gold!" bestätigt Kaufgelegenheit bei Gold
  • "Tod der Aktie" signalisierte perfekten Einstiegspunkt
  • Ich liebe solche Meldungen
  • Vom Paulus zum Saulus
  • Spektakuläre Goldhausse kündigt sich an
  • Setzen Sie jetzt auf Gold statt auf völlig überbewertete Aktien

Damals "Tod der Aktie", heute "Weg mit Gold"

Liebe Leser,

„Weg mit dem Gold!" So lautete am 7. August 2015 eine Schlagzeile in der FAZ. Und das Handelsblatt lässt in seiner Kolumne „Parkettgespräch" den Chefstrategen der einstigen Privatbank Sal. Oppenheim folgendermaßen zu Wort kommen: „Wir sehen in Gold eine volatile und riskante Anlageform ohne inneren Wert." Als weitere Begründung seiner sehr bearishen Äußerungen verweist er darauf, dass Gold keine Zinsen zahle und keine Dividenden ausschütte.

Beim Sichten dieser Artikel, die sich extrem negativ gegenüber der langfristig so bewährten Anlageklasse Gold äußern, musste ich unwillkürlich an einen unter US-Börsianern berühmt gewordenen Artikel der Wirtschaftszeitschrift Businessweek denken, mit dem sie die Aktie als Anlageklasse beerdigte. Der Aufmacher der Titelseite lautete „The Death of Equities" (der Tod von Aktien).

Marktkommentar vom 07.08.2015

Verkaufssignal für Apple - Setzen Sie jetzt auf fallende Kurse
  • Nur 6 Aktien für die Hälfte der Kursgewinne verantwortlich
  • Die Lage an der Börse ist jetzt genauso brisant wie in 1972, 1999/2000 und 2007
  • Die Baisse kommt - Haben Sie keine Angst, sondern bereiten Sie sich jetzt vor
  • Verdienen Sie in den kommenden Monaten an fallenden Aktienkursen


Nur 6 Aktien für die Hälfte der Kursgewinne verantwortlich

Liebe Leser,

kürzlich hat das Wall Street Journal über eine interessante Statistik berichtet: Die Marktkapitalisierung der NASDAQ sei seit Jahresanfang um 664 Mrd. $ gestiegen, wobei mehr als die Hälfte dieser Kursgewinne auf nur sechs Aktien zurückgehen: Amazon, Apple, Facebook, Gilead Sciences, Google und Netflix.

Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis dieser glorreichen Sechs beträgt 156,2 Punkte. Apple und Gilead sind mit einem KGV von 13,3 bzw. 12,5 Punkten vergleichsweise günstig bewertet, während Amazon und Netflix mit einem KGV von 335,1 bzw. 508,0 Punkten jenseits von Gut und Böse sind. Im Vergleich dazu erscheinen Facebook mit einem KGV von 45,6 und Google mit 22,8 fast schon moderat bewertet.


Die Lage an der Börse ist jetzt genauso brisant wie in 1972, 1999/2000 und 2007

Wenn nur sechs Werte für mehr als die Hälfte der Kursgewinne verantwortlich sind, dann ist die Börsenwelt nicht mehr in Ordnung. Diese Entwicklung ist charakteristisch für die Endphase einer Hausse. Sie zeigt auf anschauliche Weise, was bewährte Indikatoren wie die Advance-Decline-Linie systematisch messen: Die Endphase einer Hausse wird von immer weniger Aktien getragen.

Auf die Bedeutung der Advance-Decline-Linie bin ich hier schon eingegangen. Wenn Sie Leser meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren sind, wissen Sie, wie wichtig diese Linie ist. Fakt ist: Im Mai dieses Jahres zeigte dieser wichtige Indikator erstmals seit 2007 eine negative Divergenz. Seither hat er sich weiter nach unten bewegt. Doch das ist nicht alles: Denn in Kombination mit der Statistik der Aktien, die neue 52-Wochen-Hochs erreichen, ergibt sich jetzt ein überaus brisantes Bild. Ein Bild, das Sie in der jetzt vorliegenden Form nur drei Mal zuvor beobachten konnten: 1972, 1999/2000 und 2007. Und diese drei Jahreszahlen haben es in sich, wie Sie auf dem folgenden Chart nachvollziehen können.

Marktkommentar vom 24.07.2015

Manipulation bei Gold bewirkt Kapitulation bei Minenaktien
  • Aufsichtsbehörden greifen nicht ein
  • „Bear Raid" im zweiten Anlauf geglückt
  • Die Manipulateure haben die Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg
  • Kaufen Sie Gold, wenn die Kanonen donnern
Ein typischer „Bear Raid" – Bewahren Sie Ruhe

Liebe Leser,

wer manipuliert den Goldmarkt? Dieser Frage sind Roland Leuschel und ich in der aktuellen Ausgabe unseres Börsenbriefs Krisensicher Investieren nachgegangen, die am 14. Juli erschienen ist. Der Aufhänger dieser Analyse war der Kursrückgang vom 7. Juli 2015, der eindeutige Zeichen von Marktmanipulationen trug und als typischer „Bear Raid" bezeichnet werden kann.

Aufsichtsbehörden greifen nicht ein

Ein „Bear Raid" ist die illegale Praxis, durch konzertierte Verkäufe einen Kursrückgang auszulösen. Die Art und Weise, wie am 7. Juli eine riesige Verkaufsorder an den Terminmärkten zu einer besonders heiklen Zeit an den Markt gegeben wurde, lässt für mich keinen Zweifel daran, dass es sich um einen „Bear Raid" gehandelt hat. Wer genau dahinter steckt, wissen wir nicht. Das herauszufinden ist eigentlich die Aufgabe der US-Aufsichtsbehörden, die das auch problemlos leisten könnten. Bisher machen sie allerdings keinerlei Anstalten, das zu tun. Ob das aus Faulheit, Desinteresse oder ganz anderen Gründen passiert, will ich hier nicht mutmaßen.

Zum Leidwesen der Manipulateure erreichte diese Attacke auf den Goldpreis allerdings nicht das erwünschte Ziel, nämlich den Kurs unter eine charttechnisch wichtige Trendlinie zu drücken, um Stop-Loss-Verkaufsorders und technisch orientierte Anschlussverkäufe auszulösen. Das legte die Vermutung nahe, dass der Goldmarkt bereits unten abgekommen und weitere Kursrückgänge nicht mehr zu erwarten seien. Ich habe jedoch nicht mit der Hartnäckigkeit der Manipulateure gerechnet.

Marktkommentar vom 17.07.2015

Wer manipuliert den Goldpreis?
  • Die Manipulationen am Goldmarkt sind offensichtlich …
  • … funktionieren aber nicht auf Dauer 
  • Weitere wichtige Voraussetzung für eine Goldhausse ist erfüllt
Auffällige Verkaufsorders drücken den Kurs

Liebe Leser,

wenn Sie wie ich den Goldkurs täglich verfolgen, haben Sie hier bestimmt auch schon ungewöhnliche Kursentwicklungen beobachtet. So war es auch am Dienstag, den 7. Juli 2015. An diesem Tag kam der Goldpreis um die Mittagszeit in Deutschland unter Druck, also noch vor Markteröffnung in den USA, und fiel bis zu der bei rund 1.150 $ verlaufenden Trendlinie zurück. Wie so oft ging der Verkaufsdruck auch dieses Mal vom US-Terminmarkt aus. Hier wurden innerhalb weniger Stunden mehr als 120.000 Gold-Kontrakte gehandelt, was rund 375 Tonnen Gold entspricht.

Wie immer, wenn der Goldpreis fällt und zu eher ungewöhnlichen Tageszeiten große Verkaufsorders an den Terminbörsen für fallende Kurse sorgen, wurden auch jetzt wieder Stimmen laut, die hinter diesem Kursrückgang eine Konspiration sehen, hinter der Zentralbanken und Regierungen stecken sollen. Gänzlich ausschließen wollen wir diese These nicht. Allerdings gibt es dafür keinerlei Beweise, ja noch nicht einmal Indizien, die für diese These sprechen.

Marktkommentar vom 10.07.2015

Exzellente Kaufgelegenheit für Gold
  • Ein perfektes bullishes Chartbild
  • Wie Anleger trotzdem vom Einstieg abgehalten werden
  • Auch die fundamentalen Rahmenbedingungen und ein negatives Stimmungsbild sind extrem bullish für Gold
  • Von den US-Terminmärkten kommen starke Signale für den Beginn einer Goldhausse

Ein perfektes bullishes Chartbild

Liebe Leser,

werfen Sie gleich einen Blick auf den folgenden Chart, der Ihnen den Verlauf des Goldpreises in Euro seit Ende 2013 zeigt. Was Sie hier sehen, ist ein geradezu perfektes bullishes Bild, wie es für die Frühphase einer Hausse charakteristisch ist. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, noch mehr Gold zu kaufen.

Dieses Bild beginnt mit einer 15-monatigen Bodenformation, deren Obergrenze bei rund 1.000 € verlief. Es folgte der extrem dynamische Ausbruch nach oben in Form eines Kurssprungs von 20% in gerade einmal vier Wochen. Dieser Ausbruch nach oben gab in aller Deutlichkeit den Startschuss für eine neue Hausse. Seither befindet sich der Goldpreis in einer völlig normalen Korrektur in Form eines leicht abwärts geneigten Trendkanals. Ein perfekter Punkt zum Kauf.

Marktkommentar vom 03.07.2015

China-Crash und Absturz von Micron Technology: Das sind die Vorboten der Baisse
  • Alle reden von Griechenland, …
  • … dabei hat in China gerade ein sehr deutlicher Aktiencrash stattgefunden
  • Micron Technology – „das fliegende Schwein" – ist abgestürzt
  • Warum ist gerade der Absturz von Micron Technology von so weitreichender Bedeutung?
  • Der Crash von Micron Technology weist der Wall Street den Weg nach unten

Alle reden von Griechenland, …

Liebe Leser,

es ist schon unglaublich wie das unsägliche Affentheater um den Staatsbankrott Griechenlands die volle Aufmerksamkeit europäischer Politiker, Bürokraten, Zentralbanker und Journalisten absorbiert. Dabei ist Griechenland für die Weltwirtschaft völlig unbedeutend. Sogar für den europäischen Bankensektor spielt der Bankrott Griechenlands keine Rolle mehr. Denn nahezu alle an Griechenland vergebenen Kredite, die am Beginn der Krise im Jahr 2010 vor allem französische und italienische Großbanken mit in den Bankrott gerissen hätten, wurden seither auf verschlungenen Wegen auf den europäischen Steuerzahler abgewälzt. Die Konkursverschleppung Griechenlands, die den Völkern Europas als „Griechenlandrettung" oder „Eurorettung" verkauft wurde, war in Wahrheit nämlich nichts anderes als eine verkappte Bankenrettung. Davon redet leider niemand.

Auch scheinen die Finanzmärkte im Moment ganz im Banne Griechenlands zu stehen. Diesen Eindruck muss man jedenfalls bekommen, wenn man die Wirtschaftspresse liest. Ich bin allerdings der Meinung, dass dieser Eindruck trügt. Ich sehe in der Entwicklung der Griechenlandkrise – wenn überhaupt – nur den vordergründigen Auslöser für das Platzen der riesigen Spekulationsblasen, die von den Zentralbanken ganz bewusst herbeigeführt wurden und nicht nur die Aktienmärkte betreffen, sondern auch die volkswirtschaftlich viel wichtigeren Rentenmärkte.

Marktkommentar vom 26.06.2015

Warum Griechenland sein Gold nicht verkaufen wird

  • Der Goldschatz Griechenlands ist unantastbar
  • Die Bürokraten von IWF, EU und EZB kennen die monetäre Funktion des Goldes
  • Die klugen Griechen wissen es auch
  • Die Troika sorgt für den Kollaps des Weltwährungssystems
Worüber nicht gesprochen wird, ist oft bedeutender als das Gesagte

Liebe Leser,

jeder von Ihnen weiß es: Wichtige Informationen erhält man nicht nur durch das, was gesagt wird, sondern auch durch das, was nicht gesagt wird. Wobei Letzteres häufig sogar die bedeutenderen Botschaften enthält.


Der Goldschatz Griechenlands ist unantastbar

In diesem Sinne ist das Schweigen von IWF, EU und EZB über die Goldbestände Griechenlands überaus erhellend. Das völlig marode Land besitzt offiziellen Statistiken zufolge immerhin 112,5 Tonnen Gold. Das entspricht im Moment einem Marktwert von fast vier Mrd. Euro. Ein nicht zu verachtender Wert für einen Staat der eigentlich längst Pleite ist.

Dennoch wurde im Rahmen der von IWF, EU und EZB ermöglichten Konkursverschleppung Griechenlands von keiner der drei genannten Institutionen der Verkauf dieses Goldschatzes gefordert. Während sich die Bürokraten dieser Troika sehr detailliert in die Wirtschafts-, Finanz- und Innenpolitik des souveränen Staates Griechenland einmischen und klar formulierte Forderungen nach ganz bestimmten Reformen erheben, lassen sie das griechische Gold unangetastet. Dabei wäre es doch so einfach, diesen Goldschatz zu verkaufen, zum Beispiel an die Zentralbank Chinas. Dass dieser Verkauf nicht debattiert oder gar verlangt wird, hat natürlich gute Gründe.


Marktkommentar vom 19.06.2015

Griechenland eröffnet Ihnen einen Blick in die Zukunft fast aller Industrienationen
  • Warum der Zusammenbruch unseres Weltwährungssystems unvermeidbar ist
  • August 1971 und August 1987 – zwei Daten, deren Bedeutung Sie kennen sollten
  • Greenspan war der falsche Magier, dem alle wie Lemminge folgten
  • 5 Gründe, warum die Lage heute brisanter ist als je zuvor
  • Lesen Sie unsere aktuelle Themenschwerpunkt-Ausgabe
Die Finanzgeschichte ist voller Staatsbankrotte, Bankenkrisen und Inflationen

Liebe Leser,

die Finanzgeschichte ist voller Staatsbankrotte, Bankenkrisen und Inflationen. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Vorgänge in und um Griechenland nur eine weitere kleine Episode in einer nicht enden wollenden Serie staatlicher Misswirtschaft. Deshalb sollten Sie das Gezerre um den griechischen Staatsbankrott und vor allem die politischen Vorgänge und sozialen Veränderungen in Griechenland selbst sehr genau verfolgen. Denn dieses Schauspiel ist kein kurioser und isolierter Einzelfall. Im Gegenteil. Es ist der Beginn einer ganzen Reihe von Staatspleiten, welche die Bevölkerung der Industrieländer in den kommenden Jahren in Atem halten wird, und die letztlich zum Zusammenbruch des bestehenden Weltwährungssystems führen wird.


Marktkommentar vom 12.06.2015

Goldanleger verdienten sich nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods eine goldene Nase – Jetzt besteht auch für Sie die Chance auf hohe Gewinne
  • Fragen Sie sich auch: Wie lange kann der Tag der Wahrheit noch hinausgezögert werden?
  • Ehemalige Zentralbankbürokraten sagen plötzlich die Wahrheit und bestätigen den Niedergang des Finanzsystems
  • Zinswende an den Anleihenmärkten
  • Wenn Sie sich jetzt gut vorbereiten, werden Sie am Ende zu den Gewinnern zählen
Weltwährungssysteme und Staatsfinanzierung vor dem Kollaps

Liebe Leser,

wenn Sie meinen Marktkommentar oder meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren regelmäßig lesen, wissen Sie es bereits: Währungssysteme kommen und gehen. Das war schon immer so, und es wird wohl auch immer so bleiben. Denn die Machtgier der Herrschenden und ihr unstillbarer Wunsch, über ihre Verhältnisse zu leben, torpediert immer wieder die dauerhafte Etablierung eines seriösen und gerechten Währungssystems.

Jetzt mehren sich die Zeichen für den baldigen Niedergang des derzeitigen Weltwährungssystems, das seit dem 15. August 1971 existiert und damit schon sehr alt ist. Es ist das mit Abstand gefährlichste und ungerechteste Währungssystem, das je das Licht der Welt erblickt hat. Denn es basiert ausschließlich auf beliebig vermehrbaren Währungen, und das weltweit. Damit hat es die Voraussetzung für die Staatsschuldenorgie der vergangenen Jahrzehnte geschaffen, die seit der Krise von 2008/09 in neue Dimensionen vorgestoßen ist. Jetzt wird immer deutlicher, dass dieses System seine Grenzen erreicht hat und kollabieren wird.



Marktkommentar vom 05.06.2015

Neues kurzfristiges Kaufsignal für Goldminenaktien - Nutzen Sie die Gelegenheit
  • Mittelabflüsse der Edelmetallfonds geben kurzfristiges Kaufsignal für Goldminenaktien
  • Hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis
  • Setzen Sie jetzt auf eine kurzfristige Erholung ausgewählter Goldminenaktien
Gold-Preisbänder-Indikator weiterhin in Habachtstellung

Liebe Leser,

der Goldpreis in US-Dollar und die stark von ihm abhängigen Kurse der Goldminenaktien stellen unsere Geduld weiterhin auf die Probe. Während sich der für deutsche Anleger entscheidende Goldpreis in Euro längst wieder in einer Hausse befindet, hat mein Gold-Preisbänder-Indikator für den Goldpreis in Dollar noch immer kein Kaufsignal gegeben. Aber er befindet sich weiterhin in einer Konstellation, aus der heraus eine relativ kleine Goldrally ausreichen würde, um ein solches Signal zu geben, das interessanterweise das erste Signal dieses treffsicheren Indikators seit 2011 wäre.


Mittelabflüsse der Edelmetallfonds geben kurzfristiges Kaufsignal für Goldminenaktien

Während ich also weiterhin auf dieses wichtige Haussesignal für Gold in US-Dollar warte, hat ein anderer wichtiger Indikator gerade ein Kaufsignal für Goldminenaktien gegeben. Er basiert auf den Mittelabflüssen US-amerikanischer Fonds aus dem Edelmetallsektor und ist relativ kurzfristig orientiert.



Marktkommentar vom 29.05.2015

Klares Verkaufssignal des Dow Jones Transportation Average und weitere Zeichen einer Trendwende
  • Weiterer sehr wichtiger US-Indikator bestätigt Warnsignal der Dow Theorie
  • Vorsicht: NYSE Composite Index zeigt den gleichen Kursverlauf wie im Jahr 2000
  • Damals halbierte sich der S&P 500 anschließend …
  • … und heute ist die Lage noch brisanter
  • Schützen Sie sich und Ihr Vermögen mit den richtigen Investments

Steht der Aktiencrash jetzt kurz bevor? Bemerkenswerte Parallelen zum Jahr 2000

Liebe Leser,

vorige Woche habe ich hier auf das deutliche Warnsignal hingewiesen, das von der Dow Theorie für die Aktienmärkte gegeben wird. Inzwischen ist der Dow Jones Transportindex mit hohen Umsätzen aus seiner Topformation nach unten ausgebrochen. Auf dem aktuellen Niveau von 8.367 Punkten notiert er schon etwas mehr als 10% unter seinem Ende Dezember vorigen Jahres erreichten Hoch, während sich der sehr viel populärere Industrieindex nur 1,4% unter seinem erst vor wenigen Tagen erreichten Allzeithoch befindet. Diese von mir bereits beschriebene negative Divergenz hält also nicht nur an, sie wird sogar noch ausgeprägter. Doch damit nicht genug.


Weiterer sehr wichtiger US-Indikator bestätigt Warnsignal der Dow Theorie

Eine wichtige Bestätigung dieses Warnsignals kommt jetzt von einem weiteren bewährten Indikator, der Advance-Decline-Linie der New York Stock Exchange (NYSE). Eine Darstellung der Berechnungsmethode der Advance-Decline-Linie erspare ich Ihnen hier. Für meine Zwecke reicht der Hinweis, dass sie auf allen an der NYSE gehandelten Aktien basiert und wie die Dow Theorie und andere treffsichere Methoden auf dem Konzept der positiven und negativen Divergenzen aufbaut, das ich in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren vor Kurzem ausführlich beschrieben habe.



Marktkommentar vom 22.05.2015

Dow Theorie signalisiert Baisse an den Aktienmärkten


  • Je länger der Tanz auf dem Vulkan weitergeht, desto heftiger sind die Folgen
  • Schützen Sie sich mit Gold und verdienen Sie - alles spricht derzeit für das Edelmetall
  • Wichtigster Gold-Indikator steht kurz vor einem Kaufsignal
Die Dow Theorie hat sich seit mehr als 100 Jahren bewährt und irrt sich selten

Liebe Leser,

an den Finanzmärkten zeichnen sich gesunde Trends durch Uniformität aus. Bezogen auf die Aktienmärkte heißt das, dass nicht nur fast alle Sektoren an einer verlässlichen und tragfähigen Trendbewegung teilnehmen müssen, sondern auch eine Fülle verschiedener Indikatoren die dazu passenden Signale liefern muss. Kommt es hingegen zu auffälligen Divergenzen, das heißt gegenläufigen Entwicklungen von Indikatoren und Aktienindizes, dann steht gewöhnlich eine Trendwende bevor.

Dow Theorie gibt deutliches Warnsignal für die Aktienmärkte

Die altehrwürdige Dow Theorie, die vor über 100 Jahren entwickelt wurde, basiert auf dieser wichtigen Beobachtung. Sie wurde Anfang des vorigen Jahrhunderts von Charles H. Dow im von ihm gegründeten Wall Street Journal im Rahmen seiner regelmäßigen Editorials schrittweise publiziert. Seither hat sie sich immer wieder bewährt und Anleger vor großen Kursverlusten bewahrt.

Konkret verfolgt die Dow Theorie den Kursverlauf des Dow Jones Industrial Average und des Dow Jones Transportation Average. Dahinter steht folgende Überlegung, die ökonomisch sinnvoll und nachvollziehbar ist:

Solange die Konjunktur freundlich ist, werden sich sowohl die Industrie als auch das Transportwesen ungefähr im Gleichschritt entwickeln. Denn Güter, die produziert werden, müssen zum Verkauf auch transportiert werden. Laufen die beiden Sektoren bzw. die sie repräsentierenden Aktienindizes aber auseinander, dann geben sie damit das Signal, dass die Konjunktur in schwere Fahrwasser gerät, was gleichzeitig ein Warnsignal für die Börsen darstellt.



Marktkommentar vom 15.05.2015

Es tut sich etwas Wichtiges bei Gold in Dollar

  • Kurzfristiges Kaufsignal mit sehr großem Potenzial
  • Gold-Preisbänder-Indikator bringt sich in Stellung für wichtiges Hausse-Signal

Kurzfristiges Kaufsignal mit sehr großem Potenzial

Liebe Leser,

am Mittwoch dieser Woche hat der Goldpreis in US-Dollar gerechnet ein kurzfristiges charttechnisches Kaufsignal gegeben, indem er in einer sehr dynamischen Bewegung aus einem leicht nach unten geneigten Trendkanal nach oben ausgebrochen ist. Diese Bewegung können Sie auf dem folgenden Chart nachvollziehen.

Eine zusätzliche Bestätigung erhält dieses Signal durch den im unteren Teil des Charts zu sehenden Preis-Momentum-Oszillator. Dieser hat im neutralen Bereich nach oben gedreht und seinerseits ein Kaufsignal gegeben. Damit ist der Weg für eine Rally frei. Deshalb rechne ich in den kommenden Wochen mit steigenden Goldpreisen.

Interessanterweise kommt dem gerade beschriebenen Kaufsignal aber eine sehr viel größere Bedeutung zu, als sich auf den ersten Blick erkennen lässt. Dafür spricht nicht nur der verheißungsvolle Doppelboden, der sich in den vergangenen Monaten entwickelt hat, oder die weltweit völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik, die aus fundamentalanalytischer Sicht extrem bullish ist für Gold. Auch nicht die völlig ausgebombten Sentimentindikatoren. Diese Argumente sind natürlich alle bullish für Gold, und sie sind auch wichtig. Aber es gibt noch ein sehr viel gewichtigeres Argument, auf das ich gleich zu sprechen komme.



Marktkommentar vom 08.05.2015

Wird Bargeld jetzt verboten?

  • EU-Planwirtschaftler bedrohen die Freiheit
  • Beflissene "Star-Ökonomen" helfen ihnen dabei
  • 3 Gründe, warum Eu-Politiker zu fast allem fähig sind
  • Folgt auf Bargeldverbot auch ein Goldverbot?
  • DAX: Jetzt geht es abwärts - das sollten Sie ausnutzen
  • Ist die Blase jetzt geplatzt?

EU-Planwirtschaftler bedrohen die Freiheit

Liebe Leser,

steuern die EU beziehungsweise Deutschland auf ein Bargeldverbot zu? Diese interessante Frage stellen mir meine Leser im Rahmen meiner Krisensicher Investieren-Rubrik „Fragen Sie Claus Vogt" immer wieder, und das völlig zu recht. Denn wenn Sie wie ich die Presse aufmerksam verfolgen, können Sie sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Bargeldumlauf gerade auf Ebene der EU-Bürokratie als bestenfalls überflüssige, teure und überholte Variante des Zahlungsverkehrs angesehen wird, und schlimmstenfalls als Hort des Bösen, Kriminellen und Staatsfeindlichen.

Beflissene „Star-Ökonomen" helfen ihnen noch dabei

Selbstverständlich finden sich auch renommierte Ökonomen, die diese politischen Ambitionen unterstützen und nach der Abschaffung von Bargeld rufen. So sagte beispielsweise der Harvard-Professor Kenneth Rogoff Ende vorigen Jahres bei einem Vortrag in München, dass Bargeld das entscheidende Hindernis für weitere Zinssenkungen der Zentralbanken sei. Die Beseitigung von Bargeld sei eine elegante Lösung dieses Problems.

Als rundum staatsgläubiger und wohl auch staatshöriger „Elite-Ökonom" fügte er natürlich noch hinzu, dass damit auch Steuerflucht und Drogenkriminalität besser bekämpft werden könnten. Dabei müsste er als Ökonom ja eigentlich wissen, dass Prohibitionen aus volkswirtschaftlicher Sicht ebenso schädlich sind wie viel zu hohe Steuersätze.



Marktkommentar vom 30.04.2015

Neue Kaufsignale für Gold und Silber - Setzen Sie jetzt auf die wahren Werte


  • Die "Alternativlosigkeit" der Aktie ist Unsinn - Fallen Sie nicht darauf herein
  • Bodenbildung bei den Edelmetallen beendet - Goldene Zeiten stehen Ihnen bevor
  • Preisbänder-Indikator steht kurz vor ersten wichtigen Kaufsignal
  • Kaufen Sie ausgewählte Goldminenaktien - Schnelle 15% Plus und mehr sind jetzt wahrscheinlich

Bäume wachsen nicht in den Himmel - Monströs überbewertete Aktien sind keine sinnvolle Alternative für Sie

Liebe Leser,

warum aus fundamentaler Sicht alles für den Kauf von Edelmetallen spricht, habe ich an dieser Stelle schon mehrmals thematisiert. Die kürzeste Zusammenfassung des mit Abstand wichtigsten Arguments lautet: Gold schützt Sie vor den Folgen der völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik, die nahezu weltweit seit Jahren betrieben wird.

Darüber hinaus befinden sich sowohl die Rentenmärkte als auch die Aktienmärkte in riesigen Spekulationsblasen. Aufgrund relativ simpler ökonomischer Gesetze ist es deshalb ausgeschlossen, dass Sie mit diesen beiden Anlageklassen langfristig, also auf Sicht von sieben bis zehn Jahren, befriedigende Ergebnisse erzielen werden. Die Bäume wachsen einfach nicht in den Himmel, das gilt auch heute noch.



Marktkommentar vom 24.04.2015

Exzellente Kaufgelegenheit bei ausgewählten Goldminenaktien

  • im Aufwärtstrend
  • Goldminenindex zeigt vielversprechende Bodenformation
  • Unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik ist bullish für den Edelmetallsektor

Einige Goldminenaktien befinden sich längst wieder im Aufwärtstrend

Liebe Leser,

während der Goldpreiskorrektur der vergangenen vier Wochen haben die Goldminenaktien relative Stärke gezeigt. Während der Goldpreis im März noch einmal fast bis auf die November 2014-Tiefs gefallen ist, ging es mit dem Gold Bugs Index nicht mehr ganz so stark nach unten. Das ist eine bullishe Entwicklung, denn sie zeigt, dass der Verkaufsdruck auf die Aktien dieses Sektors bei einem Goldpreis zwischen 1.150 $ und 1.200 $ pro Unze nachgelassen hat.

Es gibt sogar schon ein paar Goldminenaktien, die sich in längerfristigen Aufwärtstrends befinden und den Lesern meiner Börsenpublikation Krisensicher Investieren schon jetzt viel Freude bereiten. Die insgesamt drei Empfehlungslisten halten Roland Leuschel und ich ganz bewusst sehr überschaubar. Beispielsweise haben wir die maximale Anzahl der im Krisensicher Investieren Claus Vogt-Trading-Depot gehaltenen Aktien auf zwölf beschränkt.

In der am Dienstag dieser Woche erschienenen Mai-Ausgabe von Krisensicher Investieren hat es ein weiterer Wert auf diese Empfehlungsliste geschafft, der sich ebenfalls in einem langfristigen Aufwärtstrend befindet. Hierin sehe ich ein gutes Zeichen für den gesamten Sektor. Denn je mehr Einzelaktien diese Hürde nehmen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Edelmetallsektor tatsächlich wie von uns vermutet am Beginn einer neuen Hausse steht



Marktkommentar vom 10.04.2015

Nullwachstum in den USA - schlecht für Aktien, gut für Gold

  • Das größte neokeynesianische Experiment aller Zeiten ist kläglich gescheitert …
  • …und wird trotzdem unbeirrt fortgesetzt
Fed-Modell signalisiert Stagnation im ersten Quartal 2015

Liebe Leser,

am 20. Februar 2015 habe ich Sie an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass sich in den USA ein Konjunkturabschwung ankündigt. Inzwischen hat sich das Bild weiter eingetrübt, da die meisten treffsicheren Frühindikatoren ihre Abwärtstrends fortgesetzt haben. Einige dieser Indikatoren notieren sogar schon auf Niveaus, die sie in der Vergangenheit ausschließlich in Rezessionen erreicht haben.

In diesem Zusammenhang haben wir unseren Lesern in der vor gut zwei Wochen erschienenen April-Ausgabe von Krisensicher Investieren ein neues Prognosemodell vorgestellt, das von der US-Zentralbank veröffentlicht wird. Erklärtes Ziel der Zentralbankbürokraten ist es, mit Hilfe dieses Modells eine möglichst zeitnahe und korrekte Schätzung des Wachstums des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf Quartalsbasis zur Verfügung zu stellen. Dazu verwenden sie die regelmäßig veröffentlichten und allgemein zugänglichen makroökonomischen Daten, die für die Berechnung des BIP relevant sind.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen im Zeitablauf in Grün die Ergebnisse dieses Prognosemodells für das erste Quartal 2015. Die blaue Linie darüber bildet die Konsensprognose der Wall Street-Volkswirte ab, während das blaue Band die Spanne der Wall Street-Schätzungen erfasst.




Marktkommentar vom 02.04.2015


Geht das? Aktien runter und Gold hoch

  • Machtlose Zentralbankbürokraten: Ein Chart sagt mehr als tausend Worte


Zentralbankbürokraten können das Platzen von Spekulationsblasen nicht verhindern

Liebe Leser,

Aktien runter, Gold hoch: Geht das überhaupt, werden Sie vielleicht fragen. Können Aktien denn fallen, solange die Zentralbanken die Gelddruckmaschinen heiß laufen lassen, werde ich immer wieder gefragt. Und wenn die Aktienkurse tatsächlich fallen sollten, werden sie dann nicht auch den Goldpreis mit nach unten ziehen, so wie es im Jahr 2008 der Fall gewesen ist?

Um die Antworten auf diese beiden wichtigen Fragen gleich vorwegzunehmen: erstens ja und zweitens nein.

Erstens: Die Geschichte hat gezeigt, dass alle Spekulationsblasen platzen und ihre verheerenden Folgen nicht zu verhindern sind, ganz gleich, was die Zentralbankbürokraten tun. Das war beispielsweise sowohl in den Jahren 2000 bis 2003 als auch 2007 bis 2009 der Fall. In beiden Episoden senkten die Notenbanken schon sehr früh und deutlich die Zinsen, um das Platzen der Blasen zu verhindern, scheiterten damit aber wie von mir vorhergesagt kläglich. Allerdings will sich heute niemand mehr daran erinnern.



Marktkommentar vom 27.03.2015


Neue Kaufsignale bei Goldminenaktien - Schlagen Sie jetzt zu


  • Alle Augen sind jetzt auf unseren Gold-Preisbänder-Indikator gerichtet
  • Vier neue Kaufempfehlungen, die Sie sich jetzt nicht entgehen lassen sollten

Goldpreis in US-Dollar: Erfolgreicher Test des November-Tiefs ist ein bullishes Zeichen

Liebe Leser,

entgegen der zahlreichen bearishen Prognosen ist der Goldpreis in $ im Lauf der jüngsten Abwärtswelle nicht auf 1.000 $ gefallen. Zwar hat er fast alle Gewinne seit dem Zwischenhoch bei 1.307 $ pro Unze wieder abgegeben. Aber das November 2014-Tief von 1.130 $ wurde nicht mehr ganz erreicht. Das Tief am 17. März lag mit 1.141 $ leicht darüber. Das ist ein gutes Zeichen und bestätigt meine Analyse.

Somit können Sie die Preiskorrektur der vergangenen Wochen aus charttechnischer Sicht als erfolgreich verlaufenen Test des November-Tiefs interpretieren. Die Tatsache, dass sich die Kurse in dieser Region nicht länger aufgehalten haben, sondern gleich wieder gestiegen sind, stützt diese Interpretation. Damit zeigt der Chart jetzt einen verheißungsvollen Doppelboden.

Gleichzeitig hat der Goldpreis in Euro lediglich eine harmlose und völlig normale erste Korrektur in einem sehr dynamischen neuen Aufwärtstrend durchlaufen. Da der Goldpreis in Euro – und früher in der D-Mark – gewöhnlich eine Vorlauffunktion gegenüber dem Goldpreis in $ hat, ist diese Kombination ein starkes bullishes Zeichen.



Marktkommentar vom 20.03.2015


Zentralbanken haben mit Kapitalismus nichts zu tun


  • Faktencheck: EZB befeuert DAX und US-Dollar – oder?
  • Die aktuelle Aktienblase übertrifft in mancher Hinsicht die des Jahres 2000

Herz versus Hirn oder warum Sie jetzt manches kritisch hinterfragen sollten

Liebe Leser,

eines der besten Bonmots über den Unterschied zwischen Sozialisten und Kapitalisten lautet:

„Wer mit 16 kein Sozialist ist, der hat kein Herz; und wer mit 18 immer noch Sozialist ist, der hat kein Hirn."

Wie es sich vor diesem Hintergrund mit Journalisten verhält, die „Blockupy", also den gewaltsamen Protest gegen die Europäische Zentralbank (EZB), als „Kampf gegen den Kapitalismus" bezeichnen, weiß ich nicht. Allerdings weiß ich, dass die Institution Zentralbank mit Kapitalismus genauso viel gemeinsam hat wie Islamistische Gotteskrieger und das Weltbild der Aufklärung. Also nichts, rein gar nichts.

Zentralbanken sind nämlich planwirtschaftliche Fremdkörper in einer Marktwirtschaft. Sie verwalten das staatliche Papiergeldmonopol und verhindern den Preisfindungsmechanismus freier Märkte. Und das ausgerechnet bei dem mit Abstand wichtigsten Preis einer Volkswirtschaft: Dem Preis von Geld und Kapital, das heißt dem Zins.




Marktkommentar vom 13.03.2015

Gold versus DAX: Der klare Sieger heißt Gold
  • Goldanleger verdienen längst wieder Geld
Gold erfüllt in Euro gerechnet auch jetzt wieder seinen Zweck

Liebe Leser,

schon seit Anfang der 2000er Jahre rate ich meinen Lesern, sich mit dem Kauf von Gold vor dem Kaufkraftverlust zu schützen, zu dem eine unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik zwangsläufig führt. Wer diesem Rat gefolgt ist, hat bis heute mit einem Plus von 265% sehr gut verdient, obwohl im Jahr 2011 eine zyklische Goldbaisse eingesetzt hat, die den langfristigen Aufwärtstrend vorübergehend unterbrochen hat. Im Verlauf dieser zyklischen Baisse korrigierte der Goldpreis in Euro gerechnet in der Spitze um rund 35% – nachdem er sich zuvor mehr als vervierfacht hatte.


Goldanleger verdienen längst wieder Geld

Bereits seit 2014 verdienen europäische Goldanleger schon wieder Geld. Konkret konnten sie sich in 2014 wieder über einen Gewinn von 12% freuen, während es der vielgelobte DAX gerade einmal auf ein Plus von 2½ Prozent brachte.



Marktkommentar vom 06.03.2015

Haussesignal für Goldminenaktien - jetzt ist Kaufzeit
  • Langfristig ausgerichteter Indikator signalisiert Beginn einer fulminanten Goldminenhausse
  • Jetzt sind 400% Plus möglich - Coppock-Indikator zeigt das gleiche Muster wie zur Jahrtausendwende!
  • 25,6% Plus und 45,3% Plus mit Goldminen innerhalb von 4 Wochen – jetzt geht die Gold-Party erst richtig los
  • 16,7 % Plus mit einem „Hacke- und Schaufel"-Anbieter
  • Nutzen Sie die Korrektur und kaufen Sie Goldminenaktien bevor es zu spät ist

Nicht nur die Sentimentindikatoren sprechen für eine Goldhausse

Lieber Leser,

die zyklische Baisse des Edelmetallsektors hat Ihre Geduld und wohl auch Ihre Leidensfähigkeit in den vergangenen drei Jahren auf eine harte Probe gestellt. Inzwischen ist das Stimmungsbild sogar so einseitig negativ geworden, wie es gewöhnlich nur am Ende einer ausgeprägten langfristigen Baisse und in der Frühphase der darauf folgenden Hausse beobachtet werden kann. Ich kann Sie beruhigen, die Zeit des Leidens ist bald vorbei. Denn es sind nicht nur die Sentimentindikatoren, die den Beginn einer spektakulären Hausse im Edelmetallsektor ankündigen. Mit dem Coppock-Indikator hat jetzt auch ein langfristig orientierter technischer Indikator ein Kaufsignal für Goldminenaktien gegeben.

Langfristig ausgerichteter Indikator signalisiert Beginn einer fulminanten Goldminenhausse

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Kursverlauf des XAU-Goldminenindex auf Monatsbasis seit 1996, und darunter den Coppock-Indikator. Der Coppock-Indikator ist ein langfristig ausgerichteter Indikator, der schon viele hervorragende Signale in der Nähe wichtiger oberer und vor allem unterer Wendepunkte bei den Goldminen gegeben hat.


Marktkommentar vom 27.02.2015


Der Hass-Mail-Indikator gibt ein Warnsignal


  • Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
  • Spekulationsblase erreicht Ausmaße wie im Jahr 2000
  • Vermögen bewahren ist meine oberste Devise

Diese Erkenntnisse der Börsenpsychologie sollten Sie kennen

Liebe Leser,

die Hass-Mail-Reaktionen auf meinen kostenlosen Marktkommentar haben in den letzten Wochen deutlich zugenommen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn wer als Analyst immer wieder gegen den Strom schwimmt, der vertritt geradezu per Definition eine unpopuläre Position und zieht dadurch den Unmut einiger Menschen auf sich. Und wenn er darüber hinaus auch noch für radikal-liberale Prinzipien und Marktwirtschaft eintritt, dann macht er sich in unserer staatsgläubigen Gutmensch-Gesellschaft ganz schnell unbeliebt. Soweit, so normal.

Hass-Mail-Schreiber werden fast nur zu bestimmten Zeiten aktiv …

Interessanterweise gibt es aber auch bei den Hass-Mail-Schreibern ein gewisses Muster, das für Börsianer interessant ist: Gewöhnlich wagen sich die Hass-Mail-Schreiber erst dann aus der Deckung, wenn ein Trend schon sehr alt geworden ist. Dann erst werden sie so selbstsicher und mutig, dass sie einem Autor, der eine andere Meinung als sie selbst vertritt, ihren Hass entgegen schleudern. Deshalb können Hass-Mails auch als Sentimentindikator interpretiert werden. Insofern ist die aktuelle Hass-Mail-Häufung im Posteingang meines kostenlosen Marktkommentars lediglich ein weiteres Zeichen, dass wir uns in der Endphase einer riesigen Spekulationsblase befinden.



Marktkommentar vom 20.02.2015


Rezession in den USA? Die Spannung steigt


  • Ich rechne mit spektakulären Gewinnen bei den Goldminenaktien

Die US-Zentralbankbürokraten bekommen kalte Füße

Liebe Leser,

in den vergangenen Monaten wurde über die Propagandamaschine der US-Zentralbank Fed die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung geschürt. Mit ihrem am Mittwoch dieser Woche veröffentlichten Sitzungsprotokoll haben die US-Notenbanker damit begonnen, zurückzurudern. In Bezug auf Zinserhöhungen werde man geduldig sein, heißt es dort. Die meisten „Fed-Beobachter" und Analysten zeigten sich von dieser Wende im Duktus der Hohepriester des Gelddruckmaschinenkults überrascht.

Ich selbst habe die Story baldiger Zinserhöhungen nie geglaubt, weil der künstlich durch Staatsausgaben und Nullzinspolitik hervorgerufene Konjunkturaufschwung viel zu schwach und zerbrechlich ist, um auch nur den Hauch einer Zinserhöhung überleben zu können. Und weil eine Zinserhöhung wahrscheinlich sofort zum Platzen der riesigen Spekulationsblase an den Aktienmärkten führen würde.



Marktkommentar vom 13.02.2015


Der Schwindel vom Aufschwung dank fallender Ölpreise
  • Haussesignal bei Gold in US-Dollar bisher ausgeblieben

Phantasie statt Sachverstand

Liebe Leser,

derzeit können Sie fast überall lesen, dass fallende Ölpreise einen ähnlich positiven Effekt für den Verbraucher und die gesamte Wirtschaft hätten wie eine Steuersenkung. In beiden Fällen hätten die Menschen mehr Geld für Konsumausgaben in der Tasche, so heißt es.

Klingt gut, ist aber leider falsch. Ich weiß zwar nicht, wie es sich bei durchschnittlichen Ökonomieprofessoren und Analysten verhält. Aber bei mir und meinen Freunden – darunter übrigens auch ein paar Ökonomieprofessoren – besteht ein ganz erheblicher Unterschied zwischen den Wirkungen einer Steuersenkung und den Folgen sinkender Energiepreise. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es bei Ihnen, liebe Leser, ganz genauso ist.

Fallende Ölpreise wirken nicht wie eine Steuersenkung, …

Bei einer Steuersenkung haben Sie tatsächlich mehr Geld zur Verfügung, das Sie entweder ausgeben oder sparen können. Das ist ein rundum positiver Effekt für Sie und die gesamte Wirtschaft. Sie können mehr konsumieren und die Wirtschaft profitiert entweder direkt von Ihren zusätzlichen Ausgaben oder – über gewisse Umwege – von Ihrer höheren Sparquote.

Bei fallenden Energiepreisen tritt dieser Effekt allerdings nicht ein. Warum? Weil in diesem Fall Ihr Einkommen ja gar nicht steigt. Sie verfügen bei einem Ölpreis von 50 $ pro Barrel noch immer über dasselbe Einkommen wie bei einem Ölpreis von 100 $. Das einzige, was sich verändert, ist der Mix Ihrer Ausgaben und eventuell die Höhe Ihrer monatlichen Ersparnis.



Marktkommentar vom 30.01.2015

Auftakt zu Teil II der Goldhausse


Schützen Sie sich mit Gold vor der Europäischen Draghiödie

Liebe Leser,

in den vergangenen Wochen habe ich Ihnen an dieser Stelle schwerpunktmäßig Ausschnitte meiner zunehmend bullishen Analysen und Prognosen des Goldpreises in Euro präsentiert. Hier ist die Sachlage inzwischen klar: Der von mir vor allem aus fundamentalen Gründen – Stichwort: Europäische Draghiödie – erwartete Ausbruch aus der mächtigen Bodenformation der Jahre 2013/14 ist auf überzeugende Weise erfolgt. Damit ist die zyklische Baisse, die mit dem Doppeltop von 2011 und 2012 begonnen hat, vorüber. Mit anderen Worten: Wir befinden uns am Anfang einer neuen Goldhausse.

Stellen Sie sich auf spektakuläre Gewinne im zweiten Teil der Goldhausse ein

Im großen Bild handelt es sich bei dieser neuen zyklischen Hausse mit großer Wahrscheinlichkeit um den Auftakt zum zweiten Teil der langfristigen Goldhausse. Diese hat um die Jahrtausendwende begonnen. Während ihres ersten Teils der Jahre 2001 bis 2011 ist der Goldpreis von 250 $ pro Unze auf 1.920 $ und von 280 € auf knapp 1.400 € gestiegen.

Den ersten Teil dieser Hausse habe ich übrigens im Februar/März 2001 korrekt vorhergesagt. Während damals fast alle Experten dazu geraten haben, auf den Neuen Markt und die NASDAQ zu setzen, habe ich stattdessen den Beginn einer langfristigen Edelmetall- und Rohstoffhausse verkündet und vor dem Zusammenbruch der Aktienmärkte gewarnt.




Marktkommentar vom 23.01.2015

Fette Gewinne mit Goldminenaktien

Vom unbekannten Zentralbankbürokraten zum selbsternannten Imperator

Liebe Leser,

Europa hat nach langer Zeit wieder einen selbsternannten Imperator, der über dem Gesetz steht: EZB-Präsident Mario Draghi. Er wird ab März dieses Jahres Monat für Monat aus dem Nichts 60 Mrd. € neues Geld erschaffen, mit dem die EZB vor allem Schuldscheine rettungslos überschuldeter EU-Mitgliedsstaaten kaufen wird. Dieses Vorhaben ist ohne Wenn und Aber Staatsfinanzierung mit der Notenpresse. Das ist so offensichtlich, dass wohl nur ein hochdotierter Jurist auf der Gehaltsliste der Europäischen Union zu einem anderen Ergebnis kommen kann.

Wie auch immer, Tatsache ist, dass Staatsfinanzierung mit der Notenpresse durch die Verträge zur Europäischen Währungsunion ebenso verboten ist wie die Rettung maroder Mitgliedsstaaten durch andere EU-Länder. Beide Regelungen sind inzwischen de facto auf dem Müll gelandet, weil sich einfach niemand daran hält. Dabei gab und gibt es einen guten Grund, den Einsatz der Gelddruckmaschine zu beschränken: Geld drucken schafft keinen Wohlstand und führt mittelfristig zu Staatsbankrotten sowie Wirtschafts- und Finanzkrisen. Das ist der Grund, warum einige prominente Kritiker der EZB-Politik, darunter zahlreiche Professoren der Wirtschaftswissenschaften, das Bundesverfassungsgericht angerufen haben. Ihre Hoffnung, den geldpolitischen Irrsinn doch noch aufzuhalten, hat sich nicht erfüllt.



Marktkommentar vom 16.01.2015

Schweizer Franken: Die Marktkräfte setzen sich durch
  • Unsere Kaufempfehlung Schweizer Staatsanleihen: Plus 25% über Nacht
  • Die Schweiz zeigt es: Am Ende bestimmt immer der Markt, wohin die Reise geht
  • Vorspiel zur kommenden Krise an den Anleihe- und Aktienmärkten
  • Gold in Euro: Die Hausse hat begonnen, seien Sie dabei
  • Jetzt umso mehr: Physisches Gold für die Sicherheit – Goldminenaktien für die Performance

Unsere Kaufempfehlung Schweizer Staatsanleihen: Plus 25% über Nacht

Liebe Leser,

in einer von Panik und marktwirtschaftlicher Ignoranz geprägten Aktion fassten die Zentralbankbürokraten der Schweiz im September 2011 den Beschluss, den damaligen Kursanstieg des Franken gegenüber dem Euro zu bekämpfen. Als Untergrenze definierten sie einen Kurs von 1,20 Franken pro Euro und gaben bekannt, dass sie den Euro nicht unter diese Marke fallen lassen würden - "whatever is takes", wie EZB-Chef Draghi sagen würde.

Erst am Donnerstag dieser Woche, also am 15. Januar 2015 sind die Zentralbanker wieder zur Vernunft gekommen. Besser spät als nie. An diesem denkwürdigen Tag haben sie ihre Entscheidung, die Marktkräfte mit planwirtschaftlichen Methoden außer Kraft zu setzen, revidiert. Prompt fiel der Euro gegenüber dem Schweizer Franken wie ein Stein von 1,20 SFR auf unter 1,00 SFR. Aktuell steht er bei 1,02 SFR.

Diese Kursbewegung hatte sehr positive Auswirkungen auf unsere Leser: Denn im konservativen Depot unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren haben wir unseren Lesern im November 2013 ein Schweizer Staatsanleihen-ETF empfohlen mit einer Gewichtung von 10% bis 15%. Begründet haben wir diese Kaufempfehlung damit, dass es auch Zentralbankbürokraten nicht gelingen kann, die Marktkräfte dauerhaft zu unterdrücken. Wie Recht wir mit damit hatten, zeigt Ihnen der gestrige Tag. Wenn Sie dieser Krisensicher Investieren-Empfehlung gefolgt ist, die wir zuletzt erst in der Dezember-Ausgabe von Krisensicher Investieren ausdrücklich erneuert haben, dann können auch Sie sich jetzt über einen Gewinn von 25,7% freuen. Was in erster Linie als sehr konservatives Investment gedacht war, entpuppte sich nun schlagartig als großer Gewinner.




Marktkommentar vom 09.01.2015

Startschuss für atemberaubende Gewinne: Goldpreis in Euro gibt klares Haussesignal

  • Teil 2 der langfristigen Hausse hat begonnen
  • Der Stoff, aus dem Goldhaussen gemacht sind
  • Lassen Sie sich die atemberaubenden Kursgewinne der Goldminenaktien nicht entgehen

Spektakuläre Chancen bei Gold und Goldminenaktien

Liebe Leser,

jetzt ist es tatsächlich passiert: Der Goldpreis in Euro hat seine 15-monatige Bodenformation mit einem dynamischen Ausbruch nach oben abgeschlossen. Damit hat das „verheißungsvolle Bild", von dem ich in diesem Zusammenhang vor Kurzem geschrieben habe, gehalten, was es versprochen hat.

Bereits im Jahr 2014 ist der Goldpreis in Euro um mehr als 10% gestiegen. Jetzt wurde durch den Ausbruch aus einer mächtigen und wohlgeformten Bodenformation aus charttechnischer Sicht der Beginn einer neuen zyklischen Hausse signalisiert. Die Botschaft des Goldcharts, den Sie hier sehen, ist klar und deutlich: Die zyklische Baisse, die 2011 begonnen hat, ist vorüber, die Hausse hat begonnen!




Marktkommentar vom 02.01.2015

Goldpreis in Euro zeigt überaus verheißungsvolles Bild
  • Eine mächtige Bodenformation signalisiert die nächste Goldhausse
  • Gold gewichten wir derzeit mit 25% bis 35% - Tendenz steigend
  • Gold und ein konservatives Depot, das sich sehen lassen kann

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Liebe Leser,

für mich war die mit Abstand größte Überraschung des vergangenen Jahres die Tatsache, dass die riesige Spekulationsblase an den Aktienmärkten noch immer nicht geplatzt ist, obwohl die US-Zentralbankbürokraten ihre Anleihenkäufe schrittweise reduziert und schließlich sogar beendet haben. Nun ist aufgeschoben aber bekanntlich nicht aufgehoben. Und die Folgen geldpolitischer Manipulationen stellen sich stets mit einer gewissen Zeitverzögerung ein. Deshalb rechne ich mit dem baldigen Beginn einer zyklischen Aktienbaisse und einem dementsprechend interessanten Jahr für Aktionäre.

Eine mächtige Bodenformation signalisiert die nächste Goldhausse

Für europäische Goldanleger erwarte ich ebenfalls ein sehr interessantes Jahr, aber mit umgekehrten, das heißt positiven Vorzeichen. Immerhin hat der Goldpreis in Euro mit einem Plus von 11,6% in 2014 den DAX, der nur 2,4% zulegen konnte, bereits um Längen geschlagen. Für deutsche Goldanleger war 2014 also ein deutlich besseres Jahr als für Aktionäre. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend in 2015 nicht nur anhalten, sondern sich verstärken wird.

Wie Sie auf dem Chart des Goldpreises in Euro sehen, zeigt sich hier das sehr verheißungsvolle Bild einer mächtigen Bodenformation. Deren Obergrenze verläuft bei 1.000 €. Für einen Ausbruch nach oben, der den Beginn einer zyklischen Goldhausse ankündigen beziehungsweise bestätigen würde, fehlen beim aktuellen Kurs von 983 € also nur wenige Prozent. Die Markttechnik und die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass dieses wichtige Kaufsignal nicht mehr lange auf sich warten lässt.



Marktkommentar vom 19.12.2014

Ein konservatives Depot, das sich sehen lassen kann

  • Gold gewichten wir derzeit mit 25% bis 35% - Tendenz steigend
  • Plus 10%: ein gutes Jahr für Gold in Euro
  • Trendfolger mit 23,8% Gewinn verkauft
  • Sicherheit hat Vorrang
  • Verbriefte Mietrenditen: Setzen Sie in diesen unruhigen Zeiten auf sichere Investments

Attraktive Neuempfehlung: Verbriefte Mietrenditen

Liebe Leser,

normalerweise schreibe ich hier im Claus Vogt Marktkommentar über den Zustand und die Aussichten der Finanz- und Edelmetallmärkte. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf Gold und Aktien. Das Spektrum unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren, den ich ja zusammen mit Roland Leuschel schreibe, ist aber erheblich weiter gefasst. Vor allem in unserem konservativen Depot, das im Mittelpunkt meiner heutigen Ausführungen steht. Denn mit einer von uns empfohlenen Gewichtung von 60% bis 100% Ihres Finanzvermögens ist dieses mit ruhiger Hand geführte Depot ein überaus wichtiger Teil unserer Arbeit.


Marktkommentar vom 12.12.2014

Gold in Euro signalisiert den Beginn der nächsten Hausse
  • Allerhöchste Spannung bei Gold in Euro

Die Fixierung auf den Dollarpreis des Goldes trübt den Blick

Liebe Leser,

der folgende Chart zeigt Ihnen im oberen Teil den Verlauf des Goldpreises pro Unze in Dollar. Meine Anfang November geäußerte Vermutung, dass es sich bei den neuen Jahrestiefs nicht um den Auftakt einer neuen Abwärtswelle handelt, sondern nur um eine kleine Ausweitung der Handelsspanne der vergangenen 12 Monate, hat sich als richtig erwiesen. Die nach dem Bruch der unteren Trendlinie von vielen erwarteten Anschlussverkäufe sind ausgeblieben.

Stattdessen ist der Goldpreis zügig wieder in die alte Handelsspanne zurückgekehrt. So weit, so gut. Aber eine zwingend bullishe Prognose lässt sich aus diesem Kursverlauf nicht herleiten.



Marktkommentar vom 05.12.2014

Eine wichtige Woche für Gold: Der Weg nach oben ist jetzt frei
  • Moderne Geldpolitik: Auf den Kopf gestellt und widersprüchlich

Selbst die Schweiz macht mit beim Gelddruckmaschinenkult

Liebe Leser,

voriges Wochenende waren die Schweizer per Volksabstimmung dazu aufgerufen, über einen Vorschlag abzustimmen, der ihre Zentralbanker zu einer etwas seriöseren Geldpolitik verpflichten sollte. Konkret ging es darum, die Notenbank zu einem mindestens 20%-igen Goldanteil ihrer Bilanzsumme zu verpflichten. Immerhin waren es noch im Jahr 2007, also am Beginn der Banken- und Finanzsystemkrise, rund 30%.

Als aggressiv kann dieser erste Versuch, sich dem geldpolitischen Pfad der Tugend wieder anzunähern, also nicht bezeichnet werden. Dennoch entschieden sich die Schweizer mehrheitlich dagegen. Auch wenn die Schweizer Medien das Ihre dazu getan haben, dass dieser bescheidene Vorschlag sogar in der Schweiz von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wurde, zeigt dies einmal mehr, wie tief der Glaube an die übernatürlichen Fähigkeiten der Zentralbankbürokraten inzwischen weltweit verwurzelt ist. Die Hohepriester des Gelddruckmaschinenkults sitzen weiterhin fest im Sattel. Und sie werden wohl nicht eher ruhen, bis sie den geschundenen Gaul zu Tode geritten haben.



Marktkommentar vom 28.11.2014

Spekulationsblasendynamik funktioniert immer noch - doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben
  • Mario Draghi kündigt verbotene Staatsfinanzierung mit der Gelddruckmaschine an

Zentralbankbürokraten reden die Märkte nach oben

Liebe Leser,

als sich die jüngsten Kursrückgänge an den US-amerikanischen Börsen Mitte Oktober der 10%-Marke näherten, traten diverse US-Zentralbankbürokraten vor die Mikrofone und ließen die Welt wissen, dass sie für weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen bereitstünden. Das war zwar nicht neu. Aber im aktuellen Umfeld der inzwischen wohl größten Spekulationsblase aller Zeiten reichten diese Äußerungen aus, um den gerade erst begonnenen Abwärtstrend an der Weltleitbörse zu stoppen und sogar umzukehren.

Interessanterweise weigerten sich die europäischen Indizes, den US-Vorgaben zu folgen. Zwar kam es auch hier zu einer gewissen Kurserholung. Aber diese war deutlich schwächer als in den USA und passte völlig problemlos in das Bild einer beginnenden Baisse, die dem normalen Börsenmuster „zwei Schritte vor, einen zurück" folgt.



Marktkommentar vom 21.11.2014

Erste Kaufsignale bei Goldminenaktien - Nutzen Sie diese Jahrhundert-Chance auf satte Gewinne
  • Starker Ausverkauf spricht für Ende der Baisse bei Goldminenaktien

Endlich ist es soweit - Die Zeichen für ein Ende der Edelmetallbaisse mehren sich

Liebe Leser,

Börsianer sind schon ein sonderbares Volk. Jedenfalls sorgen sie dafür, dass an den Finanzmärkten eine der Grundregeln des Wirtschaftens keine Gültigkeit hat: Normalerweise führen steigende Preise zu einer geringeren Nachfrage und fallende Preise zu einer höheren Nachfrage. Nicht so an der Börse. Dort verhält es sich genau umgekehrt. Je länger ein Aufwärtstrend anhält, desto mehr Interesse zieht der entsprechende Markt auf sich. Und je länger und stärker es nach unten geht, desto mehr Börsianer ziehen sich frustriert von diesem Markt zurück.

Dabei wissen doch alle Anleger ganz genau, dass jede Hausse und jede Baisse irgendwann zu Ende geht. Dennoch schaffen es die meisten von ihnen nicht, nach einem Crash oder einer ausgedehnten Baissephase einzusteigen. Wird sich das jemals ändern? Natürlich nicht. Jedenfalls nicht, solange Menschen Menschen sind. Dennoch schaffen es natürlich einige Anleger, über diesen Schatten zu springen und dann zu kaufen, wenn die Kanonen donnern oder – wie es nicht weniger martialisch an der Wall Street heißt – Blut durch die Straßen fließt.



Marktkommentar vom 14.11.2014

Teil 2 der langfristigen Goldhausse wird spektakulär
  • Vorausschauende Goldkäufer - Der Rest ist staatsgläubig wie nie zuvor und schützt sich nicht

Edelmetallmesse: Entspannte Goldanleger, frustrierte Goldminenaktionäre

Liebe Leser,

letztes Wochenende fand in München die Edelmetallmesse statt. Ich habe mich sehr gefreut, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Viele von Ihnen besuchten mich an unserem Messestand oder lauschten meinen insgesamt drei Vorträgen, einer davon im Rahmen unseres Krisensicher Investieren-Lesertreffens. Vielen Dank an dieser Stelle für die guten Gespräche und interessanten Anregungen. Natürlich hatte ich während dieser beiden Tage auch reichlich Gelegenheit, einen Eindruck von der Stimmungslage der Goldanleger zu bekommen. Dabei zeigte sich ein sehr deutlicher Unterschied zwischen den Goldanlegern einerseits und den Käufern von Goldminenaktien andererseits.

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Besucher der Edelmetallmesse alles andere als repräsentativ sind für die Gesamtheit der deutschen Privatanleger. Denn bei der Edelmetallmesse trifft sich ein Publikum, das ganz offensichtlich hervorragend informiert ist und den Schönrednern aus Politik, Bankwesen und Massenmedien nicht auf den Leim geht. Das zu erreichen ist ein wichtiges Ziel meiner Arbeit und hat mich persönlich sehr gefreut.




M
arktkommentar vom 07.11.2014


Kreditfinanzierte Aktienkäufe auf Rekordniveau – Richten Sie sich auf eine verheerende Baisse ein
  • Sobald die Kurse fallen, werden Wertpapierkredite zum Problem

Grenzenloser Börsenoptimismus an der Wall Street

Liebe Leser,

die folgende Grafik zeigt Ihnen den Verlauf des Weltleitindex S&P 500 sowie die Entwicklung der Summe aller US-Wertpapierkredite in Prozent des nominalen US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) seit 1994. Diese Kennzahl gibt Ihnen einen guten Eindruck davon, wie populär das Spekulieren auf Kredit an den Aktienmärkten ist.

Insofern handelt es sich bei dieser Kennzahl um einen Sentimentindikator. Denn die weitverbreitete Aktienspekulation auf Kredit zeugt von einer sehr hohen Risikobereitschaft der Akteure und von überschäumendem Börsenoptimismus. Deshalb warne ich Sie in der aktuellen Situation eindringlich davor, Aktien auf Pump zu kaufen.



M
arktkommentar vom 31.10.2014


Schützen Sie sich mit Gold vor den Greenspans, Bernankes und Draghis dieser Welt
  • Der unsägliche Alan Greenspan meldet sich zu Wort
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„Das Greenspan Dossier" hat an Aktualität nichts eingebüßt

Liebe Leser,

vor 12 Jahren habe ich zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier" geschrieben. Es trägt den Untertitel „Wie die US-Notenbank das Weltwährungssystem gefährdet" und ist die erste knallharte und sehr weitsichtige Abrechnung mit der von Alan Greenspan zu verantwortenden Geldpolitik. Deren verheerenden Folgen sind noch immer nicht ausgestanden, sondern werden die Welt auch in den kommenden Jahren noch maßgeblich prägen. Und da Greenspans Nachfolger an dem von ihm eingeschlagenen geldpolitischen Weg bis zum heutigen Tage festgehalten haben, ist dieses inzwischen 12 Jahre alte Buch heute noch genauso aktuell wie zur Zeit seiner Erstauflage.

Jetzt hat sich ebendieser Alan Greenspan nach längerer Zeit des Schweigens noch einmal öffentlich zu Wort gemeldet. Dabei legte er in altgewohnter Manier eine bemerkenswerte Dreistigkeit und Selbstgerechtigkeit an den Tag. So tritt er – sicherlich zum Unmut seiner Nachfolger – sogar als Kritiker der Anleihenkäufe der Fed auf und weist auf die inziwschen offensichtliche, aber weithin verschwiegene Tatsache hin, dass die erhofften realwirtschaftlichen Effekte ausgeblieben sind.



Marktkommentar vom 24.10.2014

Ich bleibe dabei: Die Aktienbaisse hat begonnen
  • Jetzt wird es ungemütlich: Fallende Aktienkurse sind noch das geringste Übel
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Unverändert hohe Verluste bei den Staatsbädern

Bearmarketrallys gibt es in jeder Baisse

Liebe Leser,

das Leben eines Analysten ist manchmal nicht einfach. Wir befinden uns sozusagen mitten im Zentrum des Orkans und die Medien reden von „Jahresendrallye". Und das nur, weil der DAX gut 40% seiner Verluste der letzten Wochen wieder aufgeholt hat. Dabei läuft an den Aktienmärkten alles lehrbuchartig auf eine Baisse zu, die nur leider niemand sehen will. Hier sind die Fakten:

Drastische Überbewertung, extreme Euphorie und Sorglosigkeit sowie geldpolitische Wende in den USA – wir befinden uns im Auge des Orkans

Sie erinnern sich, bereits letzte Woche gab der DAX ein eindeutiges charttechnisches Baissesignal. Kein Wunder, denn zahlreiche Gründe sprechen für ein baldiges Platzen der globalen Spekulationsblase an den Aktienmärkten.Stark verkürzt lauten sie: drastische Überbewertung, extreme Euphorie und Sorglosigkeit, geldpolitische Wende in den USA sowie eine signifikante Verschlechterung der technischen Gesamtsituation. Und an dieser Situation hat sich durch den Kursanstieg der vergangenen Tage rein gar nichts geändert.


Marktkommentar vom 17.10.2014

Jetzt geht es abwärts: Die Aktienbaisse hat begonnen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Bürokratieabbau? – Nicht mit Bürokraten!

Aktien runter, Gold hoch

Liebe Leser,

vor drei Wochen legte ich Ihnen an dieser Stelle in groben Zügen dar, was ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren zuvor schon in aller Ausführlichkeit präsentiert hatte: Die Lage an den Aktienmärkten ist heute noch riskanter als im Jahr 2007.

Diese Lageeinschätzung ergab sich zwingend aus dem vorhandenen Mix aus drastischer Überbewertung, extremer Euphorie und Sorglosigkeit, der bereits zum Jahreswechsel eingeleiteten geldpolitischen Wende in den USA und einer signifikanten Verschlechterung der technischen Gesamtsituation, die in den vergangenen Monaten stattgefunden hat.



Marktkommentar vom 10.10.2014

Deutschland auf dem Weg in die Rezession


Draghi träumt wie alle Planwirtschaftler den Traum der Weltverbesserer

Liebe Leser,

moderne Zentralbankbürokraten vom Schlage eines Mario Draghi, eines Ben Bernanke oder einer Janet Yellen träumen wie alle Planwirtschaftler davon, durch zentralistische Maßnahmen eine bessere Welt zu schaffen. Nichts gegen dieses hehre Anliegen. Nur steht es fast immer in einem unlösbaren Widerspruch zu den Grundregeln der Ökonomie und den Lehren der Geschichte.

Das gilt auch für den von Hybris und ökonomischem Unverständnis zeugenden Traum unserer zeitgenössischen Zentralbanker. Er besteht darin, den Konjunkturzyklus abzuschaffen und mit der Gelddruckmaschine einen nie endenden Aufschwung zu erzeugen. Dabei übersehen die Notenbanker und ihre zahlreichen Gefolgsleute geflissentlich, dass Rezessionen einen unverzichtbaren Zweck erfüllen: Sie sorgen dafür, dass Fehlinvestitionen und Ungleichgewichte nicht endlos zunehmen können, sondern bereinigt werden. Sie trennen also, wenn man so will, die Spreu vom Weizen.



Marktkommentar vom 02.10.2014

Krieg an den Devisenmärkten kennt nur einen Gewinner: Gold
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Rien ne va plus: Der Staat und die Spielbanken
 
Zentralbankkult als vorherrschende Glaubensrichtung

Liebe Leser,

wir leben in wahrhaft kuriosen Zeiten: Während in zahlreichen muslimisch geprägten Ländern Religionskriege ausgefochten werden, hat sich in den Industrienationen der Zentralbankkult als vorherrschende Glaubensrichtung fest etabliert. Vor allem die Eliten der Politik und des Großbankenkartells suchen ihr Heil in dieser neuen Lehre. Und tatsächlich können sie darauf verweisen, dass ihr Herr – es ist der Herr der Gelddruckmaschine – ihnen in der allergrößten Not in den Jahren 2008/09 zu Hilfe eilte und Manna regnen ließ in Form von frisch gedrucktem Geld.

Seither wetten die Anhänger dieses Kults in ganz großem Stil darauf, dass ausgerechnet den Zentralbankbürokraten das gelingt, woran bisher noch alle Planwirtschaftler gescheitert sind und auch in Zukunft scheitern werden: Die dauerhafte Unterdrückung der Marktkräfte.

Natürlich bestärken die Zentralbank-Priester ihre Schäflein in dem Glauben an die Machbarkeit des Unmöglichen. Und die Massenmedien, die in modernen Demokratien für die propagandistische Erziehung und Lenkung der Massen eingesetzt werden, huldigen entweder ausdrücklich dem neuen Kult oder zeigen sich indifferent und unkritisch. Herrschaftszeiten!



Marktkommentar vom 26.09.2014

Crash-Warnung: Lage am Aktienmarkt noch riskanter als 2007


Liebe Leser,

die Lage an den Finanzmärkten ist extrem. So einseitig, wie diese sich zurzeit präsentieren, waren sie selten beziehungsweise niemals zuvor. Diese Feststellung gilt nicht nur für Aktien und Anleihen, also die beiden Anlageklassen, die sich in spektakulären Spekulationsblasen befinden. Sie gilt mit umgekehrten Vorzeichen auch für Gold und Silber.

In den vergangenen Wochen hat sich diese längst extreme Lage noch einmal deutlich zugespitzt, insbesondere an den Aktienmärkten. Hier haben wir es bereits seit geraumer Zeit mit einem absurd überbewerteten, überkauften und überbullishen Markt zu tun, der alle Merkmale einer Spekulationsblase trägt. Die meisten Kennzahlen der Spekulationsblasenanalyse zeigen an, dass die derzeitige Übertreibungsphase die Vorgänge im Jahr 2007 bereits in den Schatten stellt und teilweise sogar an den Irrsinn des Jahres 2000 heranreicht.



M
arktkommentar vom 19.09.2014


Draghi, der ultimative Schrottanleihenhändler

Liebe Leser,

das baldige Platzen der Spekulationsblase ist jetzt von Amts wegen besiegelt, denn auf ihrer jüngsten Sitzung, die am Mittwoch dieser Woche stattfand, beschlossen die US-Zentralbankbürokraten erwartungsgemäß, ihr Anleihenkaufprogramm um weitere 10 Mrd. Dollar auf nunmehr 15 Mrd. Dollar pro Monat zu reduzieren. Außerdem bestätigten sie ihre Absicht, dieses Programm auf ihrer nächsten Sitzung endgültig zu beenden. Ansonsten ließen sie die Welt wissen, dass sie die zur Schaffung von Wohlstand unverzichtbaren Sparer auch weiterhin mit ihrer Niedrigzinspolitik knallhart bestrafen wollen – natürlich ohne die Sparer zu erwähnen. Auch den Hinweis, dass sie mit ihrer Politik vor allem den Großbankensektor subventionieren, ließen sie wie üblich aus. Ansonsten hielten sich die Gelddrucker in Bezug auf ihre zukünftige Politik wie üblich alle Optionen offen.

Damit ist „Quantitative Easing (QE)" in den USA demnächst also Geschichte – zumindest vorübergehend. Denn sobald die durch ebendiese Geldpolitik hervorgerufene Spekulationsblase an den Aktien- und Rentenmärkten platzt, werden die Gelddrucker erneut alle Hebel des von ihnen selbst als unkonventionelle Geldpolitik bezeichneten Irrsinns in Bewegung setzen. Doch das ist im Moment noch Zukunftsmusik. Dennoch sollten Sie den Fahrplan kennen. Deshalb: Lesen Sie regelmäßig unseren kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbrief Krisensicher Inverstieren, um auf die kommenden Ereignisse vorbereitet zu sein.



Marktkommentar vom 12.09.2014

Die Abspaltung Schottlands hätte weitreichende Folgen – auch für Sie als Anleger


Liebe Leser,

heute widme ich mich einem vermeintlich börsenfernen Thema. Aber dem ist mitnichten so, denn dieses Thema wird früher oder später auch die Finanzmärkte erschüttern: Am 18. September 2014 hat die Bevölkerung Schottlands die Gelegenheit, das Land in die Unabhängigkeit zu führen. Wird sie es tatsächlich tun? Und welche Folgen wird das vor allem für Sie als Anleger haben?

Den Umfragen zufolge ist der Ausgang dieses Referendums völlig offen. An diesem Punkt müssen wir uns also in Geduld üben. Aber über die Folgen einer Sezession sollten Sie sich durchaus jetzt schon ein paar Gedanken machen. In unserem Börsendienst Krisensicher Investieren werden wir zu gegebener Zeit ausführlich auf dieses wichtige Thema zu sprechen kommen, dessen Bedeutung Sie nicht unterschätzen sollten.

Aus Sicht der Anhänger des politischen Zentralismus wird mit diesem Referendum die Büchse der Pandora geöffnet: „Wo kämen wir denn hin, wenn jedes Volk selbst bestimmen könnte, unter welcher Herrschaft es leben möchte?"

Ganz anders sehen es die Verfechter eines Rechts auf Sezession. Sie halten die Selbstbestimmung für ein freiheitliches Grundprinzip, also für ein selbstverständliches Recht eines jeden Volkes.



Marktkommentar vom 05.09.2014

Der Draghödie nächster Teil - Sichern Sie jetzt Ihr Vermögen
Liebe Leser,

als aufmerksamer Investor ist es Ihnen nicht entgangen: Am gestrigen Donnerstag hat die Europäische Zentralbank (EZB) unter der Führung ihres Präsidenten Mario Draghi den Leitzins für die Versorgung des Bankensystems mit Zentralbankgeld von 0,15% auf 0,05% gesenkt. Auch der Zinssatz, den Banken für ihre Einlagen bei der EZB normalerweise erhalten, wurde weiter herabgesetzt. Er liegt jetzt bei minus 0,2%, nachdem er bereits im Juni auf minus 0,1% festgesetzt wurde. Das bedeutet, dass die Banken nicht wie in normalen Zeiten üblich eine Verzinsung für ihr Geld erhalten, sondern ganz im Gegenteil eine Art Steuer auf ihre Zentralbankguthaben zahlen müssen. Das ist ein weitreichender Schritt, wenn man bedenkt, dass Sparen aufgrund seiner herausragenden volkswirtschaftlichen Bedeutung normalerweise belohnt werden muss.




Marktkommentar vom 08.08.2014

Die Aktienbaisse hat begonnen - Schützen Sie Ihr Vermögen
Politische Krisen sind nur Auslöser des Kursrückgangs, aber keineswegs Ursache 

Liebe Leser,

in den vergangenen fünf Wochen ist der DAX rund 1.000 Punkte beziehungsweise 10% gefallen. In den Medien werden vor allem die jüngsten weltpolitischen Krisen für den Kursrückgang verantwortlich gemacht. Diese Erklärung greift allerdings zu kurz. Ich sehe in den politischen Krisen höchstens den Auslöser für den jüngsten Kursrutsch. Die eigentlichen Gründe sind ganz andere.

In den vergangenen Monaten habe ich Sie immer wieder darauf hingewiesen, dass sich sowohl an den Aktienmärkten als auch an den Anleihemärkten eine Spekulationsblase gebildet hat. Alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse lassen daran keinen Zweifel. Eine ausführliche Besprechung dieser Indikatoren finden Sie in der Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Spekulationsblase und Krisenspirale".

An dieser Stelle muss der Hinweis genügen, dass die Überbewertung der US-Weltleitbörse heute sogar größer ist als in 2007 und mehr in die Breite geht als im Jahr 2000. In diesen beiden Fällen halbierten sich die Aktienkurse relativ zügig, nachdem die Blase platzte. Finanzmarktgeschichte und ökonomische Zusammenhänge zwingen uns dazu, eine ähnliche Entwicklung auch nach dem Platzen der aktuellen Blase zu erwarten.




Marktkommentar vom 01. August 2014

Gold: Abwärtstrends gebrochen
Konstruktives charttechnisches Bild

Liebe Leser,allen Unkenrufen zum Trotz zeigt der Goldpreis sowohl in US-Dollar als auch in Euro ein konstruktives charttechnisches Bild. Der Kursverlauf der vergangenen 15 Monate ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mächtige Bodenformation, mit der die nächste zyklische Goldhausse eingeleitet wird.

Um den folgenden Goldpreischart möglichst übersichtlich zu gestalten, habe ich außer der 200-Tage-Durchschnittslinie lediglich die beiden Trendlinien eingezeichnet, die ich in der aktuellen Situation für besonders wichtig halte. Wie Sie sehen, wurden sie beide bereits Ende Juni in einer dynamischen Bewegung überschritten. Seit diesem Ausbruch nach oben ist also bereits ein Monat vergangenen, und der Goldpreis notiert noch immer oberhalb der beiden Linien. Damit muss dieser doppelte Ausbruch inzwischen als nachhaltig bezeichnet werden – und die mit ihm einhergehende bullishe Botschaft natürlich ebenfalls...




Marktkommentar vom 11. Juli 2014

Vierfaches Warnsignal für Aktien - Goldhausse zeichnet sich ab
  • Mit dem 30-Tonner auf gefährlichen Abwegen
  • Überbewertet, überkauft und überoptimistisch + vierfaches Verkaufssignal
  • Gold: Preisbänder-Indikator bringt sich in Kaufposition
  • Seien Sie dabei, wenn die nächste Goldhausse beginnt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Hochschulen unter Druck - wenn Forscher wegen Akquise nicht mehr zum Forschen kommen



Bisher wurden alle Warnungen in den Wind geschlagen

Liebe Leser, in den vergangenen Monaten habe ich in Bezug auf die Aktienmärkte immer wieder „Gefahr in Verzug!" gerufen. Dafür gab es zahlreiche gute Gründe, denn nahezu alle bewährten Indikatoren haben massive Warnsignale gegeben. Sie signalisieren eine extrem riskante Lage an den Aktienmärkten und zeigen ein Bild, das in ähnlicher Weise nur in der Nähe der wichtigsten oberen Wendepunkte der Börsengeschichte zu beobachten war, nämlich 1929, 1972, 1987, 2000 und 2007.

Je länger die Kombination aus massiven Verkaufssignalen und dennoch steigenden Aktienkursen anhält, desto unglaubwürdiger werden die warnenden Stimmen empfunden. Das ist zwar eine rundum menschliche Reaktion, aber sie spiegelt nicht den korrekten und langfristig einzig sinnvollen Umgang mit Risiken und Wahrscheinlichkeitsaussagen wider, wie ein einfaches Beispiel verdeutlicht:

Wenn Sie mit einem 30-Tonner über eine Brücke fahren, die nur für 2,8 Tonnen zugelassen ist, dann kann die Brücke halten. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sie hält, aber nicht ausgeschlossen. Wenn sie nun tatsächlich nicht unter der Überlast zusammenbricht, dann haben Sie als Fahrer des 30-Tonners mit Ihrer hoch riskanten Fahrt schlicht und einfach Glück gehabt. Aber Sie werden vermutlich nicht auf die Idee kommen, mit Ihrer gut ausgegangenen Kamikaze-Aktion die bewährten Regeln der Statiker widerlegt zu haben.....




Marktkommentar vom 04. Juli 2014

Der Staat ist in, die Banken sind out
  • Nur 6% für den Bankensektor - Schlechte Aussichten für die Marktwirtschaft?
  • Die Welt der Menschen ist zyklisch - nicht nur die Finanzmärkte
  • Renaissance der Marktwirtschaft zeichnet sich ab
  • Der verschlungene Weg zur Unterbewertung
  • Gold auf dem Weg zu neuen Höhen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Die öffentliche Verwaltung verwaltet sich selbst 

66% der deutschen Studenten wollen Staatsdiener werden 

Liebe Leser, die deutsche Jugend zieht es mit Macht in den Staatsdienst. Das ist die für jeden Marktwirtschaftler sehr verstörende Botschaft einer von Ernst & Young in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von Studenten.

Dieser Studie zufolge ist der Öffentliche Dienst für 30% der befragten jungen Menschen „attraktiv für ihre beruflichen Pläne". Weitere 19% zieht es in die Wissenschaft und 17% in die Kultur. Da diese beiden Bereiche sehr stark vom Staat dominiert werden, darf man sie getrost dem Staatssektor zurechnen. Das macht dann zusammengenommen 66%. Man mag es kaum glauben, aber dieser Studie zufolge wären sich also zwei Drittel der deutschen Studenten nicht zu schade, mehr oder weniger direkt für den Staat zu arbeiten.

Am anderen Ende der studentischen Beliebtheitsskala befindet sich der Finanzsektor. Zu den Banken fühlen sich nur 6% der Studenten hingezogen, und eine berufliche Zukunft bei einer Versicherung können sich sogar nur 3% der Befragten vorstellen.              




Marktkommentar vom 27. Juni 2014

Starkes Kaufsignal für Silber und Gold
  • Bullishe Goldprognose bestätigt
  • Attraktive Chancen zeichnen sich ab
  • Silber: Seit unserer Kaufempfehlung im Mai 8% plus
  • Aktienblase: Spielraum bis Ende 2015?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Tut der Staat genug zur Bekämpfung der Korruption?

Bullishe Goldprognose bestätigt; Trendfolgefonds seit Januar mit 16,2% im Plus

Liebe Leser, schon vorige Woche habe ich an dieser Stelle die neuen Kaufsignale für Gold besprochen. Der dynamische Ausbruch über die im folgenden Chart rot-gestrichelt eingezeichnete Abwärtstrendlinie hat weiterhin Bestand. In Kombination mit einem sehr niedrigen ADX-Indikator, einem Kaufsignal des Preis-Momentum-Oszillators (PMO), sehr einseitiger Stimmungsindikatoren und ebenso einseitiger Terminmarktpositionierungen spricht dieses charttechnische Kaufsignal für den Beginn einer Aufwärtsbewegung, die mindestens mittelfristigen oder sogar langfristigen Charakter hat.   




Marktkommentar vom 20. Juni 2014

Draghi verwirklicht Traum der Kommunisten
  • Preisverzerrungen an den Rentenmärkten haben verheerende Folgen
  • Draghi zerstört die Marktwirtschaft und mit ihr die Freiheit
  • Ein großer Spekulationsblasen-Kenner meldet sich zu Wort
  • Gold: Rechts geblinkt und dann links abgebogen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wie Gesetze zustande kommen...

Die größte Gefahr geht von den absurd bewerteten Rentenmärkten aus

Liebe Leser, am Dienstag, den 24. Juni erscheint nicht nur die Juli-Ausgabe von Krisensicher Investieren, sondern auch unsere neuste Themenschwerpunkt-Ausgabe. In ihr befassen wir uns noch einmal – und hoffentlich für viele Jahre zum letzten Mal – mit dem Thema Spekulationsblasen und Krisenspirale.

Warum wir hoffen, dass es für eine lange Zeit das letzte Mal sein wird? Nun, in erster Linie, weil große Spekulationsblasen verheerende Folgen haben. Außerdem macht es uns sehr viel mehr Freude, über erfreuliche Themen zu schreiben und bullishe Prognosen zu veröffentlichen. Aber das wird erst am Ende der Krisenspirale angebracht sein, das wahrscheinlich – und an diesem Punkt bleiben wir Optimisten – nach dem Platzen der aktuellen Blase erreicht sein wird.

Das Geschehen der Jahre 2008/09 hat Ihnen einen ganz guten Vorgeschmack auf das gegeben, was auch jetzt wieder auf uns zukommen wird. Da die aktuelle Blase vor allem die volkswirtschaftlich extrem wichtigen Rentenmärkte betrifft, spielt die Echoblase an den Aktienmärkten schon wie im Jahr 2007 nur eine Nebenrolle, allerdings eine durchaus spektakuläre. Ihr Platzen wird zwar erneut für große Unterhaltung sorgen, aber im Vergleich zu den Turbulenzen, die wir von den Rentenmärkten ausgehend erwarten, geradezu harmlose Effekte haben.....              




Marktkommentar vom 13. Juni 2014

Schützen Sie Ihr Vermögen mit Gold vor wild gewordenen Zentralbankbürokraten
  • Fehlentwicklung an den Rentenmärkten garantiert ein böses Erwachen
  • Buffett-Indikator: Überbewertung an den Aktienmärkten längst größer als in 2007
  • Dreifaches Verkaufssignal des Volatilitätsindex
  • Draghi setzt auf ökonomische Dummheit
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Theater und Subventionen: Ein absurdes Theater

Jetzt auch kurzfristig allerhöchste Risikostufe an den Aktienmärkten

Liebe Leser, ich habe Sie an dieser Stelle schon häufiger davor gewarnt, dass unsere längerfristigen beziehungsweise am Wirtschaftszyklus ausgerichteten Risikoindikatoren schon seit geraumer Zeit die höchste Risikostufe für die Aktienmärkte anzeigen. Dass letztere sich davon bisher nicht haben beeindrucken lassen, sondern weiter gestiegen sind, sollten Sie aber nicht als Entwarnung missverstehen. Im Gegenteil, die Lage ist durch diese ungewöhnliche Entwicklung nur noch prekärer geworden. Denn die Finanzgeschichte lässt keine Zweifel daran, dass die unangenehmen Folgen einer Spekulationsblase umso heftiger ausfallen, je größer die Blase ist und je länger sie besteht.

Im aktuellen Zyklus befinden sich nicht nur die Aktienmärkte in einer ausgeprägten Blase, sondern vor allem die volkswirtschaftlich sehr viel wichtigeren Rentenmärkte. Ganz aktiv befördert durch die verantwortungslose ultra-expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre haben hier gewaltige Exzesse stattgefunden. Sie stellen alles bisher Gesehene weit in den Schatten.....              




Marktkommentar vom 06. Juni 2014 

Lügner oder Getriebene? In beiden Fällen brauchen Sie Gold
  • In den Fängen dunkler Mächte?
  • Schützen Sie sich mit Gold
  • DAX 10.000 entfacht Partystimmung in den Medien
  • Draghi zerstört die Grundpfeiler der Marktwirtschaft
  • Verkaufssignale für die Aktienmärkte häufen sich
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Unsinnige Geschenke an die Wirtschaft durch den Staat 

Draghi zerstört die Marktwirtschaft      

Liebe Leser, während der Pressekonferenz im Anschluss an die EZB-Sitzung vom 5. Juni 2014 sagte EZB-Präsident – und Ex-Goldman Sachs-Mitarbeiter – Mario Draghi mit dem für ihn typischen Gesichtsausdruck, den einige als süffisant, andere hingegen als verschlagen bezeichnen, folgenden offensichtlichen Unsinn:

„It's completely wrong to suggest we want to expropriate savers.”
(Es ist völlig falsch zu behaupten, dass wir Sparer enteignen wollen.)

Wie so oft in den vergangenen Jahren habe ich damit einmal mehr einen sehr guten Grund, das von Jean-Claude Juncker in seiner Zeit als Euro-Gruppenchef im April 2011 öffentlich ausgesprochene Credo der EU-Elite zu zitieren:

„Wenn es ernst wird, muss man lügen."

Ja, es handelt sich dabei um denselben Jean-Claude Juncker, der jetzt zum EU-Kommissionspräsidenten gemacht werden soll. Um denselben Jean-Claude Juncker, der Angela Merkels Vertrauen genießt und ihre volle Unterstützung hat.....




Marktkommentar vom 30. Mai 2014

Goldpreis fällt auf 1.250 $ pro Unze 
  • Verantwortungslose Politik macht Goldbesitz unverzichtbar
  • Charttechnisch zurück im Niemandsland
  • Bodenformation weiterhin intakt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn die öffentliche Hand Unternehmer spielt

ADX-Index korrekt – leider in die falsche Richtung 

Liebe Leser, vorige Woche habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass der ADX-Index des Goldpreises einen Extremwert erreicht habe und damit eine größere Kursbewegung signalisiere. Außerdem nannte ich Ihnen die Gründe, warum ich mit einer Kursbewegung nach oben rechnete. Teil 1 dieser Prognose hat sich mittlerweile als richtig erwiesen, Teil 2 hingegen als falsch.

Tatsächlich hat der Goldpreis inzwischen nämlich eine größere Kursbewegung von immerhin 3,5% innerhalb von drei Tagen vollzogen. Allerdings war es keine Aufwärtsbewegung, wie von mir erwartet, sondern ein Kursrückgang. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie dieser Kursrückgang im größeren Bild interpretiert werden muss.....              




Marktkommentar  vom 23. Mai 2014

Gold: Die Feder ist gespannt wie selten zuvor
  • Der Ausbruch nach oben kündigt sich an
  • Schmerzensgeld für Goldanleger
  • ADX-Index signalisiert eine große Kursbewegung
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn Fußballspieler dem Finanzamt davonlaufen
Liebe Leser, die Bodenbildung des Goldpreises dauert inzwischen schon fast ein Jahr, und das Hoch des Jahres 2011 liegt bereits drei Jahre zurück – eine lange Leidenszeit für jeden Goldbullen. Das gilt natürlich auch für mich. Zwar hatte ich meine Leser in 2011 auf eine größere Korrektur des Goldpreises vorbereitet. Das Ausmaß und die Dauer der seither laufenden zyklischen Baisse haben mich dann aber doch überrascht und auf dem falschen Fuß erwischt. Vor allem aufgrund der extrem verantwortungslosen und riskanten Geld- und Staatsschuldenpolitik, die seit 2008 nahezu weltweit verfolgt wird, hatte ich mit einer erheblich sanfteren Korrektur gerechnet.

Zwar habe ich seit Beginn der langfristigen Hausse zur Jahrtausendwende immer wieder einmal auf die Ereignisse der 70er Jahre hingewiesen. Damals wurde die langfristige Goldhausse trotz der für Gold anhaltend positiven makroökonomischen Rahmenbedingungen von einer heftigen zyklischen Baisse unterbrochen. In deren Verlauf halbierte sich der Goldpreis fast, bevor er sich anschließend von 100 Dollar pro Unze auf in der Spitze über 800 Dollar mehr als verachtfachte.....              




Marktkommentar vom 16. Mai 2014

DAX, NASDAQ und Nikkei 225 - Perfekte Trendwende an den wichtigsten Aktienmärkten
  • Prozess der Topbildung ist bereits in vollem Gange - Die Tage der Hausse sind gezählt
  • Diese 3 Punkte vervollständigen das extrem bearishe Gesamtbild
  • Handeln Sie jetzt bevor es zu spät ist
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Staatliche Hochschulen zahlen Wucherpreise für Fachzeitschriften

Phase der Topbildung leitet die Baisse ein – Stellen Sie sich auf fallende Kurse ein

Liebe Leser, am Donnerstagvormittag dieser Woche stieg der DAX auf 9.810 Punkte und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Die Freude der Bullen währte allerdings nicht lange, denn der Index legte kurz darauf den Rückwärtsgang ein und beendete den Tag sogar im Minus. Charttechnisch zeigt der DAX jetzt ein wohl geformtes potenzielles Doppeltop, dessen zweiter Hochpunkt gerade einmal 16 Punkte oder 0,16% über dem bisherigen Hoch liegt, das im Januar dieses Jahres geformt wurde. Aus technischer Sicht war die am Donnerstag vollzogene Trendwende geradezu perfekt, um das Ende der Hausse einzuleiten, die im März 2009 begonnen hat.....




Marktkommentar vom 09. Mai 2014

Zentralbanken sorgen dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich größer wird
  • "Soziale Gerechtigkeit" - ein politischer Kampfbegriff
  • Unsoziale Geldpolitik ist die eigentliche Ursache der relativen Verarmung
  • Sobald die Blase platzt, wird sich die Schere wieder schließen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Förderung durch die EU: Sinnvoll oder nicht?

Die Ungleichheit der Vermögensverteilung hat deutlich zugenommen 

Liebe Leser, die zunehmende Ungleichheit der Vermögensverteilung ist in den USA inzwischen zu einem veritablen Modethema geworden. Kein Geringerer als Präsident Obama sprach in diesem Zusammenhang sogar von einem der größten Probleme unserer Zeit.

Inzwischen hat das Wehklagen über diese Entwicklung auch Deutschland erreicht. Hierzulande soll diese Ungleichheit im Vergleich mit anderen Ländern der Europäischen Union sogar besonders ausgeprägt sein. Ins gleiche Horn bläst diese Woche auch der Spiegel mit seiner Titelgeschichte "Die Wohlstandslüge - von der Unmöglichkeit, mit Arbeit reich zu werden". Hierzu interviewte er den französischen Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, der - wie weiter unten deutlich wird - fälschlicherweise als Kapitalismuskritiker tituliert wird. Mit seinem im Februar 2014 erschienenen Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" warnt Piketty vor der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich in den Industrienationen und befeuert damit sehr erfolgreich die extrem linkslastige Gerechtigkeitsdebatte. Zu diesem Buch werde ich an anderer Stelle noch deutlich mehr zu sagen haben.

Wie immer wird in der von Gleichmacherei um jeden Preis geprägten Europäischen Union, aber zunehmend auch in den USA, nicht etwa ernsthaft nach den Ursachen der ungleichen Entwicklung gefragt. Stattdessen wird sofort der ach so gutmenschliche und überaus wählerwirksame Ruf nach „mehr sozialer Gerechtigkeit" laut.              




Marktkommentar vom 02. Mai 2014


4 Rezessionsindikatoren, die dafür sprechen, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession befindet
  • Rezessionsindikator 1: Schwaches US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal
  • Rezessionsindikator 2: Lohnstückkosten steigen schneller als Produzentenpreise
  • Rezessionsindikator 3: Investitionsgüterproduktion versus Konsumgüterproduktion
  • Rezessionsindikator 4: Geldpolitische Wende in den USA
  • Ich kann Sie nur warnen: Schützen Sie Ihr Vermögen jetzt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Politische Bildung: Teuer und überflüssig

Stagnation oder sogar leichter Rückgang im ersten Quartal

Liebe Leser, ich wiederhole mich nur ungern, aber in diesen Zeiten finde ich es immens wichtig, dass Sie erkennen, welche Show uns die US-Ökonomen gerade liefern.  Denn obwohl mehrere bewährte Kennzahlen für eine Rezession sprechen, halten die Wirtschaftsexperten an ihrem einseitig positiven Stimmungsbild fest. Schon im letzten Claus Vogt Marktkommentar wies ich Sie ja auf das aus meiner Sicht recht erstaunliche Ergebnis einer von Bloomberg durchgeführten aktuellen Ökonomen-Befragung hin: Unter den 67 Teilnehmern der Umfrage befand sich kein Einziger, der in diesem Jahr den Beginn einer Rezession in den USA für möglich hält. Kein Einziger. Es ist unglaublich. Denn die Fakten sprechen eine andere Sprache.....   



Marktkommentar vom 25. April 2014

Erneute Schwächezeichen der US-Wirtschaft
  • Volkswirtschaftlicher Einheitsbrei der Staatsgläubigkeit...
  • ...führt zu ökonomischem Realitätsverlust
  • Bearmarketrally am US-Immobilienmarkt ist vorüber
  • Immobilienmarkt signalisiert Ende des fragilen Aufschwungs
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Die öffentliche Hand und ihre Unternehmen
Ökonomen halbieren ihre BIP-Prognose – und bleiben optimistisch 

Liebe Leser, voller Zuversicht zeigte sich die große Mehrheit der Volkswirte in ihren Prognosen für das Jahr 2014. Wie so oft sagten die überwiegend im Dienste von Großbanken stehenden oder an den Trögen der Politik speisenden Ökonomen für die Weltwirtschaft und für die USA ein Wachstum zwischen 3% und 3,5% voraus. Noch Anfang des Jahres gingen beispielsweise die stets bullishen Ökonomen von Goldman Sachs von einem US-Wirtschaftswachstum von 3% für das erste Quartal dieses Jahres aus. Durch die bisher vorliegenden Zahlen wurden sie inzwischen allerdings dazu gezwungen, diese Prognose auf 1,5% zu halbieren. Für das zweite Halbjahr 2014 bleiben sie aber – wie üblich – optimistisch.....



Marktkommentar vom 17. April 2014

Institutionelle Anleger dominieren die Märkte und tanzen auf dem Vulkan  
  • Fallen Sie nicht auf die Zentralbankpropaganda herein
  • Institutionelle Marktteilnehmer im Zentrum dieser Blase sorgen für zusätzliche Brisanz
  • Fazit: Große Krisen bergen große Chancen - Handeln Sie jetzt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Der Staat und die Datenverarbeitung: Ein Trauerspiel
Janet Yellen komplettiert das geldpolitische Trio Infernale

Liebe Leser, in den vergangenen Wochen und Monaten habe ich in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren und auch hier im Claus Vogt Marktkommentar ausführlich dargelegt, dass sich die Welt erneut im bedrohlichen Griff einer gewaltigen Spekulationsblase befindet – entgegen anderslautender Behauptungen, wie sie kürzlich erst wieder von Fed-Präsidentin Janet Yellen öffentlich vorgetragen wurden. Da die Zentralbankbürokraten jedoch die Hauptverantwortlichen für die Entstehung von Spekulationsblasen sind, sollten Sie deren Äußerungen zu diesem wichtigen Thema besser nicht ernst nehmen. Der eindeutigen Interessenlage der Akteure entsprechend handelt es sich dabei nämlich schlicht und einfach um Zentralbank-Propaganda ohne analytischen Wert.....



Marktkommentar vom 11. April 2014

Aktienmärkte vor dem Absturz
  • Warum man Sturmwarnungen nicht in den Wind schlagen sollte
  • Der richtige Umgang mit Risiken
  • Geldpolitische Wende in den USA
  • Gewinnen Sie, wenn die Blase platzt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Von der Feigheit der Politik
Liebe Leser, an den Aktienmärkten stehen erneut alle Zeichen auf Sturm: Drastische Überbewertung, überkaufte Markttechnik in allen relevanten Zeitfenstern, Sentimentindikatoren, die ein Höchstmaß an Euphorie und Sorglosigkeit widerspiegeln, steigende Zinsen an den Anleihemärkten und ein makroökonomisches Umfeld, das sich hart an der Grenze zur Rezession bewegt. Diese Konstellation, die wir in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe unseres Börsenbriefs Krisensicher Investieren ausführlich besprechen, mündete in der Vergangenheit immer in eine große Aktienbaisse oder – wie in den Jahren 1929 und 1987 – in einen spektakulären Crash.

Es gibt nur eine einizge Ausnahme, und das sind die vergangenen beiden Jahre. Die oben beschriebene Konstellation der massiven Sturmwarnung liegt nämlich bereits seit 2012 fast ohne Unterbrechung vor. Dennoch ist das Platzen der Blase, der mehr als überfällige Absturz der Aktienmärkte bisher ausgeblieben. „Warum soll es jetzt anders kommen?", wurde ich am Montag dieser Woche in einem Interview gefragt, „wodurch unterscheidet sich die aktuelle Situation?".....              



Marktkommentar vom 04. April 2014

Goldhausse in Gefahr - oder Kaufgelegenheit?
  • Gold schützt vor unseriöser Geld- und Staatsschuldenpolitik
  • Charttechnisches Warnsignal, aber kein Hausse-Killer
  • Erstes zyklisches Kaufsignal des Preisbänder-Indikators?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Staatsdiener und Repräsentation: Der Hang zu Luxus und Selbstdarstellung

Gold schützt vor unseriöser Geld- und Staatsschuldenpolitik

Liebe Leser, der Goldpreis ist in den vergangenen drei Wochen um 7,9% von 1.390$ pro Unze auf 1.280$ gefallen. Stellt diese Entwicklung meine Prognose in Frage, dass wir seit Jahresanfang am Beginn einer zyklischen Goldhausse stehen?

An den fundamentalen beziehungsweise makroökonomischen Argumenten, die für Gold und einen steigenden Goldpreis sprechen, hat sich natürlich nichts geändert. Diese Argumente sind allerdings langfristiger Natur. Deshalb werden sie uns bei der Beantwortung unserer Frage nicht weiterhelfen.

Eine Antwort kann also nur mit Hilfe der technischen Analyse gefunden werden. Dazu müssen wir zunächst prüfen, ob sich der jüngste Kursrückgang noch im Rahmen einer normalen Korrektur bewegt, oder ob er bereits einen darüber hinaus gehenden technischen Schaden angerichtet hat.



Marktkommentar vom 28. März 2014

"Quantitative Easing" ist ein Flop
  • Bernankes QE-Experiment ist kläglich gescheiter
  • tGewinnen Sie, wenn die Blase platzt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn Staatsdiener eine Reise machen

Liebe Leser, "The problem with QE is that it works in practice but it doesn’t work in theory.” (Ex-Fed-Präsident Ben Bernanke)
(Das Problem mit Quantitative Easing (QE) ist, dass es in der Praxis funktioniert, aber nicht in der Theorie.)

Dieses durchaus witzig gemeinte Bonmot gab der ehemalige Fed-Präsident Ben Bernanke am 16. Januar 2014 zum Besten. Im Unterschied zum ersten Teil dieser Aussage, ist der zweite Teil korrekt. Denn es gibt tatsächlich keine Erklärung, keine Theorie, mit der man begründen könnte, dass Anleihenkäufe der Zentralbank mit extra zu diesem Zweck geschaffenem Geld („QE") funktionieren, das heißt für Wirtschaftswachstum und Wohlstand sorgen könnten. Aber es gibt mit der Österreichischen Schule der Ökonomie eine Theorie, mit der sich überzeugend begründen lässt, dass QE nicht funktionieren kann, sondern im Gegenteil verheerende negative Folgen hat, die aber erst mit einer gewissen Verzögerung sichtbar werden.

Diese bedenklichen Tatsachen haben den blitzgescheiten Professor Bernanke aber nicht davon abgehalten, die Welt mit einem QE-Programm in Billionenhöhe zu „beglücken". Damit hat er uns alle zu Versuchskaninchen seines theorielosen und damit in höchstem Maße unwissenschaftlichen Experiments gemacht, das folglich einzig und allein auf des Professors QE-Aberglauben beruht. Schöne neue Welt der Gelddrucker!.....              



Markkommentar vom 21. März 2014

Das verzerrte Weltbild der OECD
  • Haushaltskonsolidierung: Dichtung statt Wahrheit
  • Finanzmärkte leiden unter Zentralbankmanipulationen
  • Die Zeitenwende datiert auf das Jahr 2000
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Aktionismus der Politik - und was man dagegen tun sollte
[Der folgende Text ist ein Auszug aus einem Krisensicher Investieren Wochenupdate.]

Lieber Leser, dass mit dem Zustand der Weltwirtschaft etwas nicht stimmt, hat man inzwischen auch bei der OECD bemerkt. Deren Chefökonom Pier Carlo Padoan sieht in der weit verbreiteten Verlangsamung der Produktivität sogar einen „Vorboten des Beginns einer neuen Niedrigwachstums-Ära", also eine Zeitenwende. Ausdrücklich weist er darauf hin, dass davon auch die Schwellenländer betroffen seien. Was allerdings fehlt, ist eine überzeugende Ursachenanalyse. Kein Wunder, müsste diese doch zu dem politisch nicht gewollten Ergebnis kommen, dass die Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen Jahre ursächlich für diese traurige Entwicklung ist.

Stattdessen nennt Padoan folgende drei Ursachen: „Eine schwache weltweite Nachfrage, Druck durch die Haushaltskonsolidierung in vielen Ländern und die weiterhin bestehenden Fehlfunktionen der Finanzmärkte."

Beim Lesen dieses Unsinns wird mir fast übel. Dass Neokeynesianer immer und flächendeckend über eine zu schwache Nachfrage klagen, die sie mit staatlichen Konjunkturprogrammen beheben zu können glauben, liegt in der Natur des Keynesianismus – ganz gleich, wie hoch der Staatsanteil an der Wirtschaft inzwischen auch sein mag. Mehr ist aus Sicht der Keynesianer immer besser. Und wenn sich die Ergebnisse bestimmter Konjunkturprogramme nicht wie bei ihrer Verabschiedung angekündigt einstellen, dann liegt es immer daran, dass die Programme nicht groß genug gewesen sein sollen. Auf diese Weise immunisieren Neokeynesianer die von ihnen empfohlene Politik gegen eine kritische Prüfung.              


Marktkommentar vom 14. März 2014

Bearishe Zeichen an den Aktienmärkten nehmen zu
  • DAX-Topformation signalisiert kommende Baisse
  • Gewinnen Sie, wenn die Blase platzt
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Der Staat und der technische Fortschritt
Euphorie wie am Top des Jahres 2000

Liebe Leser,
die Aktienmärkte zeigen immer deutlichere Zeichen einer bevorstehenden Trendwende. Wie ich vorige Woche bereits beispielhaft anhand des japanischen Nikkei Index ausgeführt habe, bilden sich an den Aktienmärkten immer klarer erkennbare Topformationen. Gleichzeitig spiegeln die Sentimentindikatoren ein Ausmaß an Euphorie und Sorglosigkeit wider, wie es zuletzt an den wichtigen oberen Wendepunkten der Jahre 2007 und 2000 zu beobachten war.

Interessanterweise sind gerade erst zwei der aussagefähigsten Stimmungsindikatoren überhaupt auf Niveaus gestiegen, die nur ein einziges Mal übertroffen wurden: Im Jahr 2000, also am Höhepunkt der damaligen höchst spektakulären Aktienspekulationsblase. Details dazu können Sie der nächsten Ausgabe meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren entnehmen, den Sie zurzeit noch 30 Tage lang kostenlos testen können.              



Marktkommentar vom vom 07. März 2014

Strohfeuer in Japan schon abgebrannt
  • Kippt jetzt Japans Börse?
  • Abes Drei-Säulen-Strategie ist gescheitert
  • Nikkei Topformation: Lassen Sie sich diese Chancen nicht entgehen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn ein Ministerium einfach nicht sparen will

Liebe Leser, Ende 2012 beschloss die japanische Regierung ein extrem ambitioniertes Wirtschafts- und Konjunkturprogramm. Dabei sollten alle geld- und staatsschuldenpolitischen Mittel zum Einsatz gebracht werden, die zuvor bereits mehrmals erfolglos eingesetzt worden waren. Dieses Mal sollten sie aber in deutlich größerem Umfang zur Anwendung kommen als bisher. Man ging in Japan nämlich davon aus, dass die verschriebene Medizin zwar prinzipiell die richtige ist, die Dosierung aber zu niedrig gewählt war.

In klassischer neokeynesianischer Manier wollten die Verfechter der bisher schon gescheiterten wirtschaftspolitischen Maßnahmen einfach nicht wahrhaben, dass ihre Politik nicht funktioniert hat – und auch in Zukunft nicht funktionieren wird. Stattdessen behaupteten sie einfach, die Maßnahmen seien nur nicht ausreichend dimensioniert gewesen und forderten dreist einen Nachschlag. Unter dem Namen „Abenomics" wurde dieser Nachschlag dann vollmundig in Form einer Drei-Säulen-Strategie gewährt. Es hat also ausdrücklich kein wirtschaftspolitisches Umdenken stattgefunden, keine Einsicht, kein Lernerfolg.....




Marktkommentar vom 28. Februar 2014

Silber versus Gold
  • Nervenaufreibende Kursschwankungen sind nicht jedermanns Sache
  • Anker-Effekt führt zu kuriosen Argumenten
  • Zyklische Hausse auch bei Silber
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Krake Staat wächst unaufhaltsam

Silber ist für konservative Anleger nur zweite Wahl

Liebe Leser, seit Beginn der langfristigen Edelmetallhausse im Jahr 2001 ist der Preis von Silber per Ende Februar 2014 um 427% gestiegen. Im selben Zeitraum legte der Goldpreis um 424% zu. Über diesen langen Zeitraum gerechnet, haben sich die beiden Edelmetalle also ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Für den Anleger spielte es also scheinbar keine Rolle, ob er sich für Gold oder Silber entschieden hatte.

Eine etwas genauere Betrachtung der Kursverläufe zeigt allerdings, dass der Silberpreis dieses langfristige Ergebnis unter erheblich höheren Schwankungen erreichte als der Goldpreis. Während der zyklischen Korrektur des Jahres 2008 fiel Silber um stattliche 61%, Gold aber nur um 34%. Ein ganz ähnliches Bild zeigte sich auch während der jüngsten zyklischen Baisse, die 2011 begann und inzwischen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorüber ist: Silber fiel in der Spitze um 63%, Gold um 39%.....




Marktkommentar vom 21. Februar 2014

Janet Yellen: Glücksfall für Goldanleger, Desaster für die Welt
  • Neues Kapitel im Drama des Zentralbankunwesens
  • Der Fisch stinkt vom Kopf
  • Yellen gibt ihren Einstand und redet sofort blanken Unsinn
  • Welche Minenaktien sind die besten?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Von Rathäusern, Denkmälern und Pyramiden
Geldpolitische Scharlatane als Halbgötter verehrt

Liebe Leser, mit unserem Buch „Das Greenspan Dossier – wie die US-Notenbank das Weltwährungssystem gefährdet", haben Roland Leuschel und ich uns bereits zu einer Zeit als Kritiker des zeitgenössischen Zentralbankunwesens hervorgetan, als Greenspan und Konsorten noch als vollkommen sakrosankt galten und in den für die Massenverdummung konzipierten Medien stets als omnipotente und allwissende Halbgötter verehrt wurden. Diesen Kampf setzen wir jetzt im Rahmen unseres Börsenbriefs Krisensicher Investieren mit unvermindertem Elan fort und zeigen Ihnen, wie Sie sich vor den Folgen dieser Politik schützen können.

Seit den Tagen des großen geldpolitischen Scharlatans Alan Greenspan ist die Zentralbankpropaganda zwar etwas verhaltener geworden, aber sie wird weiterhin flächendeckend gesendet und gedruckt. Echte Zentralbankkritiker kommen in der öffentlichen Diskussion fast nicht zu Wort. Wenn doch, dann werden sie mit völlig unsachlichen Mitteln mundtot gemacht ....             




Marktkommentar vom 14. Februar 2014

Die Goldhausse meldet sich zurück: Kaufen Sie Minenaktien
  • Gold gibt wichtiges Kaufsignal
  • Wir stehen am Beginn einer zyklischen GoldhausseIdealer Einstiegspunkt zum Kauf
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Staat plant Lärmschutz auf der falschen Seite
Marode Banken und bankrotte Staaten sprechen für Gold

Liebe Leser, im März 2001, als sich der Goldpreis mit rund 260$ pro Unze im Bereich seiner Tiefstkurse des damaligen Zyklus befand, riet ich meinen Lesern erstmals zu strategisch orientierten Goldkäufen. Wenig später prognostizierte ich den Beginn einer langfristigen Goldhausse, in deren Verlauf sich der Goldpreis vervielfachen würde. Seither habe ich immer wieder betont, dass diese langfristige Goldhausse trotz zwischenzeitlicher Korrekturen weiterhin intakt ist.

Diese Aussage gilt heute mehr denn je. Denn aus fundamentaler Sicht spricht weiterhin alles für Gold. Das habe ich Ihnen hier an dieser Stelle schon häufiger dargestellt. Die nahezu weltweit betriebene völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik wird unweigerlich zu einem Zusammenbruch des Weltwährungssystems führen. Bei dem dann folgenden währungspolitischen Neuanfang wird Gold wahrscheinlich seine traditionelle Rolle als unbestechlicher Anker eines seriösen Währungssystems spielen.

Die geradezu absurden Bemühungen der Zentralbankbürokraten, die nunmehr schon seit Jahren ihre Gelddruckmaschinen heiß laufen lassen, können diese Entwicklung nicht verhindern. Im Gegenteil, sie sind der eigentliche Grund für die verheerende Lage, in der sich das Weltwährungssystem befindet: Völlig marode Banken und ebenso marode Staaten sind eine Symbiose eingegangen, die für den Bürger katastrophale Folgen haben wird.....




Marktkommentar vom 07. Februar 2014

Neuer Rekord beim Spekulieren auf Kredit
  • Spekulative Exzesse wie niemals zuvor
  • Summe der Wertpapierkredite ist nicht nur ein Sentimentindikator
  • Spekulationsrekord auch im Verhältnis zum BIP
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Kann nur der Holzwurm die teure Fortbildung für Staatsdiener beenden?                                
Liebe Leser, in den vergangenen Monaten konnte ich in meinem gemeinsam mit Roland Leuschel verfassten Börsenbrief Krisensicher Investieren fast wöchentlich von Finanzmarktindikatoren berichten, die auf Extremwerte gestiegen sind oder gar neue Rekorde aufgestellt haben. Beispielsweise gab es an den Rentenmärkten eine historische Emissionsflut zu bestaunen, die vor allem auch die besonders riskanten Marktsegmente erfasste. Gleichzeitig sind an den Aktienmärkten alle bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse auf Niveaus gestiegen, die eine drastische Überbewertung, eine Spekulationsblase anzeigen.

Begleitet wurden diese Exzesse von euphorischer Stimmung der Marktteilnehmer und wilder Spekulation. Vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle einen Sentimentindikator von Investors Intelligence vorgestellt. Er zeigt, dass der Anteil der Börsenoptimisten auf den höchsten Stand seit dem Crash-Jahr 1987 gestiegen ist.....              




Marktkommentar vom 31. Januar 2014

Emerging Markets in Aufruhr: Die Krise hat begonnen
  • Stimmungsumschwung beendet den Boom
  • Vorboten einer weltweiten Krise
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Steuerzahler finanziert Tourismusbranche
Die große Mehrheit der Anleger und Finanzmarktexperten begann das neue Jahr rundum euphorisch, wie Sie der untenstehenden Graphik entnehmen können. Diese zeigt den Weltleitindex S&P 500 und das Verhältnis der Anzahl bullisher Analysten zur Anzahl bearisher Analysten. Wie Sie sehen, überbot sich die Analysten- und Ökonomenzunft zum Jahreswechsel gegenseitig mit optimistischen Prognosen und Jahresausblicken. Sie müssen bis in das Crash-Jahr 1987 zurückgehen, um ein ähnlich einseitiges Stimmungsbild zu finden.....              




Marktkommentar vom 24. Januar 2014

Platzt jetzt die Blase in China?
  • Größter Investitionsboom aller Zeiten
  • Chinas Bankenblase größer als die japanische der 80er
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn staatliche Stellen planen
Lieber Leser, in den vergangenen fünf Jahren hat China den größten Investitionsboom aller Zeiten erlebt. Er geht Hand in Hand mit einem der größten Kreditbooms aller Zeiten. Wie ich in meiner aktuellen Krisensicher Investieren Schwerpunktanalyse „7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014" gezeigt habe, gleicht der aktuelle chinesische Kreditboom dem Kreditboom Japans Ende der 80er Jahre auf frappierende Weise. Deshalb befürchte ich, dass er auch ähnlich verheerende Folgen haben wird.

Die Geschichte zeigt, dass alle großen Investitionsbooms in eine ebenso große Krise münden. Und der gesunde Menschenverstand reicht eigentlich aus, um zu erkennen, warum das so ist: Die Anzahl sinnvoller und ertragreicher Investitionsobjekte ist begrenzt. Deshalb kommt es in ausgeprägten Boomphasen zu Fehlinvestitionen, die zum Scheitern verurteilt sind. Je größer der Boom, desto mehr Fehlinvestitionen, desto größer die spätere Anpassungs- oder Bereinigungskrise.....              




Marktkommentar vom 17. Januar 2014

Massive Warnsignale der Industriemetallpreise
  • Industriemetallpreise bestätigen Aktienhausse nicht
  • 2007 lässt grüßen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn staatliche Stellen planen
Liebe Leser, kaum hatte ich Ihnen vorige Woche meine Gedanken über die makroökonomische Bedeutung des fallenden Ölpreises dargelegt, schon fiel mir eine Analyse der Société Générale in die Hände, in der Albert Edwards in eine ähnliche Kerbe haut. Edwards, der zu den ganz wenigen Analysten gehört, die die Immobilienblase erkannten und vor ihren Folgen warnten, weist in seiner aktuellen Studie auf die ausgeprägte negative Divergenz zwischen der Entwicklung des MSCI World Aktienindex und dem DJ UBS Industriemetallindex hin.

Wie Sie auf der Grafik sehen, ist der Gleichlauf dieser beiden Zeitreihen sehr ausgeprägt. Aus ökonomischer Sicht macht das natürlich Sinn, denn eine gute Konjunktur führt sowohl zu steigenden Unternehmensgewinnen - und darauf basierend zu höheren Aktienkursen - als auch zu einer steigenden Nachfrage nach Industriemetallen und höheren Rohstoffpreisen.....




Marktkommentar vom 09. Januar 2014

Fallender Ölpreis bestätigt Rezessionssignal
  • Das jüngste US-Rezessionssignal erhält Verstärkung
  • Extreme Positionierung der Terminmarktteilnehmer signalisiert fallende Ölpreise
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Knöllchen, Knast und Kosten
Liebe Leser, in der aktuellen Themenschwerpunktausgabe „7 alarmierende Prognosen für 2014" meines neuen Börsenbriefes Krisensicher Investieren, den Sie noch heute 30 Tage kostenlos testen können, habe ich einen treffsicheren Indikator besprochen, der gerade erst ein US-Rezessionssignal mit weitreichender Bedeutung gegeben hat. Dieses Rezessionssignal wird durch die aktuelle Entwicklung des Ölpreises auf beeindruckende Weise bestätigt.

Steigende Ölpreise haben mit einer gewissen Zeitverzögerung einen dämpfenden Einfluss auf die Konjunktur. Auf der Unternehmensseite erhöhen sie die Kosten von Produktion und Transport. Und auf der Verbraucherseite sorgen sie über höhere Heizkosten und Benzinpreise dafür, dass weniger Geld für Konsumzwecke übrig bleibt.

Von Anfang 2009 bis Anfang 2011 ist der Ölpreis von unter 40$ pro Barrel auf über 100$ gestiegen. Seither schwankte er zwischen 80$ und 110$, blieb also auf einem hohen Niveau, wie Sie auf dem folgenden Wochenchart sehen.....




Marktkommentar vom 03. Januar 2014

Fed-Geburtstag: Der Motor der Krisenspirale ist 100 - Schützen Sie sich
  • Zentralbanken sind verheerende ordnungspolitische Fehler
  • Finanzsystem auf tönernen Füßen
  • Lage prekärer als in 2007: Schützen Sie sich
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Finanzielle Förderung durch den Staat
Liebe Leser, am 23. Dezember 1913 wurde in den USA einer der größten ordnungspolitischen Fehler aller Zeiten begangen: Die Schaffung einer Zentralbank. In einem der Freiheit verpflichteten Land ist das Zentralbankwesen ebenso ein Fremdkörper wie jede andere Behörde, deren Aufgabe darin besteht, Preise amtlich zu fixieren. Schließlich spielt es keine Rolle, ob eine Behörde den Preis von Brot, Butter und Kühlschränken manipuliert oder den Preis von Geld und Kapital, also den Zins.
 
Freie Märkte sind Orte der Informationsverarbeitung, an denen die Preise von Waren und Dienstleistungen herausgefunden werden. In diese Methode der Preisfindung gehen alle verfügbaren Informationen sämtlicher Beteiligter ein. Die Annahme, dass einzelne Personen – und seien es noch so kluge und gutmeinende Staatsdiener – über ein ähnlich breites Wissen verfügen könnten, ist ganz offensichtlich absurd.....




Marktkommentar vom 25. Dezember 2013


Gibt es eine Immobilienblase in Deutschland?
  • Bedenkliche Entwicklungen am Immobilienmarkt
  • Neue Rekorde bei den Sentimentindikatoren
  • 100 Jahre Fed: Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
  • Hoffnung auf die Rückkehr geldpolitischer Vernunft
Liebe Leser, in den vergangenen Monaten sind wir immer wieder und immer häufiger gefragt worden, wie wir die Vorgänge am deutschen Immobilienmarkt beurteilen. Schließlich gehören wir zu den wenigen Analysten, die Mitte der 2000er Jahre nicht nur das Ausmaß der US-Immobilienblase klar erkannten und vor den verheerenden Folgen ihres Platzens warnten. Wir haben seinerzeit in unseren Analysen zusätzlich stets darauf hinwiesen, dass es in Spanien und Irland sogar noch größere Immobilienblasen gab als in den USA.

Tatsächlich gibt es zurzeit in Deutschland unverkennbare Exzesse an den Immobilienmärkten. Beispielsweise werden in einigen deutschen Großstädten inzwischen Preise gezahlt, die so hoch sind, dass sich das Investment unmöglich lohnen kann. Und in Berlin kann ich gewissermaßen vor meiner Haustür beobachten, wie Baulücken geschlossen werden, die aus gutem Grund Baulücken waren, und wie Häuser den Eigentümer wechseln, die bis vor kurzem als nahezu unverkäuflich galten.

Aber reichen diese und ähnliche Beobachtungen aus, um von einer Immobilienblase zu sprechen?




Marktkommentar vom 20. Dezember 2013

Steigende Zinsen lösen eine Kettenreaktion aus
  • Den Rentenmärkten kommt im laufenden Zyklus die entscheidende Rolle zu
  • Die Zinsen steigen schon seit über einem Jahr
  • Steigende Zinsen sind Gift für Börse und Wirtschaft
  • Deutlicher Zinsanstieg in China
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Sind deutsche Professoren unterfordert?
Liebe Leser, anscheinend haben wir mit unserer Themenschwerpunkt-Ausgabe "Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014" bei unseren Lesern voll ins Schwarze getroffen. Jedenfalls liefen bei uns die Telefone heiß und der Posteingang quoll fast über. Viele unserer Leser sind ja schon länger mit der Materie vertraut, aber dieser Themenschwerpunkt hat offenbar zahlreiche Newcomer aus dem Winterschlaf geholt und deren Interesse geweckt.

Ich kann natürlich verstehen, wenn Sie stark verunsichert sind und vielleicht nicht glauben möchten, was ich geschrieben habe, denn die Meldungen aus der Wirtschaft scheinen ja rundum positiv zu sein. Aber dieser Schein trügt heute ebenso wie in 2007. Unsere Indikatoren lassen keinen Zweifel daran: Die Lage war noch nie so ernst wie heute.

Auch wenn ich Sie mit unseren Analysen und Prognosen etwas verschreckt haben sollte, so ist es doch allemal besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen und gewappnet zu sein, als der Zentralbank-Propaganda zu glauben und abzuwarten. Denn nur wer die Fallstricke kennt, kann sie auch ohne zu stolpern überwinden. Schützen Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN.              




Marktkommentar vom 13. Dezember 2013


Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014
  • 2014 wird sich in das Who is Who der Aktiencrashs einreihen
  • Völlig absurd: Börsianer bejubeln Planwirtschaft
  • Bereiten Sie sich jetzt auf das Platzen der Blase vor
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Schülerzahlen und Lehrerstellen
Die Zeichen stehen auf Sturm

Lieber Leser, die Zeichen an den Finanzmärkten stehen auf Sturm. Selten zuvor war die Lage ähnlich extrem wie heute. Deshalb verspricht 2014 ein sehr interessantes Jahr zu werden. Lesen Sie daher in der kommenden Themenschwerpunkt-Ausgabe „Die 7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014" unseres neuen Börsenbriefs „Krisensicher Investieren", wie Sie Ihr Vermögen in dieser schwierigen Phase schützen und mehren können.

Von unseren Lesern werden wir immer häufiger gefragt, ob sich am deutschen Immobilienmarkt inzwischen eine Spekulationsblase gebildet hat. Diese Frage werden wir in der regulären Monatsausgabe Januar 2014 beantworten.

Sowohl die Themenschwerpunkt-Ausgabe als auch die reguläre Monatsausgabe Januar erscheinen bereits nächste Woche, am Donnerstag, den 19. Dezember. Nutzen Sie diese hervorragende Gelegenheit zum kostenlosen Kennenlernen unseres kritischen, unabhängigen und häufig auch konträren Börsendienstes „Krisensicher Investieren" und testen Sie "Krisensicher Investieren" 30 Tage kostenlos.

Wir halten den Zeitpunkt für dieses Angebot nicht nur mit Blick auf Weihnachten für perfekt gewählt, sondern viel mehr noch aufgrund der Tatsache, dass 2014 ein Jahr werden wird, in dem Finanzmarktgeschichte geschrieben wird. Greifen Sie zu, informieren Sie sich jetzt über die großen Risiken und die damit einhergehenden ebenso großen Chancen des kommenden Jahres. 
            



Marktkommentar vom 06. Dezember 2013


Bären an der Wall Street vom Aussterben bedroht
  • Anlegerstimmung so bullish wie nie zuvor
  • An den Aktienmärkten nimmt nur noch die Fallhöhe zu
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • 20 Jahre Reformstau - oder werden es noch mehr?
Lieber Leser, generell unterscheidet man an der Börse Bullen, die steigende Aktienkurse erwarten, und Bären, die mit fallenden Kursen rechnen, sowie die nicht ganz unerhebliche Gruppe von Analysten, bei der man im Anschluss an die Lektüre nicht weiß, woran man ist. Man könnte sie die Politiker unter den Analysten nennen, da sie sich nicht festlegen wollen und wahrscheinlich ganz bewusst darauf verzichten, sich klar auszudrücken. Bei modernen Politikern rechne ich rund 99% der Akteure zu dieser Kategorie. Bei den Aktienanalysten waren es laut Investors Intelligence in der vergangenen Woche mit der für diesen Berufsstand eher durchschnittlichen Zahl von 28,6% deutlich weniger.

Als ganz und gar nicht durchschnittlich erwies sich vorige Woche allerdings der Anteil der Bären. Er signalisiert ohne Wenn und Aber aller höchste Warnstufe. Mit gerade einmal 14,3% ist er auf den niedrigsten Wert seit 1987 gefallen, dem Jahr des spektakulären Börsencrashs, als der Weltleitindex S&P 500 einen Tagesverlust von über 20% erlebte. Das ist immerhin schon 26 Jahre her. Und zwischendurch kam es zu einer der größten Aktienblasen aller Zeiten. Deshalb mag man es ja fast nicht glauben: Aber sogar am Höhepunkt der Dotcom-Blase im März 2000 gab es deutlich mehr skeptische Stimmen als heute. Und am Top des Jahres 2007 fiel der Anteil der Bären nur knapp und für wenige Wochen unter die 20%-Marke. Jetzt also sind es nur noch 14,3%. Und die 20%-Marke wird bereits seit acht Wochen in Folge unterschritten.....           




Marktkommentar vom 29. November 2013
  
Rezession in den USA?
  • ECRI bleibt dabei: Die Rezession hat schon begonnen
  • Rezession trotz BIP-Wachstums: Wie kann das sein?
  • Weiterer wichtiger Indikator signalisiert Rezession und fallende Gewinne
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Von Pferden und steuerzahlenden Bürgern
Lieber Leser, vor drei Wochen habe ich an dieser Stelle das unabhängige US-Wirtschaftsforschungsinstitut Economic Cycle Research Institute (ECRI) thematisiert. Dessen Chefanalyst, Lakshman Achuthan, vertritt bereits seit geraumer Zeit die Meinung, dass sich die US-Wirtschaft schon seit Ende 2012 in einer Rezession befinde. Die von ihm verwendeten realwirtschaftlichen Indikatoren ließen keine andere Einschätzung zu, so Achuthan.

Ein kritischer Leser meines kostenlosen Marktkommentars, der meine ausführlichen früheren Besprechungen des Themas in Krisensicher Investieren (www.krisensicherinvestieren.com) offenbar nicht kennt, hat daraufhin die Frage gestellt, wie man sich dazu versteigen könne, von einer Rezession zu sprechen, obwohl die Wachstumsraten des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) der letzten vier Quartale mit 0,1%, 1,1%, 2,5% und 2,8% doch mehr oder weniger deutlich positiv waren. Tja, was mag Lakshman Achuthan trotz dieser Zahlen dazu veranlasst haben, bei seiner Lageeinschätzung zu bleiben?                      



Marktkommentar vom 22. November 2013

Rendite steigern und Schwankung reduzieren – gerade in turbulenten Zeiten
  • Aktienmärkte drastisch überbewertet
  • So steigern Sie die Rendite und reduzieren gleichzeitig die Schwankung Ihres Depots
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn Kommunen alles selber machen wollen ...
Lieber Leser, die fundamentale Bewertung des US-Aktienmarktes, der als Weltleitbörse fungiert, lässt keine Zweifel daran, dass wir es an den Aktienmärkten schon wieder mit einer gewaltigen Spekulationsblase zu tun haben, der dritten seit Ende der 90er Jahre. Beispielsweise ist das Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) inzwischen auf 25 Punkte gestiegen. Es beträgt sogar mehr als 30 Punkte, wenn man es um die Gewinnmarge des Unternehmenssektors bereinigt, die sich zurzeit rund 70% über ihrem langjährigen Durchschnitt befindet.

Werfen Sie bitte einen Blick auf die Grafik unten: Höher als 30 war diese Kennzahl nur im August/September 1929, also unmittelbar vor einem der spektakulärsten Aktiencrashs aller Zeiten, der den Auftakt zur Weltwirtschaftkrise der 30er Jahre gab, sowie Ende der 90er Jahre. In Dezember 1999 erreichte sie ihr Allzeithoch von 44 Punkten, also kurz bevor die große Achterbahnfahrt der Aktienmärkte begann, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch nicht vorüber ist. Während der anschließenden Echoblase, welche die Immobilienblase begleitete, stieg das Shiller-KGV in der Spitze im Mai 2007 auf 27,5 Punkte.....              




Marktkommentar vom 15. November 2013

Krisensicher Investieren – heute wichtiger denn je
  • Startschuss für den Börsenbrief Krisensicher Investieren auf der Edelmetallmesse
  • Die Politik bedroht Ihr wirtschaftliches Wohlergehen - handeln Sie jetzt
  • Von Joghurt-Geld der EZB und Raubzugphantasien des IWF
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wenn Bürokraten mit der Bürokratie nicht klarkommen
  • Manche Vorschriften sind auch für Bürokraten zu kompliziert
Lieber Leser, voriges Wochenende fand in München die diesjährige Edelmetallmesse statt. Trotz der schlechten Stimmung an den Rohstoffmärkten fanden 7.000 Menschen den Weg in die Event-Arena. Viele der Besucher kamen mit der Frage, wie es mit Gold und Silber weitergehen wird. In meinem Vortrag „Das große Bild spricht eindeutig für Gold" habe ich meine Sicht der Dinge dargelegt. Sollten Sie nicht unter den Zuhörern gewesen sein, dann können Sie sich die Präsentation zu meinem Vortrag unter www.krisensicherinvestieren.com herunterladen.

Startschuss für den Börsenbrief Krisensicher Investieren auf der Edelmetallmesse

Könnte es einen besseren Platz und eine bessere Zeit für den Start eines antizyklischen und konträren Börsenbriefs geben als die diesjährige Edelmetallmesse? Wohl kaum. Denn Gold und Silber befinden sich in der Endphase einer zweijährigen Baisse, während sich an den Aktien- und Rentenmärkten spektakuläre Spekulationsblasen gebildet haben. So fiel der Startschuss für Krisensicher Investieren also zur rechten Zeit am rechten Ort, und die Reaktionen waren entsprechend positiv. Wenn auch Sie dabei sein wollen, dann bestellen Sie Krisensicher Investieren gleich jetzt auf www.krisensicherinvestieren.com zu unserem günstigen Kennenlernangebot.




Marktkommentar vom 08. November 2013

Neuer Börsenbrief mit Roland Leuschel und Claus Vogt
  • Epochale Umbrüche zeichnen sich ab
  • Je schwerer die Krise, desto größer die Chancen
  • ECRI bleibt dabei: In den USA hat eine Rezession begonnen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Schlauer als der Markt?
Ab sofort können Sie sich für den neuen Börsenbrief anmelden, den ich künftig gemeinsam mit dem bekannten Finanzmarktexperten und Koautor meiner Bücher, Roland Leuschel, schreiben werde: KRISENSICHER INVESTIEREN. Unter www.krisensicherinvestieren.com können Sie sich über diesen kostenpflichtigen neuen Dienst ausführlich informieren. Die 12-seitige Erstausgabe von Krisensicher Investieren ist soeben erschienen, zusammen mit einem 16-seitigen Einführungsdossier und einer ebenfalls 12-seitigen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Börsenpsychologie und Behavioral Finance".

Nach meiner spontan erfolgten Kündigung bei dem Verlag, für den ich sieben Jahre lang einen sehr erfolgreichen Börsenbrief geschrieben habe, stand ich vor der Frage, wie es an dieser Stelle sinnvollerweise weitergehen soll. Ganz mit dem Schreiben aufhören und mich ausschließlich auf meine anderen Aktivitäten konzentrieren? Oder gemeinsam mit Roland Leuschel endlich das schon länger geplante dritte Buch in Angriff nehmen?

Während der Gespräche, die ich mit dem über der gemeinsamen Arbeit zum Freund gewordenen Roland Leuschel über diese Fragen führte, bot sich uns eine andere Chance: die eines gemeinsam geschriebenen Börsenbriefs. Die Zeit dafür könnte besser kaum sein. Warum? .....             




Marktkommentar vom 01. November 2013


Euphorie an der Börse und Panik bei der Fed
  • Sentimentindikatoren zeigen extrem einseitiges Bild
  • Spekulieren auf Kredit wie nie zuvor
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Kostenexplosion bei staatlichem Bauen
  • Merkwürdige Zufälle häufen sich
  • Staatsanwaltschaft und Parlament ermitteln
Nichts befeuert die Phantasie der Börsianer stärker als steigende Kurse. Je länger die Aktienpreise steigen, desto zuversichtlicher werden die Anleger, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. Je teurer, desto besser, scheint die Devise zu lauten. Und überaus teuer sind Aktien bei einem KGV des Weltleitindex S&P 500 von 19,3 Punkten und einem Shiller-KGV von 24,6 Punkten ja längst.

Aber Banalitäten wie die fundamentale Bewertung, Risikokennzahlen oder schwache Wirtschaftsdaten können euphorisierte Börsianer natürlich nicht beeindrucken. Sie sind in Feierlaune und der festen Überzeugung, dass diese Party niemals enden wird. Und warum auch nicht? Wer sagt denn, dass jede Party enden muss? .....




Marktkommentar vom 25. Oktober 2013

Was, wenn die Zinsen weiter steigen?
  • Auch Planwirtschaftler irren - mit oft verheerenden Folgen
  • Sind 2,3 Billionen Dollar viel?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Weshalb die Politik das Schuldenmachen bleiben lassen sollte
  • Zinszahlungen fressen die Einnahmen aus Krediten auf
Die Duration ist eine für Anleiheanleger sehr wichtige Kennzahl. Sie misst die Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier angelegten Kapitals und ist ein Maß für dessen Zinssensitivität. In dem kürzlich erschienen Global Financial Stability Report berichtet der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die durchschnittliche Duration globaler Rentenportfolios auf 6,2 Jahre gestiegen ist. In den drei Zinssteigerungszyklen der Jahre 1994-1995, 1999-2000 und 2004-2006 habe sie im Durchschnitt nur 5 Jahre betragen.

Obwohl - oder vielleicht gerade weil - das aktuelle Zinsniveau erheblich niedriger ist als in den gerade genannten Jahren, sind die Anleger also ein deutlich höheres Zinssteigerungsrisiko eingegangen. Und warum auch nicht, werden Sie vielleicht sagen. Haben die Zentralbankbürokraten nicht versprochen, die Zinsen bis zum Sankt-Nimmerleinstag niedrig zu halten? .....             




Marktkommentar vom 18. Oktober 2013

Hurra, wir machen noch mehr Schulden!
  • Wirtschaftswachstum halbiert - Börsianer jubeln
  • Gold erwacht zu neuem Leben
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Sinkende Staatsverschuldung in Deutschland?
  • Die normale Staatsverschuldung steigt weiter
Wer die Berichterstattung über das Polittheater um den US-Staatshaushalt verfolgt hat, muss den Eindruck gewonnen haben, das Wohl der Welt hänge davon ab, dass die US-Regierung den gewaltigen US-Staatsschuldenberg auch weiterhin erhöhen darf. Dabei zeichnet die Finanzgeschichte ein ganz anderes Bild. Sie zeigt, dass alle großen Inflationen sowie der Niedergang ganzer Nationen mit einer ausufernden Staatsverschuldung Hand in Hand gingen.

Diese historischen Lektionen halten die zeitgenössischen Börsianer aber nicht davon ab, den S&P 500 Index und den DAX auf neue Allzeithochs zu treiben. Was soll’s, werden diese sich wohl sagen, solange alle fest daran glauben, dass etwas gut ist, dann muss es auch gut sein, oder? .....




Marktkommentar vom 11. Oktober 2013

Auf Chance-Risiko-Verhältnisse kommt es an
  • Tanzen, solange die Musik spielt
  • Aktienmärkte deutlich überbewertet
  • Schlimmste humanitäre Krise seit sechs Jahrzehnten in Europa
  • Jogi Löw und die Kritik
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wir Steuerzahler und die staatlich finanzierten Museen
Wer es mit einem 30-Tonner über eine Brücke schafft, die nur für 7,5 Tonnen ausgelegt ist, der hat Glück gehabt. Er ist weder ein Genie, noch hat er das Richtige getan – es sei denn, dass ihn diesseits der Brücke ein schlimmeres Schicksal erwartet hätte als bei ihrem Zusammenbruch. Denn der Einsturz der Brücke war ja nicht garantiert, sondern unter den gegebenen Voraussetzungen lediglich wahrscheinlich.

Mit diesem Bild wird mein den Finanzmärkten angemessenes Denken in Chance-Risiko-Verhältnissen sehr gut zum Ausdruck gebracht. Den meisten Menschen ist dieses Denken allerdings fremd. Solange die Kurse steigen, glauben sie, dass die Bullen das Richtige getan haben.....




Marktkommentar vom 04. Oktober 2013

Government Shutdown: Schlechte Regierungsführung, aber belanglos für die Börse
  • Erhöhung der US-Staatsschuldengrenze steht bevor
  • Freikarten für die Edelmetallmesse in München
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Gut dotierte Staatsbanker ohne Beschäftigung
  • Eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit
Derzeit sorgt der „government shutdown", also die teilweise Schließung von Behörden in den USA für Schlagzeilen. Dabei vermisse ich in der umfangreichen Berichterstattung über dieses absurde und belanglose Polittheater den einzig passenden Begriff, mit dem dieses Geschehen kurz und bündig benannt werden sollte: „bad governance", also schlechte Regierungsführung.

Dieser Begriff entstammt dem internationalen Bürokratenvokabular. Dort wird er allerdings nur auf Entwicklungsländer angewendet oder auf Nationen, die - wieder im internationalen Bürokratenjargon gesprochen - keine Regierung haben, sondern ein „Regime".

Nun haben die USA natürlich eine Regierung, eine sehr mächtige sogar, die sowohl eine schlagkräftige Armee unterhält, deren manchmal tödlichen Drohnen in zahlreichen Ländern zum Einsatz kommen, als auch eine hoch technisierte und international tätige Staatssicherheits-Behörde. Die Abgrenzung zwischen „Regierung" und „Regime" wird dank Friedensnobelpreisträger Obama leider noch unschärfer als sie ohnehin schon war.....              




Marktkommentar vom 27. September 2013

Klare Botschaft der Bundestagswahl: Achterbahnfahrt in den Ruin geht weiter
  • Das Ende der Währungsunion wird nicht von Deutschland ausgehen
  • Der Ruf nach Mutti ersetzt den Ruf nach einem starken Mann
  • Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Das Land Berlin und seine Staatssekretäre
  • Überregiert: 437 Häuptlinge für 80 Millionen Einwohner
Seit Ausbruch der europäischen Staatsschuldenkrise lautet eine meiner Kernthesen, dass die Europäische Währungsunion auseinanderbrechen wird, weil die ökonomische Basis für ihren Fortbestand nicht vorhanden ist und auch nicht geschaffen werden kann. Das Problem der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Mitgliedsländer kann unter dem Dach der Gemeinschaftswährung nicht gelöst werden, weil der dafür notwendige Reformprozess für die meisten Menschen der betroffenen Länder zu schmerzhaft ausfallen würde. Deshalb werden die nach den Regeln der Stimmenmaximierung agierenden Politiker diesen Weg nicht beschreiten. Sollten sie es dennoch wagen, würden sie auf massiven Widerstand in der Bevölkerung stoßen und zügig aus dem Amt gejagt.....




Marktkommentar vom 20. September 2013

Letztes Hurra oder Ausbruch nach oben?
  • Spekulationsblasen brauchen eine Story
  • Der Einfluss von Fed-Sitzungen auf die Aktienmärkte
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Musik, Musik, Musik ...
Die US-Zentralbankbürokraten haben auf ihrer Sitzung am Mittwoch dieser Woche den Beschluss gefasst, weiterhin jeden Monat für 85 Mrd. Dollar neu geschaffenen staatlichen Monopolgeldes Anleihen zu kaufen und Staatsfinanzierung zu betreiben. Die zuvor geschürten Erwartungen, mit der Reduzierung dieses unkonventionellen geldpolitischen Programms zu beginnen, wurden also nicht erfüllt – obwohl sogar innerhalb der Zentralbanknomenklatura die Stimmen lauter werden, die Sinn und Zweck dieser Politik in Frage stellen und vor ihren schädlichen Nebenwirkungen warnen.

An den Finanzmärkten setzte nach Bekanntwerden dieser Entscheidung sofort der in den vergangenen Jahren antrainierte Pawlow’sche Reflex steigender Aktienkurse ein. Der Weltleitindex S&P 500 stieg umgehend auf ein neues Hoch.....              




Marktkommentar vom vom 13. September 2013

Weiterer Ölpreisanstieg zeichnet sich ab - und Wahlprogramme kurz und knackig
  • Klare charttechnische Kaufsignale für den Rohölpreis
  • Auch Charlie Munger prognostiziert höhere Ölpreise ...
  • ... und denkt dabei sehr strategisch - oder imperialistisch
  • "Wahlprogramme kurz und knackig" von Prof. Dr. Gerd Habermann
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Die Bayreuther Festspiele und das Geld der Steuerzahler
Der mit Abstand wichtigste Preis für die Weltwirtschaft ist der Preis für Geld und Kapital – also der Zins. Den deutlichen Zinsanstieg seit Mai dieses Jahres habe ich bereits mehrmals thematisiert, weil ich es für sehr wichtig halte, wenn sich der bedeutendste Einflussfaktor des Wirtschaftsgeschehens in kurzer Zeit relativ stark verschlechtert. Schließlich sind steigende Zinsen Gift für die Börse und eine Belastung für die Wirtschaft - in besonderem Maße natürlich für hoch verschuldete Volkwirtschaften wie es fast alle Industrienationen - inklusive Deutschland - inzwischen sind.....




Marktkommentar vom 06. September 2013

Bedrohlicher Zinsanstieg setzt sich fort
  • Zinssatz 10-jähriger US-Staatsanleihen steigt auf knapp 3%
  • Steigende Zinsen sind Gift für die Börse
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Der Staat als Produzent von Sonnencreme und Fußspray
  • Die Werkstätten der Polizei - hochprofitable Betriebe?
Der weltweite Zinsanstieg der vergangenen Wochen hat sich fortgesetzt. Der Zinssatz 10-jähriger US-Staatsanleihen hat gerade ein neues Jahreshoch von 2,98% erreicht. Das ist der höchste Wert seit Juli 2011.

Trotz dieses sehr deutlichen Anstiegs - Anfang Mai dieses Jahres betrug der Zinssatz nur 1,6% - existieren keinerlei Anzeichen für ein Ende dieser Bewegung. Schlimmer noch: Dieser Zinsanstieg erfolgt, obwohl die Zentralbankbürokraten Monat für Monat in nie zuvor gekanntem Ausmaß Anleihen kaufen mit dem erklärten Ziel, die Zinsen nach unten zu manipulieren. Offenbar sind Bernanke und Konsorten am Ende der Fahnenstange angekommen.....




Marktkommentar vom 30.08.2013

Massive Kaufsignale für Gold
  • Schlechte Stimmung trotz steigender Kurse
  • Fundamentale Rahmenbedingungen bullish für Gold
  • Technische Kaufsignale
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Die Polizei macht Musik
  • Politik scheut vor unangenehmen Entscheidungen zurück
Ende Juni dieses Jahres fiel der Goldpreis auf ein Tief von 1.180$ pro Feinunze. Damit war er von seinem knapp zwei Jahre zuvor erreichten Hoch von 1.920$ um stattliche 38,5% gefallen. Zwar notierte er selbst nach dieser ausgeprägten Korrektur noch immer fast 400% höher als zur Jahrtausendwende - während Aktien in derselben Zeit nur eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt zu bieten hatten - aber dennoch war die Enttäuschung groß und die Stimmung unter den Goldanlegern grottenschlecht, ja depressiv.

An dieser extrem einseitigen Stimmungslage hat sich bisher nichts geändert.....




Marktkommentar vom 23.08.2013

Bernankes geldpolitisches Experiment ist bereits gescheitert
  • Erfolgreiche Zentralbankpropaganda
  • Die traurige Wahrheit kommt langsam ans Licht
  • Bernankes Geldpolitik hat eine "Bubble Economy" geschaffen
  • Steigende Zinsen sind Gift für die Börse
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Die US-Zentralbank kauft Monat für Monat für 85 Mrd. $ Anleihen, überwiegend Staatsanleihen. Sie bezahlt diese Käufe mit Geld, das sie extra zu diesem Zweck - gewissermaßen aus dem Nichts - erschafft. Diesem Geld stehen also keine Güter oder Dienstleistungen gegenüber, sondern nichts, gar nichts.

Die Menge der von fleißigen Menschen erzeugten Güter und Dienstleistungen bleibt also gleich, nur die Geldmenge steigt. Dass auf diese Weise kein Wohlstand erzeugt werden kann, ist eigentlich offensichtlich. Dennoch hat die Zentralbanknomenklatura es irgendwie geschafft, genau dieses Propagandamärchen fest in der veröffentlichten Meinung und in dem, was an den Universitäten Wirtschaftswissenschaften heißt, zu verankern.

Das ist eine durchaus bemerkenswerte Leistung. Sie demonstriert auf beeindruckende Weise, was mit kluger Propaganda möglich ist.....




Marktkommentar vom 16.08.2013

Sie hassen Gold und lieben Aktien
  • DAX am Top des Jahres 2000
  • Zurück auf Start führt zu euphorischen Reaktionen
  • Schönfärberei als Überlebensstrategie
  • Machen steigende Goldpreise depressiv?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Im März 2000 erreichte der DAX ein Hoch von 8.136 Punkten. Jetzt, mehr als 13 Jahre später, notiert der Lieblingsindex der Deutschen bei 8.360 Punkten. Außer Spesen nichts gewesen, könnte man hier sagen, und enttäuschte Anleger vermuten - zumal der DAX ein Performance-Index ist, bei dessen Berechnung die Reinvestition der Dividenden unterstellt wird.

Erstaunlicherweise ist das Stimmungsbild an der Börse aber ein ganz anderes: Die Sentimentindikatoren zeigen ein Höchstmaß an Euphorie. Die Freude der Anleger über die eigentlich sehr bescheidene Wahrheit, dass sie wenigstens im DAX wieder dort angekommen sind, wo die Reise im März 2000 begann, scheint grenzenlos zu sein. Und von den traurigen Erfahrungen, die sie mit dem Neuen Markt gesammelt haben, ist längst keine Rede mehr.....




Marktkommentar vom 09.08.2013

Steigende Zinsen sind Gift für die Börse
  • Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt
  • Bringen die gestiegenen Zinsen die Blase zum Platzen?
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Wirtschaftliches Denken steht nicht hoch im Kurs
  • Höchste Risikostufe an den Aktienmärkten
Unsere Modelle zur Beurteilung der Aktienmärkte zeigen bereits seit Monaten die höchste Gefahrenstufe an. Speziell die Weltleitbörse der USA ist fundamental deutlich überbewertet. Die Stimmungsindikatoren zeigen weit verbreitete Sorglosigkeit sowie ein Übermaß an Spekulation. Die Markttechnik ist in allen relevanten Zeitfenstern stark überkauft. Gleichzeitig signalisieren die makroökonomischen Frühindikatoren, dass sich die US-Wirtschaft am Rande einer Rezession bewegt, und die Unternehmensgewinne sind bereits leicht rückläufig. Schließlich zeigen sich sowohl im globalen Maßstab als auch innerhalb der US-Märkte zahlreiche negative Divergenzen, wie sie für die Endphase einer zyklischen Hausse charakteristisch sind.....




Marktkommentar vom 02.08.2013

Neue Berechnungsmethode steigert das US-Bruttoinlandsprodukt
  • Ein Plus von 551 Milliarden Dollar
  • Die Inflation hat einen großen Einfluss auf das BIP
  • Die Interessenlage ist eindeutig
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Dienstwohnungen in Nouakchott
  • Der Auswärtige Dienst ist nicht mehr zeitgemäß
Weltweit wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als die maßgebliche Größe zur Berechnung des Wirtschaftswachstums verwendet. Das BIP „misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden", erfahren wir auf der Homepage des Statistischen Bundesamts.

Wie sinnvoll die Kennzahl BIP zur Beurteilung der ökonomischen Lage einer Volkswirtschaft tatsächlich ist, möchte ich hier nicht diskutieren. Es soll der Hinweis genügen, dass rund ein Drittel des ausgewiesenen BIP auf statistischen Annahmen, Modellierungen, Anpassungen und Bereinigungen beruht, und somit nur einen sehr vagen Realitätsbezug hat.

Ganz in diesem Sinne wurde per 31. Juli 2013 die Methode zur Berechnung des US-Bruttoinlandsprodukts einer großen Revision unterzogen. Auch hier werde ich Ihnen die Details ersparen und gleich auf das Ergebnis zu sprechen kommen.....




Marktkommentar vom 26.07.2013

Die Welt ist beständig im Wandel, oder: Kein Ende der Finanzmarktgeschichte
  • Der Weg zur Knechtschaft
  • Wirtschaft und Börse sind zyklisch
  • 23 Rezessionen und 22 zyklische Baissen
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Bildung als Investition: in Deutschland ein ketzerischer Gedanke
  • Warum keine Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer?
Wer jemals ein Geschichtsbuch durchgeblättert hat, müsste es eigentlich wissen: Nur die Veränderung hat Bestand. Völker und Herrscher, Nationen und Weltreiche, Währungen und Zentralbankbürokraten, Haussen und Baissen, Aufschwünge und Rezessionen: Sie alle kommen und gehen. Aufstieg und Niedergang, Werden und Vergehen beherrschen den Lauf der Zeit. Und schon die Bibel weiß von fetten und mageren Jahren zu berichten.

Die ersten, die glaubten, den Lauf der Welt aufhalten zu können, waren Kommunisten und Sozialisten. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts versuchten sich natürlich auch die Nationalsozialisten, die ja ebenfalls Sozialisten waren, an dieser herkulischen Aufgabe, die mit menschlichen Fähigkeiten nicht zu bewältigen ist.....        




Marktkommentar vom 19.07.2013

"Buchstäblich" drucken Bernanke und Konsorten kein Geld
  • Nicht "buchstäblich", aber als "elektronisches Äquivalent"
  • Die US-Wirtschaft kann ohne die Gelddruckmaschine nicht mehr bestehen
  • Weitere Ölpreissteigerungen zeichnen sich ab
  • Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
  • Ein staatlicher Biergarten in Bayern
Am Mittwoch, den 17. Juli 2013 war es wieder einmal soweit. Der Präsident der US-Zentralbank Ben Bernanke legte dem US-Kongress seinen Rechenschaftsbericht vor und stellte sich anschließend den Fragen der Abgeordneten. Die überwiegende Mehrheit dieser Abgeordneten versteht von Geldpolitik ungefähr so viel wie Angela Merkel, Jürgen Trittin, Guido Westerwelle, Gregor Gysi oder Erich Honecker selig. Umso erstaunlicher ist es, dass sich dennoch ein Abgeordneter fand, der folgende tiefschürfende Frage stellte:

„Drucken Sie Geld?"

Die simple Antwort Bernankes, der einer der größten Gelddrucker und Marktmanipulateure aller Zeiten ist, besticht nicht nur durch ihre Schlichtheit, sondern auch durch ihre Ehrlichkeit. Sie lautete:

„Nicht buchstäblich."

Und damit war die Kuh vom Eis.....




Marktkommentar vom 12.07.2013


Steigende Zinsen werden die Derivatemärkte auf ihre Belastbarkeit testen
  • Das Gesamtrisiko kann nicht reduziert werden
  • Kleine "Unfälle" mit großen Folgen
  • Zinskontrakte dominieren die Derivatemärkte
Ende 2012 belief sich der Nominalwert aller von US-Banken gehaltener Derivatekontrakte auf 223 Billionen Dollar. Unter Einbeziehung der Bank-Holding-Gesellschaften sind es sogar 287,6 Billionen Dollar. Dieser Betrag entspricht dem 18-fachen des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) und dem 15,7-fachen der US-Aktienmarktkapitalisierung.

Die fünf größten US-Banken JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Morgan Stanley und Goldman Sachs vereinigen 95,6% dieser Summe auf sich, also Derivate im Nennwert von 274,9 Billionen Dollar.....              




Marktkommentar vom 05.07.2013


US-Aktienmärkte deutlich überbewertet
  • Shiller-KGV von 24 ist historisch hoch
  • Gewinnmarge auf Rekordniveau
  • Dividendenrendite bestätigt Shiller-KGV
Vorige Woche habe ich an dieser Stelle dargelegt, warum ich der Meinung bin, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg in eine Rezession befindet. Da die Finanzmarktgeschichte zeigt, dass Rezessionen und Aktienbaissen Hand in Hand gehen, rechne ich in diesem Szenario mit deutlichen Kursrückgängen an der Börse, das heißt mit einer zyklischen Baisse.

Zyklische Baissen im Rahmen langfristiger Bärenmärkte dauerten durchschnittlich 19 Monate, und die Kursverluste der S&P 500 Index‘ betrugen im Durchschnitt 39%. Da die Weltleitbörse der USA deutlich überbewertet ist, besteht derzeit allerdings überproportional großes Abwärtspotenzial.....       



Marktkommentar vom 28.06.2013

US-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession
  • Eine geldpolitische Wende steht nicht bevor
  • Steigende Zinsen findet Professor Bernanke rätselhaft
  • US-Wirtschaft am Rande der Rezession
  • Rezessionssignale
Die Zinsen mittel- und langfristiger US-Staatsanleihen haben im August vorigen Jahres ein Allzeittief erreicht. Seither sind sie trotz der massiven Anleihekäufe der Zentralbank gestiegen. Dieser Zinsanstieg hat sich in den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt. In der Presse werden die jüngsten Äußerungen von Fed-Präsident Ben Bernanke dafür verantwortlich gemacht, die allenthalben als Ankündigung einer geldpolitischen Wende interpretiert werden

Ich teile diese Sichtweise nicht.....



Marktkommentar vom 21.06.2013

Rezessionen entziehen sich den Prognosekünsten der meisten Ökonomen
  • Fed zerstört einen der besten Rezessionsindikatoren
  • "Bull Sells", pflegen die Amerikaner zu sagen
  • Ben 100% Bernanke
  • Fallende Kupferpreise signalisieren Abschwung
  • Steigende Ölpreise spiegeln zunehmende Kriegsgefahr
Der Wirtschaftszyklus ist ein altbekanntes Phänomen. Für Unternehmer und Investoren, aber auch für Politiker, die nach Wählerstimmen gieren, wären selbst halbwegs treffsichere Prognosen des Hin und Her zwischen Aufschwung und Rezession von unschätzbarem Wert. Allein, es will der überwältigend großen Mehrheit der Ökonomen einfach nicht gelingen, das Auf und Ab der Wirtschaft zu verstehen, geschweige denn vorherzusagen.

Das ist auf den ersten Blick durchaus erstaulich, denn es gibt zumindest einen Rezessionsindikator, der in der gesamten Nachkriegszeit kein einziges Fehlsignal gegeben hat: eine inverse Zinsstruktur. Immer, wenn die kurzfristigen Zinsen höher waren als die langfristigen, kam es anschließend zu einer Rezession. Ausnahmslos.....



Marktkommentar vom 14.06.2013

Hühnerdreck statt Staatsanleihen – warum eigentlich nicht?
  • Zentralbankbürokraten tun, als wären sie allwissend
  • Quantitative Easing: Hühnerdreck statt Staatsanleihen
  • An das Bundesverfassungsgericht: Zentralbanken sind keine Naturgewalten
  • Die Rentenmärkte können den Wahnsinn vielleicht stoppen
Wenn man der großen Mehrheit der Analysten und Ökonomen Glauben schenkt, dann sind die Preismanipulationen der Zentralbankbürokraten und die Unsummen neu gedruckten Geldes, mit denen sie Staatsanleihen kaufen, also Staatsfinanzierung betreiben, der Weisheit letzter Schluss. Nach dieser Denkart sind Preise, die aufgrund marktwirtschaftlicher Prinzipien zustande kommen, schlecht für Wirtschaft und Gesellschaft. Aber Preise, die von einem kleinen Zirkel elitärer Bürokraten festgesetzt werden, sollen genau das sein, was wir jetzt brauchen.....              



Marktkommentar vom 07.06.2013

Verlieren die Marktmanipulateure jetzt ihre aussichtslose Schlacht?
  • Zentralbanker sind Planwirtschaftler
  • Hybris kommt vor dem Fall
  • Preismanipulationen führen zu Butterbergen und Spekulationsblasen
  • Zunehmende Instabilität an den Finanzmärkten
Nie zuvor hat die internationale Zentralbanknomenklatura die Finanzmärkte in einem Ausmaß manipuliert, wie wir es inzwischen schon seit mehreren Jahren erleben. Hinter dieser Vorgehensweise steht natürlich der Gedanke, dass es möglich und sinnvoll sei, die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Länder, ja der ganzen Welt zu lenken. Moderne Zentralbanker sind also Planwirtschaftler, auch wenn sie sich selbst nicht so nennen und weder von den linken noch von den eher naiven, gutmenschlich motivierten Kapitalismuskritikern als solche erkannt werden.

Warum das so ist, vermag ich nicht zu sagen. Teilweise wird es sich wohl um einen intellektuellen Mangel handeln, teilweise aber auch um schlichte Propaganda. Intellektuelle Integrität steht schließlich weder in der Politik noch in den ihr nah verwandten Teilen der Wirtschaftswissenschaften besonders hoch im Kurs. Früher sprach man übrigens noch nicht von Wirtschaftswissenschaften, sondern von Politischer Ökonomie - was für ein maßvoller und ehrlicher Begriff.....             



Marktkommentar vom 31.05.2013

Wertpapierkredite auf Rekordniveau - Höchste Gefahrenstufe an den Aktienmärkten
  • Risikoindikator in illustrer Gesellschaft
  • Der Gelddruckmaschinenkult ist eine kuriose Massenhysterie
  • Neuer Rekord beim Spekulieren auf Kredit
  • Wertpapierkredite taugen nicht nur als Sentimentindikator
  • Ist diesmal wirklich alles anders?
In ihrer Gesamtheit befinden sich die mittel- bis langfristigen Aktienmarktindikatoren, die in der Vergangenheit gerade für konservative Anleger hervorragende Dienste geleistet haben, längst auf einem Extremniveau. Ohne an dieser Stelle auf Details eingehen zu können, lässt sich das aktuelle Marktgeschehen nur noch mit einigen wenigen historischen Episoden vergleichen. Und die haben es in sich.....



Marktkommentar vom 24.05.2013

Aktienhaussen sterben in Euphorie
  • Ein interessantes Intraday-Reversal
  • Bernankes Blablabla bewegt die Märkte
  • ...... zuerst nach oben
  • ...... und dann nach unten
  • Zinswende in Japan wird weitreichende Folgen haben
  • Steigende Zinsen in Japan: Das Endspiel hat begonnen
Am Mittwoch, den 22. Mai 2013 kam es an der Weltleitbörse der USA zu einer beeindruckenden - und wahrscheinlich bedeutenden - kurzfristigen Trendwende, einem Intraday-Reversal: Der Börsentag begann euphorisch mit deutlich steigenden Kursen, drehte ins Minus und beendete den Tag schließlich mit Verlusten. Die Kursspanne betrug beim Weltleitindex S&P 500 relativ hohe 2,3% und die Umsätze zogen deutlich an.

Das Ganze spielte sich vor dem Hintergrund eines öffentlichen Auftritts des US-Zentralbankpräsidenten Ben Bernanke vor dem US-Kongress ab. Es wäre eine wahrlich ironische Begebenheit, wenn das Ende dieser geldpolitisch herbeigeführten, künstlichen Hausse, die jede Verbindung zur Realwirtschaft verloren hat, ausgerechnet mit einer Rede des vielleicht größten Marktmanipulateurs aller Zeiten zusammenfallen sollte, in der er nichts, aber auch gar nichts Neues zu erzählen wusste.....



Marktkommentar vom 17.05.2013


Nie mehr schwach - nie mehr fest
  • Scheinbar unverwundbar: Nie mehr schwach?
  • Wieder einmal Sorglosigkeit und Euphorie
  • Müssen Sie tanzen?Gold und Goldminen: Nie mehr fest?
Im Moment sieht es so aus, als wären die Aktienmärkte unverwundbar. Nie mehr schwach heißt die Devise.

Rezession in Europa? Kein Problem für die Börse.
Schwache US-Frühindikatoren? Kein Grund zur Sorge.
Stagnierende Unternehmensgewinne? Belanglos.
Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen? Unbedeutend.
Europäische Staatsschuldenkrise? Gelöst.
Deutliche Überbewertung mit einem Shiller-KGV von 24? Ende der 90er und 1929 war es höher.
Gewinnmarge auf Rekordniveau und 70% über dem langjährigen Durchschnitt? Ab sofort normal.
Unseriöse Geldpolitik? Bullish.
Sentimentindikatoren auf Topniveau? Gelogen, keiner ist dabei.
Wertpapierkredite auf Allzeithoch? Spekulieren ist alternativlos.



Marktkommentar vom 10.05.2013

Der Irrsinn ist Programm
  • Sie reden vom Sparen und verschwenden unser Geld
  • Das europäische Einheitsprojekt ist gescheitert
  • Bad Bank EZB
  • Geld- und staatsschuldenpolitischer Wahnsinn
  • Auch zur Aktie gibt es jetzt angeblich keine Alternative mehr
Die Regierungen Frankreichs und Spaniens werden - wieder einmal - die Vorgaben für die Neuverschuldung ihrer jeweiligen Staatshaushalte nicht einhalten. Für die Eurokraten in Brüssel ist dieser erneute Bruch eindeutiger Zielvereinbarungen natürlich kein Problem. Beide Länder seien ja auf dem richtigen Weg und benötigten lediglich etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant

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